Seitengepäckträger Marke "Eigenbau"

  • Ja, deine Bedenken wegen dem Kickstarter sind in der Tat nicht ganz unberechtigt. Die Dinger sind ziemlich groß, aber weiter nach hinten setzen möchte ich sie auch nicht wegen der Fahrdynamik. Ich meine, großes Gewicht sollte beim Zweirad (und nicht nur da) in die Mitte.


    Das Kicken geht aber noch einigermaßen, insbesondere, wenn man den Kickstarter vorher noch ein wenig nach unten tritt.


    Auf die lange Fahrt jetzt am Wochenende (260 km) habe ich mich nicht getraut, die Kisten mitzunehmen. Ich bin noch nicht sicher, ob die Befestigung ausgereift ist, und die Fahrerei auf den neufünfländischen Nebenstraßen war teilweise ziemlich heftig.


    Ich habe schon ein bisschen bei uns in der Straße herummanövriert, auf die Wendigkeit wirken sich die Kisten nicht wesentlich nachteilig aus.


    Die längere Probefahrt auf der Rüttelstrecke steht immer noch aus...


    Gruß
    Hendrik


    PS: Schade, daß es jetzt immer schon so früh dunkel wird. Im Sommer hatte ich abends viel Zeit zum Schwalbefahren und Kirschen klauen. An einem lauen Sommerabend bin ich bis zum Museum in Möchs gefahren.

  • Respekt Hendrik.....Respekt ;) ,


    Früher hast Du die Bibel geschwungen und heute mutierst
    Du zum Heimwerker :)). Bei mir ist es genau umgekehrt :D.
    Im gesatteltem Zustand sieht es aus als würden die Kisten frei schwingen. Ist das Richtig? Wäre es evtl. sinvoll an den Innenseiten der Kisten Schaumstoff zu kleben, um Kontaktreibung am Panzer zu vermeiden. Sieht aber sonst klasse aus und animiert zum Nachbau.
    Weiter so...


    Gruß
    Peter:smokin:

  • Hallo,


    die Konstruktion schaut wirklich Klasse aus und die Idee, vorallem mit den regalhaltern, ist spitze und animiert zum nachbau (der Winter kann kommen ;) ).


    Allerdings macht mir auch die Stabilität bei Rüttelfahrt und evtl. starken Windböen bedenken, doch habe ich eine Idee dazu:


    Du könntest direkt nochmal eine Verstrebung an die Kisten bauen, die du dann über die Fussrasten-schrauben des Sozius direkt an den Rahmen der Schwalbe setzt, ich denke das sollte genügend Stabilität dauerhaft geben um auch über lange Zeit mit den Kisten durch die gegend zu fahren. Dann braucht man auch keinen Schaumstoff mehr oder irgendwelche anderen Abstandshalter zum Blech einzubauen, da man ja die obere und unteren "Regalhalter" als Abstand hat.


    Eine andere Möglichkeit wäre evtl. je nachdem wie die Kisten bemaßt sind, sie so anzubringen, das sie mit ihrem Boden auf den Fussrasten des Sozius stehen! Auch hier könnte man wieder eine Winkelplatte nehmen (wegen der größeren Fläche) und sie statt der Fussrasten an die Schwalbe schrauben, sodaß die Kisten dort aufliegen. Wenn man an der Platte eine senkrechte Leiste anbringt, sind auch hierbei die Kisten wieder davor geschützt, durch Vibration an den Panzer zu rutschen.


    Vielleicht findet ja eine der Ideen Umsetzung.


    Gruß Pflaume

  • @ blackcam osae*gg*


    die Kisten sehen aus wie solche wo die Munitionsgurte fuer ein MG
    aufbewahrt werden.


    versuch es mal bei egun, das ist das ebay fuer Waffen


    ich suche fuer meine Enduro auch noch was in der Art.


    Hab schon einen Seitenkoffer von ner Herkules ( Bundeswehr )
    organisiert. Leider traegt er in der Breite zu sehr auf.


    Wollte mal auf nem Baumarkt nach nem Werkzeugkoffer schauen.
    Leider gehen die meist auch nur nach vorn zu oeffnen.


    na mal schauen


    gruss 42

  • Endurofahrer42


    Du hast vollkommen recht: So etwas in der Art war da mal drin, wenn man der Aufschrift glauben darf. Allerdings ist 40 mm kein MG-Kaliber mehr :D ; die dazugehörige Waffe dürfte mehr wiegen als meine Schwalbe. Wahrscheinlich eine Maschinenkanone von einem Schützenpanzer oder eine Bordkanone vom Jagdflugzeug bzw. PAH, oder gar ein Flugabwehrgeschütz. Für mehr reicht meine Phantasie nicht aus.


    Jedenfalls hatte ich gestern die erste größere Probefahrt mit den Dingern. Ging alles glatt. Das zusätzliche Gewicht ist allerdings durchaus spürbar, besonders beim Aufbocken. Vom Fahrverhalten sehe ich keine Probleme, auch nicht in Punkto Schwingungen. Wenn ich den Nachtfalken nochmal beaufschlagen darf wg. Webspace kann ich vielleicht noch ein oder zwei Detailfotos von der Befestigung posten.
    Jedenfalls betrachte ich die Konstruktion als soweit fertig. Allerdings muss ich die vorderen Außenkanten noch etwas entschärfen. evtl mit einem aufgeschnittenen Gummischlauch o.ä.


    Schade nur, dass der Laptop nicht reinpasst. Hat jemand eine Idee, wo man den auf der Schwalbe am besten unterbringt (wenn er denn mal mitmuss)?


    Gruß
    Hendrik


    PS: @Crowley/Sukotai Wegen des schönen Wetters bin ich gestern mal spontan nach Möchs ins Motorradmuseum gefahren. Es ist auf jeden Fall lohnend! Wenn ich wieder fit bin, könnte ich mal einen Bericht schreiben, falls Interesse besteht.

  • Leichenfledderei hin oder her:


    Die Lösung war jedenfalls genial...


    Und die Bügel sind ganz normale L-Winkel um Regale an die nächste Wand zu schrauben (steht aber auch weiter oben schon erklärt, und wenn man genau hinschaut erkennt man die Dinger auch wieder wenn man einige Regalbauteile aus dem Baumarkt kennt). 2 davon ergeben (nachbearbeitet) einen Haltebügel.

  • Ich persönlich finde die Idee und deren Umsetzung sehr gelungen! Nur an der Minimierung des Eigengewichts müsste noch gearbeitet werden...
    Wäre das nicht etwas für das "Best of..."?


    Grüße


    Mattes

  • ääähm.. da bekommst du ja gerade mal zwei Brotkisten und ein paar Dosen Bier rein. Ledertaschen die man unter der Bank zusammenzieht und mit einem Seil bzw. Band fixiert damit sie nicht zuweit hinten hängen kann ich empfehlen. sind auch ruck zuck an und abgebaut.



    da hatten wir allerdings die Taschen noch nicht fixiert so das sie weit hinten gehangen haben. Hält auch so, sieht nur nicht schön aus. Achja, für den Schlafsack und Isomatte würde ich noch einen Packsack empfehlen, dabei wird die Isomatte nicht verschlossen und der Schlafsack aus der Hülle genommen und in die Isomatte hineingedrückt. Darauf dann die Regensachen damit man schnell im Fall der Fälle dort herankommt.

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