Drucksprüher für Bremsenreiniger - hat´s jemand schon ausprobiert und lebt noch?

  • Da es nicht direkt um Simson-Technik geht, setze ich das mal hier rein: Ich will den teuren Hokuspokus mit den Sprühdosen für Bremsenreiniger abschaffen, und stattdessen einen aufpumpbaren Druckzerstäuber nehmen, natürlich made in Germany, also so etwas hier. In großen Kanistern ist das Zeug doch viel billiger. Hat jemand das schon einmal ausprobiert, und dabei irgendwelche Probleme mit Entzündung/Explosionsgefahr oder Dichtungen gehabt? Hier wird doch wegem allem ´ne große Welle gemacht, und schaut man genau hin, ist´s nur heiße Luft und Theoriegesülze. Also Fakt ist - die Drucksprüherhersteller wollen sich absichern, und labern was von "nicht zugelassen für Lösungsmittel", andererseits habe ich interessanterweise auf der Seite von Würth, die ja eigentlich ihren Bremsenreiniger loswerden wollen :D, eine Pumpsprühflasche für Bremsenreiniger entdeckt :cool:, ja da schau her! Mit Gutachten vom TÜV, Material Polyethylen, Dichtung Viton, na bitte! Mögliches untersuchtes Hauptproblem scheint die mögliche statische Aufladung des Behälters infolge der Reibung beim Sprühen zu sein, die dann zu einer Entzündung führen könnte. Aber es wurde abgesegnet, also dürfte es doch auch bei anderen Sprühern keine Probleme geben?


    Wenn einer es schon ausprobiert hat und noch lebt, darf er das gerne mitteilen, und mich zum Kauf eines Mesto Sprühers ermuntern ;).


    MfG Matthias

  • da müssteste ma einen von unsrem stammtisch fragen...das wa vor kurzem erst thema...aba der meldet sich hier bestimmt noch



    Doch nicht ich, oder?


    Klar, das mit dem Pumpflaschen ist super. Habe eine Flasche von Würth, super zufrieden, Strahl lässt sich je nach BEdarf regulieren, Bremsenreiniger ist in Kanistern auch sehr viel günstiger. Dämpfe entstehen da auch nicht mehr als bei Blechdosen... Selbst mit Kippe in der Gusche ist mir noch nichts passiert.
    Habe aber erstmal einen kleinen 5Liter Kanister gekauft, schau mal, wie lange ich damit hinkomme. Ein Jahr wird das dicke reichen.
    Lustig, vor einen viertel Jahr hat er den Kanister auch für 15€ verkauft, allerdings mit kostenlosem Versand....


    Hatte übrigend vorher eine günstige Pumpflasche aus einem Thomas Phillips, da ist mir die Dichtung weggelaufen, ist wie flüssiges Silikon abgetropft.
    Man muss halt erstmal 15€ für die lösemittelresistenten Pumpflaschen intestieren, in meinem Fall habe ich sie sogar umsonst aus dem Familienkreis erhalten.

  • ich benutze den Bremsenreiniger auch schon seit jahren so und funktioniert ohne Probleme hatte auch noch nie ein Problem mit den Dichtung oder ähnliches! Musst nur aufpassen beim Befüllen, dass du nicht bis zum Rand Bremsenreiniger reinkippst irgendwo muss nämlich noch die ganze Pumpmimik hin!

  • Ah, wusst ich´s doch - alles nix Problem! Ist noch keiner explodiert dabei, sehr schön :mrgreen:.


    @gonzzo: bei Thomas Phillips war ich auch schon mal - auch Schrott gekauft, nie wieder dort gewesen :)) Also lösemittelresistent heißt dann doch Vitondichtung ? 5 L für 15 € ohne Versandkosten, da geht´s hier entlang:)) Der steht schon in meiner Beobachtungsliste.

  • Meine Erfahrungen decken sich mit denen von Gonzzo. Dazu habe ich noch eine Sprühflasche von Westfalia, die man nicht nur mit div Flüssigkeiten füllen, sondern auch mit Druckluft "laden" kann. Mit der habe ich mich mangels vielen Gelegenheiten noch nicht so angefreundet.


    Trotzdem mach ich mal 'ne grosse Welle. ;)


    Hier wird doch wegem allem ´ne große Welle gemacht, und schaut man genau hin, ist´s nur heiße Luft und Theoriegesülze.



    Ich finde es mehr als vernünftig, wenn hier auf mögliche Gefahren hingewiesen wird. Es sind doch viele hier, die noch in der Startphase des Schraubens sind.
    Soll hinterher keiner sagen: Das hätte mir mal jemand vorher sagen müssen.
    Ob man sich an die Sicherheitshinweise hält, ist dann ein zweites Ding.


