Hilfe bei Fehlersuche - Getriebe

  • Hi Frank,


    vielleicht hilft Dir meine Erfahrung diese woche etwas:


    Wie angekündigt habe ich meine Schwimmer etwas Richtung sparsamer gedrückt. Dabei habe ich den aktuellen Stand mit der Schieblehre gemessen und beschlossen diesen Wert um 0.6 mm zu Veränden.
    Ergebnis: Statt 120 km bin ich mit dieser einstellung 150 km gefahren.


    Natürlich kommt wahrscheinlich noch hinzu, dass der Motor zwischenzeitlich vielleicht weniger Sprit barucht, aber mit meinen Erfahrungen aus den letzten 3 Jahren, meine ich sagen zu können, dass kleine Änderungen (0.5 - 1.5 mm) einige 10 km unterschied machen können.


    Zur Nadel kann ich nichts sagen, die habe ich immer so gelassen wie sie soll.


    Gruß
    Christian

  • Hallo,



    und danke...mit meinem Tacho das ist echt seltsam: ich dachte ja der sei durch, er zeigte nur noch die Geschwindigkeit an, nicht aber die gefahrenen KM, nun macht er das aber doch wieder und das nun schon zum zweiten Mal...ich dachte entweder kaputt oder nicht aber so?!



    Danke und Grüße!

  • Bei Zweitaktern sollte man es mit der Sparsamkeit nicht all zu sehr übertreiben. Immerhin ist das Kraftstoffgemisch die einzige Schmierung, die der Kolben bekommt. Besonders in Extremsituationen kann es dann mal eng werden. Dann tanke ich doch lieber 20 Kilometer früher, statt meine Garnitur wechseln zu müssen.

  • Hi,



    siehste siehste...die Tankfüllung hat genau 1 Woche gehalten, davon war 1 Vormittag ein Tachoaussetzer und dann noch 1...2 kurze Male, heute musste ich bei ziemlich genau 100Km auf Reserve umschalten, kurz gesagt hat die Füllung also ca. 120km gehalten, so über'n Daumen...das ist weder für Öl noch Benzinkosten noch für Umwelt ein Haltbarer Zustand...außer für den Tankepächter ;)...nee, so geht's nicht weiter.


    Maßnahmen sollen Nadel runmtersetzen und Schwimmer tiefer stellen sein!


    Fänd's auch dufte wenn mir erklärt werden könnte wie ein Tacho immer geht, seine Kilometerzählerei aber Aussetzer hat?


    Grüße, Frank!

  • Hi,


    wo denn, wenn kein Pfütze drunter ist?
    Es ist ja auch nicht nur ein "bissel" mehr.


    Außer Vergaser (in Standarteinstellungen mit neuen Düsen) ist alles gemacht, ich kann nur noch da ein bisschen, und wenn sinnlos, drannherum machen?!


    Bin da echt ideenlos, hab wie gesagt "alles" schon gemacht, von Motor regeneriert bis neue DDR Amatur, bis Luftweg, bis Tank entrosten, neue Hahndichtungen/Siebe usw. usw., mir fällt nach bearbeitung dieses Problemes seit mehr oder weniger konsequent 1 Jahr nix mehr ein!


    Grüße!

  • Moin Frank

    Ich würde jetzt auch erstmal am Vergaser gucken; hat die Hauptdüse die richtige Grösse und sitzt die auch fest an ihrem Platz. Schwimmer und Teillastnadel zählen auch zu den Verdächtigen.
    Beim Gemisch-Abmagern aber immer schön das Kerzenbild im Auge behalten !

    Wenns der Vergaser nicht ist gibts noch weitere Ansatzpunkte, wie:
    -Ansaugtrakt, hier speziell der Luftfilter und der Beruhigungskasten
    -Abgasweg, sind die Übergänge an Krümmer, Tüte und Schalldämpfergehäuse dicht, sitzt das Prallblech an seinem Platz, ist ein nichtmodifizierter Schalldämpfer drin
    -Zündzeitpunkt
    -Radlager, Reifenluftdruck, Kettenspannung

    Ich hoffe, das reicht erstmal an Ideen.

