Beiträge von STORM

    Is ja lustig! Genau das Thema hat mich heute auch kurz beschäftigt. Habe gerade erst die Vorderbremse gerichtet.


    Net-Harry hat völlig Recht! Einstellen kann man nur am Griff. Sollte die Bremswirkung zu gering sein, kann man mit Zwischenlagen korrigieren.


    Bei meiner KR51/1 L ist die Vordere Bremse auch eher schwach, dafür ist die hintere richtig gut! Das ist meiner Meinung nach auch ganz ok so, denn es ist mir schon mehr als einmal passiert, dass mir das Vorderrad beim Bremsen auf nasser bzw. sandiger Straße abgehauen ist. Bin dabei auch schön auf die Birne gefallen.


    Mein Problem, das ich gerade gelöst habe war:


    Beim Bremsen hat die Vorderbremse geflattert. Also so komisch geruckelt. Lösung: Nabe am Vorderrad locker schrauben, Bremse kräftig anziehen, und bei angezogener Bremse Nabe festschrauben. Fertig!

    Hatte mal ein ähnliches Problem. Habe mir damals einen Wolf gesucht:


    4 verschiedene Zündkerzen versucht, 2 Vergaser, 4 Hauptdüsen, 2 Luftfilter, 2 Ansaugmuffen, 3 Isolierflanschdichtungen, 2 Teillastnadeln, 2 Benzinfilter und sogar einen Motor gewechselt. Problem nicht behoben.


    Bei mir war es so, dass die Schwalbe im Standgas und bei Halbgas perfekt und schön gelaufen ist, sobald ich Vollgas gegeben habe, ist sie abgekackt und völlig an Leistung verloren.


    Nur durch Zufall bin ich auf die Ursache gestoßen: Der Schlauch, der in den Luftfilterkasten führt, war vorne eingeklemmt bzw. eingeknickt. DIE SCHWALBE HATTE EINFACH ZUWENIG LUFT BEKOMMEN!

    Ich fahre guten Gewissens bei Rush-Our durch die wartenden Autoreihen so weit wie möglich vor an die rote Ampel. Natürlich mache ich das vorsichtig, also so, dass mir und anderen nichts passieren kann.


    Genau das ist ja das schöne am Mopedfahren! Man ist innerorts einfach wendiger und dadurch doch der schnellere.


    Kann mir nicht vorstellen, dass ich deswegen mal Ärger mit den Behörden bekommen könnte. Ärger mit den entnervt wartenden Autofahrern dagegen schon.


    Ein junger BMW-Fahrer war neulich so sauer, dass ich mich an der Ampel vor seine Karre gestellt habe, dass er mich gleich bei gelb mit quitschenden Reifen überholt, und mit einer Vollbremsung zu einem Auffahrunfall bringen wollte.


    Meine Reaktion: Stinkefinger raus, rechts eingeordnet und von dannen gefahren. War vielleicht auch nicht die feine, englische Art, aber mehr hatte ich dem Typen zu seiner Aktion nicht zu sagen.

    Hallo Dan,


    das Steuerteil ist soweit ich weiß nur bei elektronischen Zündanlagen dabei. Wahrscheinlich hast du eine Unterbrecherzündung. Die braucht diese Steuereinheit nicht.


    Du brauchst also einen Schaltplan für eine Unterbrecherzündanlage?

    mensch otto! genau das wird es sein! Beim Choke gibt´s keine Feineinstellung. Entweder Choke ist offen oder zu. Bei dir scheint er offen zu sein und wenn du zusätzlich Gas gibst, ersäuft deine Schwalbe.


    Du muss die Einstellschrauben für die Bowdenzüge so weit schrauben, dass der Bowdenzug richtig locker drin ist. Auf keinen Fall unter Spannung. Am besten sollte der Zug ca. 5mm Spiel haben, damit du beim Lenken und so nicht automatisch den Choke ziehst.


    Beim Gaszug sollte auch ein klein wenig Spiel sein. So um die 2mm.


    Vielleicht hängst du zum Einstellen den Choke ganz aus, und stellst dann den Leerlauf und das Gemisch ein. Wenn das passt, kannst du den Choke auch mit dranhängen.

    Wahrscheinlich eher umgekehrt. Deine Schwalbe bekommt zuviel Sprit und zuwenig Luft. Wie sieht denn die Zündkerze aus? Ist die Luftzufuhr ausreichend? Der Luftfilter sauber? Der Luftzufuhrschlauch frei und ohne Knick?

    zwaluw:


    Ich würde dir deinen Sperbermotor auch abkaufen, oder gegen einen KR51/1 Motor tauschen. Aber der Fairnesshalber muss ich dir trotzdem raten, den Motor bei Ebay mit guten Fotos und einer ausführlichen Beschreibung einzustellen. Du kannst die Auktion angstfrei mit einem Euro starten lassen.


