Beiträge von Hille

    Hallo,


    brauche nach längerer Zeit mal wieder Hilfe:


    Beim Vergaser 16N3-4 ist das Schwimmernadelventil (ersetztes Neuteil) nicht dicht zu kriegen. Das Sollmaß zwischen Gehäuse- und Schwimmeroberkante bei aufliegender Blechzunge auf dem Federstift beträgt laut Schwalbebuch 27 mm. Der Versuch diesen Wert einzustellen schlägt deshalb fehl, weil dann bereits die Basis der Schwimmeraufhängung auf dem Schwimmernadelventil aufschlägt und die Zunge den Federstift anschließend gar nicht mehr einfedern kann.
    Bei dem gekauften "Vergaserset" war keine neue Dichtung für das Ventil dabei, so dass ich die alte weiterbenutzt habe. Hierbei handelt es sich um eine relativ dick auftragende Gummidichtung, kann es sein, dass hiedurch das Ventil zu hoch in den Vergaserkörper aufragt? Gehört da überhaupt eine Dichtung drunter?


    Noch eine Frage zur Hauptdüse: Es gehört eine 70 Düse hinein, im Set befindet sich aber eine 72 Hauptdüse. Was ändert sich, wenn ich diese Düse in den Vergaser einbaue?
    Falls es noch von Interesse ist: Den Vergaser habe ich in einen SR 50 eingebaut,da gehört er zwar offiziell nicht hin, aber da der Originalvergaser beste Dienste in meiner Schwalbe leistet, möchte ich ihn nicht wieder umbauen.


    Gruß Hille

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil, bzw. hatte die Oma ihre Brille nicht auf... :oops:


    Ich sehe gerade, dass eine englische Übersetzung dabei ist. Kann man damit zum deutschen TÜV gehen?

    Ich fürchte, wenn ich mit dem Datenblatt zum Tüv komme, verstehen die nur "böhmische Dörfer". Ich übrigens auch ...


    Gibt´s das Teil auch auf deutsch oder wenigstens auf englisch?


    Gruß Hille

    Als ich im Sommer mit meinem Hänger beim Tüv war, habe ich mal leise weinend angefragt, wie das Prozedere wäre, wenn man sich eine eintragungspflichtige Elektronikzündung in seine Schwalbe einbauen möchte. (Das Teil saß zu diesem Zeitpunkt längst drinne, aber ich hätte eine nachträglichen Legalisierung durchaus gewünscht.) Der Prüfer sagte, eine Eintragung wäre nur möglich, wenn dafür vom Hersteller ein Teilegutachten vorhanden ist. So weit ich weiß, gibt es kein solches Gutachten, andererseits meine ich auch mal gehört zu haben, dass ein vorhandenes Teilegutachten die Pflicht zur Einzeleintragung aufhebt.
    Ich bin zwar selten mit Baumschubser einer Meinung, habe dann aber genau das getan, was dieser empfiehlt.
    Ich bin übrigens in letzter Zeit nur noch selten im Forum, weil mein Mopped seit Sommer wunderbar läuft ....
    :rolleyes:

    Aussehen tut es ja nett, aber fahren möchte ich nicht damit müssen.


    Sind die damals echt so durch die Gegend gegurkt? Der Gepäckträger über dem Vorderrad beeinträchtigt ja schon das Fahrverhalten äußerst negativ und dann noch der große Anhänger hintendran? Wenn das Gefährt voll beladen ist, und eine Notbremsung ansteht, ist das Teil doch sicher so manövrierfähig wie die Titanic beim Versuch dem Eisberg auszuweichen :wink:


    P.S. Aufgewachsen in den 60iger Jahren, kam unser Briefträger immer mit dem gelben Postfahrrad. Ich habe ihn bewundert, weil er das Rad ohne es aufzubocken immer ganz elegant mit dem Pedal auf der Bordsteinkante abgestellt hat.

