Beiträge von schwalbenstar

    Nein, du brauchst kein spezielles Werkzeug, außer vielleicht einen Polradabzieher für ein paar Euro, wenn du an die Zündung (Grundplatte unterhalb Polrad) musst. Warum müssen Kette und Züge gewechselt werden? (Verschleißzustand? ) Ersatzteile sind verglichen mit anderen Mopeds günstig, wenn auch oft in schlechter Qualität, zu bekommen. 1:50 kann sein, wenn Motor schonmal überholt wurde und ein Nadellager eingebaut wurde, wenn nicht ist es m. E. nicht dramatisch...aber da gibts hier sicher auch andere Meinungen, wie auch andere Erfahrungswerte zu gebrauchten Motoren für 50 Euro:-).
    Martin

    Sprach ja nicht von überholten Motoren... und ich habe zwei 50 Euro- Motoren, die liefen, schon ersteigert...
    wollte damit ja nur sagen, dass ich mich von einem im schlimmsten Fall übeerholungsbedürftigen Motor nicht abschrecken lassen würde -da gibts gravierendere Mängel...
    Martin

    Hallo Fritz,
    ich finde das schlicht zu teuer, zumal die Kilometerangabe mehr als fraglich ist -wenn sie neu lackiert wurde, wurde sicher der Tacho entfernt und evtl. durch einen Neuen ersetzt -also 0 Aussagekraft. Und bei den Mängeln kann man eigentlich nicht von einem guten "Allgemeinzustand" sprechen. Du hast bei den angesprochenen Mängeln ganz schnell eben mal 200 Euro verbraten und dann bist zu bei 1000
    Zur Lackierung- Schwalbe und Metallic- Lack passt für mich gar nicht -ist aber natürlich.
    Geschmackssache.
    Laufen sollte sie bei diesem Preis auf jeden Fall - sollte ja möglich sein -in Betrieb zu nehmen. Fotos wären natürlich hilfreich -z.b. auch vom Rahmen (ohne Tunnel).
    Martin
    Ach so und zahlen würd ich (aber nur weils ne L ist) vielleicht 3-400 Euro mit deinen Angaben

    Versteh ich das richtig? Ihr dreht die Lager, indem ihr mit dem Finger "reingreift" -ein leichter Widerstand kann schon durch Schmutzpartikel entstehen -also ein bisschen WD 40 rein oder ähnliches -dann sollte es laufen...wenn die Lager neu sind
    Martin

    Mir wäre ein Originallack viel wert -alles andere Peanuts... (ein hakender Kickstarter bei der 1er ist nicht unüblich und nicht sonderlich kritisch -alles andere kann viele Ursachen haben, oft dauert die Suche ein Weilchen, aber meist ist es nicht dramatisch - und wenn schon -ein laufender Tauschmotor ist über die Bucht für um die 50 Euro zu bekommen)kommt halt auch dran an, was das Schwälbchen kostet...
    Martin

    das würde ich jetzt ja schon gerne verstehen!? du machst das mit einem Gummi -wie denn das?
    Kupplungsdeckel nochmal weg und Feder einhängen/spannen ist ja kein großer act oder?
    Martin
    ja, ja ich bin falsch -meinte gerade die Hohlwelle...müsstest ja spalten...klar -dennoch die Gummilösung interessiert mich

    Hallo, beim Auto schon machen lassen -nur beim Reifenhändler -völlig problemlos. Beim Motorrad findest du (und das ist gut so) keinen Händler, der dir das macht (tat mir schon ganz schön weh, als ich noch ein Motorrad mit schlauchlosen Reifen hatte und der Reifen fast 200 Euro kostete und noch keine 1000km drauf hatte)....aber und das ist ja deine Frage beim Auto keine Sorge!
    Gruß, Martin

    Schau mal auf Seite 2 -da bin ich gerade mit auch einer Frage zur Kupplung "abgestiegen"- ein hervorragender Thread -da könntest du dich "anhängen"
    Gruß, Martin


    Ach und zur eigentlichen Frage des Threaderstellers: Müsste bei der 2er ja wie bei der 1er sein (nur da kenn ich mich aus) -Kann es sein, dass der Hebel auf der Welle verrutscht ist und du nur etwas die Klemmung lösen müsstest um den Hebel wieder etwas nach oben zu verstellen?

