Räder extrem schwergängig

  • So, wieder mal was fürs Nest...


    Ich verzweifele schon den ganzen Tag an meinem Spätzchen. Und zwar habe ich das Problem, dass, sobald ich die Steckachsen vorne wie hinten anziehe, die Räder fast nicht mehr zu drehen sind. Nicht vor, nicht zurück. An der Bremse liegt es nicht, wenn das Rad ausgebaut ist, kann man die Ankerplatte bequem in der Trommel drehen. Hab auch schon die Räder von vorn nach hinten getauscht, es ist jedesmal das gleiche.


    Also, wat nu?! Radlager breit? Oder wie kann ich die Räder wieder schön leicht ans Laufen kriegen? Kommt nicht mit wegschmeissen und neu kaufen, die Räder sind neu lackiert und eingespeicht... :D

  • Hi,


    also, erster Test:
    -Nimm das Rad und prüfe, ob die Radlager sich einwandfrei drehen lassen.
    Tun sie das?
    ->Nein: Radlager tauschen
    ->Ja:
    Hast du die Steckachsen zu fest angebrummt?
    Hast du irgendwo ein Unterlegscheibe oder sonstiges drunter, was da nicht hingehört?
    Das problem bei sowas ist meistens, daß die beiden Radlager-Innenringe von der festgezogenen Achse zusammengepresst werden, und damit werden die Lager natürlich extrem belastet und schwergängig.


    Prüf das mal.


    gruß,
    Richard

  • und die lager ??
    was ist mit denen ??


    wenn die noch die alten sind, kann es sein das die fest sind, wenn du die nur auf der achse hast drehen sich die lager auf der achse !


    wenn du dann die achse festschraubst und die lager gehalten werden ! geht nix mehr, da die lager hin sind !!



    MFG Bastian

  • Bremse isses nicht, hab ich schon ausprobiert mit gezogener Bremse. Und das Rad geht auch "gleichmässig" schwer, nicht ruckartig.


    Das Rad lässt sich schon nicht mehr drehen, wenn die Achse handfest ist X( ...


    Unterlegscheiben o.ä. sind da nicht drin, alles original zusammengebaut. Die Radlager hatte ich ausgewaschen und neu gefettet. Allerdings haben die Räder vor der Restauration knapp 7 Jahre demontiert rumgelegen. Kann es sein, dass sich die Lager da was bei geholt haben? Von Hand drehen lassen sie sich, wenn ich den Dichtring rausnehme. Also neue Radlager???

  • Also die Seegeringe sind bei beiden Rädern drin. Die richtigen Naben dürften es auch sein, die Räder sind vorher auch in einem Spatz gelaufen, habe sie nur neu eingespeicht & zentriert!


    Das mit den Bremsankerplatten is ne interessante Idee... Kann mir aber irgendwie nich vorstellen, dass es bei Simson unterschiedliche Ankerplatten gab (ausser natürlich innen-/aussenliegender Hebel und mit/ohne Bremslichtkontakt). Ich hab mir bei der Restaurierung einfach zwei passende aus der grossen Kiste gegriffen... ?(


    Oder meinst Du die Nabenabdeckungen, so wie sie vorne auf der anderen Seite der Felge drinsitzt? Das kann ja eigentlich nich sein, dann würds hinten ja nich auch so sauschwer gehen.

  • So, jetzt kommt die grosse Auflösung!!!


    Habe gerade mal probeweise ein Rad mit neuen Radlagern 6201 2Z ausgestattet. Wieder eingebaut, siehe da, IMMERNOCH schwergängig!


    Und des Rätsels Lösung?! Dionysis, der alte Prophet (grins) hat´s schon geschrieben: Die Bremsankerplatte liess sich so gut wie garnicht in der Felge drehen. Also Teilekiste raus, alle vorhandenen Platten ausprobiert, siehe da, 2 passten. Und das, obwohl die Platten (vom Bremslichtkontakt mal abgesehen) exakt gleich aussehen! Gab es nun tatsächlich verschiedene??? In den ET-Katalogen ist immer nur eine Teilenummer aufgeführt. Wer kennt des Rätsels Lösung???


    Ein ratloser, sich aber trotzdem auf die erste richtige Ausfahrt freuender


    Ramirez

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