Beiträge von Ramirez

    Alles klar, es MUSS das Loch sein, wo bei der Schwalbe die Hochspannungsdurchführung sitzt. Schau mal nach, wo dein Zündkabel herkommt, würd mich mal interessieren! Normalerweise solltest Du den stinknormalen alten Schwunglichtmagnetzünder mit innenliegender Zündspule haben. Und da, wo dein Loch ist, sitzt normalerweise ein Plastikteil, welches die "Sicherheitsfunkenstrecke" beinhaltet. Dient vor allem dazu, dass a) das Zündkabel nicht durchscheuert, und b) das Gehäuse nicht die Zündspannung abkriegt.


    Wie gesagt, schau mal nach, wie Deine Zündung aussieht, bzw. wo das Kabel herkommt. Vielleicht hat ja mal jemand die Kiste auf aussenliegende Spule umgebaut.

    Also, an den Zylinder kommt direkt (natürlich mit Papierflansch dazwischen) der Flansch aus Metall. Auf diesen Flansch kommt eine Papierdichtung, das Plastikstück, wieder ne Papierdichtung und dann der Vergaser. Befestigung mit normalen Unterlegscheiben (kannst auch Federscheiben nehmen) und M6er-Muttern. Fertig!

    Auch auf die Gefahr des grossen Verhauens hin, sag ich auch mal schnell meine Meinung zu dem eigentlichen Thema:


    Vergaser ist natürlich wahrscheinlich, wenn sie richtig heiss läuft, läuft sie wohl viel zu mager. Aber das würde ja nicht das plötzliche Auftreten erklären. Eventuell könnten es noch der Kondensator oder der Simmerring unter der Zündung sein...


    Aber jetzt bitte weiter OT...:))

    Äh, n Bild wär mal seeehr hilfreich, aber wir versuchens erstmal ohne:


    Loch im Motorgehäuse oder im Seitendeckel? Im Seitendeckel sollte schon ein Loch sein, dahinter kannst Du normalerweise das Gebläsezahnrad sehen.


    Im Motorgehäuse sollten einmal oben neben dem Vergaser ein 2x1cm-grosses Loch sein, da sollten die Kabel von der Zündung rauskommen. Und dann wäre da noch das Loch vorne links unterhalb des Zylinders, da sollte aus einem schwarzen Plastikteil das Zündkabel rauskommen.


    Wie gesagt, Bild wäre schön!!


    Und ach ja, das mit der Getriebeöleinfüllschraube kann nicht sein, Du hast ne KR51/1 mit dem alten Dreigangmotor, da gibt es diese rote Schraube nicht!

    Das könnte im grossen und ganzen ALLES an der Zündanlage sein, falscher Zündzeitpunkt, defekte Spule, verschlissener Unterbrecher, falsche Unterbrechereinstellung, Kondensator, Kabel, Stecker, Kerze.


    Um dir nicht alle Hoffnung zu nehmen, würd ich erstmal wie oben schon gesagt, bei der Kerze anfangen, dann mal den Stecker abschrauben und gucken, wie der Funke Kabel -> Masse ist, dann eventuell mal ein neues Kabel, dann Zündeinstellung checken, Unterbrecher checken. Wenn Du bis dahin nix gefunden hast, kannste nur die Teile nach "Try-and-error"-Methode austauschen.


    Kondensator wäre hin, wenn er irgendwanng garnicht mehr läuft, vor allem wenn er warm wird.

    Ja, mein Angebot steht schon noch, aber wie gesagt, wenn, dann sollte das ganze in den nächsten 2 Wochen über die Bühne gehen, und wenn möglich auch nicht so mega-kurzfristig, ich muss meine Zeit ja schliesslich auch irgendwann mal planen. Und dann solltest Du Dir im Vorfeld schon mal Gedanken machen, was Du überhaupt willst, bzw. was an Deinem Star gemacht werden soll. Wie gesagt, Kleinigkeiten, okay, aber ne halbe Restaurierung wollte ich eigentlich nicht abziehen!

    Joh, wenns denn 1:50 ist und sie qualmt noch wie sau, würd ich auch sagen, dass die Kiste Getriebeöl verbrennt.


    Würde aber trotzdem erstmal Zündkerze und Vergaser checken, beim Vergaser halt Nadelstellung, evtl. Hauptdüse, Choke usw..
    Die Nadel ist übrigens NICHT für den Vollast- sondern für den Teillastbereich, heisst ja schliesslich Teillastnadel. Das Vollastgemisch wird ausschliesslich von der Hauptdüse bestimmt!!!

