Rücklicht brennt andauernd durch

  • Ich wünsche einen guten Abend.
    Vor einigen Monaten habe ich mich hier im Forum schon einmal gemeldet, weil mein Bremslicht immer durchbrennt. Dieses Problem ist mittlerweile gelöst. Allerdings ist es nun so, dass selbst 12v Rücklicht-Birnen bei meiner 6v E-Zündung durchbrennen. Ich habe es schon mit einer anderen Ladeanlage probiert, das funktioniert nur leider auch nicht weiter. ich weiß leider nicht mehr weiter, weil ich schon mindestens 10 Birnen eingebaut habe, um sämtliche Fehler auszuschließen.

    Beste Grüße

  • Gerade habe ich eine 12v tacho birne drin, da 6v immer durch brannten. habe aber mittlerweile auf 35w bilux vorne umgerüstet, weil das Abblendlicht durchgebrannt ist. ich werde mir mal ne 6v tacho-birne holen, weil die 12v nicht leuchtet.

  • Die ist für KR 51/2 L, S 51 (B2-4, E), S50 B2 und die haben laut den Schaltplänen vom net-harry 6 Volt Glühobst. Wenn das laufend durchbrennt, dann nutze 12V Lampen und auch eine passende Ladeanlage oder ELBA.


    Hast Du schon mal die Spannung bei verschiedenen Drehzahlen an den Lampen messen können? Das ist überall AC!


    Ein ganz anderer Grund, weshalb Lampen durchbrennen, ist eine schlechte Kontaktgabe zwischen den Kontakten in den Fassungen und an den Lampenfüssen.


    Peter

  • Die Spannung konnte ich hinten nur so lange messen, bis bei mittlerer bis hoher Drehzahl das Birnchen durchbrannte. Damals waren es ca. 9 volt bevor es durchgebrannt ist, danach 19. Die passende Ladeanlage sollte verbaut sein und es handelt sich definitiv um eine KR51/2L- Elektrik, die der Vorgänger wohl nachgerüstet hat. Eine 12v Birne hat bei mir auch nur ca. 2 Tage gehalten.

    Beste Grüße

  • Dann bleibt eigentlich nur der Verdacht, dass die ursprüngliche Spule auf der Grundplatte für Brems-, Rücklicht und die Batterieladung durch eine ausgetauscht wurde, die für den Scheinwerfer vorgesehen ist. Und die Verkabelung für die Batterieladung direkt aufgelegt ist.

    Der augenscheinlichste Unterschied ist der, dass die Scheinwerferspule keine Anzapfung hat.

    Das kann man nur sehen, wenn man die Grundplatte von unten anschaut.


    "Messen" könntest Du das, wenn Du den Bremslichtanschluss mal mit einer 35W Lampe belastest. Oder, falls eine 25W-Spule verbaut worden sein sollte, mit einer 25W-Lampe.

    Vergleiche auch mal die Bestückung des Leitungsverbinders in Deiner Mopete mit den Schaltplänen von der KR51/2N und der /2L

    https://media.akf-shop.de/media/pdf/aa/b8/6b/kr51-2en.pdf

    https://media.akf-shop.de/media/pdf/6c/d8/2c/kr51-2l.pdf


    Peter

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    Nachtrag:

    Eine andere Spule für Brems-, Rücklicht und die Batterieladung wäre auch denkbar, denn die Polräder für die elektronische Zündung haben für die stärkere Scheinwerferleistung auch eine andere Magnetisierung.

  • Hallo! Ich weiß dieser Thread ist schon etwas älter aber ich habe neue Probleme bei denen ich Hilfe bräuchte.
    Zunächst habe ich jetzt erneut auf die 8871.5/1 umgebaut und alles nach Schaltplan verkabelt. Und siehe da, dass Rücklicht hat eine 20 minütige Fahrt bei Vollgas überlebt, genau so auch das Tacholicht (Beides 6v Birnen). Allerding ist bei der nächsten Fahrt sowohl das Rücklicht als auch das Tacholicht ausgefallen. Allerdings sind die Birnen nicht wie vermutet durchgebrannt, viel mehr ist es so, dass kein Strom ankommt. Die Birnen sind in einwandfreiem Zustand, neu und getestet. Da das Abblend- & Fernlicht noch funktioniert würde ich jetzt auf eine defekte Lichtspule meiner E-Zündung setzen.

    Ich weiß, es wurde bereits gesagt, dass die Lichtspule ein Problem haben könnte, aber könnte es sein, dass doch etwas anderes defekt sein könnte? Ich habe bereits alle Leiter auf ausreichende Isolierung überprüft.


    Beste Grüße und einen schönen Abend!

  • Ob die Spule noch spult, kannst du durch Widerstandsmessung herausfinden, bei abgeklemmten Kabeln rot/gelb und grau/rot. Dann sollte an beiden ein niederohmiger Durchgang nach Masse messbar sein, an rot/gelb etwas weniger Widerstand als an grau/rot.


    Auch ein Kurzschluss gegen Masse an einem dieser beiden Stromkreise führt übrigens dazu, dass nichts mehr kommt. Weil das alles direkt an der Generatorspule hängt, gibt es keinen Kabelbrand und es fliegt auch keine Sicherung, es wird einfach kein Strom mehr generiert.

  • Ich habe die Ursache nun glaube ich gefunden: Wackelkontakt. Es wechselt sich nämlich immer stark ab, ob das Licht brennt oder nicht. Manchmal geht es im Stand einfach aus und dann bei der nächsten Fahrt plötzlich wieder an. ich habe aber leider schon alle Kontakte überprüft und konnte keine Fehler feststellen, aber naja... vielleicht finde ich ihn ja irgendwann

    Beste Grüße und vielen Dank für die Hilfe

  • Die Lampen sind ja nicht durchgebrannt. Sie gehen lediglich ab und zu an und dann wieder aus. Die Kontakte sind gereinigt. Sowohl Tacho- als auch Rücklichtbirne sind komplett neu und funktionieren auch eigentlich bzw haben schon Mal funktioniert

  • Das Rücklicht bei der Schwalbe ist, was gute Masse angeht, ein Sorgenkind.

    Diese muss aus dem Rücklichtgehäuse über den Panzer durch den Rahmen zum Motorgehäuse.

    Hier empfiehlt sich das von Peter erwähnte Extra-Massekabel.

    Aber auch die Fahne des Mittelkontaktes in der Lampenfassung lässt gerne im Druck gegen den Sockel der Birne nach und die Lampe lampt nicht mehr. Hier kann man unter Verwendung einer Spitzzange im Bedarfsfall etwas nachbiegen.


    LG Kai

    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  • Hier muss man auch das Lämpchen selbst anschauen. Durch die Vibration im Fahrbetrieb arbeitet sich der weiche Mittelkontakt herunter, bis irgendwann nicht mehr genug Federkraft für guten Kontakt herrscht.


    (An der originalen Lichtanlage halten die Glühfaden meist nicht lange genug, dass das passiert - an der VAPE dann schon.)

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