Probleme beim Starten

  • Hallo,


    ich habe folgendes Problem. Meine Schwalbe (KR 51/1 K) springt normalerweise auf den ersten Kick an. Wenn ich dann aber einige Zeit gefahren bin, es reichen schon fünf bis zehn Minuten, lässt sie sich über den Kickstarter nicht mehr starten. Der Kickstarter lässt sich fast ohne Widerstand durchtreten. Kann mir jemand sagen, was ich dabei genau kontrollieren muss? DANKE!
    Gruß Brunetti

  • hatte ich bei einer meinen Spatzen auch... meiner Meinung liegt es an der Viskosität des Öls... wenn das Öl warm ist bewegt sich die Welle etwas und der Kickstarter greift nicht mehr so richtig...


    du solltest aber auch mal das Polster beim Unterbrecher ölen....



    Duofahrer

  • Ne, das ist Blödsinn. Ein nicht (bzw. schlecht) geölter Untebrecherfilz bewirkt eigentlich nur, dass der Nocken vom Unterbrecher sich schneller abnutzt und somit der Unterbrecherabstand verstellt wird. Das passiert aber nicht von jetzt auf gleich, sondern schleichend.


    MfG
    Prof

  • Schmeisst eure Schwalben weg und kauft euch alle ne 125er... :rolleyes:


    Ne Unterbrecherzündung läuft bei guter Einstellung leicht 1000 km ohne jegliche Wartung...


    Und bei ner Elektronik den Zündzeitpunkt einzustellen ist bei nem Motor ohne Markierungen sowieso nur sehr schwer möglich bzw. nur schätzbar. Oder zumindest sehr umständlich.

  • Was hast du denn für ein Getriebeöl drin? Wenn du eins hast, was Bestandteile zum Schmieren drin hat (GL-4 oder GL-5), kann es sein, daß die im Ölbad laufende Kupplung mit diesen Schmierstoffen geschmiert wird und dann die Kraft nicht mehr richtig übertragen kann. Bei meiner MZ hatte ich so ein Problem, allerdings müssen da auch ganz andere Kräfte übertragen werden.
    Gruß
    Braveheart aus Ascheberg

  • Apropos und von wegen Getriebeöl


    es folgt ein Zitat:


    n unserem Archiv finden wir aus der ehemaligen "DDR" nur ein Getriebeöl mit der Bezeichnung GL 60. Dabei handelt es sich um ein Schaltgetriebeöl mit folgenden Viskositätsdaten:


    bei 50°C - 53 bis 68 mm2/s,
    bei 100°C - ca. 9,6 mm2/s,


    also ein typisches Getriebeöl SAE 80.


    Ein GL 60/500 kennen wir nicht. Möglicherweise gibt die 500 einen Hinweis auf eine bestimmte Reibcharakteristik des Öls, da Öle für Lamellenkupplungen in der Regel bestimmte reibwertverändernde Zusätze aufweisen. Vermutlich dürfte es sich bei GL60/500 auch um ein Öl SAE 80 handeln.


    Anmerkung:
    Hier bleibt letztlich nur der Versuch, vielleicht mit einen normalen Schaltgetriebeöl SAE 80W / API GL 3 oder GL 4 beginnend.


    Wenn das Greifen der Kupplung hiermit nicht zufriedenstellend ist, noch der Hinweis auf sogenannte TOU-Öle wie sie in Traktoren im Bereich der ölbenetzten Lamellenbremsen eingesetzt werden, ggf. könnte man solche Öle probieren. TOU-Öle sind Öle SAE 80W / AI GL 4, und können sicher bei jeder Landmaschinenwerkstatt besorgt werden.


    So viel von der Firma ARAL zu diesem Thema.
    Vielleicht hilft´s ja weiter


    Grüße aus Davensberg
    von Piet


    fly high - pay low - ....

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