Beiträge von haddoc

    Peter .. danke für 1) .. alles klar, also keine Dichtung .. warum auch immer, is wurscht.


    Aha .. Fabrikpfusch .. sowas hatte ich im Verdacht. Das Ventil stammt noch aus einem relativ alten Düsensatz, inzwischen sind die Nachbauten wohl etwas präsizer. Gut .. also schon wieder auseinanderbauen. Bald kann ich das im Schlaf.
    Dann schaue ich mal nach Graten und Rillen. Superfeines Schleifpapier müsste ich noch haben .. n Stereomikroskop hätt ich zur Not auch ..


    Der 16N3 ist etwas "zickiger" beim Einstellen, ich habe es gemacht, wie im Heftchen beschrieben und dann auch nicht wieder angefasst. Zuerst habe ich sie VORSICHTIG und mit PASSENDEM Schraubendreher ganz rein gedreht und von dort 2,5 Drehungen wieder raus. Ab dann Feintunig mit Leerlaufschraube und ggf. Nachjustieren der Standgas-Gemischschraube. Das sollte im Wesentlichen so funktionieren und hat es bislang ja auch immer.


    "Kein Standgas" trifft es auch nicht ganz. Im reinen Stand tuckert sie an sich ganz friedlich vor sich hin. Das Stottern entsteht erst beim Gas geben und das auch nicht immer. Wenn es am Nadelventil liegt und es nur manchmal klemmt, passt das praktische Verhalten zur Theorie.

    Moin Leute


    sicher hat jemand mal einen guten Tipp für mich.


    es handelt sich um einen 16N3-11 an einem M53 Motor. Fakt ist, dass der Motor erst ganz tadellos läuft und dann, vielleicht nach 5-10KM, an einer Ampel anfängt, leicht zu stottern. Springt die Ampel auf Grün, geht der Motor aus .. :-( .. tolle Wurst ..
    Beim erneuten Ankicken (erst mal von der Kreuzung schieben ..) läuft der Motor manchmal nur eine halbe Sekunde und säuft sofort wieder ab .. Den Nerv, in vollen Plünn, mitten auf der Kreuzung, die Zündkerze rauszudrehen um zu sehen, ob sie feucht ist .. den Nerv hab ich dann eher nicht.


    Nun habe ich den Vergaser schon mehrfach zerlegt, gereinigt, eingestellt ... aber das Grundproblem ist geblieben. Aus einem neuen Düsenset habe ich beim letzen Mal auch fast alle Düsen ausgetauscht und ein neues Nadelventil eingesetzt


    Frage1) Kommt nun eine Dichtung unter das Nadelventil, oder nicht? Laut meinen Anleitungen (BVF Büchlein zum Vergaser und die Seiten von Mopedfreunde Oldenburg) kommt beim 16N1 eine Dichtung rein, beim 16N3 aber nicht. Das scheint korrekt ...


    Beim Einstellen des neuen Nadelventils fiel mir auf, das es sozusagen "hakt", es also nicht immer freiwillig schließt. Da klemmt auch nix, das "Gelenk" ist gängig, der Stift sitzt gerade drin und trotzdem läuft das Senfglas manchmal glatt über, der Schwimmer schließt das Ventil nicht. Erst nach leichtem "rütteln". Also klemmt wohl das Nadelventil ... ein ganz neues (das alte hielt nicht dicht) .. Wunder über Wunder.


    Nun habe ich schon am Winkel rumgetüftelt, mit dem die Lasche des Schwimmers auf das Ventil drückt. So ganz senkrecht ist das nicht aber das sollte nichts ausmachen .. ein offensichtlicher Holzweg.


    Frage2) Kennt jemand das Problem "hakendes" Nadelventil? Wenn offenbar neue Nadelventile das Problem auch haben, kann ich jetzt natürlich einen Karton voll kaufen und so lange rumprobieren, bis ich ein gängiges gefunden habe. Ich denke, das ist nicht ganz das übliche Vorgehen ..



