Beiträge von bonscott

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    Wenn ich die S50 vorn hochbocke, so dass das Vorderrad frei hängt, und dann mit der Hand die Telegabel nach oben schiebe und dabei (vllt. nur auf einer Seite) ein metallisches Klacken bei einem Punkt höre, ist das nicht gut, oder?


    Lenkkopflager?


    Ist das "huppeln" eigentlich bei bestimmten Geschwindigkeiten bzw. intensiviert das sich mit zunehmender Geschwindigkeit?
    Wie laufen die Felgen/Reifen?
    Ich habe ab ca. 50km/h auch ein "huppeln" /aufschaukeln. Bei mir sind´s die Felgen (obwohl neu und zentriert) mit nettem kleinen Höhenschlag.

    Niemand?
    Ich hab gestern mal im kalten Zustand zusätzlich das Schaltverhalten genauer probiert. Allerdings im stehenden Zustand, also nur händisch und nicht beim Fahren.
    Auch da blockiert nun ab und zu die Schaltwippe zwischen 4 und 3 Gang, wenn man runterschaltet, hat man keine wirklich exakten Schaltpunkte, manchmal landet man auch vom 4ten direkt im 2ten.
    Die Schlitzmutter habe ich, da ja eigentlich zunächst nur der erste Gang Problem zu machen schien, eine halbe Umdrehung nach rechts gedreht, hat aber das Problem erster Gang nicht behoben sondern schien nur die Runterschaltprobleme in den oberen Gängen zu verstärken.
    O-Ring auf der Ziekeilwelle ist drauf.
    Was mich etwas stutzig gemacht hat,daß das Öl, was ja keine 40km auf dem Buckel hat, schon ordentlich grün/gräulich war, leichter Metallabrieb war auch an der Ölablassschraube.

    Nachdem ich jetzt mal die ersten Kilometer mit meiner überholten S51 4Gang gefahren bin, arbeite ich mich mal die Problem/Optimierungsliste ab.
    Also Thema Schalten.
    Meiner Meinung nach habe ich Kupplung und Schaltung richtig eingestellt, Getriebeölmenge stimmt eigentlich auch. Dennoch nicht ausgeschlossen, daß ich doch irgendwo geschusselt hab.
    Im kalten Zustand lassen sich alle Gänge gut rauf als auch runter schalten. Das Einlegen des ersten Ganges merkt man auch, durch das entsprechende leichte Klacken.
    Wenn die Simson warm ist, lassen sich die Gänge gut hoch schalten.
    Beim Runterschalten ist es aber dann unpräziser, manchmal scheint man den nächst kleineren Gang nicht richtig zu erwischen und es rasselt dann, besonders aber der erste Gang lässt sich dann manchmal nicht richtig einlegen. Entweder die Schaltwippe blockiert kurz,d.h. läßt sich nicht runtertreten oder man merkt das Einlegen des ersten Ganges gar nicht, das heißt er geht dann rein (z.Bsp durch kurzes Vorrollen der Simme) aber man spürt den Schaltpunkt nicht.
    Woran könnte das liegen? Welche der Einstellarbeiten wäre bspw. als erstes nochmal zu Überprüfen- nicht das ich alles schon 3mal gemacht hätte, aber man wird ja auch betriebsblind.
    Danke und Gruß

    Im Anhang mal ein Kerzenbild meiner S51.
    Die Simson ist neu aufgebaut.Motor ist komplett neu u.a überholter Zylinder mit orig. DDR Übermaßkolben.16N1-11 und 6V U-Zündung natürlich auch alles neu bzw. überholt.
    Vergaser und Zündung nach bestem Wissen und Gewisse eingestellt.:smile:
    Das Bild ist nach ca. 6km Fahrt mit ca. 1km bergigem Schlußteil entstanden,Motor direkt ausgemacht und Kerze raus. Gesamtlaufleistung seit erstem Start ca. 30km.
    Bin also noch in der Einfahrphase,kann die Leistungsfähigkeit somit nur begrenzt testen (bspw.Vmax).
    Was meint Ihr zum Kerzenbild? Sind Rückschlüsse möglich?
    Zur Kerze muß ich sagen, daß sie etwas heller aussieht, als es auf dem Bild rüberkommt, ich bekomm´s aber nicht anderes photografiert.
    Mir gehts v.a. darum ob meine ganzen Einstellarbeiten an Zündung und Vergaser richtig sind.
    Ich hab zwar alles doppelt und dreifach eingestellt und überprüft, aber man weiß ja nie.