    Hallo,
    gestern auf der Veterama waren unter vielen anderen mal wieder 2 traurige Beispiele von ganz miesen Lackarbeiten an Schwalben zu sehen- und da ich gerade eine weitere Schwalbe fertig mache und alles original lassen möchte -vorallem auch die Blechteile hier ein Aufarbeitungsbeispiel -hat mich für die eine Seite ( an diesem scheiß kalten regnerischen Märzsonntag) gerade 30 Minuten gekostet. Lack wie zu sehen extrem ausgebleicht -normales Putzen hat nix gebracht -das Ergebnis hat mich dann selbst überrascht -Farbton im Ergebnis kaum zu unterscheiden von Ton unterhalb des bis dato montierten Rücklichts (also noch nicht Wetter-geschädigt):


    An alle, die dennoch Originalteile lackieren wollen: Es gibt Leute, die zahlen für solche Blechteile (original gut erhalten -haben schon einige Kratzer - die sieht man auf Foto nicht...) richtig gutes Geld -vor vielen Jahren hätte ich solche Teile für mindestens 200 Euro verkaufen können (wirklich nur die Blechteile- hatte da mal ein Angebot und die Teile waren schlechter...) -jetzt vermutlich noch mehr. Dann lieber wirklich schlechte (oder schlecht lackierte) Teile kaufen und die lackieren (lassen) und die Originalen zu Geld machen. Es gibt immer weniger wirklich "Originale" und das ist schade.
    Achso zuletzt noch wie ichs gemacht habe -kein Hexenwerk: Stinknormaler "Lackreiniger" aus dem Autozubehör -der hat natürlich Schleifpartikel drin und zu oft sollte man das natürlich nicht machen -der weiße Lappen ist jetzt gelb -Nachweis der Wirksamkeit, danach nur noch mit Polierwolle drüber- kann wirklich jeder...
    Also: Reinigen/Polieren statt Lackieren!
    Gruß, Martin

    Genau- Anlaufscheiben (die Welle "läuft da an") ist ein schönes Wort oder "Anschlagscheiben" (das Wort gibt es aber nicht -würde es aber gut beschreiben) -auf der Kickwelle haben sie wirklich nicht Ausgleichsfunktion (wie z. B. die KW- Ausgleichsscheiben, die aber einen viel größeren Durchmesser usw. haben) sondern, die Welle schlägt da wirklich an und wenn die fehlen sind es mehrere mm bis vielleicht sogar cm, die die Welle sich axial bewegen lässt und vielleicht sogar aushängt (z. B. aus der rechten Führung im Gehäuse...).
    Vermutlich wirst du nochmal spalten müssen...
    Wenn 2 der übrigen Scheiben je 2 runde Bohrungen haben, dann sind es die "Übeltäter"...
    So -jetzt bist du dran...
    Martin

    Würde aber ja nur nicht passen, wenn der Zylinder bei den alten Modellen ein anderer ist -ist das so??? Sonst müsste die Kombi neu mit Krümmer ja passen!? (bei gleichem Motor...)
    Martin
    oh -sehe gerade -es gab wohl wirklich einen anderen Zylinder früher...

    Hast du die Feder gespannt? Lässt der Starter sich axial bewegen -dann hast du die Scheiben da vergessen:
    Links und rechts kommt auf die Welle je eine Scheibe, an die der Starter jeweils anschlägt -schau mal bei akf -da hat es eine Explosionszeichnung dazu
    Viel Erfolg!
    Martin
    P.S.: Und ja, die meisten Scheiben sind wichtig -gerade die an der Kick-Welle...