    Passt mein eingangs beschriebenes Problem denn zur Theorie "Vergaser läuft über" oder übersehe ich aus Betriebsblindheit eine weitere mögliche Ursache? Zündung ist übrigens eine VAPE (ca. 2J alt ~ 7.000 Km)

    Wessischrauber
    Das ist voll Off-Topic .. das ist ja gar kein Senfglas ...


    Spaß beiseite .. sehr geil. sowas ist natürlich die De-Luxe Version :-)
    Soeben noch fühlt man sich mit dem Senfglas wie ein gewiefter Simson Experte und wird durch so eine Arbeit mal eben zum Hinterhofschrauber degradiert .. tolle Umsetzung dieses Simson Origial Prüfzubehörs.


    frank-20011


    Komisch .. ich empfinde das ganz anders. Sprit riecht übel, Kaltreiniger nach fast nix und Spiritus halt heftig nach Spiritus. Ich komm mit dem Kaltreiniger gut klar.


    Gruß

    Aus aktuellem Anlass stoße ich wieder einmal auf diese ominöse Senfglasmethode.


    Die 'alten Hasen' kennen das in und auswendig und jeder hat da wohl so seine spezielle Methodik. Einen Anfänger/Einsteiger überfordert das sicher ein wenig und das liegt nicht an der sehr sinnfälligen Messmetode sondern wohl eher an deren praktischer Durchführung.


    Im WIKI findet sich schon mal eine recht anschauliche Version von zschopower .. jedoch denke ich, dass es vielen so geht wir mir: Das Prinzip leuchtet ein, aber das Wie ist fraglich.


    Einer der allerwichtigsten Hinweise in dem Bereich ist, anstatt Benzin doch bitte Kaltreiniger zu verwenden. Einatmen von Benzindämpfen ist gesundheitsschädlich und bei dem Gepansche entstehen extra viele Dämpfe.


    Und dann die "Versuchsanordnung" ... ja, so eine Art Stativ anzufertigen (Wiki) ist schon mal keine so schlechte Idee. Dann die Frage, wie fülle ich das Zeugs oben rein, so dass ich gleichzeitig den Schwimmerstand im Auge behalten kann. Da darf nix wackeln oder nur lose draufsitzen. Alle Teile sollten sicher stehen.


    Der Durchmesser / das Volumen des Senfglases ist nebensächlich. Reinpassen sollte der Vergaser natürlich, eine zu große Öffnung lässt sich mit einer art "Adapter" maskieren. Je nachdem, wieviel man oben reinkippen will, bis sich das Oberflächenniveau um einen Milimeter hebt .. rein prinzipiell funktioniert das auch mit einer (gläsernen) Badewanne.


    Und da man sicher mehrere Versuche braucht, muss der Behälter (das Senfglas) immer wieder umgefüllt werden und da geht das ätzende Gepansche los. Vergaser rausheben und das Glas ist fast bis zum oberen Rand gefüllt. Dabei geht mir immer wieder was verschütt .. so vorsichtig zu sein, klappt nicht jedes Mal.


    Wünschenswert wäre:
    Eine fixe Halterung für den Trichter oben. Sowas wie das Stativ von zschopower.
    Dann einen festen und sicheren Stand für das Senfglas, damit es beim Vergaser aufsetzen nicht kippelt.
    Eine kleine Wanne, falls was verschütt geht.
    Einen "Abfluss" aus dem Senfglas, sowas wie einen Benzinhahn, damit das Glas stehen bleiben kann.
    Eine SEHR GUT ablesbare Markierung am Glas. Folienstift? Gravieren?


    Und einfach "nachzubauen" sollte es auch sein, so dass jeder Haushalt die nötigen Einzelteile von Der Gerät rumliegen hat. Gibts pfiffige Ideen/Methoden? Hat jemand eine narrensichere Vorgehensweise ausgetüftelt?


    Gruß von haddoc

    y5bc-der alte Sack


    IN den Tank mit ner Hochdruckdüse??
    Da wär ich ja gern dabei, wenn du das machst .. das arme Schwein, was den Tank so lange festhalten muss .. vernünftiges Ölzeug (Friesennerz) oder gleich Taucherausrüstung wäre wohl das Mindeste .. :-)

    Da ist sicher schon viel drüber geschrieben worden, ich habe gute Erfahrungen mit einer guten Handvoll SPAX Schrauben gemacht. Egal welche Grösse, Schrauben rein, Tankdeckel drauf und dann kommt der anstrengende und nervigste Part .. das gründliche Schütteln .. ausgiebig .. bis die Arme lahm sind und du nur noch ein hochfrequentes Piepen hörst.


