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Thema: Spulenbelegung Grundplatte KR 51 / 2N, Zündeinstellung neue Grundplatte.


  1. #1
    Zündkerzenwechsler
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    Standard Spulenbelegung Grundplatte KR 51 / 2N, Zündeinstellung neue Grundplatte.

    Die Grundplatte hat 3 Spulen: Welche macht was? Zwei sind identisch, eine ist im Lötanschluss (Kann ohnehin nicht löten) unterschiedlich: Die scheint einen äußerlich sichtbaren Schaden (evt. durchgebrannt) zu haben. An Scheinwerfer und Batterie waren je ein Kabelschuh (Evt. Kurzschluss) gebrochen.

    Alle 3 Spulen haben bei eingeschalteter Zündung ohne Lichteinschaltung Masseschluss (Also evt. intakt), den Kabelbaum Motor - Sicherungskasten habe ich noch nicht am Sicherungskasten abgeklemmt und durchgemessen.

    Der Unterbrecherkontakt ist intakt und hebt bei der Markierung (Abreißpunkt, von Fachwerkstatt bei früherer Reparatur angebracht) bei Polraddrehung mit der Uhr ab. Bei ausgebautem Polrad (Stellung der Grundplatte markiert) schleißt er bei Drehung der gelockerten Grundplatte gegen und öffnet bei Drehung mit der Uhr.

    Elektrisch ist die Maschine mausetot: Beim Kickstarten flackern weder Scheinwerfer noch Rücklicht wie sonst, wenn "Republikflüchtiges Wildgeflügel" nicht anspringen will oder mal wieder "abgesoffen" ist.

    Eine neue Grundplatte mit Spulen und Unterbrecher (Qualität?) ist billiger als eine Werkstatt - Reparatur (Und ich möchte das SELBER hin kriegen):

    Wie stelle ich - zum Ausbau wird das Polrad auf Abreißpunkt eingestellt - an der neuen Grundplatte den Zündzeitpunkt ein? Und kann ich an der Schwalke KR 51 / 2 N den Unterbrecher austauschen und einstellen, ohne das Polrad abbauen zu müssen?

  2. #2
    Urgestein Avatar von Schwarzer_Peter
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    Zum Einstellen muss das Polrad drauf sein, zum Auswechseln runter. Einstellen geht so wie überall sonst auch: Zuerst wird die maximale Öffnungshöhe des Unterbrechers eingestellt - der "Unterbrecherabstand", auf der höchsten Höhe des Polradnockens - also irgendwo nach OT. Danach (!) wird der Kolben in den ZZP gebracht (mittels Messdorn oder -uhr im Kerzenloch) und fixiert, die Grundplatte so verdreht, dass in dieser Stellung der Kontakt gerade eben so öffnet (mit Multimeter niederohmig messbar).

  3. #3
    Zündkerzenwechsler
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    Zwischenbericht: Die neue Grundplatte ist drin, nach Auswechseln der Zündkerze läuft der Motor: Gab es schon an der alten Grundplatte, Kabel und Spulen haben alle Masseschluss:, evt. intakt: Möglicherweise habe ich "Den Falschen hingerichtet", das darf Fa. Nagel durchmessen: Zumindest habe ich nun gelernt, die Grundplatte zu wechseln, den Unterbrecher ein zu stellen und das "Wildgeflügel" auseinander - und wieder zusammen zu bauen: Das "Lehrgeld" in Form neuer Ersatzteile für eine evt. intakte Grundplatte mit Kabel und Spule ist jedenfalls billiger als ein wochenlanger Werkstatt - Aufenthalt mit Reparatur - Rechnung. (Wenn EIgenlob nicht stinken würde, könnte ich mir nun selber auf die Schulter klopfen.)

