Beiträge von domdey

    Welchen Vogel du dir zulegst, einzig allein DEINE Entscheidung ! Möchte hier mal meine Erahrungen mitteilen, da ich je einen Vertreter beider Typen besitze . Meinen Spatz besitze ich seit 29.12.2013 seit genau 30 Jahren . Er ist einmal nur wegen Neulackierung zerlegt und wieder neu aufgebaut worden (1986/87), stand seit 1990 bis 2005 im Schuppen wurde seit Sommer '05 bis Mai '08 vollrestauriert . Die Erstzteilversorung gestaltete sich schwierig, langwierig, fast abenteuerlich . Mittlerweile ist es besser geworden, wenn man seine Pappenheimer unter den Teilehändlern kennt . Das Fahrzeug hat mich nie im Stich gelassen, ab und an 'ne Kerzenbrücke; aber das war's auch schon ! 2010 hielt er durch von Kolkwitz bei Cottbus bis nach Colmnitz im Tharandter Wald und zurück . Er ist nicht der anzugsstärkste, nicht der schnellste (Max. Speed 50km/h) und eben nur einsitzig . Letzteres aber gewährleistet ein absolut robustes Fahrwerk . Zum Star . Ich besitze meinen '74er seit 2007 . Von 2009 bis 2010 wurde er komplett neu aufgebaut, hat seitdem über 5.000 km absolviert . Er ist neben der Schwalbe der bekannteste unter den Vögeln und mit etwa 10,5 Jahren Bauzeit und 505.800 Exemplaren der am weitesten Erhaltene unter den SR 4-Fahrzeugen . Das heisst, die Ersatzteilversorgung ist top ! Man schwimmt im Stadtverkehr gut mit den anderen Verkehrsteilnehmern mit . Gut; das Leistungsniveau eines S 50 oder S 51 hat er nicht . Der Motor ist aber aufgrund der Gebläsekühlung extrem langlebig, wodurch Bergahrten bei 30°C keine so grossen Probleme bereitet . Auch nicht mit Mamma Matrone hinten drauf . Mit Tempo 60 km/h bist du nicht der langsamste . Im Falle einer Nachtfahrt ist der Star im Vorteil, auch wenn beide Fahrzeuge 15/15W Lichtleistung haben . Da der Star-Scheinwerfer den grösseren Lichtaustritt-Dmr. hat, strengt die Fahrt bei Dunkelheit deutlich weniger an, als beim Spatz . Die elektrische Ausrüstung ist gegenüber dem Spatz auch verbessert in Bezug auf Blinker, Parklicht, Tachobeleuchtung . Nun musst DU entscheiden .

    Eigentlich geht man davon aus, dass die Getriebeteile bei der Motorrevision mit gecheckt und nötigenfalls erneuert werden . Die Schaltklaue sollte da schon genau begutachtet worden sein . Ich tippe trotz alledem auf falsche Bowdenzuglängen .

    Ich hatte das an meiner KR 51/1 (H) auch . Hat der Lackierer wieder verschweisst . Das ist eine bekannte Schwachstelle an der Schwalline . Da kommt man nicht umhin, das Vorderteil (Beinschild) auszubauen und das wieder neu zu verschweissen und neu zu grundieren und zu lackieren .

    Da ist wohl entweder der Bowdenzug in der Gesamtlänge falsch, oder das Funktionsmaß haut nicht hin .
    Das richtige Längenmaß für den Soemtron-Motor liegt bei 1140 mm . Das Funktionsmaß liegt bei 158 mm .

    Ab 1975 waren die Getriebe-Gehäuse der M 52, M53 und M 54 ohne Silentlager . Das Gehäuse wurde also nur noch von der langen M 8X100 Schraube gehälten . Die Gehäuse sind für den jeweiligen Motor-Typ und Getriebe unterschiedlich bearbeitet und haben die eine oder andere Bohrung für Lagerbolzen usw . mehr oder weniger .

    Das war ja zu erwarten, dass der sowas sagt . Der will sich ja quasi nicht mit etwas beschäftigen, was Aufwand macht . Für den M 53 gibt es aber noch eine ganze Menge an Getriebe-Teilen ! Kannst dich beruhigt an die Werkbank stellen und loslegen, oder eben nachts ruhig schlafen .;):mrgreen:

    Komisch ! Ich habe mir der Genauigkeit zuliebe abgewöhnt, das Schwungrad bei der Kontrolle des Kontaktabstands abzuziehen . Es funzt auch so tadellos . Der Sperber nimmt schon ein bisschen Spätzündung seeehhhrrr übel ! Er will dann einfach nicht mehr drehen und er patscht ! Das Ansaugsystem ist mit das wichtigste an dem Vogel . Wenn da was undicht ist, ist der Ofen quasi aus .

    Die Original-Maße des Verbindungsstückes (vom Rahmenstutzen zum Versager) sind 25X28X90 . Das sogenannte Gummirohr für Vordämpfer ( zwischen Hauptansaugdämpfer unter dem Tank und Vordämpfer in der Sitzschale) misst 25X28X45 . Es ist im Winkel von 15° schräg geschnitten . Und zwar paralleel .;)

    Am Habicht gab es drei verschiedene Ausführungen von Tanks . Von Produktionsbeginn Januar 1972 bis März 1973 gab es quasi den Sperber-Tank dran mit grossem 60er Tankdeckel und Ausgleichsschlauch . Ab April 1973 bis März 1974 gab es die Ausführung mit dem standardisierten kleinen 40er Deckel und Ausgleichsschlauch . Auf der linken Seite wanderte der Benzinhahn ein paar Zentimeterchen nach vorn, der linke Ausgleichsanschluss saß dahinter . Bei der "Sperber"-Ausführung war der Benzinhahnstutzen hinter dem linken Ausgleichsanschluss . Ab April 1974 fiel das Ausgleichsrohr mit Schlauch aus Rationalisierungsgründen weg . So blieb der Habicht-Tank dann bis Produktionsende 1975 . Es gab ab den Veränderungen immer nur die neuere Ausführung als Ersatz .