Beiträge von Hille

    Hallo,


    dass mit dem "Hoppeln" beim Benutzen der Vorderradbremse hatte ich auch mal, ist allerdings über 25 Jahre her und war bei meiner damaligen Vespa. Ich hatte auch geglaubt, mit einem Abschleifen der Bremsbeläge Abhilfe schaffen zu können, was aber nicht der Fall war. Statt dessen mache ich mir heute Sorgen, wieviel Asbeststaub ich wohl damals eingeatmet habe.
    Wie sich erst beim Weiterverkauf deS Rollers herausgestellt hat, war die Ursache für das Hoppeln beim Bremsen ein defektes/zu lockeres Lenkkopflager! (In der Zeit als ich den Roller hatte, habe ich einfach die Handbremse weggelassen und nur die Fußbremse benutzt. Keine optimale Lösung wie ich gestehe!)

    @ Patrick:


    Tierquäler! Mit einer armen Meise auf die Kurbelwelle kloppen! Kein Wunder dass es vier Tage gedauert hat bis der Halbmond runter war!


    :D

    Hallo,


    Danke für die Antworten. Die Position der Aussparung ist genaus so, wie der Lange sie beschrieben hat. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass bei einem unbeabsichtigeten Herausbrechen die Kante so sauber ist, sieht eher aus wie ausgesägt. Was ich nicht erwähnt habe war ein ebenfalls fehlendes Stück vom Kolbenring, bei dem ich schon überlegt habe, ob es unten reingefallen sein könnte. Da kam ich dann aber zu dem Schluss, dass die Ringe ja stramm im Zylinder sitzen und wenn etwas im Betrieb oder bei der Montage abbricht, es ja nicht nach unten weg kann, bzw. zumindest der Kolben oder die Zylinderlauffläche beschädigt sein müssten.
    Wie auch immer, der Gedanke,irgendetwas im Kurbelgehäuse rumhampeln zu haben, was da nicht hingehört ist nicht eben beruhigend. Wie kann man das überprüfen, ohne den Motor zu zerlegen? Auf den Kopf stellen, schütteln und warten ob etwas unten heraus fällt? Die Kurbelwelle lässt sich mit dem Polrad problemlos durchdrehen, müsste man nicht hier schon bemerken, wenn sich ein Fremdkörper im Gehäuse befindet?


    Gruß Hille

    Hallo,


    ich habe einen nicht fahrbereiten SR 50 ausgeschlachtet und möchte den Motor gern in meiner Schwalbe verbauen. Der Vorbesitzer konnte mir leider auch nicht sagen, ob der Motor noch o.K. ist, also denke ich Versuch macht kluch. Jedenfalls habe ich den Zylinder abgezogen um den Zustand vorher wenigstens per Augenschein zu begutachten.
    Was sehe ich? Im Bereich des Pleuels ist unten ein halbkreisförmiger Ausschnitt angebracht. Ich kann mich an die wirren Theorien meiner Jugend erinnern, dass die Erleichterung des Kolbens eine Leistungssteigerung des Motors bewirken soll. Natürlich alles Quatsch aber nun meine Frage: Kann man das so lassen oder sind da eher negative Auswirkungen zu erwarten?


    Gruß Hille

    Also:


    original gehört auf den KR51/2 der 16N1-12. Laut Schwalbebuch kann man ihn ersetzten durch einen 16N3-1. Ich fahre zur Zeit einen 16N3-4 auf der 51/2, nach anfänglichen Schwierigkeiten (Motor ging im Leerlauf aus)scheint es jetzt zu funktionieren. Laut Datenblatt ist beim 16N3-4 die Düsenbestückung auch identisch mit der des 16N3-1. Der Anschlussnippel für den Benzinschlauch sitzt etwas ungünstig, kriegt man (bzw. frau) aber hin.


    Gruß Hille

    Hallo,


    di Frage versteh´ ich jetzt irgendwie nicht. Jeder Stoßdämpfer hat natürlich zwei Befestigungspunkte, den unteren an der Hinterradschwinge und den oberen am Rahmen. Bei einigen Schwalbemodellen der Typenreihe KR 51/2 sind wie bereits gesagt oben am Rahmen die Laschen in doppelter Ausführung bzw. unterschiedlicher Höhe.


    Gruß Hille

    Hallo,


    die unterschiedlichen Befestigungslaschen sind für mechanisch- bzw. hydraulisch gedämpfte Federbeine. Die mechanischen sind kürzer und kommen in die unteren Laschen, die längeren hydraulischen dementsprechend in die oberen.


