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Thema: 0,4mm Unterbrecheröffnung


  1. #1
    Tankentroster Avatar von Schwalbenbaendiger
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    Frage 0,4mm Unterbrecheröffnung

    Bin gestern die erste Testrunde mit der KR51/1 mit neu regenerierten Motor und neuen Kolben und geschliffenen Zylinder gefahren. Die ersten 10 km liefen eigentlich problemlos, sprang beim 1. Kick an. Irgendwann fing sie an zu ruckeln, fühlte sich so an, als ob sie nicht mehr regelmäßig zündet und blieb dann auch stehen. Kerze war noch sauber und ordentlich feucht. Nach 4 km Nachhauseschieben mal geschaut, ob es funkt. Funke war ordentlich. Sprit war da, Funke auch, ZZP mit Messuhr war so eingestellt, dass im OT der Verbrecher 0,4 mm öffnet. Die sprang auch immer sensationell an. Vielleicht abgesoffen? Beim Auspuff konnte man vor der Testfahrt sehen, dass alle Öffnungen frei waren. Jemand noch eine Idee?
    1 Mann - 1 Zylinder

  2. #2
    Super-Moderator Urgestein Avatar von Zschopower
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    Zitat Zitat von Schwalbenbaendiger Beitrag anzeigen
    ZZP mit Messuhr war so eingestellt, dass im OT der Verbrecher 0,4 mm öffnet.
    Man stellt die 0,4mm Öffnung des Verbrechers und den ZZP nacheinander ein.
    1. die 0,4mm mit Lösen der Schraube , die den Unterbrecher auf der Grundplatte hält und dann mit vorsichtigem Verdrehen bis bei maximaler Öffnung 0,4mm zu messen ist. Das muss nicht bei OT sein.
    2. Durch Verdrehen der Grundplatte danach erst den ZZP bei 20 Grad vor OT.
    3. Danach nochmal die 0,4mm überprüfen und nötigenfalls nochmal bei 1. anfangen.

    Wenn die Kerze nach Motorlauf ordentlich feucht ist, dann könnte das Gemisch zu fett sein. Prüfe den Schwimmerpegel mit der Senfglasmethode.

    Peter

  3. #3
    Tankentroster Avatar von Schwalbenbaendiger
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    Wenn der ZZP nicht korrekt wäre, wäre sie doch nicht nach einem halben Kick angesprungen, oder? Ich checke am besten noch einmal den Vergaser. War eigentlich per Messschieber optimal eingestellt, Düsen und Schwimmernadelventil waren neu. Startvergaserzug hat auch ordentlich Spiel. Gummistopfen ist neu.

    So, Senfglasmethode praktiziert. Steht jetzt zwischen 7-8 mm. Vorher war der Schwimmerstand viel zu niedrig. Lag in etwa bei 11-12 mm. Zu fett kann es also nicht sein. Sprang jetzt auch nicht an, obwohl der Funke schön kam. Normalerweise leuchtet beim Ankicken doch auch die Leerlaufleuchte. Tat sie aber dieses Mal nicht, die Birne tat gestern noch. Morgen geht's noch Mal an die richtige Einstellung der Zündung. Das Kackding muss sich verstellt haben.
    Geändert von Schwalbenbaendiger (25.03.2018 um 20:56 Uhr)
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  4. #4
    Tankentroster Avatar von Schwalbenbaendiger
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    Unterbrecherschraube war relativ locker. Hat sich wohl verstellt. Hab jetzt erst die max. 0,4 mm am Unterbrecher eingestellt und anschließend noch die Grundplatte um ca. 3 mm im UZS gedreht. Im OT waren dann am Unterbrecher auch max. 0,4 mm geöffnet. Funke mit 2 Zündkerzen erfolgreich getestet. Nachdem sie im Testbetrieb am Samstag ausging, habe ich versucht sie durch Schieben über einige Meter anzubekommen. Ich vermute, die ist jetzt sowas von abgesoffen, dass sie ohne Zündkerze erstmal ein paar Tage stehen muss. Oder kann es noch eine andere Ursache geben?
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  5. #5
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    SORRY......

    Es kommt erst einmal auf den Öffnungswinkel des Unterbrechers von 0,03 mm im ZZP an, erst dann kommt die 0,35 - 0,45 mm im OT.

    Ich montiere grundsätzlich bei Reparaturen eine Klotzschraube an die Grundplatte, somit ist es leichter den Öffnungswinkel einzustellen.

  6. #6
    Tankentroster Avatar von Schwalbenbaendiger
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    Er beginnt 1,5 mm vor OT zu öffnen. Im OT 0,4 mm geöffnet und geht auch nicht weiter auf. Ich vermute, dass die Kurbelwellenkammer durch das lange Schieben vollgelaufen ist. Also Kerze raus und schieben mit eingelegten Gang und geschlossenen Benzinhahn bis der ganze Sprit wieder raus ist. Ich weiß sonst auch nicht weiter.
    1 Mann - 1 Zylinder

  7. #7
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    Zitat Zitat von Holly60 Beitrag anzeigen
    0,35 - 0,45 mm im OT
    Zitat Zitat von Schwalbenbaendiger Beitrag anzeigen
    Im OT 0,4 mm geöffnet
    Beim Einstellen der Unterbrecheröffnung kümmert man sich einen Scheiss darum, wo die maximale Öffnung ist. Sie wird dort mit vorsichtigem Lösen der Unterbrecherbefestigungsschraube und Verdrehen des Unterbrecherkörpers auf der Grundplatte auf max 0,4mm gebracht. Befestigungsschraube wieder anziehen Und noch einmal kontrollieren.
    Danach, >>erst danach<< verstellt man die Grundplatte so, dass der Unterbrecher 20 Grad vor OT gerade beginnt zu öffnen.
    Noch mal kontrollieren ob die maximale Öffnung 0,4mm beträgt und ggf. von vorne beginnen.