    LG Kai d:)

  • Hallo,


    ich melde mich mal wieder zu meinem Motor.


    Am Sontag habe ich nach 500 km zum ersten mal 1:50 getankt. Die Schwalbe fuhr an dem Tag dann auch nocht gute 30 km wunderbar. Gestern und heute zickte sie rum. Bei bestimmten Drehzahlen (z.B. 2ter Gang ca. 30 km/h und im 3ten bei ca. 40 km/h) verlor der Motor an Leistung. Gas weg und noch einmal, dann kam er meist über den Drehzalbereich. Da sich das Problem heute häufte, machte ich mich auf die Fehlersuche:


    - Kerzenbild recht dunkel, in Ordnung
    - Auspuff frei
    - 200 ml Sprit pro Minute


    Dann wollte ich mich an den Vergaser machen und stellte mit Erstaunen fest, dass im Startvergaser kein Gummi mehr war!
    Da wunderte ich mich sehr! Jetzt fahre ich so entweder seit letzter Woche rum, oder seit ich den Motor eingebaut habe.


    Jedenfall wundere ich mich, dass das überhaupt geklappt hat. Weiß jemand etwas darüber zu berichten?


    Glücklicherweise habe ich noch in einem alten Vergaser ein brauchbares Gummi gefunden und eingebaut. Die kurze Testfahrt verlief unauffällig. Morgen werde ich es wagen zur Arbeit zu fahren, wobei ich zwischen drin bestimmt mal anhalten werde, um mir die Kerze anzusehen!


    Wie schon gefragt, habt Ihr eine Idee, warum ich überhaupt fahren konnte?


    Gruß
    Christian

  • Moin Christian


    Mit ein bisschen Glück hat ein klitzekleines Partikel den Durchfluss der Startvergaserdüse verringert.
    Anders wäre das Gemisch viel zu fett und der Motor würde, sobald er warm ist, absaufen.
    So läuft der Motor nur ein bisschen zu fett und die Kerze wird dunkel.


    LG Kai d:)

  • Hallo,


    gaanz ohne Startergummi....seeehr seltsam, ich meine in meinem S51 Vergaser kleben auch "Stückchen" dieses Gummis an der Wandung dessen in dem er läuft aber das er sich komplett in Luft auflöst?!
    Bzw. vorher garnicht vorhanden war? Wann hast du denn den Gummi letztmalig gesehen?
    Wenn von Anfang an keiner drin war? warum hat dann das Betätigen des Starterhebels einen Effekt gehabt? hatte es?


    Ist es nun besser...was das Ruckeln anbelangt, kann ja auch Hitzeproblem...Probleme mit den Zündungsbestandteilen sein, das kann sich ja auch so einstellen, Starter hin od. her!


    Ich weiß nicht, wie es um die Düsen steht, ich weiß nur, dass deren Bohrungen beim Neubedüsen mit den alten übereinstimmten, ergo schließe ich: es müsten die richtigen sein.


    Was die Nadel anbelangt....int. Anhaltspunkt, das ist genau so blöd wie mit den Düsen, ich kann entweder nix auf denen Lesen oder die Zahlen, die Halben Zahlen darauf ergeben keinen Sinn...


    Du meinst, ich sollte mal den Schwimmer tauschen? Sein Ventil ist getauscht worden...er war undicht, ich habe ihn damals gelötet, so sparsam wie möglich, und um mit dem Gewicht hinzukommen habe ich noch alle, auch die alten, Lötnähte etwas "aggresiv" polliert.



