Schaltung KR51/2

  • Servus,


    bin gerade dabei, parallel 2 Schwalben (51/1 & 51/2) für Vater & Sohn fit zu machen.

    Jede hat eigene Probleme bzw. ich :S.


    Hier gehts um die /2, genauer gesagt die Schaltung (3-Gang)


    Der "Schalthaken" von Pos.17, der in die Schaltwalze greift, bleibt nach dem Schalten in den 2.Gang in der oberen Position hängen.

    Bewegt man den Schalthebel minimal nach unten, schnalzt er wieder in seine Ruhelage und schaltet auch völlig normal in den 3.Gang.

    Am Schalthaken kein Grat oder eingelaufene Stellen. Die Feder, Pos.18 & 20 bereits erneuert.

    Meine Theorie, die Schaltwalze hat einen Batscher: kommt so was vor, kennt das wer?

    Außerdem ist zwischen 2. & 3.Gang noch ein Leerlauf, kenne ich auch nicht so.



    Ciao Lutz


  • Servus,


    hier ein Video zur Problematik.


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    Ciao Lutz

  • Moin Lutz,


    mach doch mal an jede Stelle, wo durch Bewegung Reibung entsteht, einen Tropfen Öl.

    Und das Innere der Hohlschaltwelle mit einem zarten Fettfilm versehen...


    LG Kai

    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  • Servus Kai,


    alles schon gemacht :S .

    Alles auf Grat und Unebenheiten untersucht, lockere "Rastscheibe" auf der Schaltwalze angebrutzelt,

    Axialspiel der Walze neu ausdistanziert.

    Selbst die kleinen Bolzen in der Schaltwalze mit 400-er Schleifpapier abgezogen,

    den Schalthaken, wo er auf dem kleinen Bolzen der Walze läuft, mit dem Dremel besser abgerundet - nichts.


    Und in den dritten Gang, als wenn nichts war.

    Ich saß gestern wieder 1,5h davor, voller Begeisterung 8) .


    Ich bin nicht der Typ "einmal alles neu" wenn was nicht geht:

    ich will wissen, warum was nicht funktioniert wies es soll.


    Rechne ich allerdings meine Zeit + grauen Haare um, wären die Teile 2x bezahlt gewesen 8o.

    Allerdings, ob's dann funktionieren täte?


    Ciao Lutz

  • Moin Lutz,


    ich bin gewiss auch nicht derjenige, der sofort neu kauft und auch ich will immer wissen,

    wie etwas funktioniert oder warum jetzt gerade nicht. :)

    Schau bei deinen Schaltversuchen auch mal von hinten in die Schaltwalze, ob die Klinke dort irgendwie schief kommt. Wenn dies der Fall ist, versuche doch mal, den axialen Druck, welchen der Seitendeckel mit dem Simmerring auf die Hohlschaltwelle bringen würde, bei deinen Schaltversuchen zu simulieren. Du könntest bspw. die Schaltwippe ein wenig Richtung Motor drücken...


    LG Kai

    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  • Servus Kai,


    werde ich nochmal proBieren.


    Das war der eigentliche Grund der Operation, die Schaltschwierigkeiten waren vorher auch schon da.

    Ich habe gestern auch an der Hohlwelle mit Schalthebel in alle Richtungen gewerkelt - ohne Reaktion.


    Ich werde den Abstand Dichtflächen und Hohlwelle mal messen, vielleicht war das vorher schon verpfuscht. Das Teil wurde als abgebrochenes "Projekt" erworben, da war so viel scheiß geschraubt.


    Melde mich nach Vollzug,


    danke & Ciao Lutz

  • Servus und danke für die Hilfestellung!


    Kickerwelle gerade, richtiger O-Ring drauf.


    Beim Verklemmen des Schalthakens kann man an der Hohlwelle in alle Richtungen ruckeln und ziehen:

    er löst sich nur beim ganz leichten Zurückdrehen der Hohlwelle Richtung 1.Gang,

    in den 3. schnalzt er dann wieder zackig in Ruheposition zurück.


    Hinterrad drehen ändert nix am Hängenbleiben.


    Werde wohl am Freitag den Scheiß wieder anbeten ;( 8o


    Ciao Lutz

  • Würde nicht vllt. ein eingebauter, laufender Motor allein durch seine Vibrationen

    das herbeigebetete "Problem" von selbst lösen...?! :/ ;)

    wie gesagt, war vorm Zerlegen schon das Problem :/

    Einmal editiert, zuletzt von Kai71 () aus folgendem Grund: Beitrag neu formatiert. LG Kai

  • Was ich in dem kleinen Video sehe ist das beim Hochschalten die hohlwelle sich doch arg nach aussen bewegt, evtl passt hier auch die Befestigung des rasthebel nicht.


    Es wirkt als würde sich die hohlwelle zum rasthebel verdrehen, ist dort evtl etwas krum oder hat zu viel Spiel ?


    Bedenke auch was Kai sagte, der Deckel gibt auch Stabilität. Ohne klemmt es meist, habe bei mir auch nicht richtig testen und einstellen können auf dem Tisch.


    Hast du dir die andere Seite der Schaltwalze auch angeschaut, dort wo der hebel für die ziehkeilwelle eingehangen wird, normal braucht es hier nur ein wenig Kraft und der ziehkeil springt direkt in die nächste kerbe.


    Danach sollte die Schaltwalze ohne Spannung sein, evtl ist die schaltung zu stramm.

    Ein einstellen nach Lehrbuch mit messschieber ist nicht immer 100%

    Bei mir knallt es auch ordentlich weil ich etwas überschalte.


    Bastian

  • ich hab mir bei ibäh einen seitendeckel für kleines geschossen.
    diesen dann zerteilt, so das nur das stück übrig ist welches über die welle geschoben wird und zwei schraublöcher.
    das dingen dann aufgeschraubt. dadurch wird quasi der aufgeschraubte seitendeckel simuliert, man hat aber trotzdem die innereien im blick.
    Damit hab ich bisher alles eingestellt bekommen bzw. hab gesehen was kacke war.
    ich möchte das teil nicht mehr missen

  • Mal geschaut ob du Riefen von der Hohlschaltwelle im Motordeckel findest.

    Dann entweder Deckel passend schleifen oder die Hohlschaltwelle etwas stutzen oder als Notlösung eine zweite Deckedichtung dazu legen ...

  • Servus,


    habe neben anderen Sachen mich auch mal wieder der Schaltklaue gewidmet.


    Bin zu dem Schluß gekommen, die Konstelation von

    - Geometrie Schaltklaue,

    - Arbeitslage Schaltwalze- /-klaue, in Verbindung mit

    - zu hohen Federkräften in Summe der Klauenfeder+Schalthebelfeder (beide neu, verstärkt)

    - in dem steilen Eingriffwinkel in die Schaltklaue


    ist einfach ungünstig.


    Hatte ja bereit mit dem Dremel die Schaltklaue geglättet, ohne Erfolg,

    Nun die Tasche aufgeschweißt: Schaltung funzt.


    Habe das jetzt erstmal alles dicht gemacht und werde testen, nachdem ich die Elektrik montiert habe.


    Danke & Ciao Lutz

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