Beiträge von mattmuc

    Kerze war seltsamerweise sehr dunkel nach der Fahrt. Vorher immer trocken und braun. ZZP habe ich danach nochmal mittels Stroboskop geprüft und passt.

    Kann es sein, dass manche Lampen "falsch" anzeigen?

    Die Fahrt hat ja insgesamt nur knapp 10 min gedauert. Gut am Gas hing so von der 1 Minute an. Das hatte ich darauf geschoben, dass die Zündung endlich korrekt eingestellt ist.

    Wo jetzt mit Originalgarnitur mit knapp 21000km plötzlich ein Klemmer herkommen soll...weiß nicht? Passen die Symptome nicht auch zu einer Fehlzündung?

    So, nun muss ich meinen eigenen Thread kapern:

    Ich wollte es ganz genau wissen und habe mir Zünduhr und Stroboskob besorgt und die Zündung entsprechend auf 1,8mm v. OT abgeblitzt.

    Fazit war, ich musste die Grundplatte ein ordentliches Stück gegen den Uhrzeigersinn verstellen, damit die Markierungen fluchten.

    Am Unterbrecher funkt nun gohr nüscht mehr. Erstmals gut, ABER bei der ersten Probefahrt hatte ich nun ein viel heftigeres Problem.

    Die ersten paar Kilometer lief sie super, hing begierig am Gas. Kurz nachdem ich zum ersten Mal Vollgas geben konnte, ging allerdings ein kurzer, heftiger Ruck durchs Moped mit einem Geräusch, das am ehesten so klingt, wie wenn einem ein Insekt an den Helm knallt. Direkt danach lief sie wieder normal. Ich habe dann nochmal versucht und wieder gabs diesen einen Ruck. Danach bin ich lieber langsam nach Hause gerollt.

    Was kann das nun wieder sein!? Zündaussetzer trotz perfektem Fluchten der Markierungen?

    Das Multimeter zeigt, zum Zeitpunkt des Öffnen des Unterbrechers, schlagartig eine Änderung von 0,5 Ohm (Innenwiderstand der Messsonden) zu 1,3 Ohm. Mit der Alufolie hat das fast genau überein gestimmt. Wobei bei der Widerstandmessung ein Mü früher eine Änderung angezeigt wird, als beim Alufolientrick.

    Danke euch, aber wie oben erwähnt, habe ich neben dem ALK und einem normalen Nachbau Kondensator zusätzlich noch einen selbstgebauten WIMA Kondensator mit so kurzen Kabeln wie möglich verwendet und einen Effe Kondensator der von den Daten passt. Das hatte nichts geändert und den Kondensator kann ich daher definitiv ausschließen.


    Ich habe jetzt nochmal mittels Schieblehre OT ermittelt und das Polrad und Grundplatte entsprechend eingestellt. Zusätzlich habe ich den Unterbrecher nach einer, für mich neuen Methode, mit Multimeter eingestellt, wobei sich ändernde Widerstandswerte gemessen werden.

    Ich habe jetzt nur noch ein sehr leichtes, bläuliches Glimmen am Unterbrecher und denke mal, dass das so okay ist bzw. rede es mir ein :D

    Hier noch ein Video der geliehenen/gebrauchten U-Zündung - lief zum Zeitpunkt der Aufnahme mit dem WIMA Kondensator (kein Kondensator auf der Grundplatte).

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Ist das am Ende vielleicht normale Funkenbildung oder auch der neuen (kräftigen) Zündspule geschuldet und gar kein "unnormales" Verhalten?

    So, nun gibt es von mir ein (evtl. finales?) Update zum aktuellen Stand, denn ich habe im Grunde alles ausgeschlossen, was mir logisch erscheint...und es funkt immer noch am Unterbrecher.


    Seit meinem letzten Post habe ich:


    - Die Grundplatte meiner Zündung komplett auseinander genommen, alle Kabel durch neue KFZ Leitungen mit 0,75mm2 FLRy ersetzt, genauso alle Kabelschuhe.


