Im Zweifel für den Angeklagten


  • Also das mit Marco ist ja wohl was ganz anderes: Der Junge saß in Untersuchungshaft, der wurde noch gar nicht VERURTEILT .. ich denke das ist hier das Zauberwort das dir fehlt ----


    Achja, wenn du jetzt andeuten willst, das wir uns die KZs wiederwünschen für die Gefängnisinsassen dann is ja ja mal der größte Schwachsinn überhaupt .. Nur weil se nich mehr den ganzen Tag rumsitzen und Fernsehen können sondern einfach mal für ihren Unterhalt arbeiten sollen (wie übrigens jeder normale Mensch in Freiheit auch) willste gleich Arbeit macht Frei drankleben? - Ja, sicher :?

  • Wie witzig Deutzchen :rolleyes: Streng dich mal ein wenig mehr an!


    Vielleicht die Chance der nächsten Generation der Deutschen mal die andere Warte kennenzulernen...Naja, ganz so weit wird es wohl nicht kommen. War eigentlich nur ein Einwurf zu Deutz Exportgedanken.


    Übrigens: Habt ihr schon mal was darüber gehört oder gelesen, dass deutsche, hm, nennen wir sie mal "Auswanderer" statt Gastarbeiter, unfreundlich aufgenommen, abgeschoben, von gewaltätigen Gruppen gejagt, als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden?


    Ich habe in einer Folge dieser Doku-Soap gesehen, dass es einige Deutsche in Antalya (Türkei) gibt, die dort entweder ihren Lebensabend friedlich verbringen, oder eine Existenz aufgebaut haben. Den Leuten schien es ganz gut dort zu gehen. Sie werden wohl gastfreundlich behandelt und aktiv mit in die Gemeinschaft einbezogen statt ausgegrenzt. Scheint auch so, als würde man dort keine Unterschiede machen, also keine besonderen Ausländergesetze anwenden, wie es hier in Deutschland der Fall ist. Die Aussteiger haben dort die selben Rechte, werden halt aber bei Gesetzbrüchen auch ohne Privilegien wie Einheimische behandelt.


    @y5bc: Gut, deine Meinung, dass Straftäter härter bestraft werden sollten, damit die Abschreckungswirkung größer ist. Da könnte man länger darüber philosophieren. Ganz so einfach sind die Dinge halt dann doch meist nicht.
    Ein wenig übertreiben tust du aber schon. Es ist wohl völlig aus den Haaren herbeigezogen, dass Ausländer unbedingt hier in den Knast kommen wollen, weil im deutschen Knast paradisische Bedingungen herrschen. In den Knast will NIEMAND!


    Wie groß die Zelle ist, ob Fernsehen möglich ist, wie oft man duschen kann, etc. das sind Dinge, die wirklich zweitrangig sind. Das was den Knast ausmacht, ist das Faktum eingesperrt zu sein. Es spielt sich im Kopf ab. Dir ist Tag und Nacht bewusst, dass du eingesperrt bist. Dass du selbst nicht entscheiden kannst, was du machen oder nicht machen willst, dass das Leben "draußen" weitergeht, während du nur warten kannst, dass deine Kinder von dir weggerissen sind, dass nicht du an der Seite deiner Frau sein kannst, usw..


    Und: Man kann ganz leicht selbst im Knast landen. Dazu musst du nicht unbedingt eine Bank ausrauben. Es reicht Unwissenheit, oder Fahrlässigkeit in Zusammenhang mit ein paar ungünstigen Umständen schon aus, um richtig gut verknackt zu werden. Da verkaufste einen Fan-Schal von nem Fußballclub bei Ebay und schon haste die Kacke am Dampfen. Kannste die Strafe nicht zahlen, musste halt sitzen.

