Beiträge von Alex74

    Sowas hatte ich mir auch mal überlegt, für die Rückseite eines Seitenkoffers.


    Finde ich gar nicht so schlecht, die Autofahrer hinter einem halten einen dann wenigstens nicht mehr für einen 45-km/h-Roller. Müßte man halt testen, obs die Agressionen eher zügelt oder noch anfacht.


    Gruß Alex

    Ich kann mich gut an meine ersten Erfahrungen bei meiner TS150 erinnern;
    da ich die Dichtflächen mehr plan schleifen wollte als sie waren (daher undicht), wars öfter nötig den Zyl.Kopf abzuschrauben und wieder drauf.


    Muttern: 8.8
    Und dazu die originalen Zylinderstehbolzen.


    Erster Versuch, ohne Drehmomentschlüssel: alles rund.
    Zweiter Versuch, mit billigem Drehmomentschlüssel: alles rund.
    Dritter Versuch, mit billigem Drehmomentschlüssel aber vooooooooorsichtig: greift. Hatte aber nie das Gefühl daß die Muttern richtig fest sitzen - trotz je 2 Muttern je Stehbolzen. Und wirklich dicht war der Zylinderkopf nie.


    Linkes Gewinde im Zylinder meiner TS250: rund, genau wie die zugehörige Schraube. Dabei ist der Zylinder aus relativ weichem Alu.


    Die Armaturen an meiner alten Zündapp...Stellschraube und Gewinde rund...


    ...also ich habs wirklich noch nie anders erlebt als daß beide Gewinde hin sind. Das Innengewinde konnte man manchmal provisorisch noch ein wenig nachdrehen, aber ne gute Lösung war das nie.


    Gruß Alex

    Hm, Gewindestange gegenkontern. So einfach und gut daß ich nicht selbst draufkam. Schweißen würd ich mir gern sparen da ich das nicht kann.
    Ich denk mal gegenkontern sollte reichen, der Motortunnel ist ja kein tragendes Teil^^.


    An sonen Lufthaken hab ich auch schon gedacht, aber dafür muß ich vorher die Kolbenrückholfeder ausbauen oder?


    Dummschwätzer: wenn ne Schraube durchdreht sind meist beide Gewinde nicht mehr brauchbar, oder? Habs jedenfalls noch nie anders erlebt.


    Gruß Alex

    Hallo allerseits,


    nun habe ich es endlich geschafft:
    Die Sterngriffmutter, die den Motortunnel an der Schwalbe hält, dreht durch.
    Interessanterweise hält sie den Motortunnel noch richtig gut fest, muß mal ausprobieren wie ich das Teil nun runterbekomme.


    Sobald es runter geht stehe ich jedenfalls vor dem Problem, daß ich den Motortunnel ja nicht mehr drauf bekomme - ihn zumindest nicht fixieren kann.


    Meine einzige Idee ist: Gewinde komplett absägen, neues draufschweißen.


    Hat jemand vielleicht mal ein ähnliches Problem gehabt und ist auf eine bessere Lösung gekommen?
    Vielleicht läßt sich die Fixierung des Motortunnels ja auch völlig anders gestalten.


    Gruß Alex

    Die Abweichung darf bis 8% des größten Tachowerts betragen, plus nochmal 3 km/h Abzug auf Meßungenauigkeit.


    Das heißt letztlich darf man eine Schwalbe sogar bis 69 gemessenen km/h legal fahren.


    Fährt sie schneller, ist man - auch bei Originalzustand - haftbar, sie gilt dann auch trotz ihres Originalzustandes als in einem Zustand, der nicht ihrer Zulassung entspricht.


    Aber die meisten fahren so um die 65 km/h.


    Gruß Alex

    Wenn man mal nicht genug Öl drin hat (ist mir auch schon passiert) sollte man einfach baldmöglichst das fehlende Öl nachkippen. Je nachdem wieviel Öl fehlt macht das für eine kurze Strecke nichts; man sollte vorsichtshalber jedenfalls nicht mehr allzuhoch drehen und nicht voll ausfahren.


    Wegen dem Spritverlust: schonmal nachgeschaut ob sie vielleicht über den Vergaserüberlauf Sprit verliert?
    Vielleicht liegts dann nämlich an einem defekten Ventil oder Schwimmer und nicht an Gaunern ;-)


    Gruß Alex

    Hiho,


    das ist ein ganz unförmiges Plasteghäuse direkt hinterm Vergaser.
    Wird mit Metallklammern zusammengehalten.


    Leider ist das Teil relativ selten und somit nicht ganz billig.


    Bild hab ich auf die Schnelle leider auch keines gefunden.


    Gruß Alex

    Übers letzte Jahr hinweg: Fahren:Schrauben = 99:1


    Insgesamt rund 9000 km gefahren mit S50, Schwalbe und Country; lediglich an der Schwalbe das Schwimmerventil getauscht.


    Im Moment siehts ein wenig anders aus, da ich an diversen Dingen bastle:


    -TS250 meines Bruders braucht TÜV
    -SR4-2/1 meines Bruders soll auch endlich mal wieder fahren.
    -meine eigene S50 lackiere ich gerade etappenweise.
    -meine Schwalbe hat leider immernoch ein wenig Probleme bei Teillast
    -meine TS150 baue ich gerade neu auf, die soll ja auch irgendwann mal wieder fahren.
    -meine Country macht mir mit ihrem Nähmaschinensound auch gerade wieder deutlich, daß sie ihr Ventilspiel neu justiert haben möchte.
    -und wenn das alles fertig ist kommt meine eigene TS250/1 dran...und ne ES150/1 hab ich auch noch rumstehen.

    Leider nix Neues -.-


    Hatte im letzten Monat auch kaum Zeit mich nochmal drum zu kümmern (neuer Job, TS150 Wiederaufbau, SR4-2/1-Zündungsfehlersuche, Schwalbe Teillast-Fehlersuche, S50 Teilzeitneulackierung...)


    Werde demnächst bei etwas mehr Zeit mal bei denen vorbeigehen und fragen was die Recherche gebracht hat.
    Stellt sich dann raus daß sie nichts unternommen haben werd ich mir nochmal Gedanken über nen Anwalt machen.


    Gruß Alex

    So, ich bin erst heute wieder dazugekommen mich der Sache nochmal zu widmen.


    Folgendes konnte ich bei der nochmaligen Demontage feststellen:


    -Vergasertyp (N1-12), Bedüsung und überhaupt alles ist richtig.
    -Hauptdüse und Nadeldüse sind frei.
    -Leerlaufdüse schien diesmal ein wenig dicht zu sein, habe sie freigepustet, war sofort wieder frei; vermutlich war einfach noch Flüssigkeit drin.
    -Schwimmerkammer habe ich sorgfältig von Dreck gereinigt.


    Dann habe ich die Leerlaufeinstellung kontrolliert und folgendes gefunden:


    Die Leerlaufluftschraube war gut 4 Umdrehungen draußen!
    Ich drehte sie erstmal auf 3/2 Umdrehungen zurück und ließ sie mal im Leerlauf und beobachtete die Schraube.


    Ergebnis: sie dreht sich unter der Vibration selbst raus.


    Das fand ich komisch, zumal sie auch keinen Gummiring hat, der sie fixieren könnte; die Zeichnungen im Schwalbebuch deuten eine Art Gummiring an dieser Schraube an.


    Im Anhang ist ein (etwas verschwommenes) Bild der Schraube.
    Wie sehen die bei Euch aus?


    Jedenfalls habe ich sie mangels Alternativen erstmal komplett rein geschraubt.


    Danach Probefahrt:


    Das Problem ist immernoch da. Nicht mehr so schlimm wie vorher, aber etwa bei 3/4 Gas hat sie nur gelegentliche Zündungen.
    Ich mußte eine Weile einem etwas langsameren Auto hinterherfahren, mit 55 km/h - was mit diesem Problem eine ganz bescheuerte Geschwindigkeit war, so daß ich ständig zwischen Halbgas und Vollgas gewechselt habe.


    Noch nicht gemessen habe ich den Pegel in der Schwimmerkammer (keine Zeit), aber da hat sich ja auch nichts verstellt, weswegen ich den Fehler hier nicht vermute.


    Liegt es nun an der Leerlaufluftschraube? Oder habt Ihr andere Vorschläge?


    Gruß Alex

    Fahrradstraße? Meinst Du vielleicht einen Fahrradweg? Den darfst Du nicht verwenden, nichtmal mit einem Mofa (was gelinde gesagt eine Sauerei ist).


    Eine 50er, und selbst Mofas, müssen die Straße benutzen.


    Gruß Alex

    Zitat

    Und es kann mir keiner erzählen, dass er 200km lieber mit der Schwalbe fährt.


    Gut, lieber Namensvetter, dann laß Dir mal was erzählen: ich fahre auch lieber 1000 km mit ner Schwalbe als mit so ner Honkawamazuki.


    Gruß Alex

    Um festzustellen, welche Qualität das Öl hat, ist es normalerweise mit der entsprechenden Norm gekennzeichnet.


    Mittlerweile hat sich die japanische JASO-Norm auch hier durchgesetzt, da die großen vier eben auch Empfehlungen in dieser Norm für ihre Moppeds mitgeben.


    Die Stufen sind JASO-FA (Örks....quasi zum frittieren von Pommes), FB (Für Rasenmäher, Kettensägen, ...), FC (Kleine Zweitakter), FD (für hohe Ansprüche).


    Daß mineralisches in den Simmen besser ist als synthetisches ist - mit Verlaub - Quatsch. Es geht nicht drum, obs schneller verbrennt, sondern was für Rückstände bleiben - und die gibt es bei hochwertigem Synthetiköl so gut wie gar nicht, während das, was bei mineralischem Öl zurückbleibt (ja, genau, daher verbrennt da auch weniger) auf Dauer den Verschleiß erhöht.


    Wie gut ein Öl ist, läßt sich daher einfach an der JASO-Norm ablesen.
    Übrigens...in den meisten 2T-Tuben und ähnlichem für Roller an Tankstellen angebotenem Zeug ist sehr oft JASO-FB...müßt mal draufguggn...


    Gruß Alex

    Die Düsen waren nach der Säuberung alle frei, Druckluft hat gereicht.


    Den Verbrauch finde ich völlig OK und alles andere als untypisch; meine S50 braucht 2,8 Liter/100 km, und das auch nur im Schnitt seit ich sie habe; nach den letzten Tankungen war sie regelmäßig bei 2,4-2,6 Litern. Und die rennt knapp 70 km/h.
    Da sollte eine Schwalbe/2 eher ein bissl weniger verbrauchen, zumal Werksangabe 2,5 Liter ist.


    Eine längere Strecke im Teillastbereich hält sie nicht durch, geht eher aus.


    Meine Hauptvermutung ist im Moment, daß in der Schwimmerkammer wohl noch ein wenig Dreck war, der sogleich wieder angesaugt wurde, oder ich habe wirklich was übersehen; den Pegelstand in der Schwimmerkammer werd ich dann auch mal messen. Werde Montag wieder Zeit haben, mir das nochmal anzusehen.


    Zum Motor muß man noch sagen, daß er erst 4500 km gefahren ist.


    Werde Euch aufm laufenden halten, wenn ich Montag Abend nochmal (ächz) alles auseinanderpfriemle...(bei den Emmen oder der S50 macht mir das nix aus, aber an der Schwalbe isses einfach nervig).


    Gruß Alex

    Was einem Spaß macht, ist einzig und allein Sache der Einstellung.


    Ich habe auf ner Schwalbe oder ner 2T-MZ so viel Spaß wie ein anderer auf seiner 1200er Honkawamazuki-Superultraschnell.


    Nur daß man für ne MZ oder Simson kein Vermögen hinblättern muß, weniger Sprit verbraucht und mehr Leute kennenlernt. Und man hat was, das nicht jeder hat.


    Gruß Alex

    Hallo allerseits,


    während meine S50 in optischer Überholung ist, fahre ich nun die KR51/2E, die ja eigentlich meiner Freundin gehört, die sich aber noch nicht traut...


    Seit über 300 km fahre ich mit der Schwalbe (Vergaser: N1, Viergang) nahezu problemlos, sieht man mal davon ab, daß anfangs das Dichtgummi vom Zulaufventil fehlte und sie bis zur Behebung immer mal wieder absoff.


    Seit vorgestern macht sie nun seltsame Zicken, die recht plötzlich eintraten;


    -Zuerst hielt sie den (wirklich prächtigen) Leelauf (auch bei warmem Motor) nicht mehr und zeigte auch unter Teillast Aussetzer.


    -Subjektiv wurde das immer schlimmer, bis ich heute den Vergaser auseinanderbaute. Ich hatte sowas schonmal mit der S50 und erwartete eine verstopfte Leerlaufdüse.


    Ergebnis: Leerlaufdüse OK, aber Teillastdüse fast völlig zu.
    Also freigepustet, und wieder alles zusammengebaut.


    Bei der Gelegenheit wechselte ich auch endlich den Gasschieber, da der alte heftige Kratzspuren hat - vermutlich von der Anschlagschraube, der Vorbesitzer muß das Teil mal falsch eingebaut haben.
    Siehe da: plötzlich zieht der Gasgriff auch wieder zurück.


    Alles wieder zusammengebaut, angetreten, und...


    -Mit der gleichen Leerlaufeinstellung (daran habe ich ja nichts geändert) dreht sie nun sehr viel höher. Habe es noch nicht wieder ganz runterreguliert.
    => Zeigt doch aber, daß irgendwas nun besser zieht, oder?


    -Das Problem im Teillastbereich bleibt indes gleich schlimm. Sie geht da sogar nach einer Weile aus, außer man dreht nun auf Leerlauf zurück (das brachte vorher immerhin nichts) oder gibt Vollgas.


    Testweise habe ich auch die Zündkerze gewechselt, was erwartungsgemäß auch nichts brachte; die alte hatte (direkt nach der Fahrt angeschaut) auch das rehbraunste Rehbraun, das ich je gesehen habe.


    Weitere Erkenntnisse:
    -Bei warmem Motor Choke betätigt: Motor geht aus.
    -Verbrauch auf den letzten 180 km: 2,6 Liter/100km. Und das trotz der Leerlauf-Gasorgien der letzten 30 km.
    -Ja, ich habe einen Filter in der Benzinleitung, Durchfluß scheint aber OK und der Fehler sollte dann vor allem bei Voll- aber nicht bei Teillast auftreten, oder?


    Habe auch in anderen Threads gesucht, aber nix gefunden was passen könnte.


    Im Prinzip möchte ich nur wissen, ob sichs lohnen könnte, den Versager nochmal auseinanderzunehmen. Falsche Bedüsung schließe ich aus, hatte ja vorher auch alles prima geklappt.


    Gruß Alex

    Wovor fürchtest Du Dich?
    Motorradfahrer und Mopedfahrer haben Radarfallen, wo sie sich nur hinhocken und Zeitung lesen während der Blitzer blitzt, nicht zu fürchten.


    Geblitzt wird nur von vorne!
    Ausschlaggebend für eine Fahndung nach dem Fahrer ist aber das Kennzeichen hinten.


    Bin mehrfach geblitzt worden auf dem Mopped, hatte nie Konsequenzen.


    Gruß Alex

    Diese Ansicht des TÜVlers hängt offenbar ja mit der (inzwischen gängigen?) Praxis zusammen, daß manche Versicherungen nichtmal die ABE sehen wollen, wenn man das Kennzeichen holt.


    Zumindest wird das hier im orum immer mal wieder so geschrieben. Wenn das stimmt ist das so richtig verantwortungslos.


    Gruß Alex