    - Den Massepunkt am Rahmenstirnrohr richtig blank geschliffen sowie die Masseverschraubungen am Motor gesäubert, damit da kein Öl o.ä. die Verbindung stört.


    - Mir selbst einen außenliegenden Kondensator mit kurzen Kabeln aus einem WIMA MKP10 Folienkondensator gebaut und zwischen Klemme 1 Zündspule und Motormasse gebaut.


    - Einen Effe 6044 Kondensator in die Zündung verbaut.


    - Nochmal den MZA Unterbrecher in meine Zündung verbaut.


    - Zu guter Letzt eine gebrauchte U-Zündung geliehen und verbaut (auch bei dieser funkt es).


    Bereits vorher getauscht wurden:
    - Zündspule

    - Zündkabel und Zündkerzenstecker

    - Primärspule auf meiner alten Zündung


    Da es nach wie vor unvermindert funkt, bin ich mittlerweile soweit, mir am Wochenende bei den Kleinanzeigen eine gebraucht Elektronikzündung zu holen.


    AUSSER: Hier hat noch jemand eine zündende Idee???

    Heute habe ich wieder ordentlich gebastelt und zwar genau in die Richtung, die du gerade vorschlagen hattest.

    Ich habe ein Kabel vom Unterbrecher aus dem Motor geführt, einen normalen Nachbaukondensator mittels Lochblech direkt an den Motor geschraubt und mit dem Kabel vom Unterbrecher verbunden. Und...es funkt immer noch :cursing:


    Dann bliebe ja um Grund nur noch der NOS DDR Unterbrecher dachte ich, habe ihn gegen einen neuen MZA Unterbrecher getauscht und...es funkt immer noch. Zwar schwächer, aber nach wie vor konstant.


    Tja, dann bleibt ja im Grunde nur noch irgendwie die Grundplatte selbst. Ich habe mir jetzt Kabel bestellt und werde die ganze Grundplatte einmal abräumen und wieder neu aufbauen/verkabeln. Einen Effe 6044 Kondenator (baugleich zum Bosch) der passt, ist auch bestellt.

    Steht zwar vom Aufwand alles nicht mehr im Verhältnis, aber irgendwie will ich das M*stding besiegen :evil:


    Sollte das auch nichts bringen, geb ich auf und hole mir eine Elektronikzündung.

    Ich wusste gar nicht, dass es vom Formfaktor passende von Markenherstellern gibt? Hast du da eine Bezeichnung oder Produktnummer von Beru oder Bosch?

    Ich habe bisher immer nur die billigen Nachbaukondensatoren bei den einschlägigen Simsonhändlern gefunden, bei denen es ein Glücksspiel ist.


    Danke dir!

    Immer noch deutliche helle, gelbe Funken, also kaum einen Unterschied zu vorher.

    Der Kondensator funktioniert nicht!

    Entweder ist der kaputt oder es gibt irgendwo einen Kurzschlusskontakt (blankes Kabel, Unterbrecher, Kondensator).

    Ich würde an deiner Stelle noch mal einen originalen neuen Kondensator in die Grundplatte einsetzen und, da du das schon mal probiert hast, auch sämtliche Kabel da unten neu anfertigen. Dafür kannste welche aus einer alten Verlängerungsschnur o.ä. nehmen, die Enden zu Ösen biegen und dann mit dem Lötkolben verzinnen. Kabelfarben sind Wurscht, solange du da selbst den Durchblick behältst.

    Muss eigentlich zwischen den Kontakt am Unterbrecher und der Ringöse, die die Kabel von Primärspule und Masse zusammenfasst, eine nichtleitende Unterlegscheibe? Ich meine den Kontakt, auf den dann die M5,5 Mutter kommt.

    Bei mir liegt die Ringöse direkt auf dem Kontakt (da ist ja auch die Feder des Unterbrecherhebels eingehängt) und darüber kommt dann die Mutter.


    Ich habe den Widerstand aller Kabel an der Grundplatte vom Lötpunkt zum Steckschuh gemessen und hatte überall 0,4 - 0,5 Ohm. Das sollte doch eigentlich passen :/
    Es scheuert auch nichts oder ist blank. Ich stehe mittlerweile ehrlich vor einem Rätsel.


