• Hallo,



    macht es etwas wenn ich meinen tank gereinigt habe und danach mit sprit wieder befüllt habe. Das ganze ist jetzt ca. ein gutes Jahr her. Wird der Sprit schlecht oder verkraftet die Schwalbe das. Sie stand die ganze Zeit im Warmen.
    Würde jetzt dann das Öl für die Mischung draufschütten oder lieber neuen Sprit vorher nehmen?


    Mischt sich das Öl eigentlich selber ich meine wenn jetzt schon Sprit drin is und ich dann ca. 135 ml Öl draufkippe??


    Danke euch!

  • Hallo ich hätte dazu auch eine Frage.


    Wenn man aber jetzt, wie in meinem Fall, das alte Gelumpe aus dem Tank lassen muss. :shock:
    Was macht ihr mich altem Öl und/oder Benzin? Ich meine in eine Wanne oder Eimer ablassen und dann? Ich habe gelesen zur Tanke aber ich weiß nicht wie die Aushilfe an der Tanke guckt wenn ich da mit nem stinkenden Eimer voller Alt-Benzin auftauche?


    Vielen Dank schonmal. :smile:

  • wenn du werner gesehn hättest, wüsstest du was mit altem benzin und öl passiert :)) immer alles rein in die zapfe!
    im ernst: altöl und bezin kann man problem- und kostenlos (zumindest bei uns) bei den kommunalen wertstoffsammelstellen (vulgo müllhof) abgeben.


    gruss jo

  • hm. 1 jahr alter sprit... kann gutgehen muss aber nicht. wenn der vogel damit nicht will versuch erst mal frisches benzin bevor du anfängst rumzuschrauben. oldtimer markt empfiehlt nicht umsonst benzinstabilisator beizugeben wenn man ein fahrzeug für den winter einmottet.
    ich machs immer so dass ich einen kanister für altbenzin habe. im sommer wird dass dann schlückchenweise mit in den tank gekippt, durch einen kaffeefilter.

  • Echt? :o Ist das so gut für die "Innereien". Bei mir ist der Tank eine Rostkloake. Also 30 Jahre und keinen Meter weiter.
    Ich finde allerdings die Idee mit dem Schluckweise (gefiltert) nachkippen ganz charmant :D (gemerkt!)

  • ich selbst habe benzinstabilisator noch nicht verwendet weil ich meine schwalbe für gewöhnlich nicht einmotte. ich fahre auch im winter, vorrausgesetzt es ist trocken. diesen winter hätte ich wohl mal lieber motten sollen...
    das additiv soll ledglich vermeiden, dass das benzin in seine bestandteile zerfällt. als ich meinen tank gemacht habe hab ich die alte suppe später häppchenweise durch einen kaffeefilter zugeführt, weil ich einerseits keinen sprit verschwenden wollte, aber andererseits auch keinen bock mehr auf rostpartikel im vergaser hatte wo der tank doch nun endlcih gemacht war... ;-)
    hat gut funktioniert. man wundert sich blos was da so alles drin rum schwimmt, und vor allem wie viel. der filter war alle nase lang zu. und das nachkippen dauert...

  • Die Frage ist doch wann ist alter Sprit, alter Sprit?
    Wenn man ihn ablassen muss weil er im rostigen Tank war, er aber frisch war, einfach durchsieben und wieder rein damit?
    Wenn Gemisch 5 Jahre im Kanister rum steht, kann man es dann noch bedenkenlos im Mopped verheizen?
    Gibt es bei der Verwendbarkeit einen Unterscheid zwischen 5 jahre altem Benzin und 5 jahre altem Gemisch?


    Konkret geht es darum das ich vor ca 5 Jahren das vorerst letzte mal mit dem Moped von meinem Bruder gefahren bin und kurz vor der "Stillegung" nochmal 10 Liter Gemisch in einem Kanister fertig gemacht hab.
    Nachdem er mir sein Moped vorletztes Weihnachten geschenkt hat, weil es nur rum stand, bin ich seit letztem Frühjahr damit wieder unterwegs, anfangs mit dem Gemisch von vor 5 Jahren. Man hat gemerkt das das Möp noch nicht so ganz rund lief, ob das am Sprit oder am langen rumstehen lag, kann ich nicht sagen.
    Auf jeden Fall wurde diesen Winter wieder etwas vom alten Gemisch auf frisches
    Gemisch im Tank gekippt(ca 50/50), wegen Rosten und weil nix andres da war.


    Kann ich das alt-neu-gemisch einfach fahren, oder sollte ich es ersetzen?
    Und der Rest altes Gemisch, noch verwendbar oder weg damit?


    MfG
    Tobias


    Edith sagt: Irgend son Benzinzusatz wurde letzten Winter, nachdem es schon 4 Jahre stand, auch rein gekippt.