  • Ja Storm , aber das wird immer deutlicher hier :wink:
    warum werden wohl die Deutschen gerne im Ausland gesehen !
    1 Sie kommen als Arbeiter , haben gelernte Berufe und werden gebraucht !
    2 Sie kommen als Rentner , und geben Ihr Geld das aus !
    3 Sie kommen als Urlauber und geben Ihr Geld da aus !
    Das schaut hier in Deutschland mit vielen Ausländern anders aus :))

  • Zitat von STORM

    Es ist wohl völlig aus den Haaren herbeigezogen, dass Ausländer unbedingt hier in den Knast kommen wollen, weil im deutschen Knast paradisische Bedingungen herrschen. In den Knast will NIEMAND!


    hab ich das mit einer silbe erwähnt ???? ist das so rübergekommen ??? gut vielleicht falsch ausgedrückt oder falsch interpretiert.


    du willst mich hier in eine ausländerfeindliche schiene drücken. dazu sei gesagt. ich habe nichts gegen ausländer !! solange sie hier ihren lebensunterhalt mit ehrlicher arbeit verdienen, sich den gepflogenheiten anpassen, unsere sprache erlernen und sich an die deutschen lebensbedingungen anpassen.
    auf solche leute die herkommen und meinen sie müssen bewirtet werden und dürfen sich alles erlauben und ich muss deren sprache lernen, kann ich verzichten. und wenn sie dann eine straftat begehen um nicht abgeschoben zu werden ..........
    wie nennst du das ???


    was würdest du mit mir machen, wenn ich mich bei dir einniste, dein bett beanspruche, mich in deinem fernsehsessel breit mache, deine frau losschicke um mir dein bier aus dem kühlschrank zu holen, bei dir im stehen pinkle und die schüssel nicht treffe und mich dann bei dir beschwere warum deine frau das nicht sauberhält ?????

    manche kennen mich, manche können mich

  • Die Spargelstecher kommen auch hierher, weil sie gebraucht werden. Keine Sau hier mag den Job machen. Die Polen werden hierhergekarrt, mit Sklavenlöhnen abgezockt, wie Menschen dritter Klasse behandelt, und trotzdem ist das Geschrei groß: Die Ausländer nehmen uns die Jobs weg und leben wie die Maden im Speck hier.


    Wie gesagt, so wie die Entwicklung voranschreitet, könnte es mittel bis langfristig anders aussehen. Während hier alles stagniert, das Volk hier noch von der Welt abschotten will, in den deutschen Köpfen keine Bewegung passiert, man sich noch auf den Loorbeeren der Vergangenheit ausruht, schreiten die Nachbarn mit großen Schritten voran.


    Heute ist es so, dass sich die deutschen Außenpolitiker den Fehltritt erlaubt, sich in die Innepolitik, nein, in die Justiz eines souveränen Staates einzumischen. Vielleicht wird es bald so aussehen, dass die Türkei wirtschaftsmächtig genug sein wird, und man sie in die EU hereinbittet, während Deutschland sich Jahr für Jahr weiter ins Abseits arbeitet.

  • Zitat von y5bc

    [quote=STORM]
    auf solche leute die herkommen und meinen sie müssen bewirtet werden und dürfen sich alles erlauben und ich muss deren sprache lernen, kann ich verzichten. und wenn sie dann eine straftat begehen um nicht abgeschoben zu werden ..........
    wie nennst du das ???


    Tatsachen ??? Wie viele sinds denn ??? Such mal ne Statistik !!

  • Zitat von y5bc


    ich hab damit ansprechen wollen, das es denen hier im gefängnis besser geht als bei sich zu hause wohnen.


    fehlt nur noch das in ausländischen reisebüros geworben wird. so nach dem motto " wollen sie besser leben, gehen sie nach deutschland und klauen ner omi die handtasche"


    meine meinung scheint vielen zu radikal sein, aber ich steh dazu


    naja, hab ich wohl falsch interpretiert...Sorry, aber du weißt doch gar nicht mehr was du schreibst...


    Hab sowieso keine Lust mehr..Meine Zeit ist zu wertvoll, um gegen Betonhirne anzukämpfen und Stammtischparolen zu kommentieren.


    Das eigentlich Thema war ja eigentlich die Freilassung von diesem Marco. Gut. Isser halt frei. Ich gönne es ihm. 8 Monate ist eine lange harte Zeit. Dumm gelaufen für ihn. Pech hat er gehabt. Und die türkische Justiz hat nach Schema F gehandelt, wie sie es bei jedem gemacht hätte.

