Leichtkraftrad fahren mit Lappen B

  • Danke für die Antwort, Rossi!


    Die Versicherung ist dann wohl eine Oldtimer-Versicherung. Oder!?


    Der Unterhalt ist ja enorm günstig! Hätte das gar nicht gedacht, wenn ich sehe, was Leute für ihr Auto so hinlegen müssen im Jahr...

  • Hallo,



    also zur Versicherung. Ich habe nur Haftpflicht und auch den niedrigsten Prozentsatz. Es ist eine Vespa PX 125.



    Es ist wie bei jeder KFZ-Versicherung und hat diverse Faktoren.


    - Typklasse des Fahrzeuges
    - Schadenfreie Jahre
    - Region
    - Beruf
    - Alter


    - usw. usw.



    Aber es ist doch relativ günstig. Allerdings kann ich die Typklasse von PS-stärkeren Mopeds nicht einordnen.



    Grüße Klaus

  • Bei den Leichtkrafträdern geht es nur bis SF3, schon erreicht nach 3 schadenfreien Jahren. Dafür ist man dann gleich auf 30% Beitragssatz runter bei der Haftpflicht. Haste einen Unfall, gehts z.B. von da auch mal wieder zurück auf 100% oder mehr. Da gibts Tabellen im Kleingedruckten.


    Bei den normalen Krafträdern sieht es dann so ähnlich aus wie beim PKW mit mehr Schadenfreiheitsklassen )*



    *lt. Allg. Versicherungsbedingungen der WGV



    Also Haftpflicht ist recht erschwinglich, ne 250er kann auch schon bei ~37€/Jahr nach gerade 2 schadenfreien Jahren liegen.


    Bis Baujahr 89 fällt für die Moppeds die Abgasuntersuchung weg, das sind dann ca. 20€ (meine ich) weniger fürn TÜV

  • Also,ich war bei zwei Berliner Fahrschulen. Die erste schloss aus Altergründen+Angst vor Corona, beide sind sind sehr, sehr, erfahren.(im gleichen Preisbereich, um die 450€)Die zweite Fahrschule mit erfahrenem Fahrlehrer hatte mich richtig in die Mangel genommen, ich war etwas überfordert, 2x 90Minuten hintereinander, es wurde gleichzeitig ein Fahrlehrer ausgebildet, also volles Programm, alle Übungen, wie zur Prüfung,bzw nach Vorschrift und es gab nur einen Roller, der schwieriger zu fahren war, als ein richtiges Motorrad mt Tank zwischen den Beinen, nicht gleich am Anfang, zuvor gab es eine Doppelstunde a 90 Minuten, die ruhiger war.
    Die Fahrschule hat schon gewissen Druck ausgeübt, obwohl ich ja wiederholt gesagt hatte: Es gibt ja keine Prüfung. Sie haben auf alles geachtet, Blicke usw.Bremsen nur mit Vorderrad, nur mit Hinterrad,in Kombination, mit verschieden Geschwindigkeiten, Hütchen eine 8 umfahren, links, rechts, Fahren im Kreisel, Stop und Go, usw.
    Geradeaus fahren kann jeder oder?

  • Ich möchte anmerken, dass z.B. die S70 (Leichtkraftrad) wo es noch die 80km/h Regelung gab >450euro Versicherung (SF3) gekostet hätte.
    Auch heute ist der Preis deutlich über den 30euro, die hier erwähnt werden. Erst mit einer Eintragung >80km/h wird es "billig" .
    Ohne Kasko 55euro und mit Vollkasko 100euro.


    HU Dekra waren 64euro, ohne AU.


    Eine Oldtimer Versicherung muss man sich überlegen, da da eine Alltägliche Verwendung ausgeschlossen ist. Interessant ist aber z.B. das Flottenkennzeichen.


    Motorrad fahren soll gelernt sein.
    Wie früher GST-Führerschein ist halt nicht. (LKW starten, 1.Gang rein bis zum Hütchen - bestanden)
    Siehe auch Lichtpflicht ect. . So viele die mit ihren Maschinen unsicher fahren.
    Auch ich habe immer wieder meine Eingewöhnung, wenn ich >300km/h auf dem Zweirad fahre :D

  • Den Ausweichhaken habe ich überzeugend richtig gut gebracht, es schleifte sogar am Gepäckständer, die Fahrschule war sehr zufrieden. Die letzte Stunde nach eine Woche mit Slalom, war weniger gut: Es reichte für die Bescheinigung,es gibt ja keine "Prüfung."
    Also ich schreibe den Bundesminister Hrn. Scheuer an, dass ich nicht rase, ich bin im mittleren Alter(um die 45), kenne durchaus die Risiken, werde verantwortlich handeln, erwarte aber im Gegenzug, dass man die Motorradausbildung einfacher macht. Es macht keinen Sinn, für einen Autofahrer(seit fast 30 Jahren), die komplette Grundausbildung zu durchlaufen.

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