    Das sollte den Schmodder und Rost gründlich lösen. Obwohl man es ja machen sollte, aber das Gefummel mit einem Versiegelungsset habe ich mir bislang auch noch nicht angetan. Zumal sie auch recht kostspielig sind.


    Ralf
    Danke .. erweiterter Editor = was für Profis .. da kam ich nicht drauf ;-)
    Und dass Strom und Wasser nicht so harmonieren sollte selbst dem Laien klar sein. Beim Vergaser allerdings .. das ist so ähnlich wie mit dem erweiterten Editor ...

    Hei Leute


    gestern habe ich meine Schwalbe nach der Winterpause mal wieder auf die Straße gebracht und mein erster Weg war zur nächsten Tanke, den ganzen Dreck vom Vorjahr und die Spinnen vom Winter abkärchern.
    Schwalbi war zwar einigermaßen sauber, wollte aber kaum wieder anspringen. Irgendwann gings und nach wenigen Kilometern war Feierabend. Der Motor wollte nicht mehr. Immer mal so ein paar Sekunden oder ein beherztes "TÖFF", dann wieder Ruhe.


    Jaja .. ich höre euch schon stöhnen .. "das macht man wenn, dann ganz vorsichtig mit dem Kärcher" und so. Ich habs halt voll versemmelt.


    Offenbar war mir (reichlich) Wasser in den Vergaser gelangt und mit H2O vor den Düsen geht nix mehr. Also den Vergaser gaaanz gründlich reinigen und alle Düsen ausbauen und durchpusten, Jetzt geht es wieder :-)
    Habe mir ne Druckluftpulle aus dem Baumarkt holen müssen .. SECHS Euro .. krass! Damit hab ich es aber geschafft ... besser als nix.


    Drum, wers ahnte aber nicht wusste .. Voorsicht beim Frühjahrsputz per Dampfstrahler. Entweder den Vergaser wasserdicht in Folie wickeln oder unter dem Motortunnel nicht mit dem Kärcher rumhantieren.


    Gute Fahrt an alle und viel Glück beim Schrauben
    haddoc

    Hallo MuffinAlien


    Radlager sind neu hinzugekommen, Räder - soweit mir möglich - sind gerichtet und laufen ohne Schlag. Reifen sind auch neu.
    Ja .. hmm .. Lenkungslager. auch ne böse Baustelle, die ich so richtig nicht in den Griff bekomme. Aber auch da habe ich einen ganz neuen Lagersatz verbaut. Da ist kein Spiel drin. Was nicht so gut klappt, ist nur die obere Verschraubung, diese riesige flache Mutter mit den beiden Löchern und als Widerlager diese Kranzmutter. Entweder ist es zu fest, oder zu lose oder beide Muttern drehen sich simultan .. Eigentlich fehlen mir nur zwei Spezialschlüssel, die diese Muttern vernünftig greifen können - ich würg da immer mit Klempnerwerkzeug dran rum :oops:


    Und der Rahmen .. ja .. den habe ich noch nicht ausgetauscht ...

    Nunja, das Verhalten ist schon sehr ungewöhnlich.
    Egal wie schwungvoll ich auf die Schaltwippe trampel, es schaltet immer nur in den nächsten Gang. Wenn du für die Schaltung so viel Gefühl brauchst, könnte ich mir ein Bauteil vorstellen - ganz tief drin im Motor - was dafür verantwortlich sein könnte.


    Das Drehen der Wippe wird im Motor über einen Hebel auf die Schaltgabel übertragen, die auf einer Stange mit tiefen Kerben hin und her läuft. Jeweils bei einer Kerbe ist eine bestimmte Schaltposition. Damit das auch (hörbar!) einrastet, befindet sich an der Buchse der Schaltgabel (die halt auf der Stange hin und her gleitet), ein Loch, in dem eine Kugel steckt, die von einer erstaunlich kräftigen Feder gegen die Stange gedrückt wird. Erreicht dieses Teil irgendeine Kerbe, wird die Feder ihre ganze Kraft entfalten und die Kugel in diese Kerbe drücken. Normal glitscht da nix drüber weg, dafür ist die Feder zu stark.


