Kupplunsscheiben

  • Hier zeige ich ein Bild von den alten Stahlscheiben. Die Eine ist maschinell angekörnt.
    War das so üblich? Die 4 alten kupplunsscheiben haben eine Stärke von 2,4mm. Gibt es eine Verschleissgrenze?
    Das andere bild soll den Verzug der Stahlscheiben zeigen.
    Auch die neuen Stahlscheiben sind nicht ganz eben.

  • Geriffelte und glatte Stahlscheiben kann man eig. nicht mischen. Und eben sollten die Dinger auch sein.


    Dummschwätzers Privatarchiv (TM) sagt:
    [INDENT]Gerade habe ich mal zu diesem Thema in alten Unterlagen aus "Dummschwätzers Privatarchiv" geschmökert und nachgelesen. Dort steht unter anderem, dass die Kupplung der Vogelserie im Laufe der Jahre mehrfach verändert wurde. Diese Änderungen bezogen sich in erster Linie auf die Federteller und die Dicke der Stahllamellen.
    Um eine einwandfreie Funktion der Kupplung zu garantieren, muß eine Pakethöhe (Stahllamellen, Reibbeläge und Federteller) von 24 mm gegeben sein.


    Nachstehend die Einbaumöglichkeiten und Kennzeichnung der verschiedenen Federteller:


    für 2- und 3-Gang-Motore:


    Federteller 1137406508 - Tellerhöhe 6 mm, ist mit einer aufgeschlagenen 3 gekennzeichnet
    3 Stahllamellen 1137438507 - 2 mm dick, (wird nicht mehr als Ersatz geliefert)
    4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid K 155, 3 mm dick
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    Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 7,5 mm, ist nur mit einer aufgeschlagenen 5 gekennzeichnet
    3 Stahllamellen 1135508507 - 1,5 mm dick
    4 Kupplungsscheiben 1147831505 - Reibbelag Cosid 155, 3 mm dick
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    für 4-Gang-Motor M54 (Sperber):


    Federteller 1121407508 - Tellerhöhe 4,5 mm (ohne Kennzeichnung)
    3 Stahllamellen 1135508507 - 2 mm dick, (wird nicht als Ersatz geliefert)
    4 Kupplungsscheiben 1137427504 - Reibbelag mit Stahleinlage, 3,5 mm dick
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    Im Bedarfsfall kann in den 4-Gang-Motor des Sperbers auch die Kupplung für den 3-Gang-Motor (Federteller 5) eingebaut werden.


    Bei der Schwalbe mit halbautomatischer Fliehkraftkupplung finden ausschließlich Kupplungsscheiben mit Reibbelag und Stahleinsatz Verwendung.


    Ab April 1977 wurden zum Zwecke besserer Montage ab Werk die Federbolzen des Kupplungsmitnehmers um 1 mm verlängert. Werden diese Mitnehmer für Motore der Baujahre vor 1974 verwendet, sind eventuelle Störstellen an den Befestigungsaugen für den Deckel zum Kupplungsdeckel (Gußtoleranzen) entsprechend nachzuarbeiten.


    Ab Oktober 1984 erfolgte die Ersatzteilproduktion von Teilen der bisherigen M53/M54-Kupplung mit vier Druckfedern nur noch im geringfügiger Stückzahl bzw. wurde komplett eingestellt. In alle Ersatz-Motoren M53/M54 wurde ab diesem Zeitpunkt nur noch ausschließlich die Tellerfederkupplung der Motorenbaureihe M531/541/741 eingebaut. Dies wurde ermöglicht durch die Schaffung eines neuen Mitnehmers (Teile-Nr: 1121487514), der dem Serienmitnehmer der M531/541/741-Reihe (Teile-Nr. 1122481508) bis auf die Nabenbreite gleicht. Die übrigen Teile der Tellerfederkupplung der M531/541/741-Reihe finden entsprechende Verwendung.
    Der neue Kupplungsmitnehmer der M53/M54 Motorenbaureihe ist durch einen Einstich an der linken Stirnseite gekennzeichnet und kann so vom Mitnehmer der M531/541/741-Reihe unterschieden werden. [/INDENT]

  • Danke für die Hinweise.
    Mir ist schlimmes passiert.
    Nochmal Kupplung aufgemacht. Um das Öl nicht abzulassen lege ich die Schwalbe auf die Seite.
    Dann machte es Plink und ein Teil war verschwunden.Neben der Kickstarterwelle in den Motor rein.
    Öl abgelassen, nicht gefunden. Weiter siehe Bilder.
    Werde Morgen den Motor mal schütteln, vielleicht bekomme ich das Teil raus.

  • Mir sind die Kupplungsstangen rausgefallen. Es geht um die Reihenfolge.
    Es müsste so sein: Lang, kurz lang.
    Ist das richtig?


    Heute vor dem Frühstück: Ausgebauten Moter solange geschüttelt bis das reingefallene Teil rauskam.

  • glückwunsch zum schütteln, anders geht es nicht. beim nächsten mal kannst du das innere kurz mit benzin spülen, dann klebt das reingefallene stück nicht so.


    lang kurz lang ist übrigens richtig. damit wird die einsatzdrehzahl von kupplungskurb bis zum kupplungshebel runtergesetzt und in reibung verwandelt. schau dir darum mal die enden der langen stifte an. die sollten abgerundet und nicht eingelaufen sein. sind sie das, dann gegen neue tauschen oder anstelle des kleinen druckstifts einfach 2 kugeln aus einem alten 6000er lager (kupplungswelle rechts) einsetzen. die geringe kugelauflagefläche verhindert dann weiteres einlaufen.


    die kupplungsgeschichte war nach dem möffi/dummi-beitrag dann klar?


    gruß aus berlin

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