    Frage zur Kupplungsmontage/eventuellem Montagefehler: Nach Motorregenerierung läuft und schaltet alles so wie es sein soll, aber:
    Kupplung trennt nicht komplett (lässt sich mit dem üblichen "Fußstop" nicht anhalten bzw. geht beim Gang einlegen aus)und das nach:
    Maximaler Einstellung der Kupplung mittels Madenschraube und Zugverstellung -ist zwar besser geworden (man kann fahren und schalten, aber schlecht anfahren, da sie eben nicht komplett trennt) und Scheiben werden deutlich sichtbar getrennt, aber eben Funktion nicht so wie es sein soll -was kann das noch sein?
    Kann es sein, dass (habe die Scheiben nicht exakt in der Reihenfolge eingebaut wie sie drin waren), dass sich die Scheiben erst "neu einschleifen" müssen und es mit der Zeit dann funzt?
    Oder was könnte das noch sein? Kann es mir eigentlich nicht erklären...
    Danke für Hinweise!
    Gruß, Martin

    Noch eine letzte Frage in Ergänzung zu meinem Anfangsbeitrag:
    Die "Achillesferse" beim Zusammenbau ist ja die Montage der Kurbelwelle. Habe dazu hier auch was gefunden (Best of..) zum Einbau, allerdings im neueren Motor, wird aber ja vergleichbar sein:
    Teilweise favorisiert wird ja die Montage des linken Lagers mit anschließender Montage der KW links auf Anschlag, dann das Zusammensetzen der Gehäusehälften und erst am Ende die Montage des rechten Lagers (meine so stehts auch in einem der Bücher...) auch auf Anschlag. Fragen dazu:
    1. Ein bisschen Spiel axial muss ja sein -ist aber so nicht mehr...oder mach ich dann rechts (nach vorheriger Berechnung nur soviel Ausgleichsscheiben rein, dass das rechte Lager sich im Betrieb (mit Erwärmung durch Motor) noch entsprechend nach rechts bewegen kann -krieg ich so mein Spiel oder wie sonst?
    2. Treib ich dann das Lager rechts ohne irgenwelche "Temperaturtricks" ein?


    Außerdem für mein nächstes Mal: Wie machen die das, die das öfter machen (Motoren überholen) - ganz anders??? Teilweise werden ja erst die Lager montiert auf die Welle und dann alles zusammen in die Gehäusehälften oder noch anders?


    Danke, Martin

    Danke fürs Kompliment -der Sammelthread ist aber doch eigentlich nur für gewerbliche "Anfragen" oder? Meinte eher den Sammelthread unter Technik ohne das jetzt als "Best of the Nest" bezeichnen zu wollen, aber dazu könnte es ja werden, wenn noch ein paar Ergänzungen haben oder?
    Gruß, Martin
    P.S. War natürlich mein "Fehler"- das heißt ja da nicht "Sammelhread"....

    Guten Morgen,
    wollte nachdem ich gestern meinen Motor wieder fertig zusammengesetzt habe, eigentlich nur für mich aufschreiben, was wichtig ist (fürs nächste Mal und ich mache das nicht so häufig) -da kam mir gerade die Idee das hier zu machen -vielleicht könnte es ja auch in den Sammethread aufgenommen werden mit wichtigen Ergänzungen von Leuten hier, die das noch viel besser können als ich mit meinem beschränkten Erfahrungsschatz aus 2 Motoren...
    Vielleicht hiflt das manchen -ich halte nichts davon, Leute permanenet davor zu warnen, so etwas zu versuchen -viele machen es dennoch -dieser Thread soll helfen Fehler zu vermeiden, wenn man es unbedingt selbst machen will.
    Ich nenne das folgenden jetzt mal "Gelingensfaktoren" für die Demontage und Remontage eines M53


    Grundsätzlich:
    Eine gewisse Schraubererfahrung sollte schon da sein und es ist sehr hilfreich zu zweit zu arbeiten (z.B. Kupplungsmontage), außerdem ohne Zeitdruck, dass es fertig werden muss.


    Werkzeug: Außer dem Üblichen: Spezialwerkzeug: Trennvorrichtung (vorallem, wenn der Motor noch original ist, oft wurden sie ja schonmal demontiert, dann gehts zum Teil auch ohne); Werkzeug zur Demontage der Kupplung -kann man selber bauen; mein Lieblingswerkzeug: ein Hammer mit Nyolonkopf, Gummihammer geht auch -ein "normaler" Schlosserhammer hat bei der gesamten Arbeit nichts verloren, auch streng verboten: Schraubenzieher zum "Auseinanderhebeln" der Gehäusehälften, Gefriertruhe und Backofen (evtl. auch Heißluftföhn)


    Literatur etc,: Würde mich nie nur auf ein Medium beziehen -oft fehlen wichtige Details: Es gibt z.B. ein M53 Video, das auch hier schon kursiert ist -da werden bei der KW- Montage die wichtigen Ausgleichsscheiben erst gar nicht erwähnt. Buch mit Explosionzeichnungen ist hilfreich und Detailfotos darin. Gut auch die Explosionszeichnungen bei akf. Und natürlich dieses Forum -super z.B. im Wiki alles zur Beurteilung und Montage von Kolben/Zylinder -nirgends sonst so gut beschrieben, wie ich finde.


    Ersatzteile: Im Zweifelsfall immer das Teuerste (auf ein paar Euro kommts da nicht an): Gehäusedichtungen -die Dicksten; Wellendichtringe nur mit Doppellippe; Lager von skf (empfehlen hier alle...); Sicherungsbleche für Kupplungskorb und Primärritzel, wenn neue KW gleich Halbmonde mitbestellen (sind da nicht dabei) -für links und rechts,


    Vorbemerkung zu nachstehenden Schritten: Ist nicht vollständig -habe nur das beschrieben, was ich mir merken möchte/hilfreich war...ansonsten wie schon beschrieben -ohne Literatur etc. geht nix, vorallem für die Montage


    Demontage-Hinweise
    (Vorraussetzung:Öl abgelassen, Motor ausgebaut, Polrad mit Grundplatte demontiert. Sehr sinnvoll: jeden Schritt mit Foto dokumentieren für die Remontage


    Zylinder und Kolben abnehmen -siehe wiki hier im Nest
    Gehäuseschrauben entfernen (hier kann ein Schlagschrauber sehr hilfreich sein) - zur Schraubenaufbewahrung: Auf ein Stück Pappe Gehäuseumriss aufmalen und ungefähre Position der Schrauben markieren -da Schrauben reinstecken wegen unterschiedlicher Länge -das Gleiche links mit dem Kupplungsdeckel
    Trennvorrichtung ansetzen etc.; nicht mit Schraubenzieher hebeln -evtl leicht Schläge mit Hammer (s.o.) überall gleichmäßig, so dass nichts verkantet: Beim Trennen eher auf die linke Seite legen -dann fällt einem nicht alles entgegen...Was was ist -siehe Literatur...
    Kupplungsseite:Kupplungsdemontage (Zusammendrücken der Federn und Entfernen der Stifte) funktioniert nur mit Spezialwerkzeug; Demontage von Primärritzel und Kupplungskorb geht behelfsmäßig auch ohne -hilfreich: jede Baugruppe in unterschiedliche Behältnisse -so kommt nix durcheinander...und man tut sich später leichter
    Lager aus Gehäuse entfernen: Nicht mit Gewalt! Hier nutzt man die unterschiedliche Ausdehnung von Metallen bei Erwärmung: Gehäusehälften in Backofen erhitzen -so fallen die Lager fast von allein raus...


    Remontage:
    Vorbemerkung: Unbedingt Explosionszeichungen beachten- an meinem Motor waren an 3 Stellen Fehler( fehlende Scheiben) -einer der Fehler meines Vorgängers hat bewirkt, dass ich spalten musste...
    Lagereinbau: Lager in Gefriertruhe; Gehäusehälften in Ofen- dann gehen sie fast von allein rein...
    KW: Reihenfolge von links nach rechts: Segering, Ausgleichsscheibe (Dicke unterschiedlich -hier gibts über die Suchfunktion einiges -zur Vermittlung der KW), Lager, Wedi, KW (auch in Gefriertruhe und auf Anschlag links hineingleiten lassen), Wedi, Ölleitscheibe, Lager, Ausgleichsscheiben lima-seitig - über den Einbau des rechten Lagers gibt es verschieden Philosphien -auch hier im Forum -immer wird aber mit "Wärme-Kälte" gearbeitet.
    Getriebe und Kickstarter einsetzen: Federvorspannung beachten und Anschlagsscheiben je links und rechts nicht vergessen.
    Zusammensetzen des Gehäuses:Pappdichtung mit Öl bestreichen (manche nehmen noch Dichtmasse -Hylomar) und Gehäuse vorsichtig zusammensetzen evt. mit vorsichtigen schlägen des Hammers -KW muss sich mit 2 Fingern drehen lassen.
    Kupplungsseite: Halbmond KW links muss drin sein; Kupplungsmontage- hätte ich allein nicht geschafft...; Feder der Schalt-Hohlwelle nicht vergessen. Wedi-Ring des Kupplungsdeckels natürlich auch erneuern...
    Kolben -Zylinder- Montage: Wiki hier lesen - super!


    So das Ganze drucke ich jetzt für mich aus -vielleicht hilfts ja auch sonst mal jemandem...
    Ergänzungen oder auch Korrekturen sind willkommen -war wie gesagt erst mein zweiter Motor...


    Martin

    Guten Morgen,
    wollte nachdem ich gestern meinen Motor wieder fertig zusammengesetzt habe, eigentlich nur für mich aufschreiben, was wichtig ist (fürs nächste Mal und ich mache das nicht so häufig) -da kam mir gerade die Idee das hier zu machen -vielleicht könnte es ja auch in den Sammethread aufgenommen werden mit wichtigen Ergänzungen von Leuten hier, die das noch viel besser können als ich mit meinem beschränkten Erfahrungsschatz aus 2 Motoren...
    Vielleicht hiflt das manchen -ich halte nichts davon, Leute permanenet davor zu warnen, so etwas zu versuchen -viele machen es dennoch -dieser Thread soll helfen Fehler zu vermeiden, wenn man es unbedingt selbst machen will.
    Ich nenne das folgenden jetzt mal "Gelingensfaktoren" für die Demontage und Remontage eines M53


    Grundsätzlich:
    Eine gewisse Schraubererfahrung sollte schon da sein und es ist sehr hilfreich zu zweit zu arbeiten (z.B. Kupplungsmontage), außerdem ohne Zeitdruck, dass es fertig werden muss.


    Werkzeug: Außer dem Üblichen: Spezialwerkzeug: Trennvorrichtung (vorallem, wenn der Motor noch original ist, oft wurden sie ja schonmal demontiert, dann gehts zum Teil auch ohne); Werkzeug zur Demontage der Kupplung -kann man selber bauen; mein Lieblingswerkzeug: ein Hammer mit Nyolonkopf, Gummihammer geht auch -ein "normaler" Schlosserhammer hat bei der gesamten Arbeit nichts verloren, auch streng verboten: Schraubenzieher zum "Auseinanderhebeln" der Gehäusehälften, Gefriertruhe und Backofen (evtl. auch Heißluftföhn)


    Literatur etc,: Würde mich nie nur auf ein Medium beziehen -oft fehlen wichtige Details: Es gibt z.B. ein M53 Video, das auch hier schon kursiert ist -da werden bei der KW- Montage die wichtigen Ausgleichsscheiben erst gar nicht erwähnt. Buch mit Explosionzeichnungen ist hilfreich und Detailfotos darin. Gut auch die Explosionszeichnungen bei akf. Und natürlich dieses Forum -super z.B. im Wiki alles zur Beurteilung und Montage von Kolben/Zylinder -nirgends sonst so gut beschrieben, wie ich finde.


    Ersatzteile: Im Zweifelsfall immer das Teuerste (auf ein paar Euro kommts da nicht an): Gehäusedichtungen -die Dicksten; Wellendichtringe nur mit Doppellippe; Lager von skf (empfehlen hier alle...); Sicherungsbleche für Kupplungskorb und Primärritzel, wenn neue KW gleich Halbmonde mitbestellen (sind da nicht dabei) -für links und rechts,


    Vorbemerkung zu nachstehenden Schritten: Ist nicht vollständig -habe nur das beschrieben, was ich mir merken möchte/hilfreich war...ansonsten wie schon beschrieben -ohne Literatur etc. geht nix, vorallem für die Montage


    Demontage-Hinweise
    (Vorraussetzung:Öl abgelassen, Motor ausgebaut, Polrad mit Grundplatte demontiert. Sehr sinnvoll: jeden Schritt mit Foto dokumentieren für die Remontage


    Zylinder und Kolben abnehmen -siehe wiki hier im Nest
    Gehäuseschrauben entfernen (hier kann ein Schlagschrauber sehr hilfreich sein) - zur Schraubenaufbewahrung: Auf ein Stück Pappe Gehäuseumriss aufmalen und ungefähre Position der Schrauben markieren -da Schrauben reinstecken wegen unterschiedlicher Länge -das Gleiche links mit dem Kupplungsdeckel
    Trennvorrichtung ansetzen etc.; nicht mit Schraubenzieher hebeln -evtl leicht Schläge mit Hammer (s.o.) überall gleichmäßig, so dass nichts verkantet: Beim Trennen eher auf die linke Seite legen -dann fällt einem nicht alles entgegen...Was was ist -siehe Literatur...
    Kupplungsseite:Kupplungsdemontage (Zusammendrücken der Federn und Entfernen der Stifte) funktioniert nur mit Spezialwerkzeug; Demontage von Primärritzel und Kupplungskorb geht behelfsmäßig auch ohne -hilfreich: jede Baugruppe in unterschiedliche Behältnisse -so kommt nix durcheinander...und man tut sich später leichter
    Lager aus Gehäuse entfernen: Nicht mit Gewalt! Hier nutzt man die unterschiedliche Ausdehnung von Metallen bei Erwärmung: Gehäusehälften in Backofen erhitzen -so fallen die Lager fast von allein raus...


    Remontage:
    Vorbemerkung: Unbedingt Explosionszeichungen beachten- an meinem Motor waren an 3 Stellen Fehler( fehlende Scheiben) -einer der Fehler meines Vorgängers hat bewirkt, dass ich spalten musste...
    Lagereinbau: Lager in Gefriertruhe; Gehäusehälften in Ofen- dann gehen sie fast von allein rein...
    KW: Reihenfolge von links nach rechts: Segering, Ausgleichsscheibe (Dicke unterschiedlich -hier gibts über die Suchfunktion einiges -zur Vermittlung der KW), Lager, Wedi, KW (auch in Gefriertruhe und auf Anschlag links hineingleiten lassen), Wedi, Ölleitscheibe, Lager, Ausgleichsscheiben lima-seitig - über den Einbau des rechten Lagers gibt es verschieden Philosphien -auch hier im Forum -immer wird aber mit "Wärme-Kälte" gearbeitet.
    Getriebe und Kickstarter einsetzen: Federvorspannung beachten und Anschlagsscheiben je links und rechts nicht vergessen.
    Zusammensetzen des Gehäuses:Pappdichtung mit Öl bestreichen (manche nehmen noch Dichtmasse -Hylomar) und Gehäuse vorsichtig zusammensetzen evt. mit vorsichtigen schlägen des Hammers -KW muss sich mit 2 Fingern drehen lassen.
    Kupplungsseite: Halbmond KW links muss drin sein; Kupplungsmontage- hätte ich allein nicht geschafft...; Feder der Schalt-Hohlwelle nicht vergessen. Wedi-Ring des Kupplungsdeckels natürlich auch erneuern...
    Kolben -Zylinder- Montage: Wiki hier lesen - super!


    So das Ganze drucke ich jetzt für mich aus -vielleicht hilfts ja auch sonst mal jemandem...
    Ergänzungen oder auch Korrekturen sind willkommen -war wie gesagt erst mein zweiter Motor...


    Martin