    Peter

  • Darf ich fragen, wieso bei Wüth kein Preis für den Artikel hinterlegt ist?


    Hallo Gruß,


    fragen darfst Du, aber die richtige Anwort wirst Du wohl nur von Würth bekommen können.
    Ich vermute, dass sieht man frühestens dann, wenn man sich mit seinem Kundenaccount eingeloggt hat. Und Würth verkauft IMHO nicht an privat.


    Peter

  • Wenn die Sprühflasche vorhanden ist, geht es auch billiger mit altem Sprit der mal irgendwo angefallen ist. Wenn es sich um Gemisch handelt würde ich es bei Bremsenteilen nicht ausprobieren. Allerdings macht man ja auch viele andere Sachen mit "Bremsenreiniger" sauber.

  • billiger mit altem Sprit


    Da mach ich mal wieder die ganz grosse Welle! ;)
    Bist Du denn noch ganz gescheit?


    Gerade Sprit ist saugefährlich:
    1. wegen der leichten Flüchtigkeit, Entzündbarkeit und Gefahr der Verpuffung
    2. wegen des krebserregenden Benzols


    Finger weg, wenn Dir Dein Leben und Deine Gesundheit lieb sind.


    Peter

  • Ob der Reiniger jetzt so viel besser ist für die Gesundheit, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Aber es ist ja jedem selbst überlassen, was er schnüffelt.
    Nur rauchen sollte man weder bei dem einen, noch bei dem anderen ;-)

  • Da mach ich mal wieder die ganz grosse Welle! ;)
    Bist Du denn noch ganz gescheit?


    Gerade Sprit ist saugefährlich:
    1. wegen der leichten Flüchtigkeit, Entzündbarkeit und Gefahr der Verpuffung
    2. wegen des krebserregenden Benzols


    Dazu folgenden Link http://www.autoprofishop.de/upload/sdb172_3.pdf


    "Gemisch aus Kohlenwasserstoffen (C5-C7)"


    Was liegt da genau in der Mitte? ;) Im groben und ganzen nix anderes als Sprit.


    Um mich musst du dir da keine Gedanken machen. Ich komm aus ner Raffinerie weg. Überspitzt ausgedrückt wird da das Benzol in 10 Liter Eimern übern Platz getragen. Ich weiß also wie man da vernünftig mit umzugehen hat. Gerade der Gaswarner der immer am Mann war hat die Nase geschult ab wann es besser wäre mal n paar Meter weg zu gehen ;)


    Natürlich verbleibt der Sicherheitshinweis für alle die eher unbelastet an die Sache gehen. Aber wer seine Hände da drin wäscht, riesige Pfützen in der Einfahrt produziert und dann noch die Kippe reinwirft, seine Nase direkt ran hält, dem kann man eh nichtmehr helfen..
    Wobei eine glühende Zigarette in nen Gefäß mit Sprit geworfen eher unspektakulär ausgeht, als das was anderes passiert. UEG und OEG lassen grüßen ;)

  • ich habe seit jahren so eine sprühflasche und nehme immer alten sprit...ihr habt probleme...im sommer schraubt man ja eh an der frischen luft und im winter muss man mal ab und zu lüften...

