Diese simplen Dinger sind keine Regler und keine Gleichrichter, es sind Spannungsbegrenzer. Sie arbeiten (so wie der AC-Begrenzer der VAPE z.B. auch) einfach durch periodisches Kurzschließen der Spule. Dadurch entsteht die Leistung erst gar nicht, es ist keine Wärme abzuführen. Anschluss ist einfach, zwischen zu begrenzender Spannung und Masse. Der Strom fließt nicht durch dieses Gerät.
Gepfuscht ist das nicht, ganz im Gegenteil. Es gibt Betriebssicherheit.
Damals in den frühen 1960er Jahren war das nicht machbar, deswegen hat man ja dieses Gedöns mit exakt ausbalancierten Spulen- und Glühlampen-Leistungen und Drosselspule und Zeug. Heute, wo ein AC-Begrenzer ein simpler Halbleiter ist und ein ordentlicher Gleichrichter/Regler für den DC-Kreis auch kein Kostenfaktor mehr ist, kann man das besser machen - und dann ist nicht immer gleich alles dunkel, weil eine Lampe ausfällt und der Rest zu viel Spannung bekommt und zwei Sekunden später mitstirbt.
Spätere Simson-Modelle machen das ja schon vor - Lichtspule mit Leistungsüberschuss, AC-Begrenzer, Brückengleichrichter und elektronischer DC-Regler und Blinkgeber.
Der zentrale Punkt an der Sache ist, dass heutige Glühlampen natürlich mit der Erwartungshaltung einer ordentlich geregelten Spannung gefertigt werden. Die alten DDR-Teile waren robuster, aber im Gegenzug auch lichtschwächer - es gibt hier nur entweder oder.