Beiträge von Konnes

    Also zur Kettenspannung kann ich nur sagen - draufsetzen (!!!) auf die Simme und rechts runtgreifen an die dünnste Stelle vom unteren Kettenschlauch. Der Schlauch sollte ein wenig Spiel haben - nicht zu stramm und nicht zu wabbelig. Laut Anleitung soll das Spiel zwei Zentimeter betragen. Bei meiner Schwalbe sind es eher 2 Zentimeter nach oben wie unten.


    Die Spur (ist das nicht dasselbe wie Radflucht?) kann man auch am unteren (freien) drittel der Räder prüfen. Lange Holzlatte an Vorder- und Hinterrad anlegen ca. 20cm über dem boden reicht aus um zu schauen ob das Hinterrad zu sehr aus der Spur ist - wenn also die Holzlatte nur die Vorderseite oder Hinterseite des Hinterreifens berührt.


    Meine 2 Eurogroschis - ich hoffe ich konnte helfen.

    Genau - überprüfe noch einmal den Kolben im Vergaser - der muss richtig tief in den Vergaser reinrutschen. Wäre auch meine erste Vermutung. Schraub nochmal die Kolbenschieberanschlagschraube raus und prüfe ob sie verbogen ist. Danach schraubst du sie nur soweit rein, dass nur die Spitze in den Kolbenschieberraum ein wenig reinguckt (1mm). Dann nochmal schauen ob das Problem weiter besteht.


    Auch wichtig: die Kolbenschieberschraube immer nur weiter reindrehen während du den Kolben (gasdrehgriff) ein wenig ziehst/bewegst. Sonst läufst du Gefahr, dass sie gegen den kolben stößt und sich zu sehr verbiegt.

    What möffi said. Solange es "nur" der Vergaser ist, kannst Du durch sorgsames Einstellen und arbeiten nicht viel kaputt machen. Wenn die Schwalbe sich bei unter 25 Grad Aussentemperatur problemlos ohne Startvergaser starten lässt, würde ich sagen, der Vergaser ist zu fett eingestellt.


    Also das gute Stück ausbauen, mit genügend Zeit mal auseinandernehmen, reinigen und verstehen und dann so wie es soll einstellen (wichtig - Schwimmer prüfen). Luftfilter auch wichtig - hatte mir mal Probleme gemacht, ich hab am Vergaser rumgetütelt und am Ende war der Filter nur rottig und daher das Gemisch zu fett....

    Liebe Simsonisten,


    mir ist neulich aufgefallen, dass das Abdeckblech unterhalb des Lenkers, unter dem sich bei meiner Elektronikschwalbe das Steuerteil, die Zündspule und der Lufteinlass befinden wackelte.


    Bei genauem Hinschauen merkte ich, dass beide kleinen Winkel am Rahmen, die 1. als Halterung des Steuerteils und 2. als Gewinde für die Schrauben des Abdeckblechs dienten, sich von der Karosserie gelöst hatten.


    Hat ein technisch versierterer als ich einen Tip, wie ich Abhilfe schaffen könnte? Wie waren diese kleinen Winkelchen denn ursprünglich an der Karosserie angebracht? Geschweisst? Gelötet? Geklebt? Und wie kann ich das Abdeckblech samt Steuerteil wieder fest bekommen ohne riesige Löcher in die Karosserie zu bohren oder es schweissen zu lassen, was sicher auch derbe Lackschäden verursachen würde?


    Ich freu mich auf ein paar Tips des geneigten Lesers.


    vielen Dank - Konnnes



    P.S. Schutzengel und lieber Helfer der du sogar im Raum Berlin bist - vielleicht gibt Deine Werkstatt mehr her als mein Bürgersteig????

    Hab ich jetzt alles probiert!bringt leider nichts


    Werd mal genauer *kopfkratz*


    Also - Hauptdüse aus dem Vergaser geschraubt? Und? Kann man durch das Loch da drin durchgucken?


    Wie sieht das Innenleben vom Vergaser aus? Wann haste den das letzte Mal sauber gemacht?


    Wenn Du nur mit Choke (Startvergaser) fahren kannst, bedeutet das in 90% der Fälle dass - wie gesagt, was mit der Hauptdüse nicht in Ordnung ist.


    Und die zweite und nicht in 3 Minuten zu behebende Angelegenheit ist Nebenluft....


