Beiträge von DerNico

    Ja ich weiß, dieser Thread ist schon was älter. Aber da er immer noch über die Suchfunktion von vielen gelesen wird, möchte ich etwas dazu schreiben.


    Und zwar zum Beitrag von möffi vom 30.08.2007:


    Deine Behauptung ist falsch. Egal ob durch die geschobene Kurzschwinge beim Bremsen durch das entstehende Moment ein Anti-Dive-Effekt entsteht, also das Moped vorne hoch kommt statt einzutauchen, das Vorderrad wird beim Bremsen immer auf die Straße gedrückt. Immer sehr viel stärker als das Hinterrad.
    Es bringt also nichts für die Bremswirkung, wenn man erst hinten und dann erst vorne bremst. Die Bremswirkung ist am besten, wenn man beide Bremsen gleichzeitig betätigt.


    Der Anti-Dive-Effekt der geschobenen Kurzschwinge hat sogar einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Telegabel: taucht die Telegabel beim Bremsen ein, wird die Feder vorgespannt. Dadurch reagiert sie nicht mehr so empfindlich auf Fahrbahnunebenheiten. Die Federung verschlechtert sich also, wodurch der Fahrbahnkontakt auch schlechter wird.
    Bei der geschobenen Kurzschwinge, wie bei der Schwalbe also, wird das Federbein beim Bremsen nicht zusammen gedrückt. Das Federbein spricht also noch genauso fein an wie beim Fahren. Daß sich die Schwalbe vorne hoch drückt behindert auch nicht das Einfedern beim Unebenheiten. Auch wenn das vom Gefühl her anders zu sein scheint.
    Das einzige, was negativ sein kann: wenn sich die Schwalbe soweit hoch drückt, daß das Federbein ganz ausgezogen wird - dann kann das Rad nicht mehr in Schlaglöcher ausfedern. Dann hat das Vorderrad keinen Kontakt mehr zur Fahrbahn. Das sollte aber nicht passieren wenn der Fahrer nicht gerade ein echtes Fliegengewicht ist...

    Zd1211: da hast Du sicherlich recht. Aber wenn es zu einem bestimmten Stromwert einen bestimmten Widerstand gibt, dann sollte es auch einen Widerstandswert für Null Strom geben? Ich schraube sonst an Motorrädern und da gibt es in den Bucheli-Reparaturanleitungen immer für die LiMa und Steuergeräte etc. Widerstandsübersichten, mit denen man zumindest feststellen kann, ob das betreffende Bauteil kaputt ist. Wenn die Widerstandswerte stimmen, kann natürlich immer noch ein Fehler bei warmem Bauteil auftreten. Aber wenn die Widerstandswerte gar nicht passen, dann ist das Bauteil mit Sicherheit kaputt.


    net-harry: Die Leitungswiderstände müßten ja bei meinen 3 Messungen immer die gleichen sein. Ich denke also, wenn ich bei dem einen Spulenteil 0,2 Ohm messe, liegt der reale Wert der Spule irgendwo unter 0,2 Ohm und damit würde es ja zu Deiner Aussage passen, daß der Spulenwiderstand sicher deutlich unter 1 Ohm liegen sollte. Und der gemessene Wert von 5,5 Ohm wäre folglich deutlich zu groß und da sollte ich den Fehler suchen. Du hast mir also schon geholfen, da ich vorher nicht abschätzen konnte, in welcher Größenordnung die Widerstandswerte liegen, da z.B. bei Motorrad-LiMas Widerstandswerte von 300 Ohm nicht selten sind... allerdings sind diese LiMas ja auch ganz anders aufgebaut?


    ok, also Lötstellen und Kabel zur Ladespule checken und im Zweifelsfall für 10,- ne neue einbauen :-)

    Hi,
    ich hab hier nichts gefunden :-(


    Kann mir jemand die Widerstandswerte der Ladespule nennen?
    Also einmal vom Anschluß für das Bremslicht zu Masse (1), dann Anschluß Bremslicht zu Anschluß Rücklicht/Batteriespeisung (2) und dann schlußendlich Anschluß Rücklicht/Batteriespeisung zu Masse (3).


    Ich messe für (1) 5,7 Ohm, (2) 0,2 Ohm und für (3) 5,5 Ohm. Die 5,5 Ohm kommen mir zu hoch vor? Jedenfalls habe ich die Spule in Verdacht...


    Danke schonmal!!

    GeroM: vom Nocken aus in Raddrehrichtung, also links wenn Du so drauf schaust.


    klappfallscheibe: aha, es geht also um das bessere Hebelverhältnis beim außen liegenden Hebel. Muß die Bremsankerplatte (ich denke das ist mit Bremsschild gemeint?) von einer S50/51 stammen, oder paßt das von jeder Simson, also auch vom Schwalbenhinterrad?
    Ist der Spreiznocken dieser Bremsen auch symmetrisch, oder wird da schon der auflaufende Belag stärker an die Trommel gedrückt? Also, sollte man den Nocken auch bearbeiten?

    Hallo,
    kann mal jemand erklären, was genau da gemacht wird? Hinterradbremse ins Vorderrad? Warum? Ist der Nocken da anders? Ist die Laufrichtung anders? Wie ins Vorderrad bauen?
    Aus den zwei Seiten hier bin ich nicht schlau geworden. Scheinbar wissen alle was gemeint ist, aber keiner erklärt's :-(


    Danke!


    Nico