Euro Eu Europa ?

  • Warum eigentlich im Osten?
    Wir besetzten zu Anfang einfach Deutz seinen Grund und Boden, dann haben wir auch jeder Menge neue SR50, Ersatzteile und Viergangmotoren, Werkzeuge und und und ....
    Als Energieminister bringe ich auch das Notstromagregat mit!! 8)

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von Shadowrun

    Ok mal verschwanden die Nachbarn und die Todesstrafe gabs auch aber eben nur für die dies verdient haben.


    Bzgl. der Todesstrafe widerspreche ich dir. Die wurde in der DDR auch vor der Wende abgeschafft und noch viel länger schon nicht mehr vollstreckt.


    Die letzte Vollstreckung gab es 1981, insgesamt wurden in der DDR 227 Todesurteile ausgesprochen, wovon 166 vollstreckt worden. Ab 1970 wurden nur noch wenige Todesurteile ausgesprochen.

  • Zitat von Baumschubser

    Ab 1970 wurden nur noch wenige Todesurteile ausgesprochen.


    Na wie beruhigend...


    Weißte wie sie vollstreckt wurden.


    Das Opfer kam durch ne Tür in einen Raum. Von hinten ( hinter der Tür kommend ) stand dann der Hencker mit der Waffe + Schalldäpfer schnappte sich das Opfer und ab die Post.


    Tolle Todesstrafe. Da wäre mir Amiland lieber auch wennnur bis 1981

  • Das klingt jetzt vielleicht etwas arg schräg, aber ich finde die Methode der DDR wesentlich humaner als die im Amiland. Du kommst die Tür rein, ein paar Sekunden später ist es vorbei, deine Sachen hast du eh mit dem Urteil schon geregelt. Bei den Amis kommt erst noch tagelange Psychofolter vorher und während dazu, dann nochmal, weil verschoben usw. usf.


    Wie auch immer, die Todesstrafe gehört überall abgeschafft, egal für was. Es starben schon zu viele Unschuldige, dabei ist einer schon zuviel!

  • Zitat von galatisa

    An der Todesstrafe ist nichts humanes und es gibt auch keine "humanare" Methode :shock:


    Klar ist das NIE human! Aber auf dem Stuh sitzen, oder auf der Pritsche liegen und warten ist nach dem Galgen usw- wohl mit das grausamste, was man einem Menschen in der letzten Minute noch antun kann. So hatte ich das gemeint.
    Was in der DDR dem Schuß vorausging, war auch kein Zuckerschlecken, bei allen anderen aber auch nicht!

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von Shadowrun

    Wenn du in der DDR überhaupt nach dem Urteil was regeln durftest !!


    Auch das ist Unsinn und wenn hier nicht gleich Ruhe ist, dann ist Ruhe in diesem Thread. Nochmal für alle: Es gab insgesamt 166 Vollstreckungen!!! Das machen die in China in einer Woche voll, das mal nur am Rande.


    Todesurteile gabs nur für kapitalste Verbrechen, wer mal die Geschichte ein wenig lesen möchte von so einem Fall, der muss mal nach "Josef Blösche" suchen. Darüber gibts auch ne Reportage. Das ist z.B. eines der ziemlich späten Urteile, die auch vollstreckt wurden. Es waren also alles andere als leichte Fälle.


    Auch wenn die DDR eine Diktatur war, so gab es auch da Gesetze und die wurden eingehalten. Klar gab es in bestimmten Schauprozessen von der Politik beeinflusste Urteile, die Norm im Strafrechtsbereich war das aber keinesfalls. Und für alle anderen Behauptungen darf ich doch um einen konkreten Beweis bitten. Dass "Nachbarn verschwinden", mag vorgekommen sein, aber auch hier hätte ich gerne Namen und Adresse, ansonsten ist das nix als ne dämliche Stammtischparole.


    Und nochwas, ich bin kein Fan der DDR und ich will auch die Mauer nicht wieder haben. Aber ich wehre mich vehement dagegen, wenn Leute, die keine Ahnung haben und wenns geht vor 1989 nie hier waren, alles besser wissen wollen.

