Laderegler von Robbikae

  • Hallo,


    die erste Nachricht nach Jahren der Abstinenz ...


    "früher" gab es hier mal einen Benutzer namens "Robbiekae", der mittlerweile leider verstorben ist. Der Mann hat unter Anderem auch einige Zündungs-Schaltungen für Simsons entworfen, die sogar heute noch im Netz zu finden sind. Ich bin aber auf der Suche nach seiner genialen Ladeschaltung. Wenn hier jemand noch den Schaltplan besitzt würde ich sehr über diesen freuen!


    Gruß, Kurt

  • Bitteschööön:



    Q1 Darlington pnp-Transistor TIP147 € 0,87 B1 Brückengleichrichter B80C25A € 0,98 D1 Zenerdiode 1N4007 ZD6,8 € 0,12 R2 Widerstand 0,25W 270 Ohm € 0,03 B2 Brückenglr. als Diode B80C25A € 0,98 C1 MKS-Kondensator 4,7nF MKS-02-4,7n € 0,11 Kühlkörper 2,9 K/Watt V 4511F € 3,15
    Summe
    € 6,24


    [FONT=Arial, Helvetica]Schaltungsbeschreibung [/FONT]


    [FONT=Arial, Helvetica] Die hier vorgestellte Parallelregler-Schaltung ist technisch bewusst einfach ausgelegt. Der Darlington-Transistor Q1 arbeitet mit der Zenerdiode D1 wie eine Hochleistungs-Zenerdiode. Dadurch wird die Spannung auf einen Scheitelwert von ca. 7,8V begrenzt, nach der Diode D2 ergibt sich damit eine Spannung von ca. 7,2Volt für das Bordnetz und die Batterie. (Bei 12Volt Betrieb, werden anstatt der Zenerdiode D1 (BZY 6V8) zwei Stück in Reihe geschaltet). Der Transistor Q1 wird auf einem Rippenkühlkörper mit einem Wärmewiderstand von weniger als 3K/Watt montiert. Da der Kollektor des Transistors an Masse liegt wird keine Isolation benötigt. Wenn sich am Fahrzeug eine kühle ebene Fläche finden lässt, auf der der Kühlköper (bei einseitiger Verrippung) gemeinsam mit dem Transistor montiert werden kann, ist das besonders günstig. Unmittelbar neben dem Transistor wird, mit gutem Wärmekontakt der Temperaturschalter angebracht, der bei einer Temperaur von 75 C öffnet und eine der parallel geschalteten Generatorspulen abschaltet. Diese Massnahme dient als Schutz des Parallelreglers beim Ausfall der Scheinwerferlampe. Wer sich über den Betriebszustand der Anlage - ob z.B. die Batterie entladen oder geladen wird, informieren will, findet im Kfz-Handel ein kleines Amperemeter, das man in die Batterieleitung einschleifen kann. Der Kondensator C1 dient zum Schutz des Transistors gegen Spannungsspitzen, wie sie im Bordnetz auftreten könnten. [/FONT]



    [FONT=Arial, Helvetica]


    Messkirch, den 05.11.2004


    robbikae [/FONT]

  • Ich weiß, sehr altes Thema.

    Aber ich habe mich einmal der Schaltung von Robbikae angenommen, einige Nächte darüber geschlafen, dazu "gebastelt" und die Grundlage von Robbikae, an 4 Kinderfreien Sonntag'en verfeinert.
    Ich habe einen für mich perfekten Lade-Regler erstellt der treu seine Dienste verrichtet (Im DUO und der S51 Elektronik). Leider ist es sehr umfangreich geworden ;) aus Freude und Spaß, mit Überwachung der Ladeschlußspannung, LED-Anzeigen für die Überwachung des Gerätes und Blinkgeber mit MOSFET. Ich muss zwar noch mal den Schaltplan auf ein einziges Blatt bekommen, aber wer gerne Interesse zeigt, technisch begabt ist, kann es relativ leicht nachbauen, ist effektiv und billiger als eine VAPE (dessen Vorteil ich noch nicht erkannt habe, bei 3 Glühbirnen an'ner Simson) Grundlage bleibt allerdings das Prinzip des Parallel-Reglers.

