Beiträge von ExceptionHandler

    Servus zusammen,


    nachdem es wieder einige Zeit relativ gut ging tauchte gestern das Stottern wieder auf.
    Seit dem letzten Update habe ich einen neuen Vergaser und eine neue Zylindergarnitur verbaut, mit der anfangs auch alles gut lief.


    Ich werde das Gefühl nicht los, dass es doch irgendwas mit dem Gemisch ist. Vorgestern war ich tanken: 100ml Zweitaktöl reingekippt und dann 5l Normal drauf. Danach bin ich noch ca. 15km gefahren. Als ich dann am nächsten morgen los wollte hatte wieder die bekannten Probleme mit Stottern. Ohne dass ich sonst auch nur irgendwas am Moped gemacht hätte!


    Nachdem ich dann gestern und heute noch einge Zeit probiert habe, immer mal wieder angeschoben habe und langsam ein paar hundert Meter gefahren bin war das Stottern dann heute nach mehrmaligem Hochjagen des Motors im Leerlauf plötzlich wieder weg. Als ob sich beim Tanken irgendwas im Tank tut, was sich dann nach ca 15km im Vergaser absetzt und nun nach elendigem Hin und Her wieder verabschiedet hat. Ich glaube tatsächlich, dass das Problem bisher nahezu IMMER aufgetreten ist nachdem ich getankt habe. Und egal was ich dann probiert habe, nach ewigem Hin und Her hat es sich dann meistens wieder von selbst verabschiedet. Dache zwischenzeitlich es läge vielleicht daran, dass ich erst Öl drauf kippe und dann Benzin danach, so dass sich das Öl nicht so richtig auflösen kann oder so, aber ich meine es sei auch schon mal passiert als ich an einer Zweitaktsäule direkt 1:50 getankt habe.


    Hat irgendwer ne Idee was in Verbindung mit Tanken zu solchen Symptomen führen kann? Tank habe ich wie oben beschrieben schon sauber gemacht, Vergaser ist neu und korrekt eingestellt.


    Danke und Gruß,
    Sebastian

    Servus,


    ich kann mich anschliessen. Die Birne meiner 51/2 geht auch alle paar Wochen kaputt und ich weiss nicht wirklich woran es liegt.


    Zur Tachobeleuchtung: Die Birne sitzt in einer Fassung am Zündschloss. Geht bei mir übrigens auch ständig kaputt...

    Hi,


    danke schonmal für die Antworten!


    @möffi: Worauf muss ich genau achten, wenn ich das Pleuel auf Spiel überprüfe? Wie darf es sich bewegen, wie nicht? Und was genau meinst Du mit "Schiebebetrieb"? Falls neben Zylinder/Kolben/Ringen auch das untere Pleuellager betroffen ist muss die Kurbelwelle raus was dann Motor spalten heisst?

    Tag zusammen,


    habe seit kurzem extrem unangenehme Geräusche aus dem Motorraum meiner KR51/2, insbesondere wenn ich z.B. bei Vollgasfahrt einfach nur das Gas wegnehme OHNE auszukuppeln, also mit eingekuppeltem Gang "weiterrolle". Wenn ich auskupple werden die Geräusche deutlich leiser, aber gesund hört sich das auch nicht an, ebenso im Leerlauf.
    Hinzu kommt sporadisch ein deutlicher Leistungsverlust, ab und zu komme ich kaum über die 50km hinaus, ein paar Minuten später geht sie dann wieder bei leich abschüssiger Strasse bis 70 laut Tacho. Insbesondere bergauf hört man dem Motor die Qual deutlich an. Mit warm/kalt hats nichts zu tun.
    Auspuff ist sauber, Vergaser ist sauber, korrekte Bedüsung, Tank erst vor kurzem entrostet, Getriebeöl fast neu, Zündung ist eingestellt.


    Mir kommts so vor, als kämen die Geräusche aus dem Zylinder. Kann es sein, dass der hinüber ist? K.a. wie viel der genau gelaufen hat. Kolbenringe habe ich vor einigen Wochen erneuert, sonst kann ich über die Garnitur aber nicht viel bzgl. Alter oder Verschleiss sagen...


