Beiträge von prossy

    Ich habe um das Kontaktproblem zu testen mal das Kabel für das Rücklicht an die Nase für das Bremslicht gesteckt und da leuchtet die Lampe wunderbar. An der Fassung oder der Leitung selbst wird es also vermutlich nicht liegen. Wo noch ein Kontaktproblem sein könnte wäre ja das Zündschloss, da ich dieses aber komplett umgangen habe, indem ich das grauschwarze Kabel der Ladeanlage direkt mit dem grauen Kabel des Rücklichts verbunden habe und trotzdem nichts leuchtet, tipp ich auch nicht auf das Zündschloss oder sehe ich das falsch?

    Hallo Leute,


    ich habe mal wieder ein Problem mit meiner Simson S50 B1. Plötzlich geht mein Rücklicht nicht mehr. Ich habe als erstes geprüft ob die Birne hinüber ist, doch das ist sie nicht. Die Kabel sind es auch nicht, diese habe ich auf Durchgang geprüft. Die Schlusslichtdrossel besitzt einen Widerstand von etwa 1,1 Ohm im ausgebautem Zustand.
    Dann habe ich mit einem Voltmeter die Wechselstromspannung gemessen, welche von der Spule kommt und diese ist im Standgas bei 5,7 V und wenn ich ein bisschen Gas gebe schnell auch bei 12 V ist. Ist das normal? Nun ja auf jeden Fall kommt Strom an. Wenn ich die Lampe nun direkt damit verbinde leuchtet sie auch schön. Als nächstes habe ich das Kabel, welches von der Spule kommt, mit dem Zündschloss verbunden und das erste Kabel der Schlusslichtdrossel angeschlossen. Am freiem Ende habe ich wieder mit dem Voltmeter die Wechselspannung gemessen, welche wieder in etwa in der gleichen Größenordnung vorhanden war. Als nächstes habe ich alles schaltplangemäß wieder angeschlossen, aber die Lampe hat nicht geleuchtet. Um also das Zündschloss ausschließen zu können habe ich das Ende nach der Schlusslichtdrossel direkt mit dem Rücklicht verbunden. Aber auch hierbei leuchtete die Birne nicht. Ich habe also an der Verbindungsstelle die Spannung gemessen und diese war 0V. Als ich die Kabel voneinander wieder getrennt habe, habe ich noch einmal gemessen und schon lag wieder die Wechselspannung an. Woran liegt das mache ich etwas falsch, habe ich einen Denkfehler oder ist die Schlusslichtdrossel tatsächlich kaputt?


    Danke schonmal
    Simon

    Kapsi natürlich ist ne Messuhr die beste Möglickeit aber das ist ein Gerät was nicht jeder besitzt. Und zum Thema Blowby informier dich bitte noch einmal bevor du dich beschwerst.
    Zitat Wikipedia:
    "Unter Blowby versteht man das bei der Kompression in einem Verbrennungsmotor oder Kolbenverdichter an den Kolbenringen vom Arbeitsraum in den Triebwerksraum vorbeistreifende Gas. Er beträgt selbst bei optimaler Abdichtung ca. 0,5 % bis 2 % des gesamten Gasvolumens."
    Was dein Dad da für ein Wundermoped haben soll weiß ich nicht, aber Fakt ist Blowby ist normal natürlich sollte er nicht zu stark sein aber er ist normal.


    Edit: Außerdem bevor man sich bei anderen wegen der Rechtschreibung beschwert, sollte man selbst darauf achten, dass die Rechtschreibung passt: "Blowby sein normal", "Ist" wird klein geschrieben, "grad" und "nix" sind umgangsprachlich und die Punktuation stimmt auch nicht immer.