  • Warte mal hier :
    --------------------------------
    Der Spiegel ........
    80 Prozent aller Handyräuber sind Ausländer, bei der Jugendgruppengewalt sind es 44 Prozent. Diese Zahlen aus der Berliner Kriminalstatistik nannte gestern der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – verbunden mit der Forderung, diesen Anteil nicht länger zu ignorieren. „Die Tabuisierung muss ein Ende haben“, sagte Landeschef Lutz Hansen am Dienstag auf dem BDK-Kongress „Junge kriminelle Ausländer“.


    Wie entschlossen die Politik lange den hohen Ausländeranteil in der Kriminalstatistik missachtet hat, hat zuletzt Georg Schertz beklagt, der von 1987 bis 1992 Polizeipräsident war. In einem Interview, das am Mittwoch im Tagesspiegel erschien, sagte Schertz, dass seinerzeit die Polizei von der Politik „verpflichtet“ wurde, den hohen Ausländeranteil „nicht bekannt zu geben“. Das Interview sollte in der Polizeizeitung „Kompass“ erscheinen, doch Polizeipräsident Dieter Glietsch hatte das verhindert. Auf dem Kongress wiederholte Schertz seine Aussagen. Glietsch blieb dem Kongress überraschend fern und hat auch einen gemeinsamen Termin mit Georg Schertz für heute abgesagt.


    Hansen forderte von der Politik Voraussetzungen, damit ausländische Kriminelle ihre Strafe in den Heimatländern absitzen können. Das spare Geld und erhöhe die Abschreckung. Die Verbüßung im Heimatland sei in der EU theoretisch möglich, sagte Hansen, doch das Justizministerium verschleppe die Umsetzung. Politikwissenschaftler Stefan Luft lobte den BDK. Der Wissenschaft sei die Überrepräsentation von Ausländern in der Kriminalstatistik seit mehr als 20 Jahren bekannt – diskutiert werde aber erst jetzt.


    Nach offiziellen Zahlen der Senatsinnenverwaltung fallen ausländische Jugendliche doppelt so häufig als Straftäter auf wie deutsche. Besonders drastisch ist der Unterschied bei schweren Taten: Nichtdeutsche Jugendliche fallen viermal häufiger bei Sexualdelikten und bei Handtaschenraub auf, bei Gewaltdelikten immerhin dreimal so oft. Und die Täter werden immer brutaler: Die Zahl der bei Raubtaten verwendeten Messer nahm von 2001 zu 2002 um über 75 Prozent zu, die der Schusswaffen um zehn Prozent.


    Verantwortlich dafür sei auch die Ghettobildung in Berlin, sagte der BDK-Bundesvizevorsitzende Holger Bernsee. „Die Jugendlichen haben es nicht mehr nötig, die deutsche Sprache zu lernen.“ Die Integration müsse vorangetrieben werden. In Vierteln wie Neukölln, Wedding oder Schöneberg Nord seien die verbliebenen Deutschen derart sozial schwach, dass sie keine integrierende Wirkung mehr hätten. Zudem sei die Statistik nicht völlig zuverlässig, da immer mehr Einwanderer die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Bereich der Jugendgruppenkriminalität hat das Landeskriminalamt für 2002 die Herkunft der Tatverdächtigen untersucht. 28 Prozent der Tatverdächtigen hatten einen ausländischen Pass, doch 35 Prozent derjenigen mit deutschem Pass waren nichtdeutscher Herkunft. Addiert seien dies 44 Prozent, heißt es in dieser LKA–Auswertung.