    Nun kann ich mir vorstellen, dass auch dein Vorgänger schon mit einer viel zu schwachen Feder (ausgeleiert?? falsche Feder??) gefahren ist, und die Fachwerkstatt einfach diese Feder wieder verwendet hat. Da kann die Werkstatt wenig dafür, man prüft in der Regel nicht, ob ALLE Federn noch den richtigen Wumms haben.


    Ich weiß das so genau, weil mir beim Motor restaurieren mal diese Feder weggehupft war. Ich, auf der Suche nach der verflixten Feder, hab dann eine Kugelschreiberfeder verwendet und mich für diese tolle Idee eine halbe Stunde in den Schulterklopfautomaten gestellt ..
    Ja, Ende vom Lied war, dass ich den ganzen Bettel wieder aufmachen durfte, die Federspannung war VIEL zu schwach, ich hab immer irgendwas geschaltet aber nur ab und an mal n Gang getroffen.
    Mit einer neuen (extra bestellten) Feder ging es dann ganz wunderbar.


    Wenn das so ist, hilft dir die Garantie wahrscheinlich auch nix ..
    Sprich doch mal mit den Jungs darüber, vielleicht lässt sich ja was machen.


    Gruß und viel Erfolg
    Hardy

    Bei mir waren die Anschlüsse am Blinkgeber ziemlich angegammelt. Das hat zu sonderbaren und immer wieder anderen Blinkeffekten geführt, bis hin zu sporadischem Totalausfall.


    Wenn du in dem Bereich sowieso mal zugange bist, vielleicht die Kontakte 'en passant' mit der Messingdrahtbürste behandeln.

    Hallo Leute ..


    vielleicht hat jemand von euch eine Idee oder einen Hinweis, den ich bis jetzt nicht beachtet habe.


    Es handelt sich um die KR51/1K mit M53 Motor.
    Seitdem ich die Karre habe (ca. 3 Jahre) wundere und ärgere ich mich erstens über den Krach und zweitens über die merklichen Vibrationen. Keines der Baumaßnahmen der vergangen Jahre hat daran etwas wesentliches geändert. Andere Schwalben fahren viel ruhiger (Sound und Vibes), also müsste da ja irgendetwas faul sein .. bloß was?


    Lärm: Es hört sich an, als wäre der Auspuff am Krümmer oder kurz danach undicht, so, als hätte ich es extra aufgebohrt, um mehr lärmiges Geknatter zu veranstalten.


    Vibes: .. sind deutlich spürbar, nicht so derbe, als das KW Lager an der LiMa Seite kaputt war, aber schon deutlich mehr, als andere Schwalben vibrieren.


    Die Karre hat nun schon diverse Motoren gehabt, aktuell ist es ein Motor aus der Bucht, restauriert von einem erfahrenen Simson-Schrauber. Macht in diesem Fall aber keinen Unterschied, die Motoren die ich selbst neu gemacht hatte, waren genau so. Bloß den Zylinder+Kolben+Deckel musste ich noch drauf setzen.


    Abgasanlagen habe ich zwei, Krümmer sogar drei, alle waren in der ein oder anderen Weise und Kombi schon montiert. Einen Auspuff hatte ich sogar mal superkrass ausgeglüht, da war hinterher nur noch blankes Metall übrig, kein Schmodder. Ja, die Löcher in dem Konus waren auch frei.


    Das Polrad ist inzwischen VAPE, neu und somit aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Unwucht.
    Nach der VAPE Montage konnte ich keine Minderung der Vibrationen wahrnehmen, so wie es überall als Vorteil der VAPE mit aufgeführt ist.


    Meine Spekulationen (das was noch übrig ist ..)