    Ansaugtrakt: hab das gereinigt, dabei auch >100ml Schmodder abgelassen, Filter wurde in dem Jahr zweimal greinigt...sämtl. Schellen, Stopfen...alles dicht.
    Auch der Vergaser selbst wurde wohl 3..4 mal gereinigt, bekam eben neue Düsen, neue Dichtungen, die Flansche habe ich abgezogen, auch da neue Dichtungen rein gemacht
    Und was:


    "-Zündzeitpunkt
    -Radlager, Reifenluftdruck, Kettenspannung"


    Das Problem gibt es seit einem Jahr, in der Zeit wurde der ZZP. mehrmals, auch in der Werkstatt eingestellt, eben auch der Motor regeneriert, alles zerlegt, wieder zusammengebaut, wieder zerlegt. (nach meinem Wildunfall leierte der Kickstarter durch was bei dem MOtor dann eben das zweite Mal spalten in einem Quartal bedeutete)... und das Zylinderchen zieht Sprit wie ein Trabbi, fährt dabei nur kein 110 :-(


    Die Räder rollen so leicht, Kette, alles passt, und ich bin mal mit 0,5 (ggf übertrieben, sah aber schon übel aus!) wie aktuell mit 2/2,5bar gefahren, es bleibt dabei.
    Vieles wurde in dem Jahr verändert, und ich fahre täglich, von den 12 Monaten nur 2 weg Winter/gebr. Schulter nicht, das meine ich mit "mir fällt nix mehr ein"!


    Eines habe ich noch nie gemacht: Senfglasmethode, das werde ich wohl nun müssen ;), passt ja auch dazu, dass ich das Schwimmermaß eh verstellen will.


    Und nochmal, auch wenn's keiner glaubt: meine Kerzen sind zwar nicht reh, aber nur dunkelbraun, nie Schwarz.


    Ich hab hier wahrsch. jemanden der JEDE Nacht 50ml abzapft!


    Grüße!



  • Frank


    Es gibt keinen Grund so zu schreien.
    Du hast nach weiteren Ansatzpunkten gefragt und ich habe geliefert.
    Und mal ganz ehrlich; soll ich jetzt alle Deine 150 Beiträge rauswühlen
    um zu lesen was alles schon gemacht wurde?
    Aber Schwamm drüber...


    Was ist mit dem Auspuff, den mal gereinigt? Schleift vllt.die Bremse?


    Der Tip >Senfglasmethode< kam garantiert als einer der ersten .


    Die Liste der möglichen Ursachen für zu hohen Kraftstoffverbrauch
    findest Du im Buch auf Seite 188.


    LG Kai d:)

  • Zitat

    ich habe ihn damals gelötet, so sparsam wie möglich


    Ich kann das zwar nicht aus erster Hand bestätigen, aber Schwimmer zu löten sollte man wohl lieber bleiben lassen. Im Wildschrei steht's drin und im Schwalbebuch müsste da auch was zu finden sein. Das verändert das Gewicht und die Eigenschaften wohl stärker als vermutet wird. So ein Schwimmer ist ja auch nicht gerade teuer, daher verstehe ich das nicht. Wenn man sowas aber schon macht, sollte man vielleicht gleich im Anschluss die Senfglasmethode machen, um sicher zu gehen.

  • Morgen,


    die Anfahrt zur Arbeit war sehr kalt, verlief Schwalbentechnisch aber sehr zufriedenstellend.


    Es ist mir jedoch immer noch ein Rätsel, wohin das Gummi verschwunden ist. Ich kann mir nur erklären, dass es beim Vergaser-Check letzte Woche verlustig ging, oder gestern Abend und ich habe es nicht gemerkt. Mir stellen sich dabei aber folgende Fragen:


    - Wenn ich es letzte Woche verloren habe, lief die Schwalbe mit 1:33 gut und mit 1:50 mit den o.g. Leistungsverlusten. Aber warum fuhr sie überhaupt?


    - Wenn ich es gestern Abend verloren habe, frage ich mich wie es sein kann, dass es nach Einsetzten eines anderen Gummis gleich wieder ging (am Vergaser habe ich nichts gemacht).


    Die für mich momentan plausibelste Erklärung wäre, dass das Gummi schon nicht mehr im besten Zustand war und deswegen gestern Abend, als ich den Starterkolben abschraubte, unbemerkt rausgefallen ist. Aufgrund des maroden Gummis konnte die Schwalbe vorher noch auch fahren.


