Star mit Beiwagen

  • Zitat


    Original von Kifferliesel:
    Also wenn ich nicht kurz vor der Erblindung stehen würde, würde ich doch glatt behaupten, daß das Motorrad eine Antriebskette hat.


    wie prof schon schrub: Vorne, du depp!


    Hättest du den dazugehörigen Text mal durchgelesen, hättest du es selber gemerkt.


    (Ein hydraulicher Antrieb auf dem Hinterrad macht genau garkeinen Sinn bei einem Motorrad)



  • Tinuk, du bist linguistisch nicht auf der Höhe :D


    Wir (das ist der "Verein zur Erhaltung und Förderung der stark flektierten Verben in der heutigen Umgangssprache 1870 e.V." (VzEuFdsfVidhU)) haben bereits in dem im Frühjahr 2001 erschienen Artikel "Macht und Möglichkeiten der a-, o- und u-Flektion - eine kritische Betrachtung" in unserer Vereinszeitschrift "Expressis verbis" darauf hingewiesen, dass für das Verb schreiben ganz klar die o-flektierte Version "schrob" zu favorisieren ist, da diese bereits in den Frühschriften des Jupp Schiller (eines im Rheinland ansässigen, entfernten Cousins des Friedrich Schiller) auftaucht.
    (Vergleiche dazu auch die leider wenig bekannten Formen "ich frug", "ich sug" oder die weiter verbreitete (aber bei Simson-Fahrern praktisch nie auftretende) o-Flektion "ich schob"...) :smokin:


    In diesem Sinne,


    so long,


    Izzy.

  • Hurra, ich habs noch einfacher. Ich komme aus dem Helme-Delta (in Landkarten als Goldene Aue bezeichnet), das ist die Gegend zwischen Nordhausen und Sangerhausen und wohne jetzt in Bautzen in Sachsen. Ihr glaubt gar nicht, wie man diese Dialekte miteinander verbinden kann und was da für ein herrlicher Kauderwelsch heraus kommt.

  • Herrlich, wie dieses Forum doch das OffTopic pflegt...


    Wo sonst kommt man vom Star mit Beiwagen über Hydraulikantrieb für Motorräder zum Dialektkauderwelsch? Ich danke euch für all die unterhaltsamen Stunden, die ihr mir hier bereitet ;)


    MfG
    Ralf

  • Zitat


    Original von TALOON:
    Richy: kenn ich doch schon. aber an einem gespann ergäben sich neue möglichkeiten: allrad eben, rückwärtsgang nicht mechanisch und und und.


    ein problem: die ölkühlung...


    mfg


    Hmm, besonders sinnvoll scheint mir zumindest der hydrauliche Antrieb am Hinterrad nicht zu sein. Hier ist IMHO ein Mechanischer auf jeden Fall sinnvoller. Denn der Wirkungsgrad ist da auf jden Fall besser.
    Wenn man dann jetzt auf Beiwagenrad und Vorderrad einen Hydraulikmotor packt, die man natürlich je nach Bedarf zuschalten kann(bzw. die immer mitlaufen, wie bei der Allrad-TT), dann sollte das schon funzen. Der Vorteil wäre dann die Automatische Antriebskraftverteilung. Bei 3 Rädern hat man selbst im Falle von rutschenden Hinterrad+Vorderrad noch ein antreibendes Beiwagenrad.


    Der nichtmechanische Rückwärtsgang entfällt dann leider.


    Zur Kühlung des Öl könnte man vielleicht die Leitungen selber nutzen, indem man die Leitungen in Metall ausführt und mit Kühlrippen versieht(und in den Fahrtwind legt).


    Aber als Hauptproblem sehe ich immer noch den großen Verlust an Leistung duch dieses System. Reibungsverluste, großes Gewicht(auch der ungefederten Massen!), etc.pp....

  • TALOON


    Vor Jahren hab ich mal sowas durchgerechnet mit der Kühlung. Dort ging es um die Dimensionierung eines Wasserbehälters zur Kühlung von Schweißbacken. War ein riesiges Monster. Ich denke aber, dass man am Motorrad einen kompakten Ölkühler montieren könnte, wie es ihm für die verschiedensten Fahrzeuge gibt. Bei D&W hab ich immer sowas im Katalog gesehen, also genau das hier: http://www.duw.de/shop2002/(i0…&folder=331&product=14294 . Wenn man das mit einem entsprechenden Lüfter kombiniert, dürfte das Temperaturproblem gelöst sein.

  • @mboogk: Das Problem bei einem solchen Ölkühler dürfte sein, daß das Öl mit einer recht hohen Geschwindigkeit durch die Rohre schießt. Und wenn es dann noch 10mal ums Eck muß, wird es sicherlich noch viel mehr Verluste geben.

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