Licht geht bei niederer Drehzahl weg

  • Moin, mein Setup:


    KR51/2 mit Vape, sonst eher Original

    Das hat sehr lange funktioniert, auf einmal das Problem:


    Licht (Rücklicht / Fahrlicht) geht bei geringen Drehzahlen (meist) aus.
    Wenn ich mit einem einfachen Spannungsmesser zwischen Klemme 59 und Masse messe, habe ich bei Drehzahl etwa 12 V ~ , dann bricht die Spannung auf ca. 3 V ein.


    Verbindung durch die Verbinder bis zur Grundplatte kontrolliert, keine Wackelkontakte.


    Wenn ich vom Gelben Kabel aus der Grundplatte zur Masse messe, bekomme ich bis ca. 45 V bei höheren Drehzahlen, im Leerlauf etwa 22 V ~


    Was noch?


    Ratlose Grüße aus Hitzhausen,
    Uwe

  • Mache mal die Ingrid...


    Habe in der Zwischenzeit den Seitendeckel aufgemacht, die Grundplatte ausgebaut und angesehen.


    Äußerlich keine Auffälligkeiten[1], aber eine kleine Frage:


    Ich messe gegen den Alukörper die folgenden Widerstände:


    Weiß: ca. 69 Ohm

    Rot: ca. 495 Ohm

    (Rot zu Weiß: ca. 563 Ohm)


    Gelb/Rot: ca. 0,3 Ohm

    Gelb: ca. 0,3 Ohm
    (Gelb/Rot zu Gelb: ca. 0,1 Ohm)


    Da ich keinen Schaltplan der Spulen habe, kann ich das Ergebnis nicht interperetieren


    Jemand eine Idee?


    [1] wenn man von einem gebrochenen Kettenröllchen absieht.
    Dies Mal lagen die Teile aber unten im Gehäuse und hatten nicht den Weg in den Rotor gefunden (was ich durchaus gut finde...)

  • Du benutzt den Schaltplan vom net-harry?

    Die Spulen für AC und DC sind in Reihe geschaltet und werden im Reglerbaustein, dessen vermutlicher Schaltplan mal hier im Schwalbennest von TO veröffentlicht wurde, so benutzt, dass einmal die positive und einmal die negative Halbwelle verwendet wird, um die Spannung zu begrenzen.


    Es wäre denkbar, dass der Regler defekt ist oder aber die 3-polige Steckverbindung.


    Peter

    Den Thread kann ich gerade nicht finden, aber den Schaltplan:

  • Ich hatte das Phänomen am Star, eingehergehend damit, dass das Licht - wenn es denn mal an war - teilweise auch recht schlapp war.


    Ursache war ein aufgescheuertes Kabel im Abblendlicht-Schalter. Das gab quasi einen permanenten leichten Kurzschluss. Habe einen Schrumpfschlauch drüber gemacht und seitdem läuft alles. Das Gehäuse des Schalters wurde dabei recht warm. ;)


    Vielleicht ist es ja auch so banal bei dir.

  • Ursache war ein aufgescheuertes Kabel im Abblendlicht-Schalter. Das gab quasi einen permanenten leichten Kurzschluss.

    Werde ich bei nächster Gelegenheit, vielleicht morgen früh vor der Arbeit mal schauen - für heute ist Schluß...




    Es wäre denkbar, dass der Regler defekt ist oder aber die 3-polige Steckverbindung.


    Die Steckverbindung habe ich mir schon angesehen - ist unauffällig.

    Der Regler ist meine Befüchtung - die teuerste Lösung des Problems...


    Demnächst geht es weiter...

  • Der Regler ist meine Befüchtung - die teuerste Lösung des Problems...

    Am Samstag ging es weiter - der neue Regler war da und wartete auf seinen Einbau.

    Leider half das nichts, der Fehler blieb :-(


    Also den Kabelbaum auseinander gefummelt, zwei Kabelschuhe auf Verdacht ersetzt, keinen wirklichen Ansatz gefunden.

    Aus purem Frust habe ich mich auf einen Nebenschauplatz verdrückt - das Bremslicht ging nicht. Schalter vorne und Hinten getestet, beide schalteten sauber durch, wie im Lehrbuch. Das das Leuchtmittel keine Erleuchtung lieferte, das Streuglas abgeschraubt.
    Nun hatte ich eine Erleuchtung - die Birne vom Bremslicht hatte sich gelöst und rollte in der Lampe herum. Nun gab es je nach Position der Lampe mal einen Schluß zu Masse und mal nicht...
    So einfach kann die Fehlerbehebung sein...
    :-/


    Braucht jemand einen nicht wirklich gebrauchten Regler?

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