Beiträge von slothorpe

    Hi,


    ist einfach ne Halle, in der einige Bekannte und ich an unseren alten Autos und Mopeds schrauben.... ist halt alles da, was man so braucht (Werkzeug, Hebebühne, Schutzgasschweißgerät usw.)


    Ich schraub meine Fahrzeuge alle selbst - solange sie kein OBDxx und nur Elektronik enthalten - daher kenn ich keine Simson-Werkstätten...


    Gruß
    Holger

    Hallo Vince,


    die Woche und am Wochenende bin ich leider nicht da, aber wenn es bis nächste Woche Zeit hat und Du irgendwie zu meiner Schrauberhalle nach Rudow kommen kannst, bringen wir den Vogel schon ans rennen....


    Wer ist Mille ;-)


    Gruß
    Holger

    62..65..66..69..71 km/h... jetzt mal ehrlich, macht das den Unterschied?
    Ich fahr mit der Schwalbe, weils einfach Spaß macht, nicht weil sie schnell fährt.. und bei dem Fahrwerk und den Bremsen bin ich sogar froh, das sie nicht schnell fährt.


    Wenn ich schnell fahren will, dann nehm ich meine alte CBR 600F, die fährt locker 230 km/h... wenn man sich traut ;-) Und bremst dann sogar noch richtig deftig... wenn man sich traut ;-)


    Sorry dafür, aber manchmal glaube ich, ich bin zu alt für das Forum hier..


    Gruß
    Holger

    Je genauer man messen will umso genauer
    Müssen die Messmittel werden.


    Werkzeug ist nix schlimmes und sone Messuhr kann
    Man immer gebrauchen. Trau dich. Du willst doch schrauben. Dann kauf dir auch das Werkzeug.


    Airhead der DAS BUCH garnicht hat. :D


    Mhm, ich schraube seit ich 15 bin (das war 1980) an meinen Mopeds und Autos... wenn ich irgendwas ganz schnell begriffen habe, dann das, dass man vernünftiges Werkzeug braucht ! Das spart nicht nur Nerven sondern am Ende auch Geld....


    Klar "feldmäßig" in der Not versucht man sich auch mit nem Ast-Stück und ner Kombizange zu helfen, wenn nichts anderes zur Hand ist...


    Aber wenn ich, wie der Initiator dieses Threads, "das Optimum" rausholen will und dann an ein paar Euro für Werkzeug spare bzw. der Mühe rumzufragen, wer helfen kann, dann fehlt mir dafür das Verständnis.


    Zum Thema richtiger ZZP:


    natürlich kann man das auf verschiedenste Arten machen, aber man muss bedenken, dass das schon halbwegs genau sein sollte, 0,2mm mehr oder weniger im Kolbenabstand zu OT macht schon einige Grad KW-Drehung aus.


    In dem System KW-Pleu-Kolben ist zudem immer ein gewisses Spiel vorhanden, drehe ich also (mit Messuhr) vorwärt in Richtung OT und markiere z.B. 1,5mm vor OT und mache das gleiche rückwärts (also von Nach-OT zurück) wieder bis zu 1,5mm vor OT, dann ist da je nach Verschleißzustand schon eine mehr oder minder deutliche Abweichung.


    Selbst das Finden von OT ist sogar mit der Meßuhr ist gar nicht mal so einfach, man muss mit eingeschraubter Meßuhr sehr gefühlvoll drehen, sonst ist das schnell ungenau und etliche Bogensekunden daneben. Ist man über OT hinaus, dann sollte man min. eine viertel Umdrehung zurück und neu versuchen.


    Dazu kommt dann noch, dass man ohne Blitzlampe (im laufenden Betrieb) den ZZP nur statisch (d.h. mit "Silberpapier" bei den Kontakten) einstellen kann, was an sich schon mal sehr ungenau ist.


    Wenn man das alles nicht sehr akurat macht, addieren sich die Fehler schnell und der ZZP ist deutlich daneben. Da die Schwalbe Zündung ja keine Fliehkraftverstellung hat ist es aber besonders wichtig, die Zündung sauber einzustellen.