    Wenn das alles nichts ist, bau ich wirklich wieder auf innenliegenden Kondensator um. Bei dem ich dann allerdings auch nicht sicher sein kann, ob der defekt ab Werk ist, auch wenn ich die richtige Kapazität messe... ||

    So, hier mal ein Update:
    Ich habe in der Zwischenzeit eine neue Primärsspule verbaut und den Massekontakt des außenliegenden Kondensators deutlich näher am Unterbrecher platziert. Er hängt jetzt an einem gut 10cm langen Kabel direkt an der Motormasse.

    Es funkt weniger und anders (mehr gelb, als blau), aber für meinen Geschmack immer noch recht viel. Was meint ihr zum neuen Bild?


    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Danke :)

    Danke euch für die Ideen.

    Also ich sage nicht, dass es unmöglich ist, aber dass 3 Kondensatoren defekt sind (inkl. des neuen ALK) wäre jetzt schon massives Pech.

    Die neue Zündspule ist die 8352.1/2. Die war auch verbaut und ist laut Angabe sowohl für 6V und 12V geeignet (es steht auch 12V drauf).

    Sowohl der alte Unterbrecher, wie auch die alte Zündspule waren richtig Schrott. Das heißt es muss schon länger gefunkt haben.

    An der Zündspule war der Dorn komplett wegkorrodiert und die Isolierung des Zündkabels verbrannt. Da war für mich naheliegend, dass das den Funken am Unterbrecher verursacht hat. Leider falsch gedacht.


    Wenn ich zwischen Masse am Stirnrohr und Massekabel am Motor messe, bekomme ich 0,5 Ohm. Eigentlich ein Top Wert.


    Jetzt habe ich noch eine neue Primärspule im Zulauf und will mal alle Lötpunkte an den Spulen nachlöten. Mal sehen ob das was bringt.

    Moin Matthias,

    sporadisch 'mal ein Funken am Unterbrecher ist O.K.. Wenn das jedoch kräftig und permanent am Unterbrecher funkt, würde mein Augenmerk primär auf dem Kondensator liegen.


    Grüße

    Gerhard

    Hi Gerhard,


    den Kondensator hatte ich bereits 2x getauscht. Zuerst auf einen innenliegenden Nachbaukondensator und da es nichts verändert hat auf auf den aussenliegenden Kondensator.


    Ich habe ein Video hochgeladen, in dem man den Funken im Leerlauf gut sieht. Sieht für mich nicht normal aus. Was sagt ihr?


    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    VG

    Hallo liebe Simsongemeinde,


    ich muss gestehen, dass es ewig her ist, seit ich zuletzt im Forum etwas geschrieben habe, aber meine KR51/2 lief einfach problemlos seit Jahren.


    Nun habe ich allerdings ein extrem hartnäckiges Problem mit der 6V Unterbrecherzündung:

    Es funkt sehr deutlich am Unterbrecher. Und zwar unverändert obwohl ich mittlerweile quasi alles ausgeschlossen habe, was theoretisch dafür verantwortlich sein sollte.

    Bisher habe ich:


    - Unterbrecher gegen NOS DDR Unterbrecher und diesen nochmal gegen einen MZA Unterbrecher getauscht.

    - Zündspule getauscht (Dorn war komplett zerfressen)

    - Außenliegenden Kondensator von AFK verbaut (Massekontakt am Stirnrohr auch geprüft)

    - Zündkabel, Zündkerze und Zündkerzenstecker getauscht.

    - Gefühl 20x alles penibel eingestellt (Zündzeitpunkt, Unterbrecherabstand etc.)


    Der Zündfunke an der Kerze ist da, aber satter ist er am Unterbrecher. Schwalbe springt auf den 1. Kick an und läuft ruhig im Standgas. Der Funke wird beim Gas geben größer.


    Kann es am Ende noch die Primärspule sein!?

    Oder ist ein ein dauerhafter Funke am Unterbrecher am Ende vielleicht normal???