    Prüfe als erstes mit einer fühlerlehre ob der Unterbrecher 0,4 mm öffnet. Wenn nicht stell ihn ein. Anschließend suche mit der Schieblehre den OT (Über das Zündkerzenloch). Wenn die Schieblehre digital ist nulle sie ansonsten schreibe dir den Wert auf. Dann drehe das Polrad so lange gegen den Uhrzeigersinn bis der Unterbrecher vollständig geöffnet ist. Dann stecke irgendetwas sehr dünnes, wie zb ein Zigarettenblättchen zwischen die Kontakte und drehe das Polrad so lange im Uhrzeigersinn bis dieses Blättchen fest zwischen den Kontakten ist. Anschließend ziehst du leicht an dem Blättchen und drehst ganz langsam gegen den Uhrzeigersinn bis das Blättchen herausrutscht. Jetzt misst du wieder mit der Schieblehre den Stand des Kolbens. Die Differenz der Werte ergibt dein ZZP.

    In der Schwalbe können verschiedene Motoren sein. Der M53 oder M531 bei dem M53 muss der ZZP auf 1,5 mm vor OT kommen. Google die Motoren mal dann weißt du welchen du hast. Was ist denn die Methode wie du den ZZP eingestellt hast?

    Hallo Leute,
    ich habe meine Kr 51 von 1966 jetzt endlich fertig, allerdings habe ich ein Problem und zwar ist mein Schwälbchen ein wenig am schlenkern, wenn ich fahre und das egal bei welcher Belastung und bei welcher Geschwindigkeit. Die Lenkung geht auch relativ schwer (im Vergleich zu meiner s50). Wenn ich die Mutter am Oberen Lenklager einigermaßen fest ziehe wird die Lenkung immer schwergängiger. außerdem ist mir aufgefallen dass der vordere Kotflügel am Stirnrohr reibt (siehe Foto). Könnte das der Grund für das schlenkern sein und wie lässt sich das beheben? Ich möchte mir ja auch nicht den Lack versauen.
    Habt ihr irgendwelche Erfahrungen oder Ideen?
    Danke im voraus
    Mfg
    Simon

    Hallo Kevin,
    bei einem meiner Mopeds ist der Kolben unterhalb der Kolbenringe auch sehr schwarz. Das so genannte Blowby lässt sich bei Verbrennungsmotoren nicht vermeiden und wird je verschlissener der Motor ist stärker. Dennoch sollte das Kit laufen. Generell sagt man solange Sprit ankommt, ein Zündfunke da ist und der auch einigermaßen zum richtigen Zeitpunkt kommt sollte das Moped laufen. Interessant wäre was für einen Motor du besitzt. Je nach Motor musst du den ZZP auf ziemlich exakt 1,5 oder 1,8 mm VOR OT einstellen. Wie hast du den ZZP denn genau eingestellt? Desweiteren würde mich noch interessieren ist nach etlichen kicken die Zündkerze nass oder immernoch trocken? Was außerdem auch immer wieder vorkommt ist, dass der Vergaser verdreckt also wäre es eventuell sinnvoll den Vergaser mal komplett zu zerlegen, zu reinigen und anschließend neu einzustellen.
    Bei einem neuem Zylinderkit musst du vorsichtig einfahren. Das ist das A und O für einen guten Motor. Besonders die billigen Nachbau-Kits neigen dazu nicht entgratet zu sein und schnell zu rasseln. Also wenn die Kanäle tatsächlich nicht entgratet sind und du die Möglichkeit hast dann entgrate sie noch bevor du das Kit einbaust. Danach fahr mit etwas mehr Öl und fahr kein Vollgas. Aber Anleitungen zum einfahren gibt's ja im Netz auch massig.
    Mfg
    Simon

    Hey Leute,


    im Moment habe ich Probleme mit einer Schwalbe Kr51/1 K von 1978.
    Sie springt top an und fährt dann auch erst einmal vernünftig aber raucht doch recht stark. Das Rauchen wird immer stärker je weiter man fährt bis sie letzendlich ausgeht. Nach ein paar mal kicken geht sie dann wieder an und das Rauchen ist dann auch wieder weniger und steigert sich im Laufe der Zeit bis sie wieder ausgeht und das ganze wieder von vorne los geht. Dabei kommt man immer etwa einen halben Kilometer.
    Spritfluss hab ich gemessen und der ist angemessen. Vergaser ist soweit eingestellt wie auch die Zündung. Als sie ausgegangen ist, habe ich mal von ner Zündkerze den Zündfunken überprüft, dieser war auch gut. Ich hätte ja gesagt, dass es die Simmerringe sind die die Kerze zuschmocken, da sie lange stand, aber danach dürfte sie ja dann auch wieder nicht anspringen bevor man die Zündkerze reinigt.