    Ich denke, ein guter, funktionierender Sperbermotor ist rar, heißbegehrt und daher 100% ig für einen guten Preis verkaufbar.


    Ich würde ihn hauptsächlich deswegen nehmen wollen, weil ich gerne einen in meiner Sammlung hätte. Mir wäre er, wenn er wirklich gut in Schuß ist, bis zu 100 EUR Wert. Wenn einer den Sperbermotor aber unbedingt braucht, kann man auch schon, hm, mit bis zu 150 oder sogar 200 EUR rechnen?

    Solltest gerade den neuen Luftfilter mit etwas öl benetzen. Frag mich nicht warum, könnte ich dir nicht genau sagen, aber empfohlen wird es auf jeden Fall.


    Hab ich auch gemacht und der Filter erfüllt seinen Zweck. Du solltest den Filter danach abtropfen lassen. Du kannst das überschüssige Öl auch herausschleudern.

    Es sind nicht nur die Stehbolzen. Das war nur der Exitus für den eigentlich neuen, aber dennoch leidenden Motor. Jetzt ist halt überhaupt keine Kompression mehr vorhanden und die Schwalbe springt nicht mehr an.


    Die Kurbelwellenlager sind hin, der neue Zlinder hat viele feine, aber deutliche Rillen, alles klingelt und scheppert, er verliert Getriebeöl, brachte nur ganz am Anfang die normale Leistung, die Motorenlager zum Aufhängen sind schlecht, etc..


    Da wäre also schon so manches zu machen.


    Ich habe aber noch einen wunderbaren, gebrauchten Ersatzmotor herumliegen, der schon an die 11000 km auf dem Buckel hat. Der ist
    noch völlig original und sieht nicht schlecht aus. Zylinder und Kolben sind erstaunlich gut in Schuß, fast wie neu. Allerdings ist der schon seit mindestens 5 Jahren nicht mehr bewegt worden.


    Am schlauesten wäre wohl, bei dem Motor die Lager und Dichtungen zu erneuern. Aber der ist mir für Versuchszwecke zu schade. Von der Werkstatt regenieren lassen, ist fast so teuer, wie einen neuen, regenerierten Motor kaufen.


    Vielleicht baue ich den ja auch ohne weitere Regenerierung ein, damit ich wenigstens zur Arbeit fahren kann.

    Mann, das hört sich sooo gut an! :D Erst zusammen mit Experten basteln und lernen, anschließend gepflegt grillen und den Erfolg mit einem Bierchen feiern!


    Ehrlich, wenn ich sowas lese, möchte ich hier am liebsten aus dem klimatisierten und neonröhrenbeleuchteten Büro fliehen, Grillgut, Bier und Moped einpacken, und mit dem Kombi loseiern.


    Nur leider ist Regensburg im tiefsten Bayern, also am anderen Ende der Simsonmetropolen gelegen. Ein Nachbarschaftsbesuch wäre das dann nicht mehr, eher ein Kurzurlaub. :cry:


    In meiner Garage sind 4 Schwalben, davon auch eine richtig schöne alte KR51 BJ 68, die einer Sanierung bedürfen. Bei allen müsste der Motor mal aufgemacht und teilweise erneuert werden. Nach dem ersten selbstregenerierten Motor sind die weiteren wahrscheinlich stressfreier zu machen. Aber an den ersten mag ich mich einfach nicht alleine heranwagen.


    Meine Alltags-KR51/2 L hat seit gestern nun auch noch einen kapitalen Motorschaden. Habe den Zylinder kaputt repariert. Die Gewinde für die Stehbolzen waren schon schwach, und ich habe 2 davon endgültig getötet. Bin jetzt also wieder Fußgänger :shock: Wenn der nächste Lohn kommt, muss ich mir wahrscheinlich wieder einen kompletten neuen Motor bei Ebay kaufen, damit ich bald wieder fahren kann. Also schon wieder eine Katze im Sack für teures Geld anschaffen in der Hoffnung das die länger als 800 Kilometer Fahrtzeit durchhält X(

    Gestern ist mir etwas extrem dämliches passiert:


    Habe den Zylinderkopf abgenommen, um mal nachzusehen. Beim Montieren habe ich aber wahrscheinlich die Schrauben zu fest angezogen. Jetzt sind die beiden Zuganker auf der rechten Seite von vorne locker!


