Beiträge von Wikinger

    Also, ich möchte da auch mal was zu schreiben, ich habe vor geraumer Zeit auch viel Probleme mit dem Vergaser gehabt, habe dann einen neuen "voreingestellten"N1-5 gekauft, weil der alte Originale einfach fertig war. Da brachten auch neuer Düsen und Nadeln nichts.
    Von den verstopften Bohrungen oder irgendwelchen Nasen in dem Neuen Vergaser konnte ich nichts finden. Der war Tiptop sauber.
    Also habe ich mich mit viel Ruhe der Einstellung des Schwimmerstandes gewidmet. Ich habe es nicht mit der "Senfglasmethode" gemacht, sondern mit einem Digitalen Meßschieber.
    Seitdem läuft die Schwalbe wie ein Schweizer Uhrwerk, das Leerlaufgemisch einmal richtig eingestellt, und die von Schwiegervater gelobte Isolator 225er Kerze reingedreht.
    Seitdem habe ich niemals wieder Probleme mit einer versotteten Kerze gehabt. Seit nunmehr fast 6000 km läuft das Motörchen ohne mucken.
    Es ist also möglich einen gescheiten Motorlauf herzustellen mit dem 16N1-5.
    Schwiegervater sagte mir, daß die 240 Kerzen einfach nicht warm genug werden, um anständig sauber zu werden. Die 240er Kerzen kann man fahren, wenn man sehr weite Strecken am Stück fähr, so das gewährleistet ist, daß die Kerze richtig warm wird. Aber nur kurze Strecken um den "Kirchturm" reichen da nicht aus, dann bleiben die Kerzen sehr dunkel in der Farbe.....
    Und es gab damals eben nur die Moped, denn einen Trabbi konnten meine Schwiegereltern sich nicht einfach so leisten.Selbst für eine Schwalbe musste ein Bulle verkauft werden.

    