    Vielleicht hört man ja noch das Ende der Geschicte - würd mich freuen!


    Liebe Grüße,


    Konnes

    Genau!


    Also 1. Vergaser aufmachen und nach den Düsen schauen (ist da was grün angelaufen? Ist bei mir mal passiert) - guck nicht nur nach Hauptdüse sondern auch nach der Leerlaufdüse


    2. Kann es der Simmerring auf der rechten Motorseite (da wo das Schwungrad und die Kette sitzt) sein, der Nebenluft durchlässt.


    Viel Erfolg bei der Fehlersuche! Mit etwas Glück ist es wirklich nur der Vergaser der ein bissel Liebe braucht.

    Klar, die Sicherungsclips hatte ich wieder dran.


    Vermutlich haben die Nachbau-Bremsbacken einfach ein etwas zu großes Spiel der Bohrungen und haben sich beim Einbau ein wenig (3-4 mm) verkantet.


    Ich fahr jetzt erstmal mit den neuen Backen ohne Zwischeneinlagen - nach dem Motto meines alten KFZ-Mechanikers "Weiterfahren, beobachten!"



    Würde mich aber trotzdem über Informationen betreffs anlaufenden und ablaufenden Bremsbacken und deren Optimierung freuen - rein aus Interesse an der Materie.


    Freiwillige? :-D

    Update:


    Das Problem mit der Vorderradbremse ist gelöst - näheres Nachschauen ergab, dass die Bremsbacken auf der Seite des Nockens ein Stück nach oben gerutscht waren. Jetzt tut die Sache.


    Also weiter mit der Hinterradbremse :D


    Auch bei der konnte ich die neuen Bremsbacken nur komplett ohne Zwischenlagen montieren, weil sie sonst nicht in die Trommel passten. Dabei hatte ich quasi damit gerechnet, Zwischenlagen nehmen zu müssen weil das Hinterrad asbach ist.


    Eine kleine Frage hab ich noch:


    In verschiedenen Threads wird immer wieder von "anlaufenden" und "ablaufenden" Bremsbacken mit unterschiedlicher Bremsleistung gesprochen. Nun ist meine Frage, ob es ratsam ist, nur EINE Zwischenlage zu verbauen - und zwar an der anlaufenden Backe (so das ganze in die Trommel passt)?


    Oder verändert sich da zuviel in der Bremse - Stichwort Verschleiß??


    Danke für Eure Ideen :)

    Hallo Gemeinde,


    Ferndiagnose ist zwar immer schwierig und den mega Plan hab ich auch nicht - aber ich hatte bei meiner KR 51/2 auch eine zeitlang ein Klirrproblem. Das trat auch immer in höheren Drehzahlen auf und wurde im Sommer immer schon bei 50 Km/h richtig schlimm. Nach sechs Monaten Stillstand war es unerträglich und trat schon bei 40-45 Km/h auf.


    Ich dachte mir also: Alles putt, Zylinder hinüber - bis ich mal das komplette Benzin auswechselte und vollmineralisches Mischöl statt dem "normalen" teilsynthetischen Mischöl von Polo/Louis/Hein Gericke verwendete ---> Problem gelöst!!!


    Falls Du also bisher teilsynthetisches Öl gefahren hast probier mal ein mineralisches. Frag mich nicht warum, aber in meinem Fall war das die einfache Lösung eines vermeindlich schwerwiegenden Problems....


    Guten Flug,


    Konnes

    Also hier bin ich wieder ...


    hab es zum Donnerstagstreffen nicht geschaftt und nun stand die Schwalbe eine weile einsam herum.


    Aber mittlerweile sind die Ersatzteile da (samt Schwalbebuch, dass ich immer noch nicht besaß). Bremse ist verbaut brav nach Buchanleitung und nun ... folgende kurze Frage:


    die neuen Bremsbacken sind von AKF (grauer Belag) und passten in die Trommel NUR ohne jedwede Zwischenlagen - kann man also nur per Schraube am Bremshebel vorne einstellen. Also saß alles, wackelte und hatte Luft (kleines Schleifgeräusch beim Laufrad-Dreh-Test. Und dann zog ich die Achsenmutter fest - und damit das gesamte Laufrad. Die Felge dreht sich kaum noch - egal wie lose ich die Bremshebelschraube drehe.