    Ich bin mit meinem Latein am Ende und hoffe jemand hat die "zündende" Idee.


    Danke euch!

    Matthias

    Hallo zusammen,


    seit einiger Zeit stelle ich fest, dass es bei meiner KR51/2 immer schwieriger wird beim Gangwechsel sauber den gewüschten Gang zu treffen. Hochschalten geht noch vergleichsweise gut, aber beim runterschalten habe ich kaum noch ein Feedback, ob jetzt ein Gang eingerastet ist oder nicht. Manchmal lande ich irgendwo dazwischen.
    Den 1. Gang an der Ampel einzulegen ist auch ab zu nicht so easy. Manchmal muss ich dann noch ein paar cm vor oder zurückrollen damit er reingeht.
    Die Schaltung einzustellen, nach Anleitung hier und nach dem Buch, hat leider auch nie wirklich etwas gebracht. Meist war es danach eher noch schlechter und ich habe dann mit dem Einstellwerkzeug solange rumgetan, bis es zumindest wieder so wie vorher war.
    Kann es sein, dass die Schaltung einfach durch ist bzw. zu viel Spiel oder ähnliches?
    Gibt es Teile die ich relativ einfach prüfen kann, ohne gleich den halben Motor auseinander nehmen zu müssen?
    Aktuell habe ich gut 18000km auf der Uhr.


    Danke für Ideen!


    Viele Grüße,
    Matthias

    Lustig dass du das gerade schreibst, dann bin ich ja froh. Habe nämlich noch orginiale DDR Laufringe bei einem Ersatzteilhändler bekommen und heute geliefert bekommen :)


    Bei mir ging es jedoch immer nur im den unteren Laufring (vielleicht nennt man den auch anders) der direkt unten an der Lenkstange vom Schwingenträger sitzt. Da ist kein Kugellager drin, nur der Ring auf einer Scheibe. Wie auch immer, den Laufring habe ich noch original bekommen, für die Scheibe wird wohl ein Nachbauteil genügen müssen. Die ist bei der WaPu Aktion etwas vermackt worden.


    Zudem habe ich die beiden Lagerschalen die im Stirnrohr sitzen ja auch noch original bekommen. Wie du schreibst scheinen die Nachbaudinger ja nicht das gelbe vom Ei zu sein.


    Danke,
    Matthias

    So, den unteren Gabellaufring habe ich nun mit Feuerzeug und entschiedenen Schlägen herunterbekommen.
    Ich war allerdings der Meinung da müsste ein Lager drin sein. War aber nicht, nur der Ring auf einer Unterlegscheibe. Ist das so normal?


    Danke,
    Matthias

    Hallo zusammen!


    Morgen möchte ich den Rahmen und diverse andere Teile wie den Schwingenträger zum pulvern bringen.


    Nun tut sich beim Schwingenträger leider ein Problem auf.
    Der untere Gabellaufring (s. Bild), also das Lager ganz unten am Träger will sich einfach nicht lösen.
    Habe es mit gut zureden und auch einer Wasserpumpenzange versucht. Aber bevor das Ding aufgeht bricht eher die Zange ab scheint es.
    Hat jemand eine gute Idee wie ich es vor dem Pulvern morgen noch abbekommen könnte?
    Oder kann das Lager vielleicht sogar dran bleiben? Ich kann mir denken, dass es bei den hohen Temperaturen kaputt gehen wird.


    Etwas anders ist mir am Träger noch aufgefallen. Die Durchführung für den Schwingenlagerbolzen ist ziemlich ungleich (rechts/links) angeschweisst. Kann sowas zu Problemen führen bspw. Lenkerpendeln? :confused:


    Danke für eure Ideen!
    Matthias

    Danke Kai!
    Habe ich das beschriebene Problem des Gammels unter der Beschichtung dann auch trotz Rostschutzgrundierung?
    Und gibt Phänomen beim Lackieren (also außen hui, drunter pfui) genauso oder sieht man beim lackierten Rahmen im Vergleich zum gepulverten eher wenns zu gammeln anfängt...?


    Danke!