    Habe zwei Videos gemacht, kommt leider nicht soo gut rüber das Geräusch, aber vielleicht hilft es bei der Diagnose trotzdem:
    Video 1, Gasgeben im Stand: http://www.youtube.com/watch?v=N3DuJTsMpQY
    Video 2, während der Fahrt wie oben beschrieben. Bei hoher Drehzahl Gas weggenommen ohne auszukuppeln. Hier rappelts und schepperts wie bescheuert: http://www.youtube.com/watch?v=NpbVHChJxVk


    Es ist nicht nur das relativ hohe Rasseln was man auf dem Video am ehesten hört, sondern insbesondere bei der eingekuppelten Gaswegnahme ein Geräusch das etwas von ner Kreissäge im Zylinder hat...


    Grüße,
    Sebastian

    Hi,


    dachte ich auch, doch genau das war das Problem. Die eine Seite des Hahns ist unter der Citronensäure total aufgeweicht, man konnte das Gewinde dann mit der Hand wegbröseln...


    Wie auch immer, das ist ja (leider) nicht der Grund für das aktuelle Problem.


    Zur Zündung: Kondensatorabstand und Zündzeitpunkt habe ich vor einiger Zeit nach Einsetzen eines neuen Halbmondes in die Kurbelwelle neu eingestellt.

    Oh mann...
    Vollkommen rostfreier Tank, neuer Benzinhahn, sauberer Vergaser: Ein paar Mal zur Arbeit hat geklappt, nun heute auf dem Rückweg wieder extremes, immer schlimmer werdenes stottern bis an weiterfahren wieder nicht zu denken war. Genau die Anzeichen wie vor der Tankreinigung.


    Ich dann heute nochmal den Tank abgeleuchtet, scheint mir aber alles bestens sauber und rostfrei. Vergaser nochmal aufgemacht, auch sauber. Schwimmerstand war ja eigentlich schon eingestellt. Habe dann heute noch mit nem Senfglas verifiziert, dass tatsächlich alles stimmt: 9mm vom oberen Rand ohne Dichtung gemessen. Mit der Dichtung dürften das dann so ziemlich die 8mm Soll sein.


    Nachdem ich alles wieder dran geschraubt habe und die Zündkerze nochmal getauscht habe, lief sie auch erstmal wieder, obwohl ich (wie schon so oft) eigentlich nichts verstellt habe... Die Kerze war ziemlich lose, das hat mich stutzig gemacht, war aber glaube ich vorher nie ein Problem. Mit der neuen Kerze bin ich dann einige km Vollgas gefahren. Bis auf gefühlt etwas weniger Leistung als normal alles gut gegangen, kein Stottern. Kontrolle des Kerzengesichts zeigte dann einen schneeweissen Isolierkörper und insgesamt war der gesamte Motorblock inklusive Vergaser auch extrem heiss.
    Ich habe allerdings keine Idee, woran das noch liegen kann. Gemisch passt eigentlich, Nebenluft evtl, wenn ja woher? Flansch habe ich ja komplett plan gefeilt.
    Kann es sein, dass sich der Vergaser durch die starke Hitze irgendwie verstellt? Ist es normal, dass der sehr warm wird?


    Bin langsam echt am verzweifeln...


    Grüße,
    Sebastian

    Soo, Tank ist wieder drin. Benzinhahn ist bei ganzen Aktion leider über die Wupper, daher habe ich jetzt auch einen neuen, die sind ja scheinbar ohne Wassersack, aber passt schon.
    Vergaser natürlich auch nochmal sauber gemacht und aktuell läuft sie auch. Mal schauen ob das morgen und nach dem nächsten Tanken dann auch noch so ist...


    Ich werde berichten. An alle Helfer vorab schonmal vielen Dank für die Vorschläge und Tips!!


    Grüße,
    Sebastian

    Jo, habe vorsichtshalber sowieso mal einen neuen Benzinhahn bestellt. Ansonsten gibt es nach 24 Stunden in Citronensäure zu berichten, dass sehr viel Rost gelöst ist und rausgespült wurde, allerdings noch nicht alles. Habe dann eben nochmal ordentlich durchgespült, bisschen getrocknet und dann mit Spaxschrauben nochmal mechanisch gereinigt. Aktuell liegt er nun im zweiten Säurebad, ich hoffe, dass morgen auch der letzte Rost raus ist und ich das gute Stück dann nach Trockung wieder einbauen kann, wenn hoffentlich morgen auch der neue Hahn kommt.
    Zur Trocknung: Grob mit Zewa, mit Spiritus das Wasser binden und dann einfach stehen lassen oder wie bekomme ich den von innen am besten und schnellsten wieder trocken?

