S51 ELBA Nachrüstung

  • Nachdem ich das ganze Internet durchforstet habe und doch nicht schlau geworden, verfasse ich nun daher hier meinen ersten Beitrag.

    Ich habe eine 82er S51 mit 6v und U-Zündung die, bezüglich der Elektrik, total verbastelt ist.
    Früher hat´s mich nie gestört, jetzt aber schon.Nach fast 15 Jahren Winterschlaf soll auch wieder alle funktionieren.


    Nun meine Frage.

    Die eigentlich original verbaute Ladeanlage ist erst gar nicht mehr vorhanden, gleiches gilt für den Blinkgeber.
    Nun war meine Überlegung, aufgrund der bescheidenen Ladeleistung der originalen Ladeanlage, eine 6V ELBA zu verbauen. (nein ich möchte keine VAPE etc.)



    Nun gibt es Schaltpläne, die diesen Umbau darstellen (z.Bsp bei moser-bs), allerdings verbleibt da die alte Ladeanlage drin, da die Funktion der Schlußlichtdrossel offensichtlich weiter genutzt wird.
    Blöde Frage: Muß das sein? (Der in der 6V Version verzeichnete Gleichrichter ist ja auch fehl am Platz)
    Wenn ich mir den Schaltplan vom SR50B4 vornehme kommt die 6V ELBA Anlage da ja auch ohne zusätzliche Schlusslichtdrossel aus.
    Oder haben da die Lichtspulen eine höhere Leistung?
    Nachdem ich mir –zig threads bezüglich des Themas durchgelesen habe, bin ich mittlerweile schon ganz wirr im Kopf.
    Eigentlich könnte man doch den SR50 Plan übertragen -oder hab ich was übersehen.



    Danke und Gruß

  • häng doch das rück- und tacholicht einfach mit an die batterie, das sollte bei der elba als ladeanlage kein problem darstellen ;)


    voraussetzung für die volle ausschöpfung der ladeleistung ist allerdings, dass du deine ladespule vom masse trennst um auch das minus durch den gleichrichter jagen zu können :)

  • Danke für die Antworten.


    Zitat

    Die SR50B4 haben eine 30W-Scheinwerferspule, an der das Rücklicht mit dranklemmt.


    Ja, ich hab´s befürchtet.


    Gesetzt den Fall ich würde jetzt die ELBA verwenden bei sonst originaler Verschaltung, allerdings ohne Drossel wird doch eigentlich im Bremsfalle auch nur die Batterie nicht geladen, oder bleibt der Ladestrom konstan. Dann würde die Spule vermtl. überlastet werden, fragt sich ob das der für die kurze Belastungszeit (außer man bremst ständig) was ausmacht.


    Zitat

    voraussetzung für die volle ausschöpfung der ladeleistung ist allerdings, dass du deine ladespule vom masse trennst um auch das minus durch den gleichrichter jagen zu können


    Welchen Gleichrichter meinst Du? Nach meinem Dafürhalten gibst ja bei der 6V Version eigentlich keinen- oder?

  • Welchen Gleichrichter meinst Du? Nach meinem Dafürhalten gibst ja bei der 6V Version eigentlich keinen- oder?



    Da die Spulen auf der Grundplatte Wechselspannung erzeugen, der Akku aber mit Gleichstrom geladen werden will, hat bis auf die ganz einfachen Simmen mit Trockenzellen, jede irgendwo einen Gleichrichter.
    Entweder in der Ladeanlage oder einen Brückengleichrichter oder im EWR, ESB.


    Peter

  • Zitat

    ... wobei man für einen Brückengleichrichter auch eine andere Ladespule braucht als die 6V-Modelle normalerweise haben.


    siehe mein letzter post, ein umbau ist schon von nöten.
    nicht, dass die verwendung der elba nicht schon ein plus an laderegelung bringt, aber die ladeleistung lässt sich durch diesen umbau nochmal effektiv steigern.
    aber hierzu gibt's da einen älteren thread von mir zum leidigen thema 12V-umbau, aber net-harry hat das da ganz fein erklärt und die sache ist ja auch auf 6V anwendbar. ;)


    achja, für den fall, dass die eine originale elba in die hände fällt:
    wenn ich mich jetzt nich täusche braucht man da "keinen" gleichrichter, weil der damals noch im gerät integriert war :)

  • Zitat

    achja, für den fall, dass die eine originale elba in die hände fällt:
    wenn ich mich jetzt nich täusche braucht man da "keinen" gleichrichter, weil der damals noch im gerät integriert war

    AH, jetzt kommt, glaube ich, Licht ins Dunkel. Deshalb der Vermerk im Moser Schaltplan "Gleichrichter bei NEUER ELBA erforderlich"


    Daß wußte ich nicht, daß der bei den neuen ELBA´s nicht mehr integriert ist.