    "Das Buch" habe ich mir mal gekauft, finde es aber eher entäuschend, steht auch nicht wesentlich mehr drin, als in den im Internet verfügbaren Reparatur-Handbüchern aus DDR Zeiten. Den Hype darum verstehe ich nicht - wie so manches hier ;-)


    Gruß
    Holger

    Zschopower: aber den ZZP sollte man auch ausmessen, auf die Abrissmarkierungen (so vorhanden) kann man sich nicht verlassen, die wurden damals wohl nach Lust und Laune angebracht. Habe schon Schwalben da gehabt, da passte es ziemlich genau, aber auch welche, das war der ZZP locker 0,3mm daneben... das sind schon ein paar Grad KW.

    ok, und warum ?


    BTW: wird doch wohl wen in München geben, der dir helfen kann und über das nötige Werkzeug verfügt, ist ja nun wirklich nix besonderes, hat normalerweise jeder Auto/Mopedschrauber...


    In der Hauptstadt hilft man sich jedenfalls gegenseitig, habe schon einige Zündungen eingestellt in meiner Garage....


    Gruß
    Holger

    Irgendwie werd ich aus Deinen Postings nicht schlau...


    1. warum willst Du denn den ZZP einstellen? Läuft die Kiste nicht ordentlich ? Ist Dir langweilig ?
    2. Mehrere Leute versuchen Dir klar zu machen, das man das entweder richtig (d.h. mit genau ausgemessenem ZZP und mit Blitzlampe) macht oder besser bleiben lässt.. warum ignorierst Du das eigentlich komplett ?


    Mit dem Messschieber und ohne Abblitzen wirst Du bei der Vape (und selbst bei ner normalen Kontaktzündung) keine vernünftige Einstellung erreichen - bzw. wäre das totaler Zufall...


    Gruß
    Holger

    das ist ein ganz normaler Nonius, das ist völlig Ok so....


    Ich vermute mal, Du hast keine Ahnung, wie man einen Messschieber abliest!?!


    Ich würde Dir den guten Rat geben, jemanden zu suchen der einen Plan hat und den das machen zu lassen!


    Richtig macht man das mit einer Messuhr zum richtigen Festlegen des ZZP und einer Stroboskoplampe zum abblitzen des ZZP... alles andere ist nach meiner Meinung Murks.



    Gruß
    Holger

    Ich habe meine Schwalbe komplett, d.h. Rahmen und Blechteile in einer Werkstatt der Diakonie (für Menschen mit Behinderung) strahlen und pulvern lassen. Das gibts bei uns in Potsdam und sicher auch bei Euch in der Nähe. Habe komplett 250€ gezahlt, Qualität ist gut.


    Für Aufnahmen für Stoßdämpfer, Lagerbuchsen für Schwingenlager und Gewinde gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Entweder abkleben (lassen) , verschließen, Schrauben reindrehen. Nachteil: dreht man die Schraube raus, platzt gerne etwas von der Beschichtung ums Gewinde mit ab, muss dann wieder mit gleichfarbigem Lack nachbehandelt werden und ist eine potentielle Roststelle. Auch beim Herrausziehen der Stopfen und beim Abziehen des Klebebands passiert das gerne mal, das etwas von der Beschichtung mit abplatzt. Daher...


    2. ich habe einfach alles beschichten lassen und dann die Gewinde hinterher mit nem Gewindeschneider vorsichtig nachgeschnitten. Ebenso bei den Buchsen und Aufnahmen mit ner Dremel (Kleinstbohrmaschine) und nem Schleifaufsatz vorsichtig die überflüssige Beschichtung weggeschliffen. Dabei kann man dann ne dünne Schicht stehen lassen und z.B. mit OwatroI zusätzlich schützen. Ist natürlich mehr Aufwand, aber in meinen Augen im Endergebnis besser.


    Gruß
    Holger

    die kerze ist neu, und bei meinen ausgedehnten experimenten letztens habe ich die so oft raus und rein und sauber gemacht und geprüft und getrocknet usw, dass ich schon davon geträumt hab. würde mir weitere ausgaben, auch kleine wie kerze oder kondensator jetzt doch gern sparen, da hängt schon genug geld in dem bock, und die erfolgsaussichten halte ich wegen o.g. für ziemlich gering.


    klar, nachvollziehbar, aber manchmal sind es die kleinen Sachen... ich habe schon Kerzen erlebt, beim Zweitakter DKW füher, die sahen Eins-A aus, hatten auch einen Zündfunken, wenn rausgeschraubt und an den Motor gehalten, wollte aber ums verrecken nicht unter Druck im Motor finktionieren.... Und ne zweite Kerze und nen Kondensator machen den Kohl auch nicht mehr fett (is er ja schon...).