    Habt ihr ne Idee?
    Danke schon einmal


    mfg
    Prossy

    Geh bei der Antwort auf Grafik einfügen -> dann auf einfache Ansicht(unten Rechts) -> dann auf durchsuchen und fertig :)
    Oder anstatt in das Feld Direkt antworten drückst du auf +Antworten und fügst die Datei dann als Anhang zu

    Würde der Kickstarter daneben sein, sodass dieser an dem Mitnehmer kratzen würde, hätte er doch beim Kicken auch nicht genug Grip und würde vermutlich durchrutschen. Nach dem Kicken geht der Halbmond bis zum Anschlagstift runter. An dieser Stelle hat der Kickstarter keinen Kontakt zum Mitnehmer demnach sollte der Kickstarter, wenn er nicht manuell runtergedrückt wird, auch nicht schleifen. Das typische Kickstarter Geräusch ist ja das Klacken wenn man den Kickstarter beim Kicken unten behält. Nur sicherheitshalbar frage ich ob du die Distanzscheiben für den Kicker eingebaut hast. Diese hindern den Kickstarter zu den Seiten zu rutschen und somit immer den Mitnehmer vernünftig zu treffen.

    Geht dein Kickstarter denn ganz normal nach dem Kicken nach oben weil ansonsten würde ich vermuten, dass der vielleicht zu wenig gespannt ist und ein wenig durchhängt. Eigentlich sollte auf diese Hülse nicht so viel Kraft ausgeübt werden, dass diese bricht. Ich wunder mich auch ehrlich gesagt ein wenig, weil das einzige was da so viel Kraft ausüben könnte das Lager ist und ich wüsste nicht wie man das Lager so anziehen kann dass es die Hülse bricht.

    Das kann gut sein, da die Vergaser wie ich jetzt gehört habe auf den Ansaugweg eines Mopeds abgestimmt sind. Dies sollte aber bei einem N1-12 richtig sein. Wenn der Motor so gleichmäßig läuft und plötzlich abstirbt vermute ich, dass es auch an der Zündung liegen kann.

    Dein Problem kann durchaus an zu wenig Sprit liegen was auch mit den 2km hinhauen würde. Das ölige auf der Zündkerze ist vermute ich dann ein Überbleibsel vom kicken. Ich vermute also, dass deine Simmerringe noch ok sind. Das Problem kann natürlich auch an der ZK liegen, da diese ja wie der Name schon sagt für die Zündung zuständig ist. Da diese neu ist schließe ich sie erst einmal aus. Das mit dem Benzinfluss ist richtig. Einfach einen Messbecher oder ein Glas drunter und Zeit stoppen nicht vergessen. Die Gemischschraube ist nicht das Schwimmernadelventil! Im Vergaser an sich sollte alles festgeschraubt sein. Du hast an der Seite 2 Schrauben die von außen in den Vergaser gehen. Eine ist horizontal. Sie ist für das Gemisch zuständig. Je weiter sie drin ist, desto fetter ist das Gemisch. Drehe sie ganz rein und dann 3/4 Umdrehungen wieder raus. Die die etwas schräg in den Zylinder für den Gasschieber geht, ist zuständig für das Standgas. Je weiter sie drin ist, desto höher ist dein Standgas.
    Wenn dein Problem nur auftritt wenn sie warm ist, kann ich Tuelle91 zustimmen. Der Kondensator gibt schon einmal den Geist auf. Meistens ist dann zwischen den Unterbrecherkontakten beim laufenden Motor ein überspringender Funke zu sehen. Wichtig ist unter anderem noch, dass deine Zündung gut eingestellt ist wenn wir ohnehin schon einmal bei der Zündung sind. Unterbrecherabstand 0,4mm ZZP 1,5 mm vor OT. Ein falscher ZZP kann natürlich auch zu Kraftverlust führen.