    Das rote Kabel liegt auf der Klemme am Sicherungskasten, das Rot - Weiße auf die Licht - Stellung am Zündschloss (Gleiche Position der Stecker - Leiste im Sicherungskasten unter dem Lenker), das braune auf Zündung, den bei der alten Grundplatte ohne internen Kondensator von Zündung (Von Primärspule kommend) per Klemweiche auf den Massepunkt der defekten Batterie liegenden Kondensator habe ich abgeklemmt: Mit Doppelkondensator lief der Motor unrund. Das Graue habe ich auf den verbleibenden Kontaktpunkt gelegt, das Kabel verläuft zum Zündschloss:

    Bremslicht, Blinker, Licht und Hupe funktionieren im Rahmen der defekten Batterie, den Laderegler habe ich nicht geprüft.

    Nun kommt das Problem:

    Der Frontscheinwerfer funzelt nur schwach, kriegt also Strom - Spule intakt. Nach dem Schaltplan liegt die Masse vom Scheinwerfer mit Zündkurzschluss (Zündung aus), Hupe, Blinker und Parklicht am Rahmenstirnrohr, bei Zündschalterstellug Zündung aus und Parklicht: Zündung aus funkktioniert, auf Zündschalterstellung Parklicht flackert das Parklicht (Defekte Batterie) kurz auf. Der Stirnrahmenrohrmassepunkt funktioniert also, der Scheinwerfer bekommt durch seine Spule Strom. Im Schaltplan sehe ich im Gegensatz zum Rücklicht keine Masse auf Rahmen:

    Bei der alten (Evt. noch intakten, falls der Zündausfall an der Kerze lag, Spule kriegt wenig Spannung bei schwachem Zündfunken) Spule funktionierte der Scheinwerfer (Anschlüsse für Fern - und Abblendlicht intakt) trotz einem gebrochenen Kabelschuh, diese dritte Leitung war evt. der Draht zum Massepunkt am Rahmenstirnrohr. Seit der Reparatur schwaches Frontlicht. (Der Scheinwerfer macht also ohne das Massekabel Masse auf den Rahmen?)

    Batterie, Bremslicht und Rücklicht liegen auf der gleichen Spule, Batterieladung (Also Sicherungen intakt, denn nur die Batterie läuft über Sicherung) und Bremslicht funktionieren: Der Scheinwerfer funzelt nur funzelig auf eigener Spule vor sich hin. Der Plus vom Rücklicht hat keine Spannung, die Masse Masse auf den Rahmen. Brems - und Rücklicht laufen B Eide über den Laderegler, das Bremslicht auf Schalterstellung Zündung und Licht mit Masse über Bremslichtschalter, das Rücklicht auf Schalterstellung Licht.

    Der gemeinsame Plus vom Scheinwerfer und Rücklicht kommt bei Schalterstellung Licht nebst Zündung, Bremslicht und Batterieladung bei gemeinsamer Masse (Die läuft letztendlich immer über den Rahmen zurück zur Lichtmaschine) vom Zündschloss, und die Zündung hat gelegentliche Unregelmäßigkeiten:

    Könnte es sein, dass ich bei der Reparatur des gebrochenen Kabelschuhs am Schweinwerfer die Masse auf den Plus von Fern - oder Abblendlicht gestöpselt habe und somit ein Massefehler vor liegt, der vom Rücklicht den Plus ab zieht und den Plus von Fern - und Abblendlicht auf Masse ableitet?

    Was mich etwas wundert: Trotz defektem dritten Kabel am Scheinwerfer funktionierte mit der alten Grundplatte das Licht einwandfrei, der Zündfunke war stärker. Der Wurm steckt also möglicherweise irgendwo beim Licht im Masse - Anschluss

  4. #4
    Urgestein Avatar von Kai71
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    Moin


    Zuerstmal solltest du realisieren, das es zwei getrennte Systeme gibt - einen Gleichstromkreis mit Hupe, Blinkern und Parkleuchte, dieser wird aus der Batterie versorgt; und einen Wechselstromkreis mit Rücklicht, Rücklichtdrossel (im Bauteil Ladeanlage) und Stopplicht. Hier ist auch noch der Gleichrichter (im Bauteil Ladeanlage) dazwischen.
    Dazu kommen der Wechselstromkreis für den Frontscheinwerfer und der Zündstromkreis.
    Lustig wird es jetzt - alle gehen mit Masse auf den Rahmen und letztlich zum Motor, wo die Kreise wieder geschlossen werden...