    Ach ja, um die Erbsenzählerei der Vollendung zuzuführen:


    In der Ausstattung ist das Moped für den öffentlichen Strassenverkehr nicht zugelassen, da gibt es auch für mich keine Diskussion, egal ob man ein Versicherungskennzeichen gekauft hat oder nicht.
    Ob das Moped aber überhaupt auf einer öffentlichen Strasse gefahren ist, habe ich auf dem Video so nicht erkennen können. Ob es sich bei dem Gelände um öffentlichen Verkehrsraum handelt oder um um einen ausgewiesenen Übungsplatz, ist jedenfalls für mich im Video nicht zu unterscheiden. Wenn es ein Übungsplatz ist, könnte das Moped auch mit dem Anhänger dahin transportiert worden sein.


    Ausserdem: Wieviel Engel haben auf einer Nadelspitze Platz? :roll:


    thesoph: Solidarische Grüße von Frau zu Frau!


    Hille

    Diesen Text habe ich gerade bei einer Ebay Artikelbeschreibung gefunden (keine Schwalbe, sondern Wehrmachtsgespann):


    "Aber an heissen Tagen wollte sie nach langer Fahrt und einem kurzen Stop manchmal nicht wieder anspringen, klarer Fall von Schellackitis, also ist jetzt eine neue Zündspule drin. "


    Ich gehöre ja auch zu den Leuten mit Wärmeproblem, nach dem SR 50 fängt jüngst meine Schwalbe damit an.
    Also, was genau ist mit Schellackitis gemeint? Dass der Lack auf dem Kupferdraht nicht mehr richtig isoliert? Aber warum tritt dann diese Problem nur bei Wärme auf und nicht im Fahrbetrieb sondern wenn wieder gestartet werden soll?

    Ich meine mal irgendwo gehört oder gelesen zu haben, dass die "Planvorgabe" bei der Konstruktion des Schwalbemotors eine Lebensdauer von 40.000 KM vorsah.


    Wie viel meine Schwalbe schon runter hat, weiß ich nicht, weil Motor und Karosse nicht zusammen alt geworden sind. Allerdings hatte ich mir auch ziemlich zeitig eine neue Kolben /Zylindergarnitur angeschafft, die vom Ursprungsmotor auf den jetzt verbauten (aus einem ausgeschlachteten SR 50, Laufleistung wie gesagt unbekannt) mit umgezogen ist.

    Baumschubser sagt:


    "Deshalb sollten gute Leute ihren Wert kennen und gutes Personal gibts nicht umsonst. Das dauert zwar noch, aber irgendwann muss auch der letzte Chef das einsehen. Andererseits muss er natürlich auch betriebswirtschaftlich denken."


    Ich habe neulich eine interessante Reportage über die Zwiebackfabrik Brandt gesehen, die seit Ihrer Gründung im Sauerland beheimatet war. Weil das Betriebsgelände zu klein wurde, hat Brandt junior den Standort komplett dicht gemacht und mit ordentlich Fördermitteln in Ostdeutschland neu gebaut. (Ort habe ich vergessen)


    Ergebnis:
    1) Stinksaure weil arbeitslose Sauerländer
    2) In den ersten Jahren nach dem Standortwechsel nur Ausschuss in der Produktion, weil die eingearbeiteten Arbeitskräfte fehlten. Die Firma konnte sich in dieser Phase nur aufgrund der Fördermittel und der alteingesessenen Marke "Brandt" am Markt halten.
    3) Ein Chef der sich wundert, warum seine sauerländischen Facharbeiter ihrem Arbeitsplatz nicht hinterhergezogen sind, wo doch immer die Rede davon sei, dass Arbeitssuchende fexibel sein müssten.


    Naja, zumindest wird der Zwieback jetzt nicht aus Polen oder Tschechien reimportiert, angeblich sollen die Teigrohlinge für die SB-Discountbäcker eine entsprechende Anreise hinter sich haben bevor sie "im Laden frisch gebacken" in der Brötchentüte landen.