    Gruß Hille

    Hallo,


    ich nehme mal an, "ori" steht für original, sprich für einen BVF-Vergaser. Wichtig ist wegen der Düsenbestückung der richtige Vergasertyp, an den KR 51/2 gehört der 16N1-12. Bei meiner Schwalbe (ebenfalls KR 51/2) war ein 16N1-5, damit hat sie gnadenlos gesoffen. Man kann den 16N1-12 auch gegen einen Vergaser der moderneren Reihe 16N3-1 austauschen, dadurch werden weniger Schadstoffe ausgestossen und der Motor läuft noch sparsamer.

    zum Hinterradeinbau:
    bevor hier jemand in epischer Breite Einbauhinweise gibt und Bilder einstellt (macht wg. des Aufwands wahrscheinlich eh keiner), empfehle ich das Buch von Erhard Werner "Simson - ein Ratgeber". Muß man nicht gleich kaufen, bei uns in der Stadtbücherei kann man es z.B. auch ausleihen.
    zu der vorherigen Antwort: Wenn Du Dich jetzt fragst, was eine Elba ist, es handelt sich um eine elektronische Blink- und Ladeanlage!

    In meiner Schwalbe 51/2 war ein 16 N 1-5 (statt 16 N 1-12)Vergaser verbaut, damit lief sie zwar aber ich hatte ständig eine verqualmte Auspufffahne und eine verrusste Zündkerze und auch das Übergangsverhalten beim Anfahren und Hochschalten (erst kräftig Gas geben und dann erst einkuppeln)war schlecht.(Die Teillastnadel war in der richtigen Kerbe).
    Ich hatte dann mal bei Ebay einen "Simson-Sparvergaser" 16 N 3-4 ersteigert und habe ihn neulich eingebaut. (Flansch war verzogen, habe ich aber glatt geschliffen) Erst schien es besser zu funktionieren, die blaue Auspuffwolke hatte sich normalisiert, aber das Übergangsverhalten war immer noch schlecht. Nach kurzer Zeit gab es Probleme mit dem Standgas im Leerlauf, wenn ich nicht fleißig am Quirl gedreht habe, ging der Motor nach kurzer Zeit aus. Jedwedes Nachregulieren an der Umluftschraube brachte keine Besserung. Neulich musste ich nach Hause schieben, weil mir der Motor vor einer Ampel ausgegangen ist und ums verrecken nicht wieder anzubekommen war.(Erfolglose Kickstartversuche mit und ohne Choke) Ich habe zigmal die Kerze rausgeschraubt und getrocknet (war erstens jedesmal nass und zweitens wieder pottschwarz)und auch den Zündfunken kontrolliert (war vorhanden) aber nichts half. Also heimwärts geschoben und erst mal 2 Wochen stehen lassen. (Wenigstens funktioniert mein Fahrrad!)Gestern habe ich nun mal die Zündeinstellung überprüfen wollen, mit dem Erfolg, dass nun wohl alles verstellt ist. Sie sprang nach erneuter Kerzenreinigung zwar an, hatte aber immer noch die Schwierigkeiten mit dem Standgas bzw. Leerlauf. Bei der Probefahrt brachte der Motor so gut wie keine Leistung weswegen ich ziemlich bald umkehren wollte. Beim Wenden ist mir im Leerlauf der Motor wieder ausgegangen und war auch jetzt nach Kerzenreinigung (Kerze wieder nass) nicht wieder anzukriegen. Also wieder schieben ... Abgesehen davon dass ich bald keine Lust mehr habe nun noch die Frage bezüglich des Vergasertausches: Im Schwalbebuch steht, dass man den 16 N1-12 gegen einen 16 N3-1 tauschen kann. Im Datenblatt hier im Nest habe ich gefunden, dass N 3-1 und N 3-4 sich nur in der Kraftstoffhöhe in der Schwimmerkammer unterscheiden, die Düsenbestückung ist absolut gleich. Macht das den fetten Unterschied? Laut Datenblatt sind N 3-1 und N 3-2 sogar absolut identisch, warum gibt es dann unterschiedliche Typenbezeichnungen bzw. was sind die Unterschiede?

    Hallo,


    normalerweise ist es die Schraube 1 an der der Ölstand kontrolliert wird, aber wie weiter oben schon beschrieben ist dies für den SR 50 nicht zutreffend weil der Motor schräg eingebaut ist! Das was praktikabel ist ist die Methode mit dem Draht oder lass die ganze Suppe wieder rauslaufen, miss 0,5 Liter ab und kipp die dann wieder rein!