    Die Motoraufhängung: Aber da gibt es irgendwie kaum Variationsmöglichkeiten, Die Modelle neuerer und älterer Bauart unterscheiden sich in dem Aspekt nur an dem hinteren Gummilager, ob mit oder ohne Gummi, keine wesentliche Änderung der Vibrationen. Vorne und hinten ist auch jeweils nur ein Bolzen drin, ohne weiteres Gedöns ..


    Rahmen: irgendwo ein kleiner, feiner Riss, der die Statik derart verändert, dass es zu Resonanzen kommt. Ich hab gesucht, aber nix gefunden, ist auch nur ne wilde Theorie.


    Auspuff: Inzwischen liegt zwischen Krümmer und Zylinder ein massiver Kupferring, da es dort immer schon gelärmt und rumgesifft hat, hatte ich diese Verbindung gefühlt schon 1000 mal auseinander. Den massiven Ring kann man richtig derbe festdrehen (also die Mutter) ohne dass er sich auflöst. Ganz dicht wird es trotzdem nicht, egal wie fest ich anziehe, oder wie oft ich nachziehe. Was alles im Auspuff sein muss, habe ich auf Zeichnungen gesehen, alles drin. Ob Dämpfer mit einem oder zwei Röhrchen, spielt auch keine Rolle.
    Eigenartigerweise sifft der Auspuff wie Sau, und zwar unter der Schelle, die das hintere Endstück festhält. Ich hab schon eine andere Schelle, ein neues Gummi und eine Dosenblechummantelung ausprobiert .. egal, dort ist und bleibt es undicht und saut den Auspuff voll. (Bloß nicht mit der Hose drankommen ..)
    Auf meiner Einkaufsliste steht schon eine neue komplette Auspuffanlage .. später.


    Ansauganlage: bin ich mir etwas unsicher, aber es scheint alles so, wie es gehört. Oben liegt ein Metallfilter, festgehalten durch so ein merkwürdiges Plastikteil mit Schaumgummi-Feder. Dann gehts durch den (festen!) Schlauch zum Geräuschdämpfer, wo ja auch nix weiter drin ist (Den wollte ich mal tauschen, aber das ist ja ein elendes Gefummel ..). Dann kommt dieses große Gummiteil zum Gaser. Beide Enden sind mit Schlauchschellen fixiert.


    Tja, dann wären nur noch Kette und Hinterrad übrig, aber was sollte da vibrieren, ausserdem hatte ich Kette und beide Ritzel vor einiger Zeit auch mal gegen Neuteile getauscht.


    Nicht ganz geheuer ist mir diese Auspuffsache, zumal ich immer wie n Wilder an der Krümmermutter rumwürge. Allerdings kann es nur Ursache des Lärms sein, die Vibes müssen eigentlich woanders entstehen.
    Etwas verunsichert bin ich auch bezüglich der Montage des Zylinders. Aber da kann man fast nix falsch machen. Die Fußdichtung liegt bei mir vor der Montage einen Moment im Wasser. Die Stehbolzen sind bis zum Anschlag im Motorblock verschraubt. Zylinder druffädeln, plan geschliffenen (600er Papier, ein Spiegel, und viel Wasser) Kopf ohne Dichtung drauf und die Muttern gleichmäßig mit max 10Nm anziehen.


    Nun hoffe ich auf einen entscheidenden Hinweis von euch, die bei der Schwalbe ja auch schon alles gesehen und erlebt haben.
    Vielleicht liegts jauch an mir .. ich bin ja soooo empfindlich .. :oops:
    Nein, Spaß beiseite, wenn ich das komplette Fahrzeug tausche, sind die Vibes und der Lärm ja immer weg .. wen wunderts ..


    Gruß
    Hardy


    @Moderator: in letzter Zeit gerät mir immer unwillentlich ein Smiley in den Betreff :-(
    ... oder sind das die Beitragssymbole? [..confused..]

    Hey sorry Leute .. hatte gar nicht mit so einem enormem Echo auf dieses kleine Ärgernis gerechnet.