    Ach so, der Scheinwerfer braucht natürlich das separate Massekabel vom dritten PIN an der Birnenfassung zum Stirnrohr. Möglicherweise hast du diesen PIN gerade so weit verbogen, das der Kontakt (und damit Masse) zur Ladeanlage kriegt.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  5. #5
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    Danke, könne sein: Inzwischen weiß ich ja, wie man die Schwalbe zerlegt und werde mal nachsehen. AKF hat mir die Kabelbeleung am Zündschloss gemailt, möglicherweise habe ich etwas vestöpselt: Ich werde also mal den Frontscheinwerfer und das Zündschloss ausbauen, die Verkleidung vor dem Windschild herunter nehmen und die Kabelschuhstecker am Batteriekasten auf Durchleitung zum Zündschloss prüfen: Entweder der dritte Kontakt für Masse am Scheinwerfer macht falsche Masse - das dürfte am wahrscheinlichsten sein. Das könnte in einem Wechselstromkreis auch erklären, warum das Rücklicht keinen Strom kriegt. Dass es Mopeds mit Wechselstromanlage gibt, erfahre ich erst hier durch Deine Antwort: Man lernt nie aus und Danke für den Rat.

    Bislang habe ich mich nur an Gleichstrom - Systemen von Mofas und PKWs aus West - Produktion (Solex, KTM Mofa, Ford Taunus und R4) "vegnügt".

  6. #6
    Restaurateur Avatar von y5bc-der alte Sack
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    Zitat Zitat von Bertth Beitrag anzeigen
    AKF hat mir die Kabelbeleung am Zündschloss gemailt, .
    hier findest du alle schaltpläne in schön

    https://pic.mz-forum.com/harry/index.html
    manche kennen mich, manche können mich

  7. #7
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    Nach meinem Wissensstand hatten aber die alten Mofas nur Wechselstrom!Und meist nie einen Akku.
    Ktm(sachs) Mofa,Velosolex hatten immer Wechselstrom.(Magnet zündanlage(Zündung) mit 6 Volt Lichtanlage über AC .)
    Andreas
    HS1 12 Volt 35/35 Watt, electronikzündung.4 Gang. Sr 50 /1 c

  8. #8
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    Restaurateur, danke für den Tipp, ich habe die URL soeben dem Opera - Schnellstarter hinzu gefügt:

    Dank euren Tipps (Kai Urgestein, der Massekontakt am Scheinwerfer war´s nicht, aber der Massekontakt der Birnenfassung ist gebrochen, brauche Ersatzteil: Evt. deshalb der funzelige Scheinwerfer im getrennten Wechselstromkreis mit neuer Grundplatte) und der Beratung vom Lieferanten klappte der Grundplattenaustausch (alle Kabel richtig verstöpselt), folgende Details:

    Blinker (Dauerlicht, defekter Blinkgeber), Hupe und Parkleuchte (Kurzes Aufflackern nach Zündschalterstellung Parklicht) funktionieren auch nach Probefahrt etwa 5 - 10 Sek, Batterie oder Laderegler evt. defekt: Um das durch zu messen (Laderegler habe ich als Ersatzteil da, habe heute aber nicht den Tacho raus gekriegt, um zur genauen Prüfung das Blechteil ab zu bauen) denke ich mal logisch:

    Wenn der Akku nach halbstündiger Fahrt nur 5 Sek. Spannung liefert (Blinker läuft nur kurz, Hupe für 5 Sek, Parkleuchte erlischt nach einigen Sekunden), wird er geladen, ist also im Eimer. Dann dürfte der Laderegler funktionieren: Sonst bekäme der Akku keinen Strom, eine defekte Diode isoliert wie eine durchgebrannte Sicherung. "Republiukflüchtiges Wildgeflügel" springt auf Schalterstellung Zündung besser an als auf Schalterstellung Licht und läuft dann sauberer rund. Also liegt irgendwo im Licht das Problem:

    Wenn ich Kais Antwort richtig verstehe, läuft nur der Ladekreis für den Akku mit Blinker, Hupe und Parklicht auf Gleichstrom, Beleuchtung und Zündung aber auf Wechselstrom. Ich habe mit dem Messgerät an der dreipoligen Lüsterklemme zum Heck (Nachrüstung mit Anhängerkupplung und Stecker durch Fachwerkstatt) Folgendes festgestellt:

    Der unterste Draht der Lüsterklemme liefert am Messgerät bei eingeschaltetem Licht Spannung bei Massepol vom Messgerät am Motor, am Rücklicht kommt nichts an. Der Mittlere ist nach Schaltplan Masse vom Bremslicht. Der obere Draht ist laut Schaltplan das Bremslicht, der liefert beim Runterdrücken vom Bremspedal Spannung. Bis zu den 3 Trenn - Lüsterklemmen haben also Rück - und Bremslicht Strom, der vom Hinterrad - Schalter entlang der Schwinge zur Lüsterklemme zurück verlegte MAssekontakt der Bremse funktioniert. Vorne ist also, bis auf die defekte Schweinwerferfassung, alles intakt und richtig verkabelt.

    Nun das Problem (Der Laderegler dürfte funktionieren, da die Batterie bei laufendem Motor kurz Ladespannung für Blinker, Hupe und Schalterstellung Parklicht liefert und die defekte Batterie evt. eine Rolle beim Massefehler spielen könnte):

    Da die Spule laut Fachwerkstatt mit Anhänger - Brems - und Rücklicht "In die Knie ging", wurden Trennschalter im Rücklicht eingebaut, um Rück - und Bremslicht von Zugmaschine auf Anhänger um zu schalten. Ich habe heute mal den Anhänger nur eingestöpselt, nicht angekuppelt (Also keine Masse von Anhänger - auf Zugfahrzeug - Rahmen) und an den Rücklicht - Schaltern zwischen Solo - und Anhängerbetrieb hin und her geschaltet: Der Anhänger hatte weder Brems - noch Rücklicht. Beim Umschalten von Anhänger - auf Zugfahrzeug funktionierte an "Republikflüchtiges Wildgeflügel" nur das Bremslicht schwach und verzögert.

    Was hierbei evt. interessant sein könnte:

    Der baugleichen alten Grundplatte fehlte als ich meine Schwalbe kaufte der Kondensator, ein Vorbesitzer hatte die Kabel der Anschlussverschraubung mit Heftpflaster zusammengeklebt und in eine Weiche zwischen dem Kabel der Primärspule und dem Akku einen außen liegenden Kondensator (Dem fehlte natürlich die Masse zur Grundplatte) eingebaut.

    Trotz dem fehlenden Masse - Kontakt des ursprünglich eingebauten Kondensators (In der Grundplatte montiert hat der Kondensator über sein Gehäuse Masse auf die Grundplatte) funktionierten der Scheinwerfer ohne Masse zum Rahmenrohr und Rücklicht einwandfrei, der Zündfunke war stärker und ich bekam an der ausgebauten Kerze stärker einen "gewischt": Aber "Republikflüchtiges Wildgeflügel" entwickelte, nachdem Hupe und Blinker langsam schwach (Akku) wurden, einen ziemlichen Appetit auf Zündkerzen: Bei 2 12 V NGK - Kerzen löste sich unerklärlicherweise die Elektrode. Eine Zweirad - Kerze vom Real hielt.