  • Das waren dann 166 zu viel!! Ansonsten halte ich es wie Deutz, dazu kat KEINER das Recht!!
    Ich finde es auch einen Skandal, daß z.B. für China trotz Todesstrafe noch Wirtschaftshilfe gezahlt wird. Das Land gehört deshalb geächtet, genauso wie die USA! Wer Menschenleben so mit Füßen tritt, gehört sofort lebenslang eingesperrt.
    Ganz nebenbei kommt in China noch der Handel mit den Organen der Verurteilten dazu. Wenn das nicht Menschenverachtend ist......

  • Werner Teske getötet wegen: "Todesstrafe aufgrund vollendeten schwerwiegenden Landesverrats"


    Na wenn das mal kein Kapitalverbrechen ist


    Ich zitiere mal :

    Zitat


    Es lautet: "Todesstrafe aufgrund vollendeten schwerwiegenden Landesverrats". Sein Vergehen: Als Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) hatte sich Teske Mitte der 70er Jahre mit dem Gedanken getragen, in den Westen zu fliehen. In die Tat umgesetzt hat er diese Idee jedoch nie, obwohl er bei seinen Dienstreisen in die Bundesrepublik mehrmals Gelegenheit dazu gehabt hätte.
    Als sein angeblicher Landesverrat aufgeflogen war, schlug das MfS Teske vor, alles zuzugeben. Man würde ihn offiziell verurteilen und ihm dann unter anderem Namen ein neues Leben ermöglichen. Teske willigte ein. Erst im Gerichtssaal merkte der ehemalige Stasi-Hauptmann, dass ein falsches Spiel mit ihm getrieben worden war. Aus den Akten geht heute hervor, dass sein Tod von Anfang an geplant war.


    Na wenn das mal nicht Recht und Gesetz ist.... Von Anfang an.



    Zitat

    ....Aber nicht nur den Angehörigen und der Öffentlichkeit wurde die Exekution verschwiegen.....


    Quelle: http://www.gazette.de/Archiv/Gazette-Aug03-Jan04/Zecher.html



    ----------------



    Zu Nachbarn verschwinden: Muß ich nochmal suchen aber Familien von Leuten die versucht haben zu flüchten und erwischt wurden, wurden Zwangsumgesiedelt ....

    • Offizieller Beitrag

    @H.-J.


    Ändert aber nix dran, dass all das andere, was ich oben angesprochen habe, Unsinn ist, der nicht zu belegen ist.


    Die Todesstrafe ist ein heißes Eisen und als Westgermane kann man natürlich die große Klappe haben, weil nach 1949 keine mehr vollstreckt wurde. Nur hatte weder hüben noch drüben keiner die Möglichkeit, gegen die jeweilige Rechtssprechung anzugehen.


    Im von mir angeführten Fall Blösche wars auch nur ein so spätes Urteil, weil jener durch eine Verletzung über Jahre unerkannt blieb, obwohl er seinen richtigen Namen weiter führte. Sonst hätten ihn die Tschechen gleich während der Gefangenschaft an die Wand gestellt.


    Wenn du Länder ächten willst, dann bitte aber auch gleich noch ein paar mehr. Die einen entführen Nazi-Verbrecher im Ausland, um sie daheim an die Wand zu stellen, woanders verschwinden Leute in Berlin und tauchen irgendwo im Verhörrraum von US-Geheimdiensten wieder auf etc.


    Shadowrun


    Der Fall Teske als allerletzter ist tatsächlich ein Sonderfall und er ist einer derjenigen, wo politisch Einfluss genommen wurde. Das habe ich weiter oben auch geschrieben. Er kann aber nicht als Aufhänger genommen werden um jetzt zu sagen, alle Urteile waren pures Unrecht. Von den 227 Urteilen wären nach westdeutscher Rechtsansicht garantiert auch die "normalen" Straftäter zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Was doe politisch Verurteilten angeht, ist das wieder eine andere Sache.