    Danke für die Antworten.
    Zunächst: ja, ich sag immer Choke, natürlich mein ich den Startvergaser,sorry. Schwimmer ist nach Buch mit Messschieber eingestellt, aber ich überprüf den nochmal.Vielleicht durch zahlreiches Auseinander-und Wiederzusammengeschraube verstellt.
    Vergaser ist ansonsten komplett überholt und sauber.
    Der Motor ist bis auf´s Alugehäuse neu, Undichtigkeiten würd ich, so man´s denn hoffen kann, zunächst mal auschliessen.
    Der Motor schien ferner im Stand manchmal absterben zu wollen und ließ sich dann nur mit dem Handgas am Leben halten.
    Werd das Tutorial aus dem Link nochmal durchgehen.

    Hab meine 82er S51 mit 16N1 Vergaser,die ich vor 21 Jahren für nicht allzu teure 10 Mark erworben hab, nach 15 Jahren wieder zum Leben erweckt.
    Hab die Simson bis zur letzte Schrauben auseinder genommen,im Grunde hät ich mir auch was Fabrikneues kaufen können, aber man bastelt ja gern. Sogar noch einen der letzten orig.DDR Übermaßkolben ergattert und diverse andere Kleinigkeiten;) verbaut.Also alles neu.
    Auf jeden Fall hab ich sie heute mal gestartet, paar Mal getreten und : Tata:mrgreen: Sie läuft.
    Nun zur Frage: Angesprungen ist sie im kalten Zustand ohne Choke, jetzt ist sie warm und springt nur mit Choke bzw.nur schlecht an.
    Kerze war jetzt auch eher naß.
    Da ich vor lauter Freude momentan nicht so ganz klar denken kann, nur die Frage was ich überprüfen sollte.
    Ich geh mal davon aus, daß ich den Vergaser doch nicht so optimal eingestellt hab- die Frage wäre hier wie weit man zunächst mal die Leerlaufluftregulierschraube reindreht um den Motor am Laufen zu halten, bevor man nach dem Warmfahren die eigentliche Einstellung vornimmt und wär für entsprechende und sonstige Gedankenanstöße dankbar.

    Es gibt U-Schutz zum streichen, es gibt den auch spritzbar.


    Wenn Du es richtig anstellen willst, würde ich wie beschrieben mit Fertan entrosten. Dann entweder Epoxy-Grundierung oder mit POR15 überstreichen.
    Anschließend Schutzwachs auftragen oder z.Bsp. Ruberguard von KENT.
    Falls Du Falze oder Nähte zu überdecken hast, würde ich die mit Karosseriedichtmasse noch zusätzlich versiegeln; es gibt da auch streichbare bzw. bei entsprechender Verdünnung auch spritzbare bspw. von Berner;man kann die natürlich auch gleich für die ganze Fläche nehmen.
    So lang die feucht ist, ist diese auch überlackierbar.
    Die Preise für diese Produkte sind nicht gerade billig, wenn Du es anständig machen willst, wirst Du m.M.n. nicht drum rum kommen.
    Die normale rote Rostgrundierung ist meiner Erfahrung nach nicht geeignet für wirkliche dauerhafte Ergebnisse-um das mal geschönt zu formulieren.
    Ich will da niemand zu Nahe treten aber die Rostschutzwirkung von dem Zeug ist in etwas so wie die von "Kaminrot" aus dem Wassermalkasten.
    Ich hab das seit Jahren z.Bsp mit US-Fahrzeugen durch.Wenn Du bei den Materialien sparst wirst Du es mindestens zweimal machen oder in einem reglmäßgen Turnus.
    Sämtliche Billig-Plempe (u-Schutz etc.) die ich zumindest kenne ist höchstens geeignet zum kaschieren von größeren Rostflächen und wird gern vorm Verkauf irgendeiner Rotte aufgetragen.Sieht dann immer so schön schwarz(=neu) aus.

    Ich kram das nochmal kurz raus:
    Mir ist noch eine Idee gekommen.
    Man könnte ja auch eine 6V35Watt (in den Tiefen meiner Teilesammlung fiel mir eine in die Hände) Lichtspule für vorn verbauen, dann zus. dort Rücklicht, Tachobel. anklemmen.
    Die 6V21W LadeSpule massetechnisch belassen, Gleichrichter,ElBA und Bremslicht anschliessen und gut.


    Oder die 35Watt Spule als LAdespule verwenden. Wäre doch eigentlich gehüpft wie gesprungen oder?

    Alles klar,daß wußte ich nicht.Danke.


    Jetzt noch eine Frage zur Verkabelung. Im Schaltplan für S51 mit ELBA und Schlusslichdrossel ist die Ladespule ja in der Mitte angezapft, diese geht direkt an den Gleichrichter.
    Die andere Rausführung geht direkt ans ZS und dann auf das Stoplicht.


    Wenn ich jetzt die Spule massefrei mache und das Stoplicht wie beschrieben direkt hinter den Gleichrichter hänge, dann entfällt einfach die Verbindung für die Mittenanzapfung. Seh ich doch richtig?

    Alles klar, vielen Dank,
    hat sich mit meiner Ergänzung im Beitrag vorher wohl überschnitten.
    Da heißt ich kann- wenn sicherlich auch nicht optimal- die alte 21W Ladespule verwenden, separiere den Masseausgang und verschalte wie beschrieben.