  • Na, zu leichtsinnigem Umgang mit solchen Sachen möchte ich hier auch nicht raten. Deswegen ja auch der ganze Beitrag. Meine leichte Angenervtheit, die ich da oben äußerte, bezog sich eher auf Sachen, die vom Prinzip her harmloser sind. Sagen wir mal die Entstörungsgeschichte bei Zündkerzensteckern. Es gibt einen Haufen ohne Metallkapselung, die werden auch verkauft. Oder Entstörung bei Pasenanschnittregelungen, fällt mir grad so ein. Habe mir so ein Teil mit einem Leistungstriac von Conrad selber gebaut, ohne aufwändige Entststörschaltung. Angeblich soll es hochfrequente Störungen zurück in die Stromleitung einstreuen, die dann Radio- oder Fernsehempfänger stören können. Dürfte so nicht verkauft werden. Habe das ausgiebig getestet, bevor ich mit dem Gebrauch zur Tat geschritten bin. Nicht die kleinste Störung auf irgendeinem Sender war das Ergebnis. Dann eines meiner Lieblingsthemen: Die Fahrradrücklichter. Nur batteriebetrieben ist verboten, Dynamobetrieb ist Pflicht. Wie sieht die Praxis aus? Jeder, der Fahrrad fährt, weiß es selbst: Die Dynamobeleuchtung ist höchst unzuverlässig, ständig gibt es irgendwo wieder einen Wackelkontakt, und wenn der´s nicht ist, ist die Birne kaputt. Das soll der Verkehrssicherheit dienen. Aber ein Batterierücklicht mit LED ist soooo unsicher, weil die Batterie alle werden könnte. Passiert das in der Praxis? Nein, die Batterien halten bei dem geringen Verbrauch sehr lange, man merkt es lange genug vorher, wenn sie alle werden, ansonsten sind die Dinger sehr aufallsicher. Oder nehmen wir die beliebte 45 km/h-Drosselung für die Kleinfahrzeuge der Fahranfänger. Sollen dadurch weniger Unfälle passieren? Wird irgendetwas sicherer? Zu DDR-Zeiten liefen die 60 km/h unter Verkehrssicherheit, man hat nämlich Reserven zum sicheren Überholen, und kann in der Stadt problemlos mitschwimmen. Heute ist man auf so einer Rollerkutsche per se ein Hindernis, das auch in der Stadt schon aus Prinzip auf Teufel komm raus überholt werden muss. Toll. Oder bei uns in der Stadt haben sie doch tatsächlich am ganzen Hochwassergraben entlang hunderte Bäume gefällt. Die waren sooo gefährlich, weil die bösen Wühlmäuse angezogen werden, und dann böse Löcher in den Damm buddeln. Angeblich. Nur dumm, zu DDR-Zeiten hat man die extra gepflanzt, weil Wurzeln nun mal das Erdreich stabilisieren. Nie gab es irgendwo irgendein Problem mit dem Damm. Alle Leute haben sich aufgeregt, nun ist alles kahl.
    Der Staat weiß eben alles besser. Wir mussten von einigen Jahren zwangsweise unsere eigene Blei-Wasserleitung auf dem Grundstück rausreißen lassen, wobei die Wasserwirtschaft kam, es getan hat, für jeden Handgriff fette Gebühren in Rechnung gestellt hat, und wir waren die Dummen, die es bezahlen mussten. Die Leitung war 80 Jahre drin, da hat sich das Blei längst verkapselt. Neue EU-Richtlinien sollten eingehalten werden. Ich habe gefragt, ob denn mal einer kommt, und die Werte unseres Leitungswassers im Haus misst, ob da überhaupt Blei im Wasser nachgewiesen werden kann. Die Leute von der Wasserversorgung haben selber gelacht, und gesagt, ach, nach 80 Jahren ist da nichts mehr ... Aber rausgerissen haben sie die unverwüstliche Leitung trotzdem, messen lassen könnten wir auf eigene Kosten selber in einem Labor. Ach, wie der Staat um Dinge besorgt ist. Ich könnte noch Stunden weiterphilosophieren, aber das zu dem Thema, weswegen hier bei vielen Sachen ´ne Welle gemacht wird, wo tatsächlich nichts dahinter steckt. Höchstens, dass der Rubel rollen soll, das natürlich immer:-(.

  • Na, zu leichtsinnigem Umgang mit solchen Sachen möchte ich hier auch nicht raten. Deswegen ja auch der ganze Beitrag. Meine leichte Angenervtheit, die ich da oben äußerte, bezog sich eher auf Sachen, die vom Prinzip her harmloser sind. Sagen wir mal die Entstörungsgeschichte bei Zündkerzensteckern. Es gibt einen Haufen ohne Metallkapselung, die werden auch verkauft. Oder Entstörung bei Pasenanschnittregelungen, fällt mir grad so ein. Habe mir so ein Teil mit einem Leistungstriac von Conrad selber gebaut, ohne aufwändige Entststörschaltung. Angeblich soll es hochfrequente Störungen zurück in die Stromleitung einstreuen, die dann Radio- oder Fernsehempfänger stören können. Dürfte so nicht verkauft werden. Habe das ausgiebig getestet, bevor ich mit dem Gebrauch zur Tat geschritten bin. Nicht die kleinste Störung auf irgendeinem Sender war das Ergebnis. Dann eines meiner Lieblingsthemen: Die Fahrradrücklichter. Nur batteriebetrieben ist verboten, Dynamobetrieb ist Pflicht. Wie sieht die Praxis aus? Jeder, der Fahrrad fährt, weiß es selbst: Die Dynamobeleuchtung ist höchst unzuverlässig, ständig gibt es irgendwo wieder einen Wackelkontakt, und wenn der´s nicht ist, ist die Birne kaputt. Das soll der Verkehrssicherheit dienen. Aber ein Batterierücklicht mit LED ist soooo unsicher, weil die Batterie alle werden könnte. Passiert das in der Praxis? Nein, die Batterien halten bei dem geringen Verbrauch sehr lange, man merkt es lange genug vorher, wenn sie alle werden, ansonsten sind die Dinger sehr aufallsicher. Oder nehmen wir die beliebte 45 km/h-Drosselung für die Kleinfahrzeuge der Fahranfänger. Sollen dadurch weniger Unfälle passieren? Wird irgendetwas sicherer? Zu DDR-Zeiten liefen die 60 km/h unter Verkehrssicherheit, man hat nämlich Reserven zum sicheren Überholen, und kann in der Stadt problemlos mitschwimmen. Heute ist man auf so einer Rollerkutsche per se ein Hindernis, das auch in der Stadt schon aus Prinzip auf Teufel komm raus überholt werden muss. Toll. Oder bei uns in der Stadt haben sie doch tatsächlich am ganzen Hochwassergraben entlang hunderte Bäume gefällt. Die waren sooo gefährlich, weil die bösen Wühlmäuse angezogen werden, und dann böse Löcher in den Damm buddeln. Angeblich. Nur dumm, zu DDR-Zeiten hat man die extra gepflanzt, weil Wurzeln nun mal das Erdreich stabilisieren. Nie gab es irgendwo irgendein Problem mit dem Damm. Alle Leute haben sich aufgeregt, nun ist alles kahl.
    Der Staat weiß eben alles besser. Wir mussten von einigen Jahren zwangsweise unsere eigene Blei-Wasserleitung auf dem Grundstück rausreißen lassen, wobei die Wasserwirtschaft kam, es getan hat, für jeden Handgriff fette Gebühren in Rechnung gestellt hat, und wir waren die Dummen, die es bezahlen mussten. Die Leitung war 80 Jahre drin, da hat sich das Blei längst verkapselt. Neue EU-Richtlinien sollten eingehalten werden. Ich habe gefragt, ob denn mal einer kommt, und die Werte unseres Leitungswassers im Haus misst, ob da überhaupt Blei im Wasser nachgewiesen werden kann. Die Leute von der Wasserversorgung haben selber gelacht, und gesagt, ach, nach 80 Jahren ist da nichts mehr ... Aber rausgerissen haben sie die unverwüstliche Leitung trotzdem, messen lassen könnten wir auf eigene Kosten selber in einem Labor. Ach, wie der Staat um Dinge besorgt ist. Ich könnte noch Stunden weiterphilosophieren, aber das zu dem Thema, weswegen hier bei vielen Sachen ´ne Welle gemacht wird, wo tatsächlich nichts dahinter steckt. Höchstens, dass der Rubel rollen soll, das natürlich immer:-(.



    Ich finde es doof, das die Biotonne bei uns Dienstags und nicht Donnerstags abgeholt wird....


    Und mein Nachbar hat unglaublich hässliche Gardinen, da sollte man echt mal klingeln!

  • Ich finde es doof, das die Biotonne bei uns Dienstags und nicht Donnerstags abgeholt wird....


    Und mein Nachbar hat unglaublich hässliche Gardinen, da sollte man echt mal klingeln!


    :? Wie war das Thema nochmal? Ich kann da jetzt keinerlei Zusammenhang, weswegen hier in dem Staat alles eine Welle gemacht wird, erkennen.



    Der Mesto Drucksprüher ist übrigens da; einen sehr soliden Eindruck macht er schon mal, jetzt fehlt nur noch der Bremsenreiniger. Die haben mir dort bei eBay nach 3 Tagen (über´s Wochenende !) schon eine Zahlungserinnerung von Afterbuy geschickt. Erst schickt der Verkäufer zur abgeschlossenen Auktion eine e-Mail mit afterbuy-Link, in der ausdrücklich stand, man soll darauf nicht antworten. Dieses Afterbuy nutze ich nie, eBay hat doch eine eigene Verkaufsabwicklung? Ich weiß gar nicht, was der Sch... eigentlich soll. Auf der Artikelseite bei eBay wird vom Verkäufer noch nicht einmal auf diese Zahlungsmethode hingewiesen, und so weiß man gar nicht, was dann abläuft, wenn man dort drauf rumklickt. 3 Tage später beschweren sie sich, dass man auf diese e_mail noch keine Rückmeldung gegeben hat. Also bei Werkstattprodukte aus Wuppertal kauf ich bestimmt nichts wieder, das geht anderswo sicher entspannter.

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