    Schleift das was, was da nicht schleifen soll - Stichwort Nachbau-Bremsbeläge ????? Und wenn ja - was und wo muss ich von den Belägen was runterfeilen? Würde mich über ein paar Erfahrungen freuen. :)



    P.S. Betreffs der anderen Beiträge hier im Thread: Es stimmt schon - manche von uns fahren die Dinger lieber als dran rumzubasteln und haben keine Garage/Garten als Werkstatt - und aufm Bürgersteig im Hundekot schrauben ist nicht unbedingt optimal. Ich bin Neuling und eher selten im Nest zu finden. Aber bei jedem gestrandeten Schwalbefahrer halte ich an und helfe so gut ich kann mit meinem bescheidenen Wissen. Ich finde es eher unspaßig, wenn Leute auf anderen herumhacken, die nicht ganauso große freaks sind wie sie...
    Andererseits war ich evtl. ja gar nicht angesprochen, weil ICH Leuten die mir helfen MINDESTENS ein Bier ausgebe oder ihnen in den Angelegenheiten die ich besser kann helfe.
    :D


    Konnes

    Hehe - danke!


    Hab gerade eine dicke Sammelbestellung bei AKF gemacht, muss also ggf. bis nächsten Donnerstag warten mit der Reparatur.



    Aber falls Du heute abend dahin kommst - bzw. nächsten Donnerstag - ich bin der Bartträger mit der Kampfschwalbe mit niedlichem Fahradkörbchen und zerschlissener Sitzbank :D


    Heute ein letztes Mal mit Pferdeschwanz - morgen kommt die Mähne auf immer ab!

    Kifferliesel:


    Genau das ist der Plan :D
    Für einen kurzen moment hatte ich sogar über den GELBEN Bezug nachgedacht - wäre für meine armeegrüne Kampfschwalbe vielleicht sogar witzig gewesen. Dann hat aber die Vernunft gesiegt und ich hab den schwarzen genommen.


    Lackieren wird witzig - der einzige Lack, den ich in Sprühdose da hab, ist mein Armee-Grün. Das wird "interessant" ausschauen :-D


    Ich nehm die Sitzbank aber erst auseinander, wenn das Paket von AKF da ist. Dann mache ich mal ein paar Fotos und stelle sie hier rein.


    Vielen Dank auf jeden für Eure Tips!!!!


    Der auf sein Paket wartende Konnes :)

    Ich danke auch für die guten Tips. Habe gerade neue Bremsbacken bei AKF (die preiswerten im Doppelpack - ich hoffe die sind okay) und werde die mal montieren.


    Eine Frage noch (hab ich auch in nem andere Fred gestellt) momentan muss ich meine Bremsen extrem vorspannen (u.a. mit Unterlegscheibe vor der Aufnahme für den vorderen Bremsbowdenzug). Ihr habt geschrieben, dass man mit Unterlagen and den Bremsbacken arbeiten kann, damit der Nocken so wenig wie möglich "vorgedreht" ist wenn man den Bremshebel zieht.


    Wo bekomme ich solche Unterlagen her und wie bekomme ich raus, ob ich 1mm oder 2mm brauche?


    Zweite Frage: Sollte man beide Bremsbacken mit der gleichen Unterlage versehen oder gibt es eine Backe, die eine dickere Unterlage braucht? Habe mal in einem Thread gelesen, dass beide Bremsbacken unterschiedlich belastet werden ...


    Vielen Dank für Eure Tips :bounce:

    Hmmm... okay.


    Lesen soll ja manchmal auch schlauer machen.


    Also Miraculis Seite sagt mir schonmal mehr über den normalen Wechsel von Bremsbacken...


    Bleiben aber die beiden genannten Probleme... Ich werde mir bei AKF zwei Sätze Bremsbacken bestellen und versuchen, die einzubauen. (Lohnen sich die "1. Wahl" Bremsbacken für doppelt so teuer, die man offenbar vorher noch zurechtschleifen muss ???)


    Würde mich trotzdem noch über ein paar Tips zu oben genannten Problemen freuen - sicher habt ihr auch schon mit ähnlichen Sorgen zu kämpfen gehabt. (Stichwort Unterlagen für die Bremsbacken in verschiedenen Stärken ????)

    Um noch einmal auf den OP zurückzukommen ...


    Gibt es irgendwo eine gescheite Anleitung für Mechanik-Idioten, wie mensch Bremsbacken vernünftig wechselt und einstellt?


    Also für Leute ohne eigene Drehbank, Schweißgerät und dergleichen ....


    Ich muss dringend was an meinen Bremsen machen und habe dabei zwei Probleme:


    1. Die vordere Bremse bremst "bescheiden". Ausserdem ist der (neue) Bremsbowdenzug zu lang (oder die Bremse zu abgenutzt???). Ich musste den Bowdenzug vorne aus der Hülse des Bremsschildes ziehen und mit einer Unterlegscheibe vorspannen. Sprich: Die Unterlegscheibe sitzt vor dem Bremschildkanal, und hindert die Hülse des Bowdenzuges daran, die zwei Zentimeter in den Bremsschild reinzurutschen. Am Bremshebel ist die Stellschraube auch komplett rausgedreht. Das Laufrad ist neu, die Bremse vermutlich asbach...


    2. Am Hinterrad habe ich die Stellschraube extrem weit reingedreht und musste einst sogar den Schalter für das Bremslicht verstellen. Hier ist sowohl das Laufrad uralt als auch die Bremse.


    Ich weiss nicht, ob ein einfaches Wechseln der BRemsbacken hilft, oder ob man anderweitig noch aktiv werden muss. Fakt ist, daß beide Bremszüge vorne und hinten fast bis zum Anschlag vorgespannt sind - und das sollte ja eigentlich nicht so sein.


    Also - ein Link zu einer anfängerfreundlichen Bremsbacken-Wechsel-Anleitung wäre super hilfreich!!!


    Alternativ wäre ich auch für Schrauberhilfe in Berlin dankbar - Freibier oder Cola selbstverständlich inklusive!


    Konnes :-D

    Danke erstmal für die Tips :-D


    Ich werde mal die Sitzbank ausbauen und mir das Polstermaterial anschauen. Habe auch gerade mit einer Sattlerei telefoniert - die schneiden aber nach eigener Aussage keine Rundungen, wenn man Polstermaterial da kauft.


    Ich hoffe immer noch, dass mir die rostigen Nasen, die den Bezug festhalten, nicht abbrechen, wenn ich sie versuche aufzubiegen.


    Ich kann ja mal Fotos hochladen, wenn ich das ganze zerlegt hab.


    Konnes :-D

    Moin Gemeinde,


    nur eine kurze Frage:


    Mein alter Sitzbankbezug (KR51/2) ist mittlerweile vollkommen spröde und rissig und das Sitzbankpolster ist permanent feucht. Das Bodenblech ist schwarz lackiert, hat aber ebenfalls zahlreiche Roststellen.


    Also dachte ich mir: Kaufste Dir mal eine neue Sitzbank komplett.


    Bewertungen der Nachbau-Sitzbänke bei AKF besagen aber, dass die zu weich sind.


    Was würdet ihr mir also empfehlen? Polster und Bezug getrennt bei AKF bestellen und das alte Bodenblech weiter benutzen oder die (zu weiche?) Nachbaubank von AKF kaufen? Oder eine dritee Möglichkeit, an die ich noch nicht gedacht hatte?


    Vielen Dank im voraus für Eure Tips!


    Konnes :shock:

    Hallo Gemeinde,


    ich habe mich LAAAAAAANGE nicht mehr im Forum gemeldet - bin aber immer noch stolzer Besitzer und Fahrer meiner olivgrünen "Kampfschwalbe".


    An der guten habe ich eine halbe Ewigkeit nix mehr gemacht und habe auch keinen KFZ-Mechaniker mit Schwalbebüchern mehr als Mitbewohner :roll:


    Würde also auch gerne beim Donnerstagstreffen mal vorbeischauen um von einigen von Euch ein paar Tips betreffs Wartung/Generalüberholung und geeigneter Schrauber in Berlin zu bekommen.


    Ich wohne mittlerweile im Friedrichshain und vielleicht hat ja der ein oder andere meine kleine (mit dem hässlichen Fahrradkörbchen hinten dran) ja mal herumfahren/stehen gesehen :-D


    Also, ich hoffe ihr trefft euch am Donnerstag wieder :wink:


    Konnes