    Zitat

    achja, für den fall, dass die eine originale elba in die hände fällt:
    wenn ich mich jetzt nich täusche braucht man da "keinen" gleichrichter, weil der damals noch im gerät integriert war

    AH, jetzt kommt, glaube ich, Licht ins Dunkel. Deshalb der Vermerk im Moser Schaltplan "Gleichrichter bei NEUER ELBA erforderlich"


    Daß wußte ich nicht, daß der bei den neuen ELBA´s nicht mehr integriert ist.


    Einen Umbau auf 12 V, was sicherlich Licht-/Leistungsfähigkeit betrifft, sinnvoll ist, wollte ich eigentlich nicht machen.
    Wäre die Frage ob man mit ELBA, 6V Spule, Gleichrichter und ohne Schlusslichtdrossel eine halbwegs vernüftige Lösung hinbekommt.
    Das Bremslicht an die Batterie zu hängen,scheint mir da zunächst am sinnvollsten, da dies ja keine dauerhafte Belastung darstellt. D.h. die Lichtspule wäre nur für Rücklicht und Ladung zuständig.
    Bei relativ wenig fahren wird man dabei auf Dauer sicherlich nicht um zusätzliches NAchladen rumkommen-aber gut.


    Um die Leistung zu steigern könnte man wie vorgeschlagen die Ladespule von Fzg.Masse trennen, d.h. seperate Masseführung von der Spule an den Gleichrichter direkt.
    Dessen Ausgang hängt dann nur auf Masse. Mit welcher Spannung kann ich denn am Ausgang Gleichrichter ungefähr rechnen? Sind die angegebene 6V~ der tats. Effektivwert?
    Wobei ja Scharzer_Peter schrieb:

    Zitat

    wobei man für einen Brückengleichrichter auch eine andere Ladespule braucht als die 6V-Modelle normalerweise haben.


    Also doch bloß die Möglichkeit der Einweggleichrichtung mit originaler 6V Spule?


    Sorry,daß ich das so wiederkäue, ich versuchs für mich so rekapitulieren und bitte natürlich notfalls um Korrektur.
    Danke und Gruß

    Danke für die Antworten.


    Zitat

    Die SR50B4 haben eine 30W-Scheinwerferspule, an der das Rücklicht mit dranklemmt.


    Ja, ich hab´s befürchtet.


    Gesetzt den Fall ich würde jetzt die ELBA verwenden bei sonst originaler Verschaltung, allerdings ohne Drossel wird doch eigentlich im Bremsfalle auch nur die Batterie nicht geladen, oder bleibt der Ladestrom konstan. Dann würde die Spule vermtl. überlastet werden, fragt sich ob das der für die kurze Belastungszeit (außer man bremst ständig) was ausmacht.


    Zitat

    voraussetzung für die volle ausschöpfung der ladeleistung ist allerdings, dass du deine ladespule vom masse trennst um auch das minus durch den gleichrichter jagen zu können


    Welchen Gleichrichter meinst Du? Nach meinem Dafürhalten gibst ja bei der 6V Version eigentlich keinen- oder?

    Nachdem ich das ganze Internet durchforstet habe und doch nicht schlau geworden, verfasse ich nun daher hier meinen ersten Beitrag.

    Ich habe eine 82er S51 mit 6v und U-Zündung die, bezüglich der Elektrik, total verbastelt ist.
    Früher hat´s mich nie gestört, jetzt aber schon.Nach fast 15 Jahren Winterschlaf soll auch wieder alle funktionieren.


    Nun meine Frage.

    Die eigentlich original verbaute Ladeanlage ist erst gar nicht mehr vorhanden, gleiches gilt für den Blinkgeber.
    Nun war meine Überlegung, aufgrund der bescheidenen Ladeleistung der originalen Ladeanlage, eine 6V ELBA zu verbauen. (nein ich möchte keine VAPE etc.)



    Nun gibt es Schaltpläne, die diesen Umbau darstellen (z.Bsp bei moser-bs), allerdings verbleibt da die alte Ladeanlage drin, da die Funktion der Schlußlichtdrossel offensichtlich weiter genutzt wird.
    Blöde Frage: Muß das sein? (Der in der 6V Version verzeichnete Gleichrichter ist ja auch fehl am Platz)
    Wenn ich mir den Schaltplan vom SR50B4 vornehme kommt die 6V ELBA Anlage da ja auch ohne zusätzliche Schlusslichtdrossel aus.
    Oder haben da die Lichtspulen eine höhere Leistung?
    Nachdem ich mir –zig threads bezüglich des Themas durchgelesen habe, bin ich mittlerweile schon ganz wirr im Kopf.
    Eigentlich könnte man doch den SR50 Plan übertragen -oder hab ich was übersehen.



    Danke und Gruß