Beiträge von Manni_Mammfred

    Hi,


    klar kannst du auch selber eine Halterung bauen. Vom Aufwand ist das überhupt kein Problem ... weiß ja net wie bewandert manche so sind, mit so etwas. Ich hab zumindest kein Problem damit ... ich hab ja auch Industriemechaniker gelernt :D . Ich hab dir das nur angeboten, weil man den Rahmen eh nicht mehr verwenden kann und ich ihn sowieso auseinander flexen werde.


    Schweißen kann dir das eigentlich jeder, der schon mal ein paar Nähte gezogen hat. Allerdings wer das darf, welchen Schweißerpass man für solche Dinge braucht kann ich dir nicht sagen. Ich würde das nicht ganz so verbissen sehen ... eine Werkstatt kann dir das auf jeden Fall schweißen. Ich wollte weiter oben nur anmerken, das es keiner machen sollte der bisher so etwas noch nie gemacht hat, damit du am Ende keine Löcher drin hast. Es handelt sich hierbei ja auch nicht um tragende Teile oder so ... solange die Nähte gut eingebrannt sind und optisch aussehen, geht das schon. Ich habe auch keinen Schweißerpass, jedoch habe ich auf arbeit auch schon öfters mal etwas schweißen müssen, wenn gerade kein Schweißer bei der Hand war ... muss halt manchmal schnell gehen. Ich habe bei meiner Schwalbe selber zuhause die Motoraufhängungen und eine komplette vorderen Stoßdämpferaufnahme von der Gabel neu angeschweißt, da bei der alten Halterung das Loch ausgeschlagen war ... war wohl der Stoßdämpfer nicht richtig fest gezogen, beim Vorbesitzer. Ich weiß dass das nicht erlaubt ist, aber was solls ... reißen tun die Nähte auf keinem Fall mehr, da ich sie länger gezogen habe als original vorgesehen ist. :D



    MfG Manni

    Hallo!


    Also angeschweißt werden müsste sie auf jeden Fall. Ich habe noch einen Unfallrahmen, von dem ich die Halterung abflexen könnte. Aber dann müsstest du mir wenigstens die Versandkosten geben.


    Original ist eine Batterie mit Säure (6V, 4,5Ah) drin.



    MfG Manni


    €: (... der Form halber ...) Es ist erlaubt die Nähte an der Halterung nachzuschweißen, jedoch ist dies von jemandem mit passender Schweißprüfung nachzuschweißen (Schutzgas). Es ist zwar in deinem Fall kein nachschweißen mehr, aber das weiß ja keiner. Solange dir dabei keiner Löcher in den Rahmen brennt, ist das alles auch pillepalle.

    Hallo!


    Zitat


    Wenns die Kupplung ist, müsste sie dort wo der Motor das max. Drehmoment abgibt durchrutschen. Der Motor dreht dann hoch, aber dein Moped beschleunigt nicht.



    ...das ist der Fall, wenn es die Kupplung ist.


    Wenn der Motor allerdings allgemein langsamer dreht und sich so anhört als ob man bei Fahrt einfach die Zündung ausmachte, dann würde ich so tippen/ vorgehen:


    - Zündkerze Nass? (zuviel Sprit [defekter Choke o. falsch eingestellt] oder Zündung falsch eingestellt)
    - Zündkerze zu alt? (erneuern)
    - Auspuff frei oder verkohlt? (ausbrennen/ auskratzen)
    - Luftfilter frei? (auswaschen und nachölen)


    Oder sie bekommt Nebenluft durch defekten Wellendichtring.



    MfG Manni



    Ooooooooooooh je, was vernimmt mein Ohr da. :))



    Hallo erstmal zusammen!


    Ja, es ist M27 x 1,25!!! ... ich hab mir den Abzieher selber gedreht. Und das aus VA und nicht so nem Wald und Wiesenstahl, wie er in den Läden verkauft wird.




    Und nun zu dessen, das der "Kerndurchmesser vom Gewinde = Nenndurchmesser - Steigung" ist.
    Ooooh je!! :))
    Das ganze heißt Steigung, weil ein Gewindegang bei einer Umdrehung einen Versatz von 1,25 mm (wie in diesem Falle) in Axialer Richtung hat ... also eine Steigung von 1,25 mm. Sprich - drehst du die Schraube eine Umdrehung in ein Innengewinde rein, hat die Schraube sich Axial insgesamt auch um 1,25 mm bewegt.


    Man kann das ganze auch Rechnerisch machen ...
    Nenndurchmesser – 1,0825 * Steigung = Kerndurchmesser des Muttergewindes
    ... sprich:
    27 mm -1,0825 * 1,25 mm = 25,647 mm.


    Das was er meinte, ist eine Faustformel, die für den Kernlochbohrer-Durchmesser. Sprich der Durchmesser, den man Bohrt um ein Innengewinde herzustellen. Also hat er nicht ganz unrecht, aber vom grundsatz falsch ;) .


    Nun genug Fachsimpelei :D




    MfG Manni

    Hallo!


    Also ich würde in dieser Reihenfolge probieren/ prüfen ...


    Als erstes ist wichtig wie die Zündkerze aussieht. Ansonsten folgender Reihenfolge mal nach gehen. Das richtet sich aber alles nach einzelnen Symptomen … jemand der Ahnung hat kann gewisse dinge schnell anhand verschiedener Symptome ausschließen.