    Werde mich mal in der Garage auf Gummisuche machen, vielleicht finde ich es ja noch.


    Danke für Eure Anteilnahme!


    Gruß
    Christian

  • Wenn man sich nach Schwimmer Löten ohne Senfglastest über hohe Verbräuche wundert, kann man auch mal den Vergaserüberlauf ins Visier nehmen.
    Nicht dass der Sprit da durch eine Kombination aus z.B. zu langem Schlauch (evtl. Sogbildung) und zu hohem Benzinpegel beim Fahren einfach auf der Straße landet und im Stand dann nicht mehr.


    Ich würde, wenn ich nicht mehr weiter weiss, den Überlaufschlauch mal für ne Testrunde mit dem Ende nach oben Legen, so dass eventuell aus dem Vergaserüberlauf austretender Sprit sich in einem Bogen des Schlauchs sammelt.

  • Hi,


    über den/das Gummi würde ich mir keine weiteren Gedanken machen, klar ist das immer komisch aber wenn's hinterher geht, kann man das ja ruhig zu den 1000 "privaten x-Akten" legen und gut.



    Kai, geschrieen habe ich nicht mit absicht, war auf einmal groß und um es wieder klein zu machen war's wohl schon zu spät, steckte wirklich keine Absicht dahinter, auch verlange ich nicht das meine Beiträge des letzten Jahres gelesen werden, deshalb wiederhole ich nochmal was ich schon gemacht habe...aber schon klar: du hättest garnix gesagt, wenn ich nicht ausversehen fett geschrieben hätte!


    Zum Löten: das geht derart schnell, ist dermaßen einfach, hat man dann mal zwei verschiedene Schwimmer ab Werk vor sich, der eine hat eine Fläche x verzinnt, der daneben eine Fläche y die aber deutl. größer ist als x, dazu noch zwei fette Zinntropfen, bin damals garnicht auf die Idee gekommen einen neuen zu bestellen aber stimmt schon: Sinn machts bei den Preisen wohl nicht wirklich, es sei denn: man hat's mal wieder eilig!


    Senfglasmethode wird gemacht...und noch eine Frage zum Überlauf: man wächst ja in so eine Schwalbe hinein, bei meinem Vergaser war da kein Schlauch, also ging ich erstmal, und das bis jetzt, davon aus, dass auf den kleinen Stutzen kein Schlauch gesteckt werden muss...ist das so od. sollte ich das schleunigst nachholen?



    Okey, danke und Grüße, Frank!

  • Frank

    Überhaupt kein Problem, sowas kann ja mal passieren und ich sagte schon "Schwamm drüber".

    Mit dem Schlauch am Überlauf ist das so ne Sache,
    an den alten Vergasern der /1 Reihe ist nicht mal ein Stutzen dran.
    Dafür aber ein Loch in der Vergasermulde und ein Weg durch den LiMa-Deckel.
    Weltbewegend wichtig finde ich den Überlaufschlauch jetzt nicht.
    Hast Du keinen dran und der Vergaser suppt - ist dann halt ne Pfütze in der Mulde,
    von wo sich die Flüssigkeit während der Fahrt auch ein bisschen nach hinten verteilt
    und im Stand an Motor und Beruhigungskasten runtertropft.
    Mit Überlaufschlauch, hinter den Kettenschlauch gelegt, ist die Pfütze gleich unterm Moped.

    LG Kai d:)

  • Hi,


    ja, ich denke das bleibt mysteriös.


    Nein, da muss kein Schlauch dran. Ich denke Andre meinte nur, um zu sehen ob und wieviel da raus kommt, kann man irgend was dran machen, das auffängt.


    Wenn ich das richtig interpretiert habe, meine ich aber, dass man dabei aufpassen muss, dass die Funktion des Überlaufs nich unterbunden wird. Ich meine sonst könnte der Sprit ja in den Zylinder laufen, was er ja nicht soll.


    Korrigiert mich bitte, wenn ich was falsch verstanden habe.


    Gruß
    Christian

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