    Erst mal 1000 Dank für die vielen detaillierten Tipps und Ratschläge, ich bin schlichtweg begeistert. Tja, mangels Fräsmaschine werde ich wohl eine der einfacheren Varianten wählen müssen. (Oder ich komm mit dem Gaser mal eben längsgeknattert .. Harzer :-) )


    Die Torxmethode könnte klappen, allerdings vermute ich, dass die Kraft, die die Torx-Zähne auf das Messing ausüben, vielleicht nicht ausreichen könnte, Versuch macht kluch und wenns misslingt, kann ich ja immer noch einen größeren Bohrer zücken und mich weiter ins Material graben. Meine größte Sorge dabei, immer schön mittig auf dem Messing zu bleiben und nicht das Alugehäuse/gewinde zu zerbohren.


    Löten, Schweißen, Hitze .. vielen Dank uwe rei für deinen tollen, detaillierten Text, jedoch in diesem kleinen Löchlein (Schraube ist ja versenkt) wird das nix mit der Löterei, auch Dremeln halte ich für ziemlich schwierig (Chirurgenarbeit). Allerdings könnte ich mit einem Heißluftföhn einheizen, dank des Hinweises auf die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten könnte es beim schlussendlichen Drehen der Schraube für etwas verminderten Kraftschluß sorgen. Könnte zielführend sein ..


    Den Hinweis, mit einem zu großen Schraubendreher wahrscheinlichdas obere Gewinde zu zersemmeln, hätte ich gern mit dem Kauf des Vergasers zusammen bekommen .. Da braucht gar nicht die kleine Feder im Gewinde verklemmt sein, viel wahrscheinlicher ist, das ich das Gewinde selber kaputt dilletantiert habe. Naja - nun habe ich den Salat.


    Ich werde mal berichten, ob ich es hinbekommen habe. Zur Zeit läuft bei mir der gute alte 16N1-5. Ist ja kein schlechter Vergaser, der 16N3 hat mir aber immer etwas besser gefallen, weil technisch etwas ausgefeilter und ein bisschen weniger SpritVerbrauch.

    Hallo Leute,


    mir ist was ganz Blödes passiert und nun vermute ich, dass ich den Vergaser wegschmeissen kann .. :-(
    Die Regulierschraube (die im Flansch, mit der Feder unten) war immer schon recht schwergängig. Vermutlich ist ein Teil der kleinen Feder irgendwie ins Gewinde geraten.
    Nun, nach einen Augenblick unsachgemäßer Krafteinwirkung, beim Versuch sie herauszudrehen, ist mir eine Flanke des Schraubenschlitzes abgebrochen. Nun bekomme ich die Schraube also gar nicht mehr zu fassen - zumindest nicht mit einem Schraubendreher.
    Hat das schon mal jemand gehabt und gibt es eine Chance mit zB. Ausbohren oder einem Trick, auf den ich noch nicht gekommen bin? Nur wegen dieser Schraube den ganzen Vergaser (noch relativ neu) in die Tonne kloppen?


    Gruß
    Hardy

    Hey, das probiere ich mal aus. Mal sehen, ob mein 0,4'er Fühlerblatt auch 0,025 mm Schmodder auf jeder Seite hat .. ;-)
    Moeffi, ich wünsche dir ein allzeit sicheres Händchen, ein waches Auge (besser alle beide ..) und ein quasi fotografisches Gedächtnis, damit du bei solchen Mega-Schraub Aktionen immer ein gutes Ergebnis lieferst. Ansonsten wird sich auf der Zielgeraden vielleicht der hastig eingesetzte Federring im Getriebe selbstständig machen und dich um den wohlverdienten Sieg bringen ..


    Wessischrauber .. Arghh.. Polrad nicht abbauen? Au Backe, das ist dann ja was für Zahnärzte. Ich habe die Welle von einem alten Polrad, das ist recht bequem .. :-)
    Stimmt, mit einem Akkuschrauber lassen sich bestimmt 5 Minuten rausholen ..


    Die Alarmglocken schrillen, die Sirenen heulen, Suchscheinwerfer flammen auf, während der Dieb mit den Kronjuwelen in den Hosentaschen einen langen Gang zum Hinterausgang des Towers entlanghechtet. Da steht sie, die gute alte KR51/K, bereit zur rasanten Flucht durch London, schnell druff und ankicken .. nochmal kicken .. und nochmal. Es knallt, nein, kein Schuß, sondern die Zündung. "Verflixt, ich hätt den Unterbrecherkontakt einstellen sollen, nicht nur volltanken .." denkt der Dieb und holt einen Akkuschrauber und eine schmutzige Fühlerlehre aus dem Werkzeugbeutel. "Naja, egal, geht ja schnell ..."