    Mit abgekuppeltem Anhänger (Also keine Masse beider Fahrzeuge über Anhängerkuppung, nur Stecker) funktionierten Brems - und Rücklicht von Zugmaschine und Anhänger umgeschaltet beim außen liegenden Kondensator einwandfrei, nun, mit auf der Grundplatte verbautem Kondensator, am Anhänger weder Brems - noch Rücklicht. Umgeschaltet auf Solo - Betrieb funktioniert mit der neuen Grundplatte das Bremslicht der Schwalbe verzögert, das Rücklicht streikt.

    Ich vermute mal Folgendes, da mit neuer Grundplatte (Interner Kondensator) die Kabel von Brems - und Rücklicht an der Heck - Lüsterklemme Spannung liefern, die "Funzelei" vom Scheinwerfer möglicherweise am Bruch der Fassung liegt, vorne bis auf Akku und Scheinwerferleistung (Schaden am MAssekontakt der Fassung?) alles funktioniert und hinten solo nur Bremslicht, auf Anhängerbetrieb am Rücklicht umgeschaltet nichts funktioniert, das Hinterrad beim Wechseln vom Seiitenständer bewegt (Evt. Kabel gelöst, gebrochen oder Kurzschluss) im Heck der Wurm liegt:

    Die Scheinwerferbirnenfassung ersetzen, dreipolige Lüsterklemme zum Heck abklemmen, Prüflampe dran. Heckverkleidung abbauen, Verkabelung zu Rücklicht und Anhänger - Steckdose durchmessen: Könnte ein simpler Kabelbruch oder Kurzschluss im Rücklichtkabel unter de Sitzbank sein. Kai erwähnt den Gleichregler für Blinker, Batterie, Hupe und Parkleuchte als getrennter Gleichstromkreis:

    Dass eine 6 V Magnetzündung mit Lichtmaschine auf Wechselstrom läuft, habe ich auch noch nicht gewusst. Könnt es sein, dass der Gleichstromkreis der defekten und damit kurz geschlossenen Batterie über den gemeinsamen Massepunkt am Rahmenrohr Spannung von der Beleuchtung abzieht ? Um das zu prüfen könnte ich die Sicherung heraus nehmen: Wenn dann bis auf Standlicht, Hupe und Blinker Alles funktioniert, Also alle Funzeln vorne und hinten funzeln, liegt die Ursache im defekten Akku, der Kurzschlusspannung über Masse abzieht.

    Der Schaltplan zeigt den durch eine Diode (Gleichrichter) getrennten Gleichstromkreis nur zwiischen Ladeleitung Akku und über eine Weiche getrennten Stromkreis für Parklicht, Blinker und Hupe: Kann man als Notreparatur, damit das Licht bis zu Hause funktioniert, den Akku heraus nehmen, indem man die Sicherung vom Gleichregler zum Akku entfernt und dann die Ladeleitung überbrückt? Blinker und Hupe könnten dann auf Wechselstrom weiter laufen.

  9. #9
    Zündkerzenwechsler
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    Habe mir gerade die Ersatzteile bestellt: Batterie und Scheinwerferfassung. Gestern eine Prüflampe gebastelt, morgen werde ich mir mal hinten das Licht ansehen. Wo genau sitzen die Schrauben, um die Verkleidung unter der Sitzbank ab zu bauen?

  10. #10
    Urgestein Avatar von Kai71
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    Der große Panzer hat 5 Schrauben, je eine rechts und links mit der Soziusfußraste und vorn am Winkel (am Schwingenbolzen). Dazu noch eine oben hinter der Aussparung für den Tank.
    Die Sitzbank ist auch noch mit 2 Schrauben befestigt - die muss vorher auch runter.
    Der Rahmen des Sitzbankschlosses könnte beim Abnehmen des Panzers ein bisschen stören, wurstel dich da drumrum.
    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  11. #11
    Zündkerzenwechsler
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    Danke, Kai, wird schon klappen. Ich werde mich morgen am Rücklicht "vergnügen", habe aber folgendes Problem:

    Unter der alten Grundplatte stand etwas Öl, etwa 1 - 2 cl, dazu ein kleiner, öliger Klumpen. Die Simmeringe der Kurbelwelle wurden vor etwa 3 Jahren und 3000 Km gewechselt. In einem der Videos von Youtube wird erwähnt, dass Unterbrecher und Simmering die Verschleißteile Nr. 1 sind:

    Der Unterbrecher der alten Grundplatte hat etwa 2000 Km runter und sieht verbraucht aus. Mit außen liegendem Kondensator (Velo Solex 3800) lief "Republikflüchtiges Wildgeflügel" wunderbar, begann aber vor etwa 2 - 300 Km mit den typischen Symptomen von Nebenluft (Defekter Simmering: Kaum Leistung im unteren Drehzahlbereich, braucht viel Gas) zu bocken.

    Nach dem Einbau der neuen Grundplatte Folgendes. Bei der ersten Probefahrt von 12 Km begann (Simmering nicht gewechselt) das gleiche Problem. Ich habe irgendwie das ... Gefühl, dass es eine ganz gute Idee gewesen wäre, auch den ... Habe den Simmering - Satz soeben bestellt:

    Wie man das Ding unter der Grundplatte (Und Diese) gewechselt kriegt, weiß ich ja mittlerweile, ungefähr so, wie eine Nummer größer beim R 9 oder Ford Taunus. Den Kondensator habe ich weniger in Verdacht, da der samt Grundplatte neu ist und nur gerade 20 Km Probefahrten runter hat:

    Wenn sie im unteren Drehzahlbereich schnell abstirbt, nicht mehr an zu kicken ist (Außer bergab rollend oder mit sportlicher Anschiebe - Höchstleistung) und die Motorleistung "So launisch herum zickt wie ein besoffenes Disco - Mädchen", die Zündung bei Vollgas und warmem Motor sauber ist, der Motor aber nur unwillig Gas nimmt und Luft, also viel Gas braucht, dürfte der Kondensator intakt sein.

    Ich kriege dieses Ding schon wieder zum Laufen...
    Geändert von Bertth (02.12.2019 um 22:18 Uhr)

  12. #12
    Zündkerzenwechsler
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    Kurzer Zwischenbericht: Mit der neuen Grundplatte - eingebauter Kondensator - lief die Maschine etwa 30 Km in kurzen Probefahrten. Dann begann wieder das Problem vom Kondensator. Sie springt schwer an und geht dann sofort wieder aus. Die alte Grundplatte (Außen liegender Solex - Kondensator) habe ich vorhin durchgemessen: Alle 4 Kabel haben etwa 3 Kiloohm Widerstand. Sie dürfte also intakt sein.

    Jetzt kommt der "GAG": Als sie mit neuer Grundplatte nicht ansprang, kam ich auf die geradezu grandiose Idee, auch mal die Masse am Motor ein zu stöpseln und die Zündkerze zu wechseln: Die war natürlich verölt und die Maschine von vergeblichen Startversuchen abgesoffen. Dann sprang sie an...

    Gestern habe ich mal das Rücklicht durchgemessen: Von der Rücklichtdrossel kommt kein Strom, Bremslicht funktioniert. Der neue Laderegler ist das falsche Modell, eingeprägte Modellnummer und Kabelfarben sind unterschiedlich: Das Teil bleibt also drin.

    Ich habe gestern mal vorläufig die Rücklichtzuleitung von der defekten Rücklichtdrossel auf den Pluspol der Batterie verlegt. Ob´s funktioniert (Dann hat sie Standrücklicht aus der Batterie), sehe ich erst, wenn die Ersatzteile da sind: Batterie, Bilux - Fassung für den Scheinwerfer (Massepol abgebrochen) und Simmeringe:

    Beim Rückbau auf die ursprüngliche Grundplatte mit außen liegendem Solex - Kondensator wird dann gleich der Simmering gewechselt.

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