    Extrem hoch ist der Ausländeranteil mit rund 80 Prozent bei den Handyräubern. 95 Prozent der Täter waren männlich, 80 Prozent unter 21 Jahre alt, und 85 Prozent der Taten wurden in Gruppen begangen. Die Opfer dagegen waren zu 85 Prozent junge Deutsche. Das Modedelikt Handyraub könnte wirksam bekämpft werden, sagte Hansen. Die Mobilfunkbetreiber müssten sich nur verpflichten, die so genannte Imei-Nummer einer Registrierungsstelle zu übermitteln. Das geraubte Mobiltelefon werde so wertlos, da es über diese Nummer geortet werden kann.
    ----------------------
    Und hier
    > Wenn "die Ausländer" 23,5 % der Tatverdächtigen "stellen" (s. Tabelle: Jahrgang 2003), aber nur 8,9 % in der Gesamtbevölkerung ausmachen, dann sieht das nach einer zweieinhalbfach höheren Kriminalitätsbelastung aus. Tatsächlich aber werden in der polizeilichen Kriminalstatistik alle Ausländer erfasst, die einer Straftat verdächtig sind: auch Touristen, Besucher, Durchreisende, Grenzpendler, Stationierungsstreitkräfte, Illegale -

  • soll ich dir hier in meinem ort das telefonbuch kopieren und die namen rot markieren. würde mir nicht schwerfallen.


    wie gesagt, ich habe nichts gegen ausländer, ich habe auch freunde die nicht deutscher herkunft sind und ich gehe auch gerne zum griechen oder chinesen oder italiener. ich lerne zur zeit auch mehr recht als schlecht italienisch und ärger mich jedesmal wenn ich des englischen nicht immer so mächtig bin wie ich es gern hätte.


    gestern z.bsp erst wieder kam eine dicke vermummte aus dem aldi raus und hat ihren einkauf in ein taxi geladen.
    ob diese frau sich auf deutsch verständlich machen kann ?? nur auf dem sozialamt. da weiß sie ganz genau wie sie den beamten sagen muss was sie alles beansprucht.


    bei sowas schwillt mir der kamm

    manche kennen mich, manche können mich

  • Zitat von y5bc


    gestern z.bsp erst wieder kam eine dicke vermummte aus dem aldi raus und hat ihren einkauf in ein taxi geladen.
    ob diese frau sich auf deutsch verständlich machen kann ?? nur auf dem sozialamt. da weiß sie ganz genau wie sie den beamten sagen muss was sie alles beansprucht.


    Man sieht das, was man sehen will....bei sowas schwillt MIR der kamm

  • Verdammr Storm Du warst schneller.


    Musste kurz Dein Handy klauen und fand dabei die F5 Taste nicht... :)
    Gibts die nicht auf Handys? Sry kann nich so gut lateinische Buchstaben lesen.

  • Zitat von STORM


    Man sieht das, was man sehen will....bei sowas schwillt MIR der kamm


    Was sagst Du dazu, dass sie sich nicht an das in Deutschland geltende Vermummungsverbot hält?


    Nebenbei: Der Rat der Ex-Muslime* kämpft gegen das Kopftuch. Damit wird die Integration behindert oder gleich verhindert. Bist Du dafür, dass Kinder von Anfang an durch ihre Eltern negativ beeinflußt werden?


    Gruß
    Al


    *p.s.: Ich bin froh, dass es den [url=http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Integration;art122,2388698]Rat der Ex-Muslime[/url] gibt! Wenn es noch nicht so wäre, müsste man ihn erst noch erfinden.

  • Na ja ich habe immer noch keine Zahl von Ausländern die hier legal leben und Sozialhilfe kassieren oder im gefängnis sitzen gelesen.


    Deutz du hast mal wieder mit % um dich geworfen nur lese ich nirgends auf welche genaue Zahl sich das bezieht ?

  • Am Anfang war es BKD dann LKA irgendwelche zusammengewürfelten %,
    für ein bestimmtes Delikt ein hoher % -HandyRAUB- und nicht Diebstahl etc.

    Na ja den dummen Spruch der Glaubwürdigkeit von Statistiken werde ich mir verkneifen.

  • Pressemitteilung Nr. 328 vom 09.08.2004
    http://www.destatis.de/jetspee…mplateId=renderPrint.psml
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    Übrigens das hat Galaktika da ganz klein hingekritzelt :
    Na ja den dummen Spruch der Glaubwürdigkeit von Statistiken werde ich mir verkneifen. ;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
    Mehr als 2,8 Millionen Sozialhilfeempfänger in Deutschland 2003


    WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten am Jahresende 2003 in Deutschland rund 2,81 Millionen Personen in 1,42 Millionen Haushalten laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (= sogenannte "Sozialhilfe im engeren Sinne"). Das waren 2,0% mehr als im Vorjahr. Die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt dient der Deckung des Grundbedarfs vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung (so genannte "soziokulturelles Existenzminimum").