    Man kann den Kopf nicht mehr richtig festschrauben, weil die Schrauben durchdrehen. Raus bekomme ich sie auch nicht, weil sie einfach keinerlei Widerstand mehr haben. Die Gewinde am Motorblock sind wohl einfach im Eimer.


    Und jetzt? Was kann ich tun?

    Bin gerade in einer ähnlichen Situation. Hatte einen neuen, bereits regenerierten Motor samt Zylinder, Zündung und Vergaser gekauft. Leider war der von einem Anfänger regeneriert worden. Nun scheint die Kurbelwelle bzw. die Kurbelwallenlager schon nach 800 km das zeitliche gesegnet zu haben. Das hat auch den Zylinder in Mitleidenschaft gezogen und die Leistung schwindet täglich.


    Nun überlege ich, den Motor selbst zu regenerieren. Habe aber keinerlei Erfahrung und fürchte wieder etwas kaputt zu reparieren. Auf der anderen Seite, macht man wertvolle Erfahrungen, wenn man sich selbst heranwagt. So einfach wie Lego ist das wahrscheinlich nicht, aber auch kein Hexenwerk.


    Die Alternativen zum Selbermachen wären, vom Profi machen lassen, oder gleich einen neuen Motor kaufen. Habe bei ner Werkstatt gefragt. Der Preis für die Regenration wurde auf ca. 200 EUR geschätzt.


    Einen kompletten Motor mit allem drum und dran bekommt man aber auch bei Ebay zwischen 160 und 250 EUR. Nur weiß man halt nicht, ob der Macher das auch wirklich gut hinbekommen hat. Habe ja schon mal schlechte Erfahrungen damit gemacht.


    Eine andere Alternative wäre natürlich, wenn ein Könner das privat übernimmt. Vielleicht jemand aus dem Forum, der schon ein paar Motoren zusammengebaut hat?


    Bin selbst noch am überlegen.

    Mensch, dass ihr sowas immer so eng sehen müsst...


    Gut, eine weggekratzte Motornummer wirft vielleicht Fragen auf. Eine der möglichen Antworten könnte vielleicht Diebstahl sein, aber doch nicht zwingend. Wer interessiert sich für eine Motornummer? Seid mal ehrlich. Habt ihr jemals die Motornummer für irgendetwas gebraucht oder irgendwo angeben müssen?


    Auf die Rahmenmutter kommt es an!


    Um ganz sicher zu gehen, könnte man vielleicht versuchen, anhand der Motornummer zu prüfen, aus welchem Jahr und für welches Modell der Motor bestimmt war. Wenn die Daten mit dem Moped zusammenpassen, wäre mir der Rest egal.


    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die Polizei auf dem verdreckten und verschmierten unter dem Vergaser und so nach der Motornummer sucht. Wozu denn auch? Mit welcher Datenbank will man die Nummer vergleichen? Und wenn mich die Polizei wirklich fragen würde, warum die Motornummer verkratzt ist, würde ich sagen: "Weiß ich nicht, war schon so. Habe ich gebraucht so gekauft" und fertig.

    Genau darum ging´s! 2 Vee-Rubber sind günstiger als Heidenau, trotz Versand. Wer ein wenig im Netz schaut, findet sogar noch günstigere Angebote. Hatte schon 2 inclusive Schläuche für 33 Euronen gesehen.
    Dann bekommste die auch bequem nach Hause geliefert.


    Tja, wer rechnen kann......


    Die Vee-Rubber sind richtig schön weich. Das Einbauen war auch überhaupt kein Stress. Sind reinforced (verstärkt) und bis 100 km/h zugelassen.

    Ganz so pauschal kann man diese Frage finde ich nicht beantworten. Im Endeffekt hat net-harry völlig Recht! Wenn man sich heranwagt, den Mut hat sich einem unbekannten Gebiet zu widmen, Geduld, Zeit und etwas Beharrlichkeit mitbringt, wird man durch den eigenen Zusammenbau richtig belohnt.


    Du weißt dann einfach wie so ein Ding funtioniert und kannst die ganze Wartung und so ohne Probs selbst erledigen. Du bekommst ein Gefühl für dein Baby und weißt rechtzeitig bevor das System versagt, wo du den Schrauber ansetzen musst.
    Und: du weißt, das alles passt, wenn du´s selbst gemacht hast.