    1.) Zündung überprüfen (Zündkerze, Zündzeitpunkt & Unterbrecherabstand einstellen, Kontakte reinigen, Kerzenstecker & Zündkabel prüfen [Stecker von innen reinigen; Kabel ein Stück Nachschneiden], im dunklen mal gucken ob Zündfunken irgendwo weg wandern)


    2.) Düsen im Vergaser reinigen (... wenn sie vorher lief, dann nicht verstellen - einmal eingestellt, dann kann es eigentlich kaum an der Einstellung liegen)


    3.) Wellendichtringe überprüfen/ wechseln (Getriebeöl mal ablassen und gucken ob es dünnflüssig ist/ nach Sprit riecht; gucken wie es hinter der Grundplatte aussieht, ist es dort ölig? …... Das sind Symptome auf defekte Wellendichtungen.)


    4.) Auspuff auseinander nehmen und gucken ob dieser verkohlt ist (ggf. Ausbrennen/ Auskratzen).

    5.) Nassluftfilter reinigen und ein wenig ölen.



    Das ist so die Grobe Richtung, die ich nehmen würde. Ausschließen würde ich auf jeden Fall, das es an irgendwelchen Lagern liegt (wie es hier erwähnt wurde), die im Motor sind. Ein Lager so Kaputt zu fahren, das es dazu kommt das der Motor ausgeht, wäre schon sehr arg ... da müsste das Lager quasi schon Spänen werfen oder so heiß laufen, das es verschmilzt und dies wäre mit größeren Folgeschäden verbunden.




    Zündung einstellen: Ab 1977 wurden Markierungen auf der Schwungscheibe, der Grundplatte und im Getriebegehäuse angebracht. Diese sollten übereinander stehen, da in dieser Stellung die größte Zündleistung erzeugt wird und der richtige Zündzeitpunkt ist.


    Schwunglichtmagnetzünder (innen liegende Zündspule) & Schwunglichtprimärzünder (externe Zündspule)


    a) Zylinderschrauben der Spannpratzen der Grundplatte leicht lösen.


    b) Schwungscheibe in Zündstellung bringen. Hierzu wird die Strichmarkierung der Schwungscheibe der am Gehäuse angebrachten Zündzeitpunktmarkierung gegenübergestellt.


    c) Grundplatte mittels eines Schraubendrehers am Verstellblech so weit verdrehen, bis die Einkerbung mit der Abrissmarkierung der Schwungscheibe übereinstimmt. In Grenzfällen muss hierzu bei SLMZ die Überwurfmutter der Hochspannungsdurchführung gelöst werden, um ein Nachrutschen der Zündleitung zu ermöglichen.


    d) In diesem bereich muss der Öffnungsbeginn des Unterbrechers liegen. Zur Einstellung wird die Befestigungsschraube des Unterbrechers leicht gelöst und dieser so geschwenkt, dass sich die Kontakte gerade abzuheben beginnen. In Fachwerkstätten wird dieser Zeitpunkt mit einem elektronischen Einstellgerät mit optischer Anzeige ermittelt. Behelfsmäßig kann man Aluminiumfolie (etwa 0,02-0,03 mm dick) zwischen die Kontakte legen, die sich bei Öffnungsbeginn gerade herausziehen lässt. Nach erfolgter Einstellung ist die Unterbrecher-Befestigungsschraube wieder anzuziehen. Der Kontaktabstand liegt dann bei ordnungsgemäßem Zustand aller Bauteile zwangsläufig im Bereich 0,4 +/- 0,05 mm.


    e) Zylinderschrauben der Befestigungspratzen der Grundplatte fest anziehen (ggf. die Überwurfmutter der Hochspannungsdurchführung wieder festziehen)


    Quellverzeichnis ist das Buch „Schwalbe – Erhard Werner“

    Die Zündung muss geringfügig vor OT (oberster Totpunkt … oberste Stellung des Kolbens) Zünden (1,5 - 1,8mm vor OT), da sich die Zündung an der Zündkerze um wenige 1/100 sec verzögert. Ist jedoch der Zündzeitpunkt vor diesem Punkt eingestellt, wird vor vollendeter Kompression des Gemisches gezündet und der Kolben bekommt noch einen auf den „Deckel“ in falsche Richtung. Ist jedoch der Zündzeitpunkt später als vorgesehen eingestellt, wird das Gemisch schon wieder dekomprimiert und zündet auf dem Weg wo der Kolben schon wieder auf dem Weg nach unten ist. Ist der Zündpunkt genau auf OT eingestellt, kann es unter gewissen umständen passieren das der Motor rückwärts läuft (dies ist mir mal an der Ampel mit einer Touren-AWO passiert … sie ist an der Ampel ausgegangen und ich hab sie neu angetreten … sie lief vom Geräusch und vom Gefühl her ganz normal … nur war komisch das Sie auf einmal rückwärts fuhr :D ).



    MfG Manni[list] [list]

    Hallo!


    Mhmhmhmhm ... irgendwie kann ich das nicht verstehen, hab nun schon mit meiner Schwalbe über 20000 km gefahren und der läuft wie Hanne, und das ohne Prob's. Ich hatte das auch mal, das der Tacho von 0 bis 60 km/h ausschlug, jedoch war da die trockene Tachowelle schuld. Der km-Zähler geht auch relativ genau ... hab das mal über 25 km getestet, im vergleich zu meinem Auto.


    ...naja...


    MfG Manni