    Die Sozialhilfequote (Anteil der Hilfebezieher an der jeweiligen Bevölkerung) erhöhte sich damit zum Jahresende 2003 auf 3,4% (Vorjahr: 3,3%). Für die Inanspruchnahme von Sozialhilfe durch verschiedene Bevölkerungsgruppen ergaben sich dabei folgende Zusammenhänge:


    Frauen beanspruchen mit einer Quote von 3,7% relativ häufiger Sozialhilfe als Männer (3,1%).
    Ausländer haben mit 8,4% eine deutlich höhere Sozialhilfequote als Deutsche (2,9%).


    Das "Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung" (GSiG) bewirkte Änderungen in der Altersstruktur der Sozialhilfeempfänger. Dieses neue Sozialleistungsgesetz, das zum 1. Januar 2003 in Kraft trat, sieht für über 65-Jährige sowie für dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen ab 18 Jahren eine eigenständige Leistung vor, welche den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicher stellt. Vor allem dadurch sank die Zahl der älteren Sozialhilfebezieher ab 65 Jahren zum Jahresende 2003 auf rund 98 000 Personen (– 48% gegenüber dem Vorjahr). Die Sozialhilfequote der älteren Menschen verringerte sich auf 0,7% (Vorjahr: 1,3%).


    Für die Tatsache, dass am Jahresende 2003 über 65-jährige Personen neben den Leistungen des GSiG weiterhin zusätzlich Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) bezogen, gibt es im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen sind dies Personen, die einen erhöhten Bedarf haben, der von den Grundsicherungsleistungen nicht abgedeckt wird und aufstockende Sozialhilfe erforderlich macht (z.B. einen Mehrbedarf wegen kostenaufwändiger Ernährung). Zum anderen handelt es sich um Grundsicherungsempfänger, die mit Sozialhilfeempfängern – z.B. dem jüngeren Ehegatten – zusammen in einem Haushalt leben. Für die Angehörigen dieser Haushalte erfolgt für die Sozialhilfe eine gemeinsame Bedarfs- oder Anspruchsberechnung.


    Für die übrigen Altersgruppen, die von der Einführung des GSiG in der Regel nicht betroffen waren, ergab sich 2003 eine andere Entwicklung. So stieg die Zahl der sozialhilfebedürftigen Kinder unter 18 Jahren auf rund 1,08 Millionen an. Im Vergleich zu 2002 entspricht dies einem Anstieg um 6,2%. Die Sozialhilfequote der Kinder erhöhte sich damit auf nunmehr 7,2% (Vorjahr: 6,7%).


    1,63 Millionen Sozialhilfeempfänger waren am Jahresende 2003 zwischen 18 und 64 Jahre alt (+ 5,3% gegenüber dem Vorjahr). Die Sozialhilfequote dieser Altersgruppe lag bei 3,1% (Vorjahr: 2,9%). Im Wesentlichen ist die Zunahme der Sozialhilfebedürftigkeit in dieser Altersgruppe auf die gestiegene Zahl der arbeitslosen Sozialhilfeempfänger zurückzuführen. Rund 836 000 Sozialhilfebezieher (47,0% aller Empfänger im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren) waren arbeitslos gemeldet; ihre Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um 14,3% gestiegen. 36,1% der arbeitslos gemeldeten Sozialhilfeempfänger erhielten auch Leistungen nach dem Arbeitsförderungsrecht (im Wesentlichen Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe).


    Am Jahresende 2003 lebten rund 2,12 Millionen Sozialhilfeempfänger im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) und 426 000 in den neuen Ländern (ohne Berlin). Während sich die Empfängerzahl im Westen gegenüber dem Vorjahr um 1,2% erhöhte, stieg sie im Osten Deutschlands mit 4,9% deutlich stärker. Dadurch liegt die Sozialhilfequote im Westen mit 3,2% nur noch geringfügig höher als im Osten (3,1%).


    Die höchsten Sozialhilfequoten gab es Ende 2003 – wie in den Jahren zuvor – in den drei Stadtstaaten Bremen (9,2%), Berlin (7,7%) und Hamburg (6,9%). Unter den Flächenländern wiesen das Saarland sowie Schleswig-Holstein mit jeweils 4,1% die höchsten Quoten auf. Die niedrigsten Sozialhilfequoten verzeichneten Bayern (1,8%), Baden-Württemberg (2,1%) und Thüringen (2,3%).


    Nähere Angaben zur Entwicklung und aktuellen Struktur der Sozialhilfeempfänger enthalten die nachstehenden Tabellen.


    Sozialhilfe im Ländervergleich
    Empfänger/-innen laufender Hilfe zum Lebensunterhalt
    außerhalb von Einrichtungen am 31. Dezember 2003Länder Empfänger/-innen
    insgesamt Davon
    Deutsche Ausländer/-innen
    Insgesamt Veränderung
    gegenüber
    Vorjahr Sozialhilfequote *) Zusammen Sozialhilfequote *) Zusammen Sozialhilfequote *)
    1 000 % 1 000 % 1 000 %
    Baden-Württemberg 228 2,5 2,1 167 1,8 61 4,8
    Bayern 223 – 0,5 1,8 167 1,5 57 4,8
    Berlin 261 3,5 7,7 189 6,4 71 16,0
    Brandenburg 76 6,9 3,0 72 2,9 4 6,5
    Bremen 61 3,6 9,2 44 7,6 17 20,0
    Hamburg 119 – 1,4 6,9 86 5,8 33 13,1
    Hessen 237 – 0,8 3,9 160 3,0 77 11,0
    Mecklenburg-Vorpommern 66 5,9 3,8 61 3,6 5 12,0
    Niedersachsen 312 – 0,3 3,9 252 3,4 60 11,2
    Nordrhein-Westfalen 683 4,5 3,8 516 3,2 167 8,5
    Rheinland-Pfalz 103 0,4 2,5 84 2,2 19 6,1
    Saarland 43 – 3,2 4,1 35 3,6 8 8,9
    Sachsen 133 5,5 3,1 123 2,9 11 9,0
    Sachsen-Anhalt 95 1,8 3,8 89 3,6 7 12,9
    Schleswig-Holstein 115 – 4,0 4,1 99 3,7 16 10,7
    Thüringen 55 4,8 2,3 53 2,3 3 5,9
    Deutschland 2 811 2,0 3,4 2 194 2,9 617 8,4
    nachrichtlich:
    Westdeutschland
    ohne Berlin
    2 125
    1,2
    3,2
    1 609
    2,7
    516
    7,9
    Ostdeutschland
    ohne Berlin
    426
    4,9
    3,1
    397
    3,0
    29
    9,0


    *) Anteil der Empfänger/-innen an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe; Bevölkerungsstand: 31.12.2003.

    Sozialhilfe in Deutschland *)
    Empfänger/-innen von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt
    außerhalb von Einrichtungen jeweils am Jahresende
    1 000 PersonenJahr Empfänger/-innen
    männlich weiblich insgesamt Deutsche Ausländer
    1991 907 1 129 2 036 1 469 567
    1992 1 071 1 268 2 339 1 581 758
    1993 1 107 1 344 2 450 1 705 745
    1994 966 1 292 2 258 1 813 445
    1995 1 088 1 428 2 516 1 995 520
    1996 1 178 1 517 2 695 2 057 637
    1997 1 272 1 621 2 893 2 228 665
    1998 1 262 1 617 2 879 2 215 665
    1999 1 218 1 574 2 792 2 163 629
    2000 1 167 1 510 2 677 2 083 594
    2001 1 182 1 517 2 699 2 097 602
    2002 1 216 1 541 2 757 2 143 614
    2003 1 257 1 554 2 811 2 194 617



    Weitere Auskünfte erteilen:
    Zweigstelle Bonn
    Andrea Wolff,
    Telefon: (01888) 644–8164 oder –8953


    Sascha Krieger,
    Telefon: (01888) 644–8159 oder –8953,
    E-Mail: sozialhilfe@destatis.de





    --------------------------------------------------------------------------------



    Herausgeber:
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    Grafik Ausländeranteil Arbeitslosigkeit
    http://www.isoplan.de/mi/grafiken/grafik07.pdf

  • Zitat von Deutz40

    ....
    Die höchsten Sozialhilfequoten gab es Ende 2003 – wie in den Jahren zuvor – in den drei Stadtstaaten Bremen (9,2%), Berlin (7,7%) und Hamburg (6,9%)....


    Warum das wohl so ist? LAsst uns alle zusammen darüber nachdenken.
    Ich schmeiss die erste Idee in den Forums Raum. Bevölkreungsstruktur.
    Wer amcht weiter.


    Aber wo bleibt Marco?

  • Der ist Gottseidank zu Hause :wink:
    Andere nicht :))


    Die Tabellen sind mir egal , die wollte Schadow haben ,
    So und nun reden wir wieder über Marco und nicht mehr über
    Ausländer in Deutschland , das gibt nur böses Blut !
    mfg

  • Zitat von Alfred

    Was sagst Du dazu, dass sie sich nicht an das in Deutschland geltende Vermummungsverbot hält?


    Nix! Mir ist das wurscht. Ich halte mich ja auch nicht dran, wenn ich meinen Integralhelm über meine Sturmhaube setze. Arschkalt isses. Da riskiere ich gerne einen Strafzettel :D


    Zitat von Alfred


    Nebenbei: Der Rat der Ex-Muslime* kämpft gegen das Kopftuch. Damit wird die Integration behindert oder gleich verhindert. Bist Du dafür, dass Kinder von Anfang an durch ihre Eltern negativ beeinflußt werden?


    Nein, bin nicht dafür. Aber manchmal kann man nix dagegen machen. Leider! So kann man nur hoffen, dass Kinder und Jugendliche durch die Öffentlichkeit, Presse, Medien, Schule und Freunde den richtigen Weg finden. Also sind z.B. die Lehrer in der Pflicht, einem Kind, das zuhause Fremdenfeindlichkeit und Rasissmus vorgelebt bekommt den Horizont zu öffenen, damit es nicht mit der Gang Ausländerklatschen oder Inderjagen geht...


    Übrigens ist in der Türkei das Kopftuch und besonders der Schleier schon seit den 20ern "verboten"! Man sperrt die Leute deswegen aber nicht ein. In manchen Dingen, sind die Südländer halt nicht ganz so verkrampft.


    Integration schön und gut. Keiner sagt was dagegen. Die Jugend würde sich gerne integrieren, wenn es die Chancen dazu hätte. Hier in Bayern klappt das sehr gut. Hier gibt es z.B. kaum Ghettos. Dafür aber Quadratschädel, die "Leitkultur" brüllen. Ein Unwort wie ich finde. Wovor hat man Angst? Dass die nicht-deutsch-stämmige Minderheit die deutsche Kultur vergiften könnte? Dass irgendwann deutsche Frauen mit Kopftüchern herumlaufen möchten? Lächerlich. Vor ca. 70 Jahren hat man auch separiert und versucht einen Standard zu definieren. Damals sagte man nicht Leitkultur.


    Was mir an dem Beitrag von y5bc nicht gefällt, ist aber weniger das Thema Schleier oder Kopftuch. Er sieht eine "Fremde", einen muslimischen Menschen 2ter Klasse, der sich den Luxus eines Taxis gönnen kann. Ist der Meinung, alle diese "Leute" würden von Sozialhilfe leben, also "uns Deutschen auf der Tasche liegen". Geht einfach davon aus, die Frau könne kein Deutsch. Folgert dann "DIE" könnten sich von Sozialhilfe Luxus gönnen (...den der arme, hart arbeitende Deutsche nicht kennt).


    Sowas nennt man VORURTEIL! Mit Scheuklappen durch die Welt laufen, den eigenen Frust in einen irrationalen Hass gegen Minderheiten richten. Mir gefällt das nicht! Und ich versuche hier meinen kleinen Beitrag zu für eine bessere Welt für unsere Kinder und Jugendliche zu leisten, damit sie nicht von Anfang an negativ beeinflusst werden.

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