    :-) Gruß
    Hardy

    Okay, danke moeffi .. dann isses wohl nicht ganz so verkehrt, eine Idee Richtung Frühzündung zu stellen.


    Wie du das in 10 Minuten schaffst .. im Wettschrauben macht dir keiner was vor, oder?
    Meinereiner braucht für das ganze Geraffel vielleicht ne Stunde. Wenn ichs genau wissen will, auch länger.


    Den Unterbrecherabstand auf genau 0.4 mm einzustellen, ist schon schwierig, weil der blöde Unterbrecher unten sitzt, ich mich also mit Fühlerlehre, Lampe (unterm Moped ist es immer dunkel), und Lupe (sonst seh ich die Details nicht ..) vor der Karre in den Staub werfen muss und mir beim Hinstarren fast n steifen Hals hole..
    Das Gedödel mit der Messuhr im Kerzenloch und dem Durchgangspieper (Net-Harry Methode) ist relativ flott vollbracht. Also, so unter Wettbewerbsbedingungen und mit vorher n paar Wochen Training, würd ichs vielleicht auf 30 Minuten bringen ..
    In der Box beim Schwalbenrennen ließe sich die Zeit vielleicht in deinen Bereich drücken, dazu bräucht es 25 Mann, Schnappverriegelungen beim Trittblech, vielleicht hier und da so ne Art Reißverschluß (LiMaDeckel?) und natürlich n Boxenluder fürs Adrenalin .. :-)


    Danke und Gruß
    Hardy

    Hallo Schrauber ..


    irgendwo (hier im Forum?) habe ich mal einen Hinweis gelesen, die Unterbrecher-Zündung bei 1.5 mm vor OT ein klitzekleines bissel in Richtung Frühzündung zu verschieben .. oder war es in Richtung Spätzündung?
    Oh man, ich habs vergessen, nicht aufgeschrieben und nun find ich das nicht wieder :rolleyes:


    Die Erklärung war, dass sich die Einstellung mit der Zeit sowieso ein wenig in Richtung Früh- (oder Spät?)zündung verschiebt und wenn man es vorher ein wenig in die andere Richtung 'biegt' bleibt es länger maßhaltig.


    Ich fand das ganz sinnig ..
    Weiß das zufällig noch jemand? Oder ist das eventuell sogar Blödsinn?


    Gruß aus Lübeck
    Hardy

    Ja, die verflixte Krümmermutter .. das ist schon so ne spezielle Stelle. Bei einigen Händlern gibt es Sicherungen für die Krümmermutter. Das ist zB einfach eine Schelle mit einer, senkrecht nach oben stehenden Blechnase, die ganz gut in eine der Vertiefungen der Mutter einhakt. Hat bei mir seinen Zweck erfüllt, jedenfalls löst sich die Mutter nicht mehr, ohne dass ich das will.


    Wenn der Gang nur sehr selten mal rausspringt .. kann schon mal passieren .. dann lass es so. Wenn du mal wieder den Motor freigelegt hast, sieh dir vorher ein paar Postings oder Anleitungen zu "Kupplung einstellen" an. Da wird u.a. auf zwei kleine Muttern mit Madenschraube an der Oberseite des Motors hingewiesen, mit denen man den vorderen und hinteren Anschlag der Schaltwippe einstellt. An eine der Schrauben kommt man mit Ach und Krach bei eingehängtem Motor ran, die Andere .. mit einem zusätzlichen Handgelenk, einer aufblasbaren 10-er Nuss und einem Gummischraubendreher könnt' das was werden.
    Lange Rede, kurzer Sinn: zum Kupplung einstellen muss der Motor ausgebaut sein.


    Irgendwann hab ich aufgegeben, den vielen Nebengeräuschen irgendeine Bedeutung beizumessen. So fährt es sich viel entspannter :-). Es gibt allerdings auch Nebengeräusche, die man vielleicht nicht ignorieren sollte, das sind aber eher die ganz lauten, von denen man fast vom Bock katapultiert wird.


