Beiträge von betbow

    Hallo,
    ich bins nochmal. Leider geht es bei mir nur sehr langsam, aber bei dem Wetter..


    Mein Schalthebel federt nur sehr schwach zurück in seine Asugangsposition zurück. Beim Hochschalten muss ich mit dem Fuß den Schalthebel immer erst runterdrücken, bevor ich in den nächsten Gang hochschalten kann. Er bleibt oben. Beim Runterschalten bewegt er sich allein in seine Ausgangsposition.


    Habt ihr einen Tipp wo ich nach der Ursache suchen muss?


    Danke


    Björn

    Hallo,
    ich weiß nicht wie ich einen Schaltwalze auf Verschleiß beurteilen kann. Ich habe schon gesucht, jedoch befassen sich alle Treffer im Forum mit anderen Einstellungsfragen.
    Könnte mir jemand Merkmale nennen auf die ich achten muss? Gibt es vielleicht Maßangaben zum nachmessen, die jeder bei sich kontrollieren kann?


    Ich habe als Beispiel Bilder meiner Schaltwalze angehangen. Bitte nicht über meine glitschiegen Werkstatthandschuhe wundern ;)


    Vielen Dank!


    betbow

    Hallo,
    anbei ein paar Bilder. Der Bolzen sitzt wieder. Ich bin ein Schussel. Damals beim Lagerwechsel habe ich wohl den Bolzen nicht korrekt angezogen. Naja.. beim ersten mal sind se ja alle nervös.. kann passieren.
    Der Motor ist wieder zusammen und der Bolzen bomben fest. Das Sicherungsblech ist auch peniebel festgehämmert worden.


    Danke und liebe Grüße


    Björn

    Hallo,
    ich mache mir Sorgen. Am Freitag war ich in unserer Halle. Ich habe den Bolzen der Schaltwalze freigelegt (Kupplunkgskorb usw. entfernt). Dieser lässt sich 3-4mm seitwärts bewegen. Von der Höhe sitzt er korrekt. In der Höhe hat er kein Spiel. Nur seitwärts.
    Mir schwant nun Böses :(
    Könnt ihr euch erklären was passiert sein könnte?

    Danke an alle, es sind tolle Tipps die Ihr mir gegeben habt!



    Oder kannst Du wirklich die Welle kippen/taumeln lassen??
    Gruß
    Jan


    Ja :( Wenn ich den Schalthebel bewege bewegt sich die Schaltwalze inklusive Bolzen vom Kupplungskorb weg. Der Bolzen schleift auch schon fast am Kupplungskorb.
    Ich hatte gestern nur einen 10ner, 13ner und nen Schlitzschraubenzieher. Freitag nehme ich den Kupplungskorb ab und analysiere alles genauer.


    Bis Freitag :)
    Björn

    Hallo,


    ich habe einen großen Fehler gemacht: Meine Schwalbe verliehen.. naja der Junge musste ja irgendwie zum Praktikum kommen.. Nun funktioniert die Schaltung nicht mehr.


    Mein Vereinskamerad (der Bösewicht) sagte folgendes: 1 Gang und Leerlauf gehen perfekt rein. Den 2,3,4 kann man nicht mehr nutzen. Sein Nachbar ist ein Motorradfreak und sagte ihm folgendes:
    "Das Problem liegt an einer Welle die halb hinterm Kupplungskorb sitzt, die ist locker und verkantet. Dadurch rasten die Gänge nicht ein" (Die zwei haben zusammen geguckt)


    Nun habe ich Fragen:
    1. Was kann mit der "Welle" gemeint sein? Die Schaltwalze?
    2. Ich hatte vor dem Verleihen sehr weite Schaltwege. Was kann dafür die Ursache sein? Gibt es da einen Verdächtigen?
    3. Was haltet ihr von dem Plan alle Teile der Schaltmechanik einfach neu zu kaufen?


    Danke und viele Grüße
    Björn


    P.S.: Ich frage euch bevor ich selbst gucke, damit ich vor Ort schon etwas Wissen habe.

    Hallo,
    ich habe gerade die gleiche Ausgangssituation vor mir. Ich habe zu jedem Teil einige Fragen:


    Schwenkhebel:
    -Das U ist mit einem Stift mit Sprengring am Schwenkhebel befestigt. Hier hat er ca. 0,3 mm Spiel. Oben an der Einstellschraube hat es ca. 0.1 mm Spiel. Was ist hier normal?
    -Der Nippel hat ca 0,5 mm Spiel in der Schaltwalze. Was ist hier normal?
    -Das U hat Abnutzungsspuren, macht das was?


    Schaltwalze: Nach oben und unten hat sie maximal 0,1 mm Spiel. Aber ich kann sie zur Seite bewegen, als ob die Welle ausgenudelt ist. Darf das? Oder muss die Walze stramm auf der Welle sitzen?