  • also: ich hab das thema (wie alle anderen hier bestimmt auch) mal gegoogelt... von aussagen wie im trabiforum.de:

    Zitat

    als die letzten beiden Trabis die wir ausgegraben hatte stande seit anfang der 80iger und hatten noch den oginal sprit drinne und sind gelaufen wie sau


    bis zum landwirt.com

    Zitat

    Vor dem Kuwaitkrieg 1991 habe ich zwei 200lt Faß Benzin auf Vorrat für Motorsägen und Motormäher angelegt.
    Dieser Benzin wurde erst in den vergangenen 3 Jahren angezapft und aufgebraucht.
    Ich konnte überhaupt keine Nachteilwirkung feststellen. Das Öl für das Gemisch wird bei uns immer in 30 Liter Benzin frisch zugemischt.


    hab ich so ziemlich alles gefunden... also macht euch um ein jahr keine sorgen. ist ja kein empfindlicher schickimicki-motor sondern robustes ost-machwerk.


    gruss jo

  • Bezüglich der Haltbarkeit habe ich mal bei Aral angefragt und diese Antwort erhalten:


    vielen Dank für Ihre E-Mail.


    Kraftstoff ist bei ordnungsgemäßer Lagerung - d.h. zulässiger Kraftstoffkanister dicht verschraubt, keine extremen Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit am Lagerort - über mehrere Monate bis zu zwei Jahren ohne gravierende Qualitätseinbußen lagerfähig.
    Bei der Lagerung und der Haltbarkeit von Kraftstoffen ist generell zu beachten, dass Otto- und Dieselkraftstoffe mit der Zeit ihre Beschaffenheit bei Einwirkung von Luft (Sauerstoff), Feuchtigkeit und Temperatur verändern.
    Im Reservekanister unterliegen die Kraftstoffe folgenden Veränderungen:
    Beim Ottokraftstoff können leichtflüchtige Bestandteile verdampfen und Kaltstart sowie Fahrverhalten in der Warmlaufphase der Motoren verschlechtern. Teilweise haben diese leichtflüchtigen Bestandteile auch eine relativ hohe Klopffestigkeit (ausgedrückt in Octanzahlen), die sich dann auch verschlechtert.
    Bedingt durch Undichtheiten/ Wärmeeinwirkung unterliegen die Ottokraftstoffe auch einer natürlichen Alterung bzw. Oxidation durch Kontakt mit Luftsauerstoff; dies kann u.U. zur Rückstandsbildung führen.
    Weiter ist zu beachten, dass für die Sommer bzw. Winterperiode die Ottokraftstoffqualitäten angepasst werden, d.h. die Siedekurven der Kraftstoffe werden so ausgelegt, dass sowohl im Winter als auch im Sommer ein optimales Kalt- bzw. Heißfahrverhalten sichergestellt wird.
    Vor dem Hintergrund der o.g. Zusammenhänge geben wir folgende Empfehlung ab:
    + Den Inhalt des Kraftstoff-Reservekanisters mindestens einmal im Jahr austauschen.
    + Die jahreszeitliche Eignung des Reserve-Kraftstoffs bei seiner Verwendung beachten, d.h.:
    - Winter-Ottokraftstoff nicht im Sommer verwenden (und umgekehrt)
    - Sommer-Dieselkraftstoff nicht im Winter verwenden (umgekehrt aber problemlos)
    + Den wasserfreien Kanister bis etwa 95% auffüllen (wenig Luftanteil, aber noch Platz zum Ausdehnen bei Temperaturerhöhung lassen).
    + Markenkraftstoffe verwenden, um das Risiko möglicher Qualitätsverschlechterung auch im Reservekanister auszuschließen.
    Wir hoffen, Ihnen mit den Angaben weitergeholfen zu haben.


    Mit freundlichen Grüßen


    Aral Service Center

  • Whow, was man hier so alles lernen kann, sensationell!


    Ich kann dazu noch sagen, dass ich meinen abgelassenen Sprit nach der Tankreinigung noch durch einen Filter zurück in den Tank geschüttet habe.
    Damit von dem alten Rost nicht in den saubern Tank kommt :)


    Als Filter hab ich einen Trichter genommen und mit einen Stück Stoff ausgelegt habe.

  • :D ich bin am Anfang kurz mit dem 10 Jahre alten ``Original Sprit`` gefahren und habe dann einfach frischen drauf geschüttet, hat auch nicht geschadet.
    Vllt nicht so ganz optimal, aber ich denke, dass der Motor einiges ab kann!
    Nur dann muss auch der Filter von Rost befreit werden :D !


    Ist jetzt aber keine Garantie, dass es nochmal gut geht .... :oops:

  • Zitat von 4/1

    is ja hart !!


    ganz einfach wer sein fahrzeug pflegen und nicht quälen will lasst den alten sprit ab und schüttet neuen rein!!


    wer mit dem alten fahrt pflegt sein fahrzeug nicht und quält es!!!


    fachliche begründung?


    -jo

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