    Der Unterschied wird deutlich, wenn ich neben einem neuen Peugeot Roller an der Ampel stehe. Das Röllerchen schnurrt wie eine Katze und schnürt bei Grün einfach so los, wie an einem Faden gezogen. Meine Schwalbe dagegen rüttelt und schüttelt sich im Leerlauf, tuckert wie ein Traktror vor sich hin, und beim Anfahren springen die entsetzt zur Seite, die mal eben noch bei Kirschgrün über die Strasse huschen wollten.


    Allzeit gute Fahrt
    Hardy


    Übrigens, Moeffi, das mit der Spritze ist eine prima Idee :-) Probier ich mal aus, allzu dünn dürfte die Kanüle aber nicht sein .. mal sehn

    Lautlos, soft, fluffig und mühelos sind eher Attribute der neueren Mopeds, die man so im Laden kaufen kann. Bei der Schwalbe macht es schon mal etwas lauter 'klick' - solange es keine Geräusche macht, als fetzen jeden Moment Zahnradfragmente aus dem Auspuff raus, ist alles gut, sag ich jetz mal.
    Ich hab ne Weile gebraucht, mich an die vielen krassen Geräusche zu gewöhnen.


    Das mit dem Gasdrehgriff:
    Wenn es nicht grad übel schwergängig ist und du das Gas fein dosieren kannst, lass es so. Wenn dir Gasgeben aber zu mühsam ist, nimms auseinander. Es kann der Bowdenzug sein, bei dem sich gern mal kleine Drähte lösen und sich mit in die Hülle keilen, oder der Bowdenzug verkantet irgendwo, oder das Fett zwischen Drehgriff und Lenkerstange ist noch original von 1971.
    Das ist nicht mal eben gemacht. Du brauchst Zeit, viel Geduld, n Fetteimer und einen neuen Gaszug.


    Ich glaub ja, die allerwenigsten Schwalben-Gasgriffe drehen sich von allein zurück. Sei froh, dann kannst du zB freihändig fahren oder Mädels auf dem linken Bürgersteig zuwinken ... ;-)


    Hardy

    Moin Leute


    hab grad mal ne ganze Weile hier im Thread gelesen - schade, das mit Blankensee hab ich verpasst. War allerdings erst gegen Nachmittag dort und hab mich gewundert, so gar keine Ost-Möpps mehr zu sehen .. da standet ihr schon alle mit ner Wurst in der Hand um den Grill rum. Kein Wunder also ...


    Was ist am Sonnabend in Schwartau los? Gibts da schon n näheren Plan?


    Diese Logo Geschichte .. ich wär dann auch so n Ozzy-Anschließer. Es wirkt durch den Schrifttyp sehr martialisch, meine erste Assoziation ist eine Enduro-MotoCross-Mannschaft.
    Das Holstentor mit Minischwalbe (?maßstabsgetreu ;-) find ich dagegen ganz ansprechend.


    Ich bin über christian.t's Antwort auf mein Vorstellungsposting hier gelandet. Warum auch immer, den Lübecker Stammtisch hatte ich als "gabs mal" abgespeichert. Erfreulich, dass ich mich geirrt habe :-)


    Gruß
    Hardy

    Bei so dünnem Blech wäre vielleicht Löten das Beste, bzw Autogenschweißen. Ich weiß, das hat man nicht mal so eben parat. Allerdings geht auch bei Schutzgas ganz schnell n Loch ins Blech. Bei dünnem Material ist schon eine Menge Erfahrung und Feingefühl nötig.


    Außerdem: 2-3 Sekunden bei Dünnblech ist viel zu lang, da bratzelst du auch in 1mm Blech ein Loch rein. Feines Punkten ist pro Punkt vielleicht ne halbe Sekunde, vielleicht auch ne Ganze .. halt Gefühlssache.


    Und wenn du dann n alten Tank ergattert hast und den evtl vorhandenen Rost entfernt hast, immer schön proppevoll tanken, wenn du das Moped mal ne Weile abstellen musst .. Winterpause oder so ..


    Gruß
    Hardy