    Hallo,


    so wie sich das anhört, hast Du einen Vergaser 16N3/sonstnochwas. Die Typennummer der BVF-Vergaser ist übrigens seitlich am Vergaser eingeschlagen (es sei denn es ist ein Bing, aber auch da müsste irgendwo auf dem Gehäuse der Name zu finden sein). Die Vergaser der Typenreihe 16N3 haben nur eine Einstellschraube für den Leerlauf, die zweite Schraube ist voreingestellt und mit einem Plastikstopfen (Wessis kennen das Wort "Plaste" nicht;))verplombt, was einen gleichmäßigen (und möglichst niedrigen)CO 2 Gehalt in den Abgasen gewährleisten soll. Eine Leerlaufverstellung über den Gaszug ist unzulässig, allerdings benötigt der Zug für die 16N3 Reihe auch ein etwas anderes Funktionsmaß, daher muss die Außenhülle um ca. 3 mm gekürzt werden (oder wenn sie es hergibt, Einstellschraube im oberen Bereich des Bowdenzugs nutzen).
    Wenn der Motor stottert, deutet das auf mangelhafte Benzinzufuhr hin, auf jeden Fall solltest Du den Vergaser noch einmal zerlegen und reinigen. Unter den FAQ gibt es im Nest ein Datenblatt für die verschiedenen Vergasertypen anhand dessen Du auch noch mal die Kompatibilität zum Motor und die korrekte Düsenbestückung und Stellung der Teillastnadel kontrollieren kannst.


    Gruß Hille

    Hallo,


    wir hatten heute eine Werbebeilage für Damenbekleidung in der Zeitung. Die Plünnen haben mich weniger interessiert, aber das Modell auf der ersten Seite saß auf einem hübschen Retro-Motorroller, an dem ich bei näherem Hinsehen das MZ Emblem erkannte. Ich habe dann also mal bei Google nach Bildern gesucht und herausgefunden, dass es sich um das Modell "Moskito classico" handeln muß, einen Roller mit 50 ccm. Nur sämtliche Seiten die diesen Roller behandeln, stammen nicht aus Deutschland (die die angeklickt habe waren aus den USA) und auf der deutschen MZ Hompage wird der Roller mit keinem Wort erwähnt geschweige denn abgebildet. Weiß jemand ob und gegebenenfalls warum dieses (wirklich schöne) Modell in Deutschland gar nicht angeboten wird ? Andererseits kann ich mir aber auch nicht vorstellen das Sinn-Leffers seine Werbeprospekte in den USA fotografieren lässt!

    Im Technik-Forum hat hatte jemand eine Frage zu seiner "Kiste" gestellt und als Antwort bekommen, eine Schwalbe sei keine Kiste sondern ein "Baby". Kiste finde ich absolut in Ordnung, aber wenn jemand sein Mopped "Baby" nennt, klappen sich mir die Fußnägel hoch. Machen wahrscheinlich eh nur Kerle und dann wahrscheinlich auch nur solche, die auch noch ihre Blondine als "Baby" bezeichnen würden.
    Ein Baby ist für mich ein Kleinkind und nichts anderes!

    Hallo Alexander,


    Pater Brown hat wirklich nicht auf die Motorbezeichnung geachtet, das was er beschreibt ist die Einstellung für den alten Gebläsemotor! (Kannst Du also knicken)
    Ich selbst habe mich auch schon beim Versuch der Schaltungseinstellung schwarz geärgert, bei Deiner Beschreibung in deinem ersten Posting liegst Du aber zumindest teilweise richtig: Wenn Du die 46,6 mm eingestellt hast, wird nicht einfach die Kontermutter wieder festgezogen, sondern Du mußt die [b]innenliegende Schlitzmutter [b]auf dieser Gewindestange so verstellen, dass der Ziehkeil gerade eben auf dem eingeschobenen Mass zum Anschlag kommt. Anschließend wird die Schlitzmutter wieder eine Umdrehung nach rechts gedreht - dadurch wird das Spiel im Schaltsystem gemittelt - und dann die erst Mutter M 8 mit der Unterlegscheibe kräftig gekontert.
    Für die Verstellung der Schlitzmutter brauchst Du einen besonderen Steckschlüssel, den man sich mit etwas Geschick aus einem passenden Rohr selbst feilen kann. (Anleitungen hierzu gibt´s im Nest, Du mußt halt die Suchfunktion bemühen)


    Gruß Hille

    @ emkay


    Den damaligen bundesdeutschen Vorschriften entsprechend waren die Mopeds auf 40 Km/h gedrosselt und hatten statt der Hupe eine Fahrradklingel!


    Zu der Zeit (1977) war ich selbst mit einer Vespa 50 N spezial unterwegs (mit schlappen 1,75 PS) die fuhr echt kaum mehr als 40 und Hupe anzubauen (die Vespa hatte einen dafür vorgesehen Platz) war verboten!

    Hi Alex,


    wenn das Bremslicht an ist erhält die Batterie keinen Ladestrom, und wenn die Batterie leer ist tun´s weder Blinker noch Hupe noch Standlicht. Das ist so einfach wie schmutzig!
    Wenn das mit der Blinkerei was werden soll bring erst mal das Bremslicht in Ordnung! Anschließend solltest Du die Batterie noch an ein externes Ladegerät hängen, die Ladeanlage in der Schwalbe funktioniert auch nur dann, wenn die Restspannung noch mindestens 4,5 Volt beträgt (hängt irgendwie mit dem Gleichrichter zusammen der dann nicht mehr arbeitet)


    Gruß Hille