Atomkraft für den Umweltschutz

  • Moin



    Jop passt genau das mit den Franzossen. Nichts ist sicher !!
    Wenn das so einfach mal passieren kann, dann passiert auch mal wieder so was wie Tschernobyl, es ist nur eine Frage der Zeit


    Und Berlinska hat einen ein (meiner Meinung nach ) sehr guten Vorschlag gebracht wie man es lösen könnte. Allerdings muss man noch viel Geld in die Forschung stecken, um die Effektivität zu erhöhen.


    Und die Zeit bis dahin kann nur abwarten und Energiesparen und natürlich
    Auto stehen lassen und Simson fahren :))
    Spart ja auch Sprit !!!


    Prof wo biste hast noch nichts zu mekern ??? :))



    gruß


    Sven

  • Zitat

    Bsp Solarzelle : Wärmeenergie wird in Strom umgewandelt


    Das ist nicht korrekt. Niemand kann Wärme in andere Energieformen umwandeln. Das geht zum einen nur mit Wärmedifferenzen und zweitens kommt das, was Solarzellen liefern, von Strahlungsenergie.
    Und ist nicht konkurrenzfähig und wird es auch nie werden.


    Ich zitiere zum Atomausstieg übrigens mal nen amerikanischen Kollegen meines Vaters (der im Bereich Reaktorsicherheit arbeitet):


    "Ihr Deutschen seid so bescheuert; in der Kerntechnik seid ihr weltweit führend, ihr habt die besten und modernsten Kraftwerke und da steigt ihr einfach aus."


    Und das war vor 2 Jahren, als Öl noch bezahlbar war und die Warnungen vor der absehbaren Energiekrise noch wie die Spinnerei einiger Idioten klang.


    Gruß Alex

  • Ich glaub, Alex74 hatte nur den Einwand, dass man Wärmeenergie nicht vollständig in Elektrizität umwandeln kann. Dieses Problem hat man aber bei so gut wie allen Kraftwerken.


    MfG
    Ralf

  • Ich rede nicht von Erdwärme sondern von Wärme.
    Jedes Wärmekraftwerk und alles, was irgendwie mit Wärme Energie gewinnt, tut dies mit einer Wärmedifferenz. Also daß es an Ort A wärmer ist als an Ort B. Reine Wärmeenergie zu brauchbarer Energie umzuwandeln verbietet die Thermodynamik.

  • Alex
    Aus diesem Grund ist ja auch die dezentrale Energieversorgung in Form von BHKWs (Blockheizkraftwerken) die Alternative zur Konventionellen und eigentlich die 1. Wahl. Nur leider ist diese Dezentralisierung nicht im Sinne unserer Energiemultis und wird nur von einigen Wenigen Einzelkämpfern in die Tat umgesetzt... :roll:
    Gruß aus Braunschweig


    BTW:
    Wir können uns hier noch tagelang die Argumente für Das und gegen Jenes um die Ohren hauen - ein Patentrezept gibt es nicht, sonst hätten das selbst Merkel und Co längst entdeckt... :D


    Zum Thema AKW:
    Wenn man konsequent alle anfallenden Kosten (inkl. Forschung, Transport, Zwischenlagerung, Entsorgung sowie Rückbau der benutzten Anlagen) auf die Betreiber der Kernenergie umlegen würde, hätte sich das Thema Atomkraft schon längst erledigt... :roll:

  • Einen Teufel will ich hier nicht an die Wand malen, aber es ist einfach passend zum Thema:
    30 m³ Uranlösung ausgetreten



    Es ist aber auffallend das es zufällig beim Gipfel passiert ist , oder ? :wink:

  • Zitat von Shadowrun

    @ Deutz : Zu spät. Einfach mal vorher den Thread lesen und dann mal die Links anklicken :roll: :wink: :roll:


    Das war aber der Text von Alfred. Deutz kommt nur immer noch nicht mit der Zitierfunktion klar :))


    MfG
    Ralf

  • Sehr schön, sind deutliche Aussagen in diesem [url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,569425,00.html]Interview mit Bärbel Höhn[/url].


