Fehlzündungen ich weiß nnicht mehr weiter

  • Hallo,
    Bis vor kurzem leif meine Schwalbe wunderbar. Dann plötzlich traten die Fehlzündungen auf.
    Ich bin nun mit meinem Latein am Ende. Meine Schwalbe läuft nur noch sehr schlecht. Ich komme nur auf 40 Km/h. Sobald ich höhere Drehzahlen erreiche habe ich nur noch Fehlzündugnen. Sie ruckelt dann richtig. Als ob der Kolben einen auf den Deckel bekommt. Dann pufft es wieder in der Auspuff. Und sonnst britzelt sie so komisch. Es passiert aber auch das plötzlich alles OK ist und sie fliegt dann wieder. Kurz darauf habe ich dann wieder Probleme. Was habe ich bis jetzt versucht und gemacht:


    Ich habe den Vergaser gereinigt. Alle Düsen und Kanäle mit Druckluft ausgepustet. Die Düsen habe ich vorher mit Benzin gereiningt.


    Den Luftfilter habe ich mit Waschbenzin gereiningt und anschließend mit ÖL benetzt.


    Die Zündung habe ich neu eingestellt. Alle Makierungen auf eine Linie gebracht.


    Den Unterbrecher habe ich eingestellt.


    Mit Kopfhörern habe ich dann die Zündung überprüft. Kommt die Makierung der Schwungscheibe an der Makierung des Gehäuses vorbei "knackt" es.


    Die außenliegende Zündspule ausgebaut und festgestellt das der Dorn in der mitte des Zünkabelanschlusses nicht mehr existiert. Ich habe dann das Oxid und Rost enfernt. Dann habe ich Multi-öl zum reinigen benutzt. Das Zündkabel habe ich dann neu abisoliert und festgemaacht.


    Alles was ich nun erreicht habe ist ein 1A Standgas und ein sehr sicherher Motorlauf bei niedrigsten Drehzahlen. Mein Problem besteht weiterhin. Was mit noch aufgefallen ist, ist das der Konsator nicht mehr so dolle aussieht. Das weiße Plasik ist leicht angerissen. Außerdem lässt sich der Kontakt oben drehen. Ich bin echt am ende und vermeide tunlichst hohe Drehzahlen, da sie sonst Fehlzündungen bekommt. Mein Gefühl ist, das sie zündet wann sie will nur nicht wenn es richtig ist. So nun habe ich alles geschildert was ich weiß. Ich muss das wieder hinbekommen, sonst lästert meine Freundin nocht mehr über mich und meine Schwalbe. (aber mitfahren will sie^^) Könnt ihr mir mit Rat zu Seite stehen?


    Viele Grüße


    Björn

  • Am besten Du baust dir nen neuen Kondensator,Unterbrecher,Zündkabel,Zündkerze,Kerzenstecker ein und dann läuft se auch wieder richtig.
    denk daran das du den Schmirfilz auch mal einölst sonst nutzt der Nocken vom Unterbrecher zu doll ab.


    mfg Felix

  • Zitat

    HAb nur überflogen nehm mal ne neue Zündkerze


    Das ist auch ne Idee. Aber ich nehme mal an, das wurde als Erstes getestet, oder?


    Die aussenliegende Zündspule ist eigentlich auch für'n A..... Ohne den Dorn in der Mitte.

  • Ok, Unterbrecher und Kondensator tausche ich definitiv. Die Zündspule wollte ich gerne bleiben lassen wegen der Kosten.
    Die Zündkerze habe ich mit einer Drahtbürste bearbeitet und den Elektrodenabstand auf 0,4 mm verkürtzt. Brachte aber nicht die erhoffte Besserung.

  • So der Kondensator ist getauscht. Der Fehler ist beseitigt. Der alte Unterbrecher sah noch gut aus. Beim Einbau ist mir etwas aufgefallen: Meine Grundplatte hat zwei Markierungen?? Eine eingeschlagende und einen Strich. Beide liegen ca. 7 mm auseinander. Die eingeschlagene Markierung ist weiter oben. Beides sieht irgendwie gewollt aus. Welche muss ich nun für die ZZP Einstellung benutzen?

  • Du und die Schwalbe - Ihr beide fahrt definitiv am Besten, wenn Du Dir ein Zündpunkteinstellgerät gönnst, also die Messuhr. Das mit der Gehäusemarkierung ist aus mehreren Gründen nicht so dolle. Mit der Messuhr wird´s 100%ig. Man braucht auch zum Nachprüfen (meine persönliche Empfehlung, die auch in der Bedienungsanleitung der DDR-Messuhr nachzulesen ist) nur ein Streifchen Alufolie zwischen die Kontake klemmen, und dann schauen, wann es sich mit leichtem Zug herausziehen lässt. Polrad abbauen überflüssig.
    Die Gehäusemarkierung am Motor links neben dem Polrad ist deutlich sichtbar und sauber eingekerbt. Bei der U-Zündung brauchst Du keine Markierung der Grundplatte, die wird nur so justiert, dass der Unterbrecher dann öffnet, wenn das Polrad mit seiner Markierung an der Gehäusemarkierung vorbeikommt. Eine feststehende Position der Grundplatte kann es bei der Unterbrechermechanik ja logisch nicht geben, weil alles vom eingestellten Unterbrecherabstand und dem Verschleißgrad des Unterbrechernockens abhängt. Nur so als Tipp: Man stellt die Zündung zweckmäßigerweise auf leicht früh (so ca. 0,2 mm früher), da sich durch den Unterbrecherverschleiß der Öffnungszeitpunkt wieder nach hinten bewegt.

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