  • Ich denke mal eher zum Wochenende.
    Da muss ja noch n Text zu gegeben bzw. verfasst werden, was ich mir dabei gedacht habe. :)
    In der Woche mag ich nicht, 2 Kinder, die Frau hat Spätschicht...ganztags arbeiten und abends ins Bett fallen :-).

  • An die Elektrotechniker Kollegen unter euch:


    Tolle und simple Schaltung. Gefällt mir, aber was sich mir nicht erschließt ist: Was soll die 2te Diodenschaltung mit den B2 Dioden? Der Strom ist doch schon gleichgerichtet, wenn auch noch wellig. Da sind auch mindestens 2 der Dioden ohne Funktion. Es hätte doch eine Diode gereicht um zu Verhindern, dass bei Schließung des Batterieschalters kein Strom zurück zu den Lichtspulen fließt.


    Stehe vielleicht grad auf dem Schlauch.

  • Er wird genauso gedacht haben, wie ich es manchmal tue. Ich schaue in die Bastelkram-Kiste...und nehme das was da ist. Wenn er einen 2. zusätzlichen Brückengleichrichter gehabt hat (Aber keine einzelnen Dioden), so kann man diese aus dem Brückengleichrichter nutzen, er hat 2 Dioden parallel geschaltet. Ich habe bei einer genutzten Spule, einen Strom von 3-4 Ampere gemessen, da sollten dann schon mal leistungsfähige Dioden verwendet werden, die habe ich in einzelner Form auch nicht immer zu Hause. Nächster Vorteil ist, das ich den Brückengleichrichter irgendwo hingeschraubt habe, wo im Moped platz ist, Steckkontakte "dranne jemacht" ...und fertig. Nix irgendwo löten oder zusammensuchen. Sinn und Zweck der Dioden, hat Harald ja erwähnt. Da sollte dann auch darauf geachtet werden, das wir keine Shottky-Dioden verwenden, also an 2.ter Position, weil diese häufig einen höheren Rückstrom haben, gegenüber normalen Dioden.

  • Boah was n verwirrtes Deutsch :) von mir :-). So Jungs und Mädels, ich werd mal in das Bett'chen gehen. 4:30 Uhr ist die Nacht zu ende und der Arbeitstag beginnt. Ich werde mich noch einmal in Ruhe hinsetzen und den Schaltplan auf ein Blatt Papier zaubern. Ich habe jetzt 3 davon gebaut (Mein DUO, S51 und Star), die leben alle noch und arbeiten so vor sich hin, sind allerdings immer wieder anders gestrickt ( weil nachts ne Gehirnwindung von mir -> ne Idee hatte), deswegen muss ich erstmal die einzelnen Blätter sortieren und den zuletzt gebauten Regler zusammenhängend aufmalen, wenn die Familie mal unterwegs ist. :D

  • Ah, ok. Wenn das einfach ein Fall von "war grad zur Hand" ist... :) Denn einen wirklichen Nutzen hat diese Diodenansammlung (oder wie vlt original mal gedacht, Brückengleichrichtung) da nicht.


    Helmes: Was ist daran kompliziert? Das schöne an der Schaltung ist doch, dass sie so simpel und wahrscheinlich zuverlässig ist

  • Bau-Phase für S51, nicht ganz fertig. Fotos auf dem Handy gefunden. (Leider unscharfes Fotohandy)
    Eingebaut in ein Metall-Gehäuse mit Deckel (mal in der Lehre gebaut und wieder gefunden :D ).
    Verstaut im Herzkasten, über der Batterie, fest gezogen mit dem Gummihalter der Batterie, anstelle des Werkzeuges.

  • Der Blinkgeber, aufgebaut mit einem NE555 Timer IC. Geschaltet wird durch einen MOSFET (BUZ11). Der MOSFET schaltet die Leistung. Er sollte gekühlt werden, wenn mehr als 21W geschaltet wird. Ich habe ihn auf einem kleinen Kühler und schalte damit meine 2mal 21W BlinkGlüh-Birnen. Es gehen auch LEDs , die Blinkfrequenz ändert sich nicht, egal welche Last daran hängt, der MOSFET ist entscheident dafür, logisch.

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