    Innerer Schalthebel:
    -Dieser hat minimales Spiel am Gelenk an der Feder. Ist das ok?
    -Der mittlere Zahn ist etwas kürzer als der äußere, ist das ok?


    Ziehkeilwelle:
    -An der dicken Stelle in der Mitte ist er von den Kugeln etwas eingelaufen. Etwas mehr als oben auf dem Bild. Hat das irgend einen Effekt?
    -Die Aufnahme des U-Stückes des Schwenkhebels hat genau 5 mm - ist das das normale Maß?


    Über die Beantwortung meiner Fragen würde ich mich riesig freuen. Ich möchte gerne den Schuldigen meiner nicht funktionierenden Schaltung finden. Danke schon einmal vorab :)


    Viele Grüße


    betbow

    Also ich finde es immer gut wenn Menschen bei ihrer Vorstellung etwas von sich erzählen. Lieber Thomas, wenn du eine KR 51/2 hast, dann kannst du die Kickstarterwelle ohne "Spalten" des Motors wechseln. Den linken Deckel des Motors musst aber entfernen und so auch das Öl ablassen. Folgendes Video sollte Dir hilfreiche Anregunden geben:

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    Ich würde es bei dem Schweißpunkt bewenden lassen. Andererseits würde es mir auch schwerfallen meinen Schraubertrieb im Zaum zu halten ;)

    Also ich fange mal von vorne an:
    1. Hast du entweder einen Werkvertrag oder einen Dienstvertrag mit der Werkstatt geschlossen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Ansprüche. Da bei einem Dienstvertrag ein Dienst an sich geschuldet wird, aber kein Erfolg, wird es sich in deinem Fall um einen Werkvertrag (das ist rechtlich besser für dich) handeln. Der Werkvertrag (§ 631 - § 651 BGB) lautete also über die Regeneration des Motors, damit du fahren kannst. Der geschuldete Erfolg oder auch Werk, wäre hier schlicht und einfach das Funktionieren deiner Schwalbe.
    2. Nun ist die Funktion aber nicht gegeben. Also liegt eine Leistungsstörung bzw. Schlechtleistung vor. Erst einmal muss nach § 631 BGB ein Vertragsverhältnis vorliegen. Das ist gegeben. Zweitens liegt nun nach § 633 BGB ein Sach- und/oder Rechtsmangel vor.
    3. Kannst du nun nach § 634 unterschiedliche Rechte geltend machen. Du kannst eine nach § 635 BGB geregelte Nacherfüllung verlangen. Die Nacherfüllung kannst du aber nach § 637 BGB selbst vornehmen und vom Vertragspartner einen Ersatz deiner Aufwendungen geltend machen. Es ist zudem nach § 634 ein Rücktritt nach Fristsetzung möglich oder eine Minderung der Vergütung.


    Nun ist es an dir zu entscheiden was du möchtest. Nach § 635 BGB Abs. (2)
    "Der Unternehmer hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen." Wärst du fein raus. Problem ist aber sicherlich die Durchsetzung deiner Ansprüche.
    Meine Empfehlung: Stelle den Vergaser richtig ein (also Selbstvornahme) und mindere die Vergüttung § 637 BGB (vielleicht ein Gutschein für das nächste mal?).


    Vielleicht hilft es Dir in der Abschätzung deiner Situation. Es kommt jetzt sehr darauf an wie der Auftrag an die Werkstatt formuliert ist. Aber zur Motorregeneration zählt für mich auch den Vergaser einstellen, da sonst der Motor nicht funktioniert. Der Vergaser gehört doch zum Motor (?).


    Viele Grüße


    Björn

    Hallo lieber Totoking,
    ich möchte mich ganz ganz herzlich bei Dir bedanken. Durch dich ist meine Kurbelwelle wieder im Lot (heißmachen und dann den Gummihammer schwingen). Ich wusste mir nicht mehr zu helfen. Nun bin ich wieder froh und kann meinen Motor weiter zusammensetzen :) Vielen Dank für deinen Tipp!


    Betbow

    Hallo Endurofahrer42,
    ich denke du hast jetzt genug gewartet und ich antworte dir mal nach sieben Jahren :)
    Es hat bei meiner Schwalbe wunderbar funktioniert. Sie ist nun neu Lackiert. Meine Aussage mit dem Rostschutz wiederlegte aber der Lauf der Zeit. Es ist durch die Methode kein nennenswerter Rostschutz ferstellbar.
    Einzig das befreien von Rost und Farbe verlief gut. Bei großen Teilen wurde es aber kompliziert und langwietig. Je größer das Behältnis ist, desto weniger Effekt schien die Stromquelle zu haben.


    Viele Grüße


    Björn