    Es deckt auf, wie sehr die Energiekonzerne die Öffentlichkeit zu ihren Gunsten manipuliert. E.on, RWE, EnBW und Vattenfall sind die großen Schweine. Mein Strom kommt übrigens von Nuon, schon heute frei von Kernenergie.


    Gruß
    Al

  • Bärbel Höhn, 55, ist stellvertretende Vorsitzende der Grünen- Bundestagsfraktion.


    Den Grünen kannst nichts mehr glauben , die machen doch alles um gewählt zu werden , Die sind nichts mehr von dem was Die mal wahren , ich schäme mich , das ich Die mal gewählt habe .
    mfg

  • Liste der Atomunfälle


    Schaut euch mal obigen Link an. Die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz erschlagen zu werden, ist wohl höher als die, von einem AKW verstrahlt zu werden. Seit 1945 gab es erst einen Unfall der Stufe INES 7 (Tschernobyl), die Wahrscheinlichkeit, dass es einen solchen Unfall hier bei unseren Kraftwerken geben könnte, ist extrem gering.


    Oben wurde was von den Kosten der Atomenergie geschrieben. Wenn man bei unseren Kohlekraftwerken alles zusammen rechnet, kommen die sicher auch nicht viel besser weg. Der Dreck ist halt nur ein anderer und die aufgeschütteten Abraumhalden hier in der Lausitz oder südlich von Leipzig strahlen auch alle leicht vor sich hin.


    Sicher muss man nach Alternativen suchen, aber die Abschaltung nur unserer AKWs, bevor diese Alternativen gefunden sind, ist reine Hysterie. Man könnte auch sagen, dass es Schwachsinn ist. :rolleyes:

  • Das grössere Problem als die Gefahr vor Verstrahlung (besonders bei unseren schweizer Kraftwerken, die zu den sichersten der Welt gehören) ist wohl die Lagerung der Abfälle.


    Die hoch-radioaktiven Abfälle können nicht endgelagert werden, da sie zu viel Wärme abgeben. Das heisst, diese Abfälle müssen während zehntausenden von Jahren in speziellen Hallen gelagert und beobachtet werden. Unsere Kindeskinderkinderkinder etc. werden sich noch um unsere Abfälle kümmern müssen. Das kann man einfach nicht hinnehmen. Ausserdem könnten z.B. Terroristen mit Atom-Abfällen Grundwasser verseuchen oder sonst noch was anstellen.


    Das sind für mich die Probleme von Kern-Spaltung. Grosse Unfälle sind bei uns sehr sehr unwahrscheinlich. Der Reaktor von Tschernobyl war in einer gewöhnlichen Lagerhalle untergebracht. Unsere Kerne sind doppelt bis dreifach ummantelt und in den Ummantellungen herrscht Unterdruck, so dass keine verseuchte Luft ausweichen kann. Also ganz anderst als in Tschernobyl.


    mfg

  • Dort ist vieles schief gelaufen, und Hauptanteil hatte wohl ein rigeros arbeitender Schichtleiter, der jegliche Warnungen und Hinweise seiner Ingenieure bei dem Test, der da durchgeführt wurde, in den Wind geschlagen hat. Hätte man die Leitstand-Ingeneure ganz einfach ihren Job machen lassen, wäre vermutlich nichts weiter passiert. Entweder wäre der Reaktor nicht so weit abgesackt, wie es dann passiert ist bzw. hätte man ihn dann einfach ganz runter gefahren. Statt dessen hat man ihn abfangen und wieder hoch fahren wollen wollen, die Folgen sind bekannt. Die haben da quasi eine kleine Atombombe gezündet.


    Bei Wiki gibts ne Menge interessanter Artikel zu dem Thema. Interessant ist auch der zubetonierte See in der Nähe von Majak. :rolleyes:

  • Zitat von bpshop99

    Die hoch-radioaktiven Abfälle können nicht endgelagert werden, da sie zu viel Wärme abgeben.

    Is' doch prima, es gibt doch Wärmepumpen, hat doch schon jedes dritte Einfamilienhaus, nech?
    Zu viel Wärme? :roll:

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