    Jetzt mal den Kopf nicht hängen lassen, irgendwas muss es ja sein, und so viel ist nicht dran an dem alten Bock.


    Wobei ich immer an das denke, was man mir mal vor 30 Jahren bei der Bundeswehr in der Inst-Kompanie beigebracht hat: wenn ein (heute alter) Motor nicht will gilt bei der Ursachensuche immer "Zündung vor Vergaser".


    Gruß
    Holger

    das eine ist das andere.....
    aber da verbindet sich nix. da hält auch nix. das ist nur eine Führung zur richtigen Positionierung. wenn der Halbmond abschert, ist da nix mehr mit richtiger Position und der Esel zündet irgendwann, nur nicht im richtigen moment




    dies ist der springende punkt. nur durch den druck den die mutter MIT dem federring auf das Polrad ausübt, wird das Polrad auf dem konus in der richtigen position gehalten. ansonsten springt der bock einmal an und dann nicht mehr, weil sich das Polrad verdreht hat und der zzp nicht mehr stimmt


    Hallo alter Sack,


    will jetzt nicht spitzfindig diskutieren, aber die Scheibenfeder (der "Halbmond") "hält" schon as Polrad in der richtigen Position. Da das Polrad auf einem Konus sitzt - deswegen braucht man je einen Polradabzieher um es runter zu bekommen - würde es sich aber auch ohne die Scheibenfeder sich nicht einfach verdrehen, wenn die Mutter fest angezogen ist, man könnte es nur nicht richtig positionieren, da die Führung fehlt.


    Der Federring übt auch keinen Druck aus, das macht schon die Mutter, der Federring sorgt nur dafür, dass sich die Mutter nicht los vibriert.


    Aber in der Sache sind wir uns einig, wenn die Scheibenfeder fehlt bzw. abgeschert ist und sich das Polrad verdreht oder gleich verdreht aufgesetzt wurde, dann kann der Bock nicht laufen....


    Warum man die Nocke für den ZZP nicht über einen Passstift gegen Verdrehen gesichert auf die KW gesetzt hat hat, dann könnte man nämlich auch den Kontaktabstand ohne aufgesetztes Polrad prüfen und einstellen, versteh ich bis heute nicht...


    Gruß
    Holger


    Ok, das klingt wirklich alles OK... klar, der Halbmond ist die Scheibenfeder, wenn die drin ist und das Polrad richtig sitzt, kann es sich nicht verdrehen.


    Man kann das Polrad aber auch verdreht aufstecken, dann geht es halt nicht ganz drauf (wg. der Scheibenfeder), lässt sich aber dennoch fest schrauben, wenn man den Federring unter der Mutter weg lässt. Dann ist der ZZP natürlich komplett daneben, weil der "Nocken" für den Zünkontakt innen auf dem Polrad ist - wer immer sich so'n Schwachsinn ausgedacht hat in der alten Täterä...


    Hast Du es mal mit ner neuen Kerze probiert ?


    Schreib doch wirklich mal, wo Du wohnst, irgendwo wird da auch ein alter Hase sein, der mal seine Löffel dranhält...


    Gruß
    Holger

    Hallo Holger,


    geblitzt habe ich die Zündung nicht. Statt dessen OT mit Messuhr bestimmt und 1,5mm vorgedreht, dann die Markierungen von Grundplatte und Gehäuse auf Fluchtung, und Unterbrecer auf Abstand und Zustand geprüft - alles i.O. Und gelaufen ist sie ja auch so.


    Danke und Grüße,
    andi


    Irgendwie liest sich Deine Erklärung etwas verdreht, mag aber auch nur an der Reihenfolge liegen, wie Du es schreibst...


    Fragen/Anmerkung:


    1,5mm vor oder zurück gedreht? nicht dass Du jetzt 1,5mm nach OT den ZZP hast?


    Das mit den Markierungen auf Grundplatte und Gehäuse muss nicht unbedingt stimmen...


    Die 0,4mm Abstand sollten genau bei OT sein, nicht bei 1,5mm vor OT.


    Gruß
    Holger