    So, Tank liegt ausgebaut auf dem Balkon, bis unter den Rand voll mit in Wasser gelöster Zitronensäure.
    Der Filter, der innen auf dem Benzinhahn steckt war unten relativ dreckig und vor allem schon eingerissen, so dass dort schonmal Dreck ungehindert in den Feinfilter im Wassersack konnte. Der war allerdings relativ sauber?!? Hilft für den Grobfilter im Tank nur ein neuer (müsste ich bestellen) oder kann man da irgendwie improvisieren?
    Dann noch eine Frage zum Benzinhahn selbst: Wie mache ich den am besten sauber? Alles in Waschbenzin einlegen und durchblasen, wie die Düsen im Gaser?

    Moin,


    Vergaser ist der 16N1-12. Nebenlufttest habe ich schon gemacht, hat nichts ergeben. Ich glaube mittlerweile auch nicht mehr, dass das Problem mit dem Ausbau zu tun hatte, vermutlich war es auch dort so, dass ich kurz vorher getankt habe. Aktuell ist das Problem ja nun wirklich allein durch das Tanken entstanden, so dass ich auch die Rostprobleme als wahrscheinlichste Ursache annehme.


    Tank sauber machen oder besser gleich einen neuen her? Falls ja, kann jemand was über die Qualität der Tanks in den diversen Shops sagen (akf, moped-store.de)? Man hört ja die sollen nicht so toll sein, teilweise undicht etc. Ich habe nur zuhause nicht so die besten Möglichkeiten den Tank richtig sauber zu bekommen..

    Schwimmernadelventil sowie *alle* Düsen + Schwimmer selbst habe ich bei der letzten Reinigung vor einer Woche ausgetauscht, sind komplett neu und ist auch die korrekte Bedüsung. Teillastnadel hängt auch richtig.
    Beim Einbau habe ich auch extra drauf geachtet, dass der Schwimmer Spiel hat, konnte ihn sich auch bei dann geschlossenem Vergaser bewegen hören. Es ging dann ja wie geschrieben auch ca. eine Woche alles bestens.
    Bis zum Tag des Tankens... Ich versteh´s echt nicht.

    Hi Folks,


    nach ca. einer Woche ohne Probleme nun folgendes: Die gleichen Stotterorgien wie vorher, obwohl ich nun nichtmal was auseinander gebaut habe.
    Das einzige, was ich vorgestern gemacht habe: getankt! Da es fast keine Zweitaktsäulen mehr in der Nähe gibt habe ich 5l Normalbenzin an der Tanke getankt und dann 100ml frisches Zweitaktöl dazugegeben. Danach ohne Probleme mit bester Leistung und randvollem Tank weitergefahren, so ca. noch 20km. Gestern stand die Schwalbe dann den ganzen Tag.
    Als ich heute morgen loswollte fing wieder das Stottern an und ich konnte nur mit extrem viel Gas und langsamem Einkuppeln überhaupt ein paar Meter machen. Im Stand ohne eingelegten Gang wenig Probleme, da kann ich den Motor hochjagen und er nimmt auch scheinbar gut Gas an. Nur sobald ich n Gang einlege und losfahren will brauchts extrem viel Gas, gleiches dann beim Schalten in einen höheren Gang. Gibt man einmal zuwenig Gas oder lässt die Kupplung etwas zu schnell kommen ist sie sofort aus und es ist erstmal Schicht im Schacht.
    Hatte schon das Öl in Verdacht sich nicht richtig mit dem Benzin zu mischen, da ich es einfach draufgekippt und dann ordentlich geschüttelt habe. Habe heute als Test das gesamte Benzin nochmal abgelassen, im Kanister durchgeschüttelt und wieder eingefüllt. Bisschen besser mags geworden sein, mehr aber auch nicht.
    Beim Ablassen habe ich gesehen, dass der Tank innen wohl relativ rostig ist. Kann es damit zusammenhängen? Oder doch ein Problem mit dem Gemisch?