    Einen Umbau auf 12 V, was sicherlich Licht-/Leistungsfähigkeit betrifft, sinnvoll ist, wollte ich eigentlich nicht machen.
    Wäre die Frage ob man mit ELBA, 6V Spule, Gleichrichter und ohne Schlusslichtdrossel eine halbwegs vernüftige Lösung hinbekommt.
    Das Bremslicht an die Batterie zu hängen,scheint mir da zunächst am sinnvollsten, da dies ja keine dauerhafte Belastung darstellt. D.h. die Lichtspule wäre nur für Rücklicht und Ladung zuständig.
    Bei relativ wenig fahren wird man dabei auf Dauer sicherlich nicht um zusätzliches NAchladen rumkommen-aber gut.


    Um die Leistung zu steigern könnte man wie vorgeschlagen die Ladespule von Fzg.Masse trennen, d.h. seperate Masseführung von der Spule an den Gleichrichter direkt.
    Dessen Ausgang hängt dann nur auf Masse. Mit welcher Spannung kann ich denn am Ausgang Gleichrichter ungefähr rechnen? Sind die angegebene 6V~ der tats. Effektivwert?
    Wobei ja Scharzer_Peter schrieb:

    Zitat

    wobei man für einen Brückengleichrichter auch eine andere Ladespule braucht als die 6V-Modelle normalerweise haben.


    Also doch bloß die Möglichkeit der Einweggleichrichtung mit originaler 6V Spule?


    Sorry,daß ich das so wiederkäue, ich versuchs für mich so rekapitulieren und bitte natürlich notfalls um Korrektur.
    Danke und Gruß

  • Moin,
    Die Wechsel- und auch die Gleichspannung wird recht großen Schwankungen unterworfen sein, da die Spulen nur bei Nennleistung ihre Nennspannung liefern. Die Ladeanlage sorgt aber dafür, dass Dein Akku nur die Spannung bekommt, die ihm gut tut.
    Du kannst bei Verwendung einer (massefreien) 21W-Spule das Bremslicht direkt an den +Ausgang des Gleichrichters klemmen.
    Gruß aus Braunschweig

  • ja klar kannst du das machen, was peter dazu gemeint hat, war, dass die neuen spulen für den gleichrichterbetrieb schon von anfang an kein massepotential haben. ;)
    und wenn du deine alte spule umbaust, kannst du den selben effekt erzielen :)

  • Alles klar,daß wußte ich nicht.Danke.


    Jetzt noch eine Frage zur Verkabelung. Im Schaltplan für S51 mit ELBA und Schlusslichdrossel ist die Ladespule ja in der Mitte angezapft, diese geht direkt an den Gleichrichter.
    Die andere Rausführung geht direkt ans ZS und dann auf das Stoplicht.


    Wenn ich jetzt die Spule massefrei mache und das Stoplicht wie beschrieben direkt hinter den Gleichrichter hänge, dann entfällt einfach die Verbindung für die Mittenanzapfung. Seh ich doch richtig?

  • mal nachdenken, das ist jetzt nämlich schon eine weile her, dass ich das das letzte mal gemacht habe ;)


    wenn ich mich recht entsinne, benutzt du die anzapfung einfach nicht weiter...


    wieso benutzt du nicht einfach diesen schaltplan:
    http://www.akf-shop.de/moser
    /s50b1_elba_u.png


    den hab ich damals auch verwendet, ist ja schließlich auch der mit dem spulenumbau ;)

  • kein problem ;)


    und weil mich dieses thema nicht losgelassen hat, hab ich gestern die selbe 6V-Elba geschichte an meiner S50 durchgeführt, nachdem es mir gelungen war, eine dahingebrutztelte Elba wieder zu reparieren :)
    Leider hat unter dem Spulenumbau die Verschalung an der Ladespule gelitten, ist aber denke ich nicht weiter schlimm ^^
    aber immerhin hat man jetzt auch einen elektronischen blinkgeber :))

  • Ich kram das nochmal kurz raus:
    Mir ist noch eine Idee gekommen.
    Man könnte ja auch eine 6V35Watt (in den Tiefen meiner Teilesammlung fiel mir eine in die Hände) Lichtspule für vorn verbauen, dann zus. dort Rücklicht, Tachobel. anklemmen.
    Die 6V21W LadeSpule massetechnisch belassen, Gleichrichter,ElBA und Bremslicht anschliessen und gut.


    Oder die 35Watt Spule als LAdespule verwenden. Wäre doch eigentlich gehüpft wie gesprungen oder?

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