    Wenn "betriebswirtschaftliches Denken" dazu führt, dass immer mehr Produktionen ins Ausland verlagert werden, dann kann ich das zwar irgendwie verstehen, finde es aber trotzdem beschissen.

    @ Poss:


    Ich meine doch nicht das quietschbunte Plastikteil von heute, sondern das Modell aus den späten siebziger Jahren! :D



    Ich weiß jedenfalls noch genau, wie ich damals die Werbeanzeige in "Das Motorrad" angeschmachtet habe:


    "Auch Sie werden eines Tages eine Yamaha besitzen - Yamaha - Kraft und Sicherheit auf zwei Rädern"


    Ich sehe gerade dass ich ein Bild von der DT 250 erwischt habe, aber die 125er sah genauso aus!


    In Wirklichkeit bin ich damals besagte Vespa 50 N gefahren ...


    Gruß Hille

    In den Hintern beissen und ärgern! :wink:
    Der Staubsauger wäre doch heute ein Vermögen wert, einfach weil er so selten ist!


    Ich ärgere mich jedenfalls, dass ich seinerzeit meine Vespa 50 N spezial für 300 DM verkauft habe, da könnte ich heute locker 700 Euronen für kriegen (obwohl die gar nicht so selten war)


    Also was ich mir aussuchen würde:


    1. Kawasaki Estrella in British racing green mit Doppelsitzbank (leider keinen Führerschein für) :(
    2.DKW RT 125 mit Geradwegfederung und geschlossenem Kettenkasten
    3. Zündapp KS 125 erste Serie (weil ich nur bis 15 PS fahren darf)
    4. Yamaha DT 125 E (darauf würde ich aussehen wie das berühmte Äffchen auf dem Schleifstein) :oops:
    5. BMW Isetta - ich weiß, geschummelt , aber da ist ja der 250 ccm Motorradmotor drin :wink:


    Gruß Hille

    Ich habe diesen Threat leider erst jetzt entdeckt und kann Lilith nur beipflichten:


    Interessant, wenn wenn sich Männer über die Lebenssituation von Frauen auslassen!


    Zur Familienpolitik der Nazis: Die "arische" Frau und Mutter wurde wertgeschätzt, die "nichtarische" mitsamt ihren Kindern ins KZ gesteckt!Abtreibung war laut Gesetz verboten, wenn eine osteuropäische Zwangsarbeiterin schwanger wurde, wurde sie zur Abtreibung gewungen! War es ihr gelungen, die Schwangerschaft lang genug geheimzuhalten, dass es für die Abtreibung zu spät war, hat man ihr Kind nach der Geburt im "Entbindungsheim" verrecken lassen!


    Wer die Nationalsozialisten als Referenz für eine "positive" Familienpolitik bemüht, sollte sich also nicht wundern, wenn dies Widerspruch auslöst.


    Kardinal Meisner hat ja für seine "entartete Kunst" auch eins auf die Mütze gekriegt, wie ich als Katholikin finde, absolut zu recht.


    Zur gegenwärtigen Familienpolitik:
    Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass hier vieles verbesserungsbedürftig ist und das Deutschland eine eher kinderfeindliche Struktur entwickelt hat.
    Ohne dass ich jetzt denselben Fehler wie Frau Hermann machen und statt der braunen die rote Diktatur schönreden möchte, aber woran lag es, dass in der ehemaligen DDR die Geburtenrate deutlich höher war?
    Auch wenn es sich der Staat eigentlich nicht leisten konnte, Familien und Kinder sind finanziell intensiv gefördert worden, Betreuungsplätze für Kinder waren flächendeckend vorhanden und soweit ich weiß, haben die Eltern nur geringe Beiträge dafür zahlen müssen.