  • Das mit Werner Teske wollte ich auch gerade bringen. Hier ist z.B. ein interessanter Beitrag vom MDR. Erst am 17. Juli 1987 wurde die Todesstrafe offiziell abgeschafft. 1981 fanden noch Hinrichtungen statt.


    Zwei Zitate aus dem Artikel:


    Seit der Gründung der DDR wurde 228 Mal die Todesstrafe verhängt, 180 Menschen wurden hingerichtet. Und fast immer standen die Urteile schon vor Prozessende fest, angeordnet oder zur Kenntnis genommen von den SED-Chefs Ulbricht und später Honecker.


    Und bei Verrätern in den eigenen Reihen kannte Stasi-Chef Mielke - einer der mächtigsten Männer der DDR - noch 1981 nur eins: "Kurzen Prozess machen. Lieber Millionen von Menschen vom Tode retten, als einen solchen Banditen leben lassen. Das Geschwafel von wegen, nicht hinrichten, nicht Todesurteil, alles Käse, Genossen."


    Gruß
    Al

    • Offizieller Beitrag


    Trotzdem Blödsinn, wenn schon, dann sollte man richtig lesen und verstehen. 1981 wurden nicht Todesstrafen vollstreckt, sondern eine einzige und allerletzte Vollstreckung hat stattgefunden, eben gegen Teske. Nach 1970 hat es insgesamt nur eine ganz geringe Anzahl an Vollstreckungen gegeben.


    Hier mal noch ein interessantes Zitat:


    "Obwohl sich die Mitwirkenden an der Todesstrafe sehr bedeckt halten, verurteilte das Berliner Landgericht 1998 einen früheren DDR-Militärrichter und einen Militärstaatsanwalt wegen Rechtsbeugung zu vier Jahren Haft. Sie waren für das Todesurteil von Werner Teske verantwortlich. Der Vorwurf des Landgerichts: Das Urteil gegen Teske sei auch dem DDR-Recht nicht angemessen gewesen.
    Rolf Jacob hält das Urteil gegen die beiden DDR-Juristen für gerechtfertigt. Er gibt aber zu bedenken, dass man die Todesstrafe in der DDR nicht nur unter dem Aspekt der "Schwarz-Weiß-Malerei" betrachten darf. "Zumindest bis Anfang der 70er Jahre wurden in der DDR hauptsächlich Sexualstraftäter, Mörder und andere Schwerverbrecher hingerichtet. Und nicht, wie man es vielleicht erwartet hätte massenhaft Regime-Kritiker. Nach 1970 waren es dann vor allem in Ungnade gefallene Stasi-Mitarbeiter." Die DDR-Urteile seien also nicht grundsätzlich rechtswidrig gewesen. Doch auch, wenn die Todesstrafe im DDR-Gesetz vorgesehen war, so kann dieses Rechtssystem kaum mit Maßstäben einer freiheitlichen Demokratie gemessen werden. Die Angeklagten hatten nie die Möglichkeit, sich vor einem unabhängigen Gericht zu verteidigen. Die Todesurteile wurden schon vor der Verhandlung von der SED-Führung festgelegt. Tobias Hollitzer wendet zudem ein, dass in den 50er Jahren in Dresden sehr wohl Regime-Kritiker exekutiert wurden, was man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte. "Das waren vor allem Personen, denen man Agententätigkeit oder eine Mitarbeit in Oppositionsgruppen vorwarf."


    http://www.gazette.de/Archiv/Gazette-Aug03-Jan04/Zecher.html

  • Hallo Baumschubser ,
    ich glaube eher die Gesetze gab es nur für das Volk ,
    die Herren der Führung haben Sich nicht an die Gesetze halten müssen ,
    wenn Jemannd weg musste weil Er oder Sie störte , würde eben das
    Nötige getan .

  • In unsern neuen Simsonland wird es definitiv keine Todesstrafe geben, keine Stasi und niemand wird umgesiedelt oder sonstwas. Wer ständig Ärger macht fliegt einfach raus und muß mit Angela M., geschiedene S., öffentlich drei Stunden Walzer tanzen!


    Ich hoffe, das entschärft den Fred jetzt mal wieder etwas.

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