    Also meines Wissens nach wird der nicht geklebt und auch nicht von den Blechlaschen festgehalten.


    Ich mache es immer so: Alle Blechlaschen zurückbiegen, Blech entrosten und lackieren, Schaumstoff in den Bezug einlegen, Blech auflegen, Bezug verknoten und Blechlaschen umbiegen. Die Laschen sollen nämlich den Bezug halten. Vor dem Zusammenbau würd ich noch Isolierband über die Kante des Bleches kleben, dann scheuert dir der neue Bezug nicht so schnell durch!


    Ob die Blechteile gleich sind, weiss ich nicht, kann ich mir aber nicht vorstellen, die Bezüge kurz/lang sind ja auch anders!

    Interessant wären auch mal "vereinfachte" Nachbauanleitungen für Spezialwerkzeuge. Nicht jeder hat ja die Möglichkeit, sich schnell was zu drehen/drehen zu lassen, von daher könnte sowas auch wohl ziemlich hilfreich sein...


    Mal 2 Beispiele aus meiner "wilden Zeit"... Das Druckwerkzeug für die Kupplungsfedern am M53-Motor... Entweder ne alte Zeltstange (die Blechstangen innen, eine mit Absatz) einsägen :smokin: oder...
    Jeder kennt doch dieses Billigwerkzeug (T-Griff) mit den Nüssen in diesem roten Gummiteil aus dem Baumarkt, oder? 10er-Nuss nehmen und einsägen, passt auch, und ist ergonomisch (!) sogar noch besser als die erste Lösung!

    Nee, da lohnen Antworten echt nicht, hab auch meine Hilfe angeboten, siehe unter "Händler", da wird auch nicht mehr geantwortet... Egal, wie heisst es so schön, "wer nicht will, der hat schon"...

    Also "der" Spatzmotor (gab 3 verschiedene, aber ich nehm mal den ähnlichsten) ist schon ziemlich anders im Gegensatz zum Gebläsemotor der Schwalbe, weil halt kein Gebläse, Handschaltung und 2-Gang!!!


    Wenn ich mich recht an die Montagereihenfolge erinnere war es folgende: Zylinder -> Papierdichtung -> Zwischenflansch -> Papierdichtung -> Plastikzwischenstück -> Papierdichtung -> Vergaser! Ansonsten siehe Bild oben...


    Und dann sollte es eigentlich mit einem BVF 16N1-5-Vergaser 100%is passen. Einen Ansatz hätte ich eventuell noch: Vielleicht hast Du nen "ganz alten" Fussschaltungsmotor von vor 1966, der eigentlich noch den NKJ-Vergaser haben müsste. Die konnte man zwar auf BVF umrüsten, aber nur auf den 16N1-1 und der wurde ohne Zwischenflansch montiert und hatte auch das Luftfiltergehäuse als T-Stück aus Gummi direkt am Vergaser. Vielleicht postest Du mal ein Bild von deinem Motor, dann wüsste man mehr!


    Gruß,
    Ramirez

    Hatte auch mal n Schwälbchen mit Gewindestangen. Normalerweise solltest Du da keine Probleme mit kriegen. Die Zug- / Druckbelastung greift ja oben am Kopf an und da hat ein "normaler" Stehbolzen schliesslich auch Gewindegänge, ist dort also vom Querschnitt her geschwächt. Und die Festigkeit von Stehbolzen kann ja bekanntlich auch variieren, hatte mal neue gekauft, da verabschiedete sich schon beim reindrehen das Gewinde... Also wenns 8.8er Festigkeit der Stangen ist, dürfte nix passieren!


    Gruß (noch) aus Süddeutschland, der bald endlich wieder im Norden weilende...


    Ramirez

    Richtig, würd mir das ganze von Ihm direkt, ohne Versicherung am besten, gut zahlen lassen, dann würd ich mir neue Blechteile holen und lacken lassen und Motor halt überholen oder n gebrauchten rein. Für die o.a. 400 Euronen sollte sich da aber schon gut was machen lassen :D

    Also, ich schick Dir diese Woche mal meine Festnetznummer per SMS und dann kannst Du mich ja mal abends nach 19 Uhr anrufen, dann sprechen wir mal was ab, okay? Sorry, Reifen hab ich nicht, bin wie gesagt, sowieso nur für ein halbes Jahr bis Ende August hier, beruflich...