    Was mir mehr als quer aufstößt, ist die Diskriminierung kinderloser Unverheirateter (ich gehöre dazu) als zukünftige Rentenabzocker, die sich von anderer Leute Kinder die Rente auszahlen lassen.


    Ich zahle Steuerklasse 1 und für meine Altersversorgung (die allerdings durch die gesetzliche Rente nicht mehr gesichert sein wird) Rentenbeiträge! Irgendwer muß ja die Kohle erwirtschaften, mit der Familienförderung überhaupt erst möglich ist!


    Und wenn ich mir die Arbeitslosenzahlen anschaue, frage ich mich ernsthaft, ob die Kinder von heute, denn tatsächlich die Beitragszahler von morgen sind,
    oder ich nicht noch dafür arbeiten muß, damit die ihr Hartz IV beziehen können.


    Der größte Teil der Kinder und Jugendlichen scheint mir nicht zu denen zu gehören, die lern- und leistungsmotiviert einen gefragten und gut bezahlten Beruf ergreifen können, sondern eher zu denen, die mit mangelnder Rechtschreibung und fehlenden mathematischen Grundkenntnissen eher zum angelernten Arbeiter taugen würden - aber die werden, wie ja schon richtig gesagt wurde, in Zukunft kaum mehr gebraucht. Die Chinesen sind einfach billiger!


    Gruß Hille

    Nur mal aus Interesse:


    Man kann die Dinger ja unmöglich alle gleichzeitig fahren, wieviele davon sind angemeldet bzw. versichert und habt Ihr die restlichen echt nur zum angucken rumstehen?


    Ich habe drei fein säuberlich zerlegte Fahrzeuge (Zündapp Bergsteiger, MZ RT 125/3 und Honda CB 100) im Keller, ich glaube ich komme u.a. auch deshalb mit der Restaurierung nicht aus dem Quark, weil ich weiß, dass ich hinterher doch nicht mit allen fahren kann. :rolleyes:


    Das was läuft (mit regelmäßigen Mucken) und was ich auch benutze, ist meine Schwalbe.

    "Klar bekommt man das beim Verkauf nie wieder raus, aber wer ein Fahrzeug nur restauriert, um es dann zu verkaufen......."


    ist total bekloppt, also werde ich wohl alle vier (Zündapp Bergsteiger, MZ RT 125, Honda CB 100 und Schwalbe) behalten müssen. :D:D:D - Der SR 50 gilt nicht, der muß nicht restauriert sondern nur repariert werden. :D


    Abgesehen von den laufend auftretenden Defekten größerer und kleinerer Art bin ich mit der Schwalbe fertig, die hat allein über 600 Euro verschlungen. ;(;(


    Manchmal denke ich hätte die Kohle, die ich bis jetzt in meine Oldtimer investiert habe zusammenschmeissen und mir davon eine neue MZ RT 125 kaufen sollen, gereicht hätte es dafür in der Summe dicke. :rolleyes:

    ich habe mir seinerzeit den Lack im passenden Farton bei Brillux anmischen lassen und bin mit einer 750 ml Dose für die komplette Schwalbe gut hingekommen. Der Lack muß ja noch spritzfähig verdünnt werden und die Menge wird dadurch ausreichend gestreckt. Dazu habe ich noch extra Härter gekauft, aber die zugefügte Menge (nach Dosierungsempfehlung) war wohl zu gering, die Lackoberfläche ist relativ weich und kratzempfindlich.


    Dringender Rat: Trotz Atemschutzmaske nicht in geschlossenen Räumen (Keller oder so) spritzen, die Belüftung ist einfach zu schlecht (ich spreche aus Erfahrung). Entweder im Freien oder höchstens in der offenen Garage! Wenn Du keine Vollschutzmaske hast, schmier Dir den freibleibenden Teil Deines Gesichts mit Vaseline ein, es ist wirklich nicht so angenehm, sich den Farbnebel mit Verdünnung von der Backe und aus den Augenbrauen zu wischen! :rolleyes: