Beiträge von Restaurator

    Wenn du die neuen Backen mit 2 mm Zwischenlagen unterlegen kannst, und das Bremsschild sich noch in die Trommel fügen lässt, was sind denn das für Backen gewesen?


    Wenn du neue BB montierst, sollte der Außendurchmesser der BB bei 124,6 mm liegen. (nach der Montage messen)
    Es währe dann unmöglich 2mm Distanzplatten zu verbauen, und das Bremsschild in die Trommel zu fügen.


    Gruß Peter

    Wenn du für vorne auch Hydraulikdämpfer haben willst, musst du dir z.B. bei der Fa. Schwarz welche dafür anfertigen lassen. Diese benötigen an der oberen Aufhängung eine zusätzliche Mutter, und die Hülse der Reibungsgedämpften Federbeine (die ist vom Durchmesser kleiner).


    Die normalen Hydraulik Federbeine passen oben sonst nicht in die alten schmalen Kotflügel!


    Gruß Peter

    Der Beschreibung nach, sehe ich auch die Batterie als die Ursache.


    Dieses kann zuverlässig verhindert werden, wenn die Batterie mit einem langen Überlaufschlauch für die Säure versehen wird. An ihr ist auch extra ein Stutzen dafür vorhanden, wo dieser aufgesteckt werden kann. Die Schwalbe hat im Originalzustand unten am Knieblech eine Strebe mit einer Bohrung für diesen Schlauch! Dieser soll dort durchgesteckt werden, und einige cm darunter abgeschnitten werden.


    Wenn diese Strebe vorhanden, und richtig herum montiert ist, ist die Bohrung dafür in Fahrtrichtung gesehen rechts. Der den Schwalbe Batterien beiliegende Schlauch, ist zu kurz, und kann hierfür nicht verwendet werden.


    Ich benutze dafür immer den Entlüftungsschlauch 4x6 (1m lang) (MZA Nr. 81026-00S) wie er sonst
    üblicherweise für den Vergaser verwendet wird.


    Gruß Peter

    Bei den originalen Tanks wurden die Haltelaschen direkt an den Tank angebraten. Dieses hat genauso zu Problemen geführt, wie bei den Nachbautanks von FEZ und MZA. Beide lassen vermutlich beim gleichen Hersteller in China produzieren.


    Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die originalen Tanks wesentlich länger dicht blieben, als der Nachbau.


    Das generelle Problem bei beiden Tanks (direktes Anbraten von dicken Laschen an dünnen Tank, bzw. Anpunkten von dünnerem Blech mit dem Tank) ist die Tatsache, dass erhebliche Vibrationen auf die Konstruktion ausgeübt werden.


    Wenn der Tank korrekt mit Distanzhülsen, Gummis usw. montiert wird, werden über die Distanzhülsen die Vibrationen vom Rahmen, 1:1 auf die Haltelaschen übertragen. Daran ändern auch die beiden Gummis je Seite an denselben nichts. Es handelt sich hier für die Konstruktion, in Bezug auf die Vermeidung von Vibrationen, um eine klassische Fehlkonstruktion! Eine reine Gummilagerung wäre nur dann vorhanden, wenn die Distanzhülsen nicht verbaut werden würden. Jedoch hätte man dann selbstsichernde Schrauben verwenden müssen, damit die Muttern der Verschraubung sich nicht durch ein Nachlassen der Vorspannkraft der zusammengedrückten Gummischeiben, von selbst lösen. Heute kennen wir die Selbstsichernde Mutter mit Kuststoffeinlage, die dieses verhindern!


    Im Prinzip wurde bei den Nachbautanks schon der meiner Meinung nach "richtige Weg" bereits verfolgt. Das anschweißen der Haltelaschen auf einem separaten Halteblech.


    Dummerweise wurde dieses Blech mit der Haltelasche jedoch mittels Punktschweißverbindung mit dem Tank verbunden. Und genau hier entstehen immer wieder die kleinen Risse, die die Suppe nach unten auslaufen lassen.


    Mein Vorschlag gegenüber MZA war folgender:


    Die Haltelasche wie gehabt auf den Blechträger anzuschweißen, und das Ganze an den Tank anzukleben. Selbst wenn mal so eine geklebte Haltelsche sich mal vom Tank lösen würde, wäre der Tank noch dicht. Ich habe erleutert, dass wir heute mit Klebeverbindungen teiweise so weit sind, dass in verschiedenen Fällen, wie hier, Schweißen völlig entbehrlich ist.


    Bisher ist man meiner Argumentation nicht gefolgt. Die aktuellen Tanks von MZA haben nun vier Punktschweißpunkte pro Seit, die vom Augenschein schwächer ausgeführt sind, als bei den Vorgängern. Ob die nun länger halten, vermag ich aktuell nicht zu beurteilen.


    Gruß Peter

    Wir hatten heute ein KR 50 Rad zum Einspeichen. Bei FEZ werden hierfür VA-Speichen 175mm (an gewerbl. Händler) verkauft, die ich auch dort bestellte. Das sind wohl die oben verlinkten.


    Die 175er Speichen sind aber zu lang! Es ist mir zwar gelungen, das Einspeichen damit trotzdem hin zu bekommen, jedoch müssen fast alle Speichen bis zu Nippel runter geschliffen werden! des weiteren waren drei Nippel bis zum Ende des Gewindes gedreht, so das beim eventuellen späteren Nachspannen hier nichts mehr geht.


    Leider hatte ich vorher die Länge nicht nachgeschaut, und lese jetzt die von Tobias richtig angegebene Länge von 172 mm.


    Mein Fazit: Ich kaufe diese Speichen nur noch im Fachhandel, in der passenden Länge!


    Gruß Peter

    Hallo Bernd,


    wie du schon richtig bemerkt hast, kann man am SR-Roller gepulverte und lackierte Teile haben.


    Ich würde mal behaupten, dass das Baujahr alleine keine sichere Aussage darüber ermöglicht. Fakt ist aber, je jünger, umso mehr gepulvert.


    Gruß Peter

    Hallo kbup,


    an einer KR51/1 oder 2 gehört kein Nabentachoantrieb. Üblicherweise wird hier das Tachosignal vom Tachoantrieb im Limadeckel entnommen.


    Es ist übrigens in der Tat so, dass an der Tachowellenseite, die in den Nabenantrieb geführt wird, ein Vierkantadapter aus Kunststoff auf den Vierkant der Welle gesteckt werden muss.


    Es liegt also der Verdacht nahe, dass dein alter Adapter defekt ist, und noch in der Antriebsschnecke steckt. Und wenn die Reste nicht entfernt werden, passt die Welle mit dem neuen Adapter nicht in den Antrieb. Es kann natürlich auch sein, das die Welle vorher nicht korrekt montiert war, und der Tacho deshalb nur wenige Km funktioniert hat. Aber aus der Ferne ist eine Diagnose schwierig...


    Mein Tip, gerade für die Schwalbe: Das Verbauen, was auch ans Moped gehört,


    Gruß Peter

    Der "oldispezi" schreibt genau, wie es ist.


    Einige sind gekennzeichnet, die meisten aber nicht.


    Wenn man die DDR-Felgen jedoch mit den MZA-Alufelgen direkt vergleicht, ist klar zu erkennen, dass die DDR-Felgen grober gefertigt sind, als die Nachbaufelgen. Insbesondere wo die DDR-Felgen durch Schweißen verbunden sind, sind die Schweißstellen derart grob beschliffen, wie ich es sonst nur von russischen Felgen kenne, weil diese sind noch schlechter verarbeitet sind.


    Einen deutlichen Hinweis auf die zweifelhafte Qualität der DDR-Felgen, liefert auch DAS BUCH. Hier kann jeder nachlesen, dass 2 mm Seitenschlag, und 2 mm Höhenschlag des Laufrades innerhalb der Werkstoleranz der Simsonräder liegt. Die MZA-Laufräder liegen deutlich unterhalb der Werksvorgabe von Simson. Und das kann ich nur begrüßen!


    Wenn du ein perfektes Laufrad haben möchtest, musst du es dir selber zusammen stellen. Die Nabe original DDR mit Stahlbremstrommel, die Speichen in Edelstahl, und die Felge poliertes Aluminium von MZA. Diese Konfiguration ist aber deutlich teurer, als ein neues Laufrad wie zuvor beschrieben von MZA! Diese haben eine Bremstrommel aus Grauguss. Hierbei ist die Bremsleistung deutlich geringer, als bei Stahl-Bremstrommeln.


    Gruß Peter

    Die Zeiten, wo für 40-50€ Zylinder geschliffen und mit originalen DDR-Kolben versehen werden, gehören seit Anfang dieses Jahres der Vergangenheit an. Dieses gilt insbesondere für die Zylinder der M5XX Serie. Auch für uns Händler, haben sich die Preise fast verdoppelt! Den Schleifereien ist natürlich auch nicht entgangen, dass bei ebay mittlerweile für originale Kolben locker 25€ bezahlt werden.


    Warum sollten sie, die immer weniger werdenden Originalkolben, zum Preis eines billigen Nachbaukolben verscherbeln? Ehrlich gesagt hat es mich immer gewundert, dass das solange von den Schleifereien gemacht wurde.


    Vor ca. 6 Monaten ist bei ebay eine neue originale Zylindergarnitur für ein M5XX-Motor für 225€ versteigert worden. Im Jahre 2001 kostete diese beim Simson Händler 245 DM. Eine interessante Entwicklung der Preise, wie ich finde.


    Natürlich gibt es eine ganze Reihe Anbieter, die das Zylinderschleifen günstig anbieten. Allerdings schreiben sie nichts über den Kolben, der als "Beigabe" im Preis enthalten ist. Dieser ist i.d.R. billigster Nachbaumist, daher auch der Preis! Einige machen Werbung mit dem Begriff K20 Kolben, obwohl es ein Billigkolben aus Asien ist, wo auf Wunsch des Bestellers, "K20" mit eingegossen wurde......


    Jeder hat also die Wahl: Original Zylinder schleifen und mit entsprechenden Kolben versehen zu lassen und den Preis zu akzeptieren, oder die billigeren Nachbau Garnituren zu nehmen. Mit Glück können auch diese genauso lange, wie eine Originale Garnitur halten, wie ich es selbst mehrmals erlebt habe. Allerdings wurden diese damit bestückten Fahrzeuge, auch immer penibel gewartet.


    Gruß Peter

    . Da fehlt ein Lager und das Distanzrohr. Eisenspäne waren auch viele drin. Sauerei...


    Für einige "Bastler" müsste die Höchststrafe, und zwar ein Werkzeugbenutzungsverbot auf Lebenszeit eingeführt werden. Wer solch einen lebensgefährlichen Mist macht, hat an Fahrzeugen nichts zu suchen. Deiner Schlussfolgerung (Sauerei) schließe ich mich gerne an.


    Wenn du neue gekapselte Lager für dein Rad verwendest, benötigst du die Gummiabdeckungen, die von außen auf die Lager kommen, übrigens nicht!


    Gruß Peter

    Wie auf dem Kolben und der Innenseite vom Deckel gut zu erkennen ist, sind wohl einiges an Fremdkörpern durch den Auslass geprügelt worden. Das sollte so jedenfalls nicht aussehen!


    Entweder waren es Teile vom Kolbenring(e) oder vom Kurbelwellenlager. Die Laufbuchse sieht auch nicht mehr so toll aus.


    Nimm also den Zylinder runter, und prüfe die KW und die Ringe.


    Gruß Peter