Leichtkraftrad fahren mit Lappen B

  • SR80, S70,Simson.
    Umbau auf mehr ccm mit TÜV.
    Und bei den 50ern spart man sich alle 2 Jahre den Tüv.
    Und für den deutschen (extrem kostspieligen Weg) Weg des A1 Zusatzes, kann man eine Menge schöner Simsonersatzteile besorgen.......



  • Und dann gibt's noch die über 50, mit dem alten Führerschein Klasse 1, die nicht nur Schwalbe sondern auch alles andere mit 2 Rädern fahren dürften aber gar nichts anderes wollen 😁

  • Hallo,



    ich denke diese B-Erweiterung wird ein Nischenthema bleiben.



    Wer Führerschein neu macht und Motorrad haben will macht den A-x gleich mit.



    Warum hat der Andy das eingeführt??



    - evtl. Angleichung an andere Länder wie (A) und (I)?
    - Förderung der E-Mobilität - Verkauf von kleineren Elektrorollern / - mopeds, die schneller als 45 fahren dürfen?



    Bei Pkt. 1 sollte dann aber auch das Fahren im Ausland möglich sein - schau mer mol.



    Am 1b / A1 Thema wurde ja schon öfter rumgeschraubt. Anpassung seit Einführung Führerschein 1b (4/1b/A1) >> 50 ccm >> 80 ccm >> 125 ccm.


    Wer bis 1980 den 3er oder 4er (D) gemacht hat, besitzt schon die Klasse A1.


    Für die Simsons sehe ich da keine Konkurenz. Hier ist ja mehr die Jugend oder Simson-Fans unterwegs.
    Für die Simsons ist eher das Problem, dass es aktuell leider fast nur noch "Schrott" oder überteuerte Fahrzeuge gibt.



    Viele Grüße Klaus


    PS: welche Mopedklassen gab es früher im Osten und was durfte man fahren?


    (D) bis 1980


    1 Motorrad ab 18
    3 Auto enthält 4er
    4 Moped 50ccm unbeschränkt
    5 Moped 50ccm bis 50 km/h beide ab 16 Jahren
    Mofa ohne Schein ab 15


    Ab 1980


    Aus 4 wurde 1b 80ccm bis 80km/h
    Aus 5 wurde 4 50ccm bis 50km/h blieb
    Mofaprüfung wurde eingeführt.

  • Und wenn in den immer öfters wärmeren Jahreszeiten, mehr Pendler mal schnell mit der 125ccm über die Kraftfahrstraßen in die Städte pendeln.
    Parkplatzsituation,Verkehrsraum,Abgaswerte,Feinstäube(geringere Abriebe/Bremse/reifen),NOx,usw usw
    Eventuell war das auch ein Gedanke!!??
    Könnte eventuell die eine oder andere Stadt im Sommer vor Fahrverboten retten.
    A

  • Zu DDR-Zeiten üblich:
    Moped ab 15
    Motorad ab 16, erst 125ccm, danach 150.
    Pkw und Lkw ab 18, PKW nur bis 3.5 t.
    Traktoren bis 25/30 kmh. Der ZT300 lief 30.


    Mofaschein West ab 1.4.1964, Mofas dürfen in den Geburtsjahrgängen vor dem Datum ohne Mofaschein gefahren werden.

  • Zu DDR-Zeiten üblich:
    Moped ab 15
    Motorad ab 16, erst 125ccm, danach 150.
    Pkw und Lkw ab 18, PKW nur bis 3.5 t.
    Traktoren bis 25/30 kmh. Der ZT300 lief 30.


    Mofaschein West ab 1.4.1964, Mofas dürfen in den Geburtsjahrgängen vor dem Datum ohne Mofaschein gefahren werden.



    Ja, das ist alles richtig, aber mit dem (letzten) DDR-Autolappen durfte man auch keine 125ccm fahren.



    MfG



    Tobias

  • Zu DDR-Zeiten üblich:
    Moped ab 15
    Motorad ab 16, erst 125ccm, danach 150.



    Moped waren dann die 50ccm bis 60 km/h?


    Motorrad - durfte man dann ab 18 größere Maschinen fahren?


    Im Westen wurde der Stufenführerschein für Motorräder erst ab 1980 eingeführt.
    Kenn mich aber da nicht so aus.


    Ich habe noch am letzten Tag (30.03.1980) den alten 4er (50ccm unbeschränkt) mit einer Theorieprüfung gemacht und beim Abholen einen grauen Lappen mit einem handgeschriebenen "b" hinter der 1 bekommen. Also einen 1b Führerschein ohne Praxisstunden und ohne praktische Prüfung. Damals 80er - jetzt 125er.



    Mein erstes Moped war aber damals eine Vespa 50 N - silbergrau. Die Vespa wahr "damals" langweilig und lahm. Aber wer zahlt bestimmt (meine Eltern).
    Lieber wäre mir eine Yamaha RD50 oder DT50 gewesen.


    Die Versicherung für die schnellen 50er oder 80er waren als Azubi nicht zu bezahlen. Wenn ich mich richtig erinnere waren es um die 800 DM. Für ein richtiges Motorrad 250/500ccm und mehr, war die Versicherung meisten viel niedriger. Die Jugend hat auch damals schon viele Unfälle gehabt, deshalb waren die Beiträge so hoch.




    Was hat man für ein Moped oder ein Motorrad im Osten in den 80iger Jahren bezahlt?

  • Bläde oder was?




    Also, der Preisunterschied lag meist in der Versicherung, die war mit 8Mark50 für 50er mit 60kmh recht günstig. Ab über 60 kmh waren 20 Mark fällig, da spielte es keine Rolle, ob es ein Sperber war oder eine Hufu. Die Schwalbe war auch das Ende der IWL-Roller Pitty; Wiesel; Berlin und Troll1. Deren Fahrleistungen lagen in Augenhöhe der Schwalbe. Diese war nicht nur Leichter, sondern auch Sparsamer. Die IWL waren mit MZ-RT-Motoren ausgestattet, der Troll sogar mit 175ccm.




    Ab 15Jahre Mopeds mit 50ccm und 60kmh.


    Ab 16 mit bis zu 150ccm und ab 18 die 250er. Größere gab es nur im Altbestand, also 300ccm. Für die Oberen war diese Regelung ausreichend.




    Die Fahrprüfung konnte sogar bei jedem Dorf-ABV gemacht werden, bei Wartezeiten von bis zu 7 Jahren auf einem Autoführerschein. Dieser Mopedschein bestand nur aus einer Karten, die gleichzeitig die Stempelkarte war. Bei 5 Stempeln war diese futsch. Viele haben Motorad (Kradschützen, Einteilung bei der NVA) bei der GST gemacht. Das ging in der Regel schneller. Über die NVA einen Lappen zu bekommen war ende der 1980er Jahre nicht mehr so einfach möglich.

  • Die kleinen Mopeds waren bei uns ja mehr ein "Jugendding". Wenn man auf dem Land, mit schlechten ÖVIs, wohnte, dann war ein Moped für Schule oder Arbeit nötig. Normalerweise hat man dann bis 18 seinen Autoführerschein gemacht. Ein gebrauchtes Auto oder der Wagen der Familie oder Oma/Opa, konnte benutzt werden. Moped oder Motorrad war für die meisten dann nicht mehr interessant. Auch ich habe dann meine Vespa (leider) verkauft. Mein erstes eigenes Auto war ein Fiat Panda45.




    7 Jahre auf den Führerschein warten, oder noch länger auf ein Auto, dass ist schon der Hammer!

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