Warheit oder Pflicht?

  • "Vom Mokick-Roller der Baureihe KR 51, der den Beinamen „Schwalbe“ erhielt, wurden insgesamt über eine Million Stück gebaut. In verschiedenen Versionen wurde das beliebte DDR-Erfolgsmodell von 1964 bis 1986 im thüringischen Suhl hergestellt. Trotzdem war die Produktion aufgrund des kontingentierten Blechs nur eingeschränkt möglich. Bis zu fünf Jahre Lieferzeit waren keine Seltenheit."




    das habe ich grad im netz gefunden.haben die ostdeutschen mitbürger( :D ) wirklich manchmal 5(!) jahre auf die schwalbe warten müssen???




    TI(westdeutscher mitbürger) :D

  • Au ja ! Das musste er !
    Und als dann noch das DUO dazukam, verschärfte sich das mit den Wartezeiten noch mehr, weil SIMSON-Suhl ja Teile für das Duo nach Leipzig
    (später nach Brandis) abzweigen musste .

  • *schnellimmeinschlauesbuchguck*
    1400Mark Ost
    Ich glaub so eins zu vier oder so in der Art
    Man musste erst bei der Ausliefrung bezahlen
    @ domdey Wie denn ohne Trabi, bis Großräschen is ein Stück und das S50 wurde schon anfang der 90er verkauft :cry:
    MfG joker317

  • Zitat von T.I._King

    "Vom Mokick-Roller der Baureihe KR 51, der den Beinamen „Schwalbe“ erhielt, wurden insgesamt über eine Million Stück gebaut....Trotzdem war die Produktion aufgrund des kontingentierten Blechs nur eingeschränkt möglich.


    DAS ist überhaupt das Allerhärteste! :D Da ist das Blech schon kontingentiert in dem Maße, daß die Produktion darunter leiden muß,... und den Ostdeutschen Konstrukteuren fällt nichts besseres ein, als mehr Blech zu verbauen als an allen anderen Rollern überhaupt dran ist. Jedenfalls mehr als an ner Vespa.
    Die Schwalbe polieren dauert jedenfalls ziemlich lange. Blech bis zum Horizont sozusagen. :)):)):))
    An Blech gespart haben die jedenfalls nicht.

  • Das war beim "Schwalbe"-Vorgänger KR 50 ja auch nicht anders .
    Das Blech der Schwalbe ist sogenanntes TIEFZIEHBLECH !
    Bei dieser Produktionsart hatte die DreimalDarfstduRa... , äähh DDR, einen riesen Nachholbedarf . Tiefziehblech war daher für sehr lange Zeit
    kontingentiert . Das führte bis zur Produktionseinstellung der Schwalbe zu
    jenen langen Wartezeiten .

  • tja,mit dem richtchen beruf gings schneller.
    mein grossvater war kreistierarzt,der hat sich an höhere stelle mit der erwartung nach einem neuen wartburg gewandt.die ham dann einen frachter mit fürs ausland bestimmten wartburgs gestoppt (kein scheiss,war wirklich so) und einen runtergeholt und ne woche später stand ein nagelneuer wartburg 311 coupé mit panoramaheckscheibe in schönem sommerblau/weiss aufm hof.so geht das :D
    gruss
    pitti
    ps.: die geschichte stimmt wirklich!

  • @ Pitty So warn se die Sozis, was se nicht hatten hams se sich geholt :D
    Ab 5 oder 6 Kinder, hatte man einen Vorrang beim Barkasverkauf(weiß weil einer(aus einem anderen Forum) 8Kinder hat und der 311er rigendwann nich mehr gerreicht hat).
    MfG joker317

  • Für Gebrauchtfahrzeuge wurde der doppelte Neupreis veranschlagt. Dann pro Jahr 1000 Mark billiger. Also Trabi ab Werk für 10.000 Mark abgeholt und für 20.000 verkauft, dann einen 10 Jahre alten für 10.000 gekauft, der war dann auch besser, da schon alles repariert war. :D
    Dat war die sozialistische Planwirtschaft.

  • Also,.... normal muß der Sozialismus wieder her hier.
    Und/oder die Mauer und ich mach' denn rüber inn Osdn.. :))


    So langsam krieg' ich hier echt das Gefühl, daß die (ausn Osdn) uns wirklich überholt haben ohne uns einzuholen. :D

  • Zitat von Andi

    Also,.... normal muß der Sozialismus wieder her hier.
    Und/oder die Mauer und ich mach' denn rüber inn Osdn.. :))


    So langsam krieg' ich hier echt das Gefühl, daß die (ausn Osdn) uns wirklich überholt haben ohne uns einzuholen. :D


    Da hat unser Walter Ulbricht damals schon 'ne Vorahnung gehabt, als er diesen Spruch loslies . :D:D:D

  • Wann soll das mit den Wartezeiten gewesen sein bei der Schwalbe? Das muss in den ganz frühen Jahren passiert sein, später stand immer irgendein Moped oder Motorrad im Laden zum sofort mitnehmen. Vielleicht nicht das Wunschmodell, aber ein fahrbarer Untersatz war immer da.

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