    Peter
    --
    Das war nix mehr mit "Kurze Frage - kurze Antwort"
    Geändert von Zschopower (26.03.2018 um 21:44 Uhr) Grund: Das war nix mehr mit "Kurze Frage - kurze Antwort"

  8. #8
    Tankentroster Avatar von Schwalbenbaendiger
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    Genauso hab ich's auch gemacht. Sollte ich die Schwalbe überhaupt versuchen, anzukicken oder lieber nur durch Schieben ans Laufen kriegen?
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  9. #9
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    Ankicken muss völlig hinreichen. Wenn's damit nicht funktioniert ist einiges im Argen.

    Peter

  10. #10
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    Die ist ja 10 km ohne Probleme gelaufen. Dann hat sich wohl der Unterbrecher verstellt und ich hab sie durch Schieben versucht, sie wieder anzubekommen. Die Kerze ist auch ordentlich nass nach 3 Mal kicken. Ich denke, so wird's nix mit Anspringen.
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  11. #11
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    Nimm die ausprobierte Reservekerze aus dem Bordwerkzeug.

  12. #12
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    Eine 2. Kerze hatte ich schon ausprobiert. Gleicher Funke. In einem anderen Forum hat jemand ohne Kerze mit Vollgas 10-15 Mal gekickt, damit der Sprit aus der Kammer verschwindet. Muss ich morgen mal ausprobieren.
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  13. #13
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    Kicken hat nix gebracht. Hab heute den Vergaser abgemacht (das Benzin stand so hoch wie der Steg in der Benzinwanne, also optimal, Schwimmer gemessen mit 27 bzw. 32 mm) und die Simme 200 m mit eingelegten Gang geschoben. Dann wieder zusammengebaut, angekickt und lief. Hat gequalmt wie Hülle. Wollte aber immer ausgehen. Standgas hoch geschraubt, dann ging es einigermaßen. Die Gemischschraube war etwa 2-3 Umdrehungen auf, normal wären ja 0,5-1 Umdrehung. Hab dann nochmal etwas Benzin für's Auspuff Freibrennen investiert. Die Löcher waren zwar alle gut sichtbar, aber egal. Den Luftfilter muss ich noch checken sowie den Gummibalg, der etwas weiter auf den Vergaser geschoben werden muss. Könnte Nebenluft ziehen, sah auch schon ein bisschen porös aus. Die Vergasergehäusekappe sieht etwas eierig aus. Wird ersetzt durch ne neue Kappe mit Einstellschraube, dass Spiel am Bowdenzug des Gasgriffes ist nämlich auch noch zu groß. Ich werde berichten, ob sie dann besser geht.
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  14. #14
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    Ich bin echt am verzweifeln. Der Motor springt super mit Startvergaser an. Hält auch 1-2 Minuten das Standgas und geht einfach nach 200 m Fahrt aus. Sprit kommt definitiv genug aus dem Tank, ca. 300 ml/Minute. Vergaser läuft auch nicht über, wenn ich den Benzinhahn versehentlich mal auflasse. Zündkerze ist auch immer nass, wenn ich versuche, den Motor wieder anzukicken. Zündfunke kommt immer. Die Leerlaufgemischschraube war ca. 2 Umdrehungen rausgedreht, eigentlich zu weit, aber d.h., sie kann nicht zu fett laufen. Luftfilter hat auch Durchlass, man kann stellenweise durchschauen. Luftfilter sitzt aber nicht oben unterm Lenkerblech, sondern hinterm Luftberuhigungskasten. Ich weiß, das ist nicht korrekt, aber die Kiste lief vor der Motorrevision aber auch so vernünftig. Bei meiner 2er Schwalbe mache ich den Startvergaser direkt aus, wenn sie das Standgas hält. Muss ich den Startvergaser vielleicht mal länger mitlaufen lassen?
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Schwalbenbaendiger Beitrag anzeigen
    Der Motor springt super mit Startvergaser an. Hält auch 1-2 Minuten das Standgas und geht einfach nach 200 m Fahrt aus.
    ...
    Zündkerze ist auch immer nass, wenn ich versuche, den Motor wieder anzukicken.
    ...
    Muss ich den Startvergaser vielleicht mal länger mitlaufen lassen?
    Da würde ich eher auf zu fettes Gemisch tippen. Teste den Schwimmerpegel mit der Senfglasmethode, prüfe, ob der Starterkolben den Starterkanal fest verschliessen kann. (Feder und Gummipröppel)

    Peter

  16. #16
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    Schwimmerstand mit Senfglas und Messschieber geprüft. Alles Okay. Vorgestern die Vergaserwanne abgenommen. Sprit stand auch auf Höhe des Steges, wie es sein soll. Ich tausche Morgen mal die Nadel, die war am Anfang einmal leicht verbogen, konnte sie aber richten, die Länge ist auch korrekt. Ich habe den Gummistopfen ein wenig weiter rausgezogen, so dass er tiefer sitzt. Er schließt auch, sonst gäbe es auch keinen Abdruck auf dem Gummi. Meine letzte Hoffnung ist die neue Nadel. Ach ja, sie ließ sich auch mit Gasgeben nicht am Laufen halten.
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