Hilfe: KR51/1 (1979) stottert und läuft nach Neuaufbau nicht richtig

  • Hallo zusammen,


    nachdem mein lang ersehnter Neuaufbau meiner Schwalbe KR51/1 (Baujahr 1979) endlich abgeschlossen ist, wollte ich nun endlich die ersten Fahrten machen.


    Bei der ersten Probefahrt hat sie allerdings nur gestottert. Daraufhin habe ich die Hauptdüse von 67 auf 72 vergrößert. Seitdem fährt sie zwar, aber insgesamt läuft sie überhaupt nicht schön. Sie nimmt das Gas nicht sauber an, läuft unruhig und bei Vollgas stottert sie stark. Anschließend habe ich testweise sogar eine 75er Hauptdüse eingebaut – leider ohne jeglichen Unterschied.


    Mein Setup:


    • Vape-Zündung
    • DDR 50 ccm Zylinder
    • BVF 16N1-5 (neu bei AKF gekauft)
    • T-Stück


    Ja, ich weiß, dass das T-Stück in dem Setup eigentlich nicht optimal ist. Trotzdem wollte ich mal fragen, ob jemand ein ähnliches Setup fährt und das vernünftig abgestimmt bekommen hat oder eine Idee hat, woran das liegen könnte. Ich bin für jeden Tipp dankbar.

  • Moin Justin,


    der M53/1 in deiner KR51/1 wird nur mit der langen Ansaugung ordentlich laufen.

    Also schmeiß die T-Muffe raus und mach es richtig. ;)


    LG Kai

    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  • Danke, Kai. Das konnte ich mir schon denken. Das Problem ist, dass an meinem Ansauggeräuschdämpfer vorne der große Anschluss, an dem das Zwischenstück zum Vergaser befestigt wird, abgebrochen ist.

  • Naja, das ist nur ein kleines Problem.

    Ein guter Schweißer kann das mit drei Punkten wieder dranbruzeln.

    Oder ein Heizungsklempner lötet es.

    Oder du selbst setzt drei kleine Nieten und schmierst

    zusätzlich Montagekleber/Dichtmasse in den Spalt.

    Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite dran.. ;)

  • Es gibt den Ansauggeräuschdämpfer neu zu kaufen. Auch ein Set mit dem Filter den Schellen dem Gummi und dem Schlauch usw so ca 120 💶. Ich denke wenn du das umbaust wird sie richtig laufen.

  • Für den Taisch des Ansauggeräuschdämpfers muss aber der Motor raus. Ggf. Tut es auch ein Gebrauchtteil, was Du an der selben stelle vorsichtig abmachst. Das Teil könntest Du mit Epoxidharz (ggf. minimal Glasfasermatten) festkleben. Aber das ist natürlich eine eher primitive Reparaturmethode. Der komplette Tausch ist natürlich eleganter…

  • Der Trichter fällt gerne von selber ab. Erstens ist das Blech hauchdünn, zweitens ist er ab Werk nur mit zwei Schweißpunkten befestigt. Wer in Geometrie aufgepasst hat, weiß, dass drei nötig gewesen wären.


    Neu anpunkten - Batterie abklemmen und Zündelektronik vorher ausbauen, so wie wir das gelernt haben - und dann aber auch sauber abdichten. Ab Werk dichtet nur die Farbe, und ja, "das bisschen" Nebenluft hier stört auch.


    Wenn du schon dabei bist: Auch der Schlauchanschluss links unten wird gerne mal lose. Beim Reparaturversuch nicht hineinwerfen!

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