    Grüße,
    Sebastian

    Moinsen,


    wohne aktuell auch in Aachen. Meine KR51/2 ist rot, lackiere aber grad ein bisschen in Richtung "bunt" um; Motortunnel, Batterieabdeckung, Gepäckträger etc. bekommen eigene Farben :)


    Vielleicht trifft man sich ja mal? Gibts unter den Simson-Freunden aus Aachen aktuell irgendwelche Treffen?


    Grüße!

    Hi zusammen,


    danke für die Antworten. Das Problem scheint bis auf weiteres erledigt zu sein. Ich habe nochmal

    • Gaser komplett ausgebaut
    • Flansch plangefeilt
    • Alles nochmal gereinigt und eingebaut


    Dann hatte ich sie soweit, dass ich einigermassen fahren konnte. Bei schlagartigem Vollgas war sofort die Leistung weg, insgesamt musste mal die Kupplung immer extrem langsam kommen lassen und sehr viel Gas geben, wenn man überhaupt mal beschleunigen konnte.
    Bei der letzten Probefahrt war es dann so, dass das Problem besser wurde wenn ich mit gezogenem Choke gefahren bin. Gemisch also offenbar zu mager obwohl die Schraube schon komplett drin war. Daraufhin habe ich nochmals den Schwimmer nachjustiert, so dass der Schwimmerstand etwas höher wurde. Stimmt zwar nun nicht mehr mit den überall beschriebenen Maßen von 29mm / 32,5mm überein (so hatte ich ihn ja anfangs), aber das Problem ist mehr oder weniger weg. Feintuning kann ich die nächsten Tage machen, zumindest fährt sie wieder ;)


    Vollkommen unklar ist mir aber weiterhin, wieso einzig das De- und Montieren des Gasers die Probleme wieder hervorgerufen hat. Der Schwimmer verstellt sich doch normalerweise nicht von allein, da muss man ja schliesslich an der Nase ganz schön biegen bis sich was tut, das passiert nicht aus Versehen.


    Im Prinzip bin ich nicht viel weiter als beim ersten Problem: Sie läuft wieder aber ich weiss nicht genau was die Ursache des Übels war...


    However, vielen Dank an alle Helfer :)
    Sebastian

    Hi,


    danke schonmal für die Antworten. Du hast natürlich Recht Matthias, zwei Dinge auf einmal war ungünstig. Ich stimme auch mit Dir überein, dass vielleicht vorher irgendwas auf das fehlende Chocke-Gummi einjustiert war, was dann natürlich durcheinander kam. Habe sie dann aber ja mit der eingesetzen Chocke-Dichtung und dem angepassten Schwimmer wieder am laufen gehabt, und zwar ohne irgendwelche Probleme. Ich erinnere mich aber auch, dass mir bei irgendeiner Kontrolle des Kerzenbilds in der Zeit wo sie wieder lief aufgefallen ist, dass das Gemisch eventuell etwas mager ist. Extrem kann das aber nicht gewesen, zumindest nicht so wie aktuell, dass sie überhaupt nicht mehr richtig fliegt.


    Das ist auch das Problem mit der Kontrolle des aktuellen Bilds: Ich kann maximal einige hundert Meter fahren, danach ist Ende, so dass ich dem aktuelle Kerzenbild wohl auch keine zuverlässige Aussage entlocken kann..


    Sollte ausserdem nicht alles wie falsche Vergasereinstellung, leichte Undichtheit am Flansch (der in der Tat minimal verzogen ist), irgendwo Nebenluft, leicht falscher Schwimmerstand etc. nicht dazu führen, dass sie zwar nicht mehr so fährt wie normal, aber man sie zumindest noch fortbewegen kann? Aktuell geht ja gar nichts. :?


    Was mich am meisten wundert: Egal wie, nach dem ersten Problem lief sie ja wieder einwandfrei. Nur durch das Demontieren und Montieren des Vergasers tauchen wieder die Probleme auf. Dann muss es ja prinzipiell mit irgendwas zusammenhänge, was beim Zusammenbau relevant ist, also vielleicht tatsächlich der verzogene Flansch den ich aktuell wieder ein bisschen anders montiert habe. Aber dass das solche Auswirkungen hat kommt mir schon komisch vor...


    Grüße,
    Sebastian