Motor verliert Öl, obwohl Dichtung trocken ist

  • Hallo,


    ich hab eine KR51/2 E und hab da letztens erst die Getriebedeckeldichtung getauscht, weil sie ein wenig getropft hat.


    Nun hab ich den Motor an der Stelle (höchstwahrscheinlich) trocken.


    Allerdings hab ich nach kurzen Fahrten eine ordentliche Ölpfütze unter meiner Schwalbe.
    Allerdings scheint es nicht aus dem Getriebedeckel und der Ablassschraube zu kommen, denn die sind beim fühlen mit dem Finger trocken (deshalb das höchstwahrscheinlich).


    Ich hab die Vergaserdichtung schon ausgetauscht, um das auszuschließen.


    Was ich komisch finde ist, dass das Öl den Ständer runterläuft.
    Der Benzinhahn scheint auch dicht zu sein (hab sie mit offenem und geschlossenen Benzinhahn eine Nacht stehen lassen, aber da kam kein Öl dazu.)


    Und ich denke, dass sie das Öl nur verliert, nachdem der Motor warm ist.


    Habt ihr vielleicht eine Idee, wo ich weitersuchen kann?


    Im Moment hakelt die Schaltung auch etwas. Das lässt doch darauf schließen, dass es sich um Getriebeöl handelt???

  • Hi,
    bist du dir sicher, dass es Getriebeöl ist oder nicht doch Benzin?
    Als weitere Stellen wo etwas austreten könnte: Am Simmering von der Schalthohlwelle bzw der Kickstarter welle, wo Kicker und Schalthebel dran sitzen
    oder es ist doch der Benzinhahn, dann wär die Unterseite des Ansaugkastens auch feucht.
    Oder aber es läuft aus der Mittendichtung des Motors etwas aus.

  • So, ich hab jetzt mal nach Hinweisen in einem anderen Thread geschaut. Und nun hab ich festgestellt, dass mein Benzinhahn nicht richtig schließt.


    Ich hab den Benzinhahn auf "Zu" gestellt, den Schlauch vom Vergaser abgezogen und dann mal in ein altes Marmeladenglas gehangen. Nah ein paar Stunden war das Marmeladenglas halb voll.


    Also muss ich wohl die 4-Loch Dichtung tauschen.


    Dazu muss ich das ganze Benzin ablassen, nicht wahr?



    Und wenn ich die Dichtung getaucht habe, muss ich dann noch was anderes machen? Am Vergaser oder so?
    Der scheint ja nur "überzulaufen" solange er warm ist. Aber das muss trotzdem nicht sein, zumal sich dann immer eine ordentliche Pfütze unter meinem Vogel bildet.

  • ist vll das spannblech des kükens einfach nciht genug angezogen? das lockert sich mit der zeit.


    ja, benzin muss komplett raus. bei der gelegenheit kann man den hahn gleich mal komplett säubern und den status der siebe prüfen. mit einer eventuellen bestellung würde ich daher warten bis du den hahn zerlegt und beäugt hast. achte darauf, eine vierlochdichtung aus viton zu kaufen. die mza nummer davon habe ich leider nicht. und beim zusammenbau achte darauf dass du das spannblech nicht zu stark anziehst. wenn das küken sich zu schwer drehen lässt reibt es die neue vierlochdichtung schnell wieder kaputt. das ist halt ein balanceakt, zu lasch angezogen ists auch wieder undicht.

  • Also, jetzt bin ich endlich mal wieder dazu gekommen zu schrauben :)


    Erst mal danke für die Tips.


    Ich hab jetzt die 4-Loch-Dichtung getauscht gegen eine aus Viton. Ich musste dis Schrauben vom Kücken auch später nochmal lösen, damit der Benzinhahn nicht so schwergängig ist. Aber jetzt schließt er auf jeden Fall wieder absolut dicht und ist verhältnismäßig leichtgängig :)


    Gleichzeitig habe ich im Vergaser das Blech, das ein überlaufen verhindern soll minimal hoch gebogen. Hab die gute dann eine Stunde mit offenem Benzinhahn stehen lassen und es hat sich keine Pfütze mehr gebildet.


    Dann hab ich noch zwei Probefahrten gemacht (eine vor und eine nach dem nachbiegen des Vergaseblechs) und nun bildet sich, wie gesagt, keine Pfütze mehr!


    Vielen Dank für die Hilfe :)

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