    Aber:
    Wenn man in dem Gebiet wenig oder keine Ahnung hat, noch keine oder wenig Schraubererfahrung mitbringt und keine ausreichend ausgestattete Werkstatt mit Platz für´s Möp auweisen kann, ist es eine echte Herausforderung. Aber eigentlich nur für die Geduld.


    Man kann als Anfänger sehr viele Fehler machen, ohne sich dessen Bewusst zu sein. Bei meiner ersten Schwalbe z.B. wollte ich vor dem ersten Start erstmal das Herzstück, nämlich den Motor begutachten und säubern. Zylinder abgemacht, Kolben mit Hammer und Schraubenzieher rausgeschlagen, Kolbenringe mit Gewalt herausgepopelt, einen kräftigen Schluck Motoröl ins Motorgehäuse gekippt, und dann alles irgendwie zusammengebaut. Heute wundert mich, dass das Moped noch lange lief, nachdem ich es als Ahnungsloser kaputtrepariert hatte.


    Mein zweites Projekt, ein Jahr später, habe ich erst nach einer Sammlung von Basiswissen über Zweitakt-Technik, Simson-Modellgeschichte und ausloten der Simsonhändler im Netz begonnen: Eine KR51/2L komplett zerlegt und fast vollständig mit Neuteilen wieder zusammengebaut. Hat statt den geplanten 3 Tagen, fast 5 Wochen gedauert, aber es hat sich gelohnt! Bin echt zufrieden mit der Arbeit. Und was ich dabei alles gelernt habe! Schaltpläne lesen, Metallbearbeiten, Zweitakttechnik verstehen, und und und.... Ich kenne mein Babe jetzt in und auswendig, und schraube aus wahrem Vergnügen an ihr rum.


    Ein Kumpel von mir hat eine Kreidler Florett Bj. 68. Der hat die in den letzten 10 Jahren mindestens 20 mal komplett zerlegt und wieder zusammengebaut. Das Ding steht da, besser als neu. Viel besser! Der Kumpel könnte das Ding im Dunkeln in wenigen Stunden bis auf die letzte Schraube zerlegen und wieder zusammensetzen.


    Wer aber das Schraubervergnügen nicht unbeding kennen lernen möchte und sich das nicht im geringsten als Hobby vorstellen mag, sollte sich wirklich überlegen, ob sich die Mühe, Zeit und das Geld lohnt, selbst Hand anzulegen.


    Man gewinnt eigentlich in erster Linie an Erfahrung. Selber machen kann manchmal auch teurer als fertig kaufen werden. War bei mir so. Für den Neuaufbau habe ich mit allem drum und dran ca. 700 bis 850 Euronen ausgegeben, davon nur 120 für das Basismoped....


    FAZIT:
    Wenn du lernen und fühlen willst, mach´s selber, aber informiere dich vorher schon mal. Hier im Forum und in Büchern von Erhard Werner findest du was du brauchst.
    Wenn du sparen und fahren willst, greif bei so einem Schmuckstück zu. 6 bis 750 Eur ist das schöne Stück schon wert. Man kann aber bei Ebay auch ähnlich schöne Stücke ab einem Eur finden, aber nicht jeden Tag.


    Mein Tip:


    Hole dir für den Anfang eine mit einem topfitten Motor. Eine bei der die Technik schon erneuert wurde oder noch ganz gut in Schuß ist, aber z.B. noch ein paar Rahmenteile fehlen, etwas an der Optik, am Fahrwerk oder so gemacht werden muss zu einem guten Preis.

    ok, das ist mal ein interessanter Tip! 1:25 er Gemisch wird demnach dann auch nicht förderlich sein, oder?


    Vielleicht steige ich bei den ersten 2 Tankfüllungen mit den syntetischen Öl auf mineralisch um.

    Schön fetten, das ist schon mal ein Anfang.


    Kann aber auch sein, dass Gasgriff und Gasschieber nicht mehr richtig ineinander greifen und der Gasgriff aus der vom Gasschieber vorgegebenen Bahn springt. Vielleicht sind die Kanten oben am Schieber nicht mehr richtig kantig sondern schon sehr rund.


    Oder: Der Gasgriff hat zuviel Spiel zwischen der Abgrenzung zwischen Gasgriff und Lenkerende? Dadurch würde die Erhöhung im Gasgriff nach Vollgasstellung auch aus der Führung des Gasschiebers gleiten und evtl. nicht mehr richtig wieder in die Führung zurückfinden.


    Wie ist das denn mit dem Gasgriff? Klemmt der in einer Stellung fest und lässt sich nicht mehr vor oder zurück bewegen, oder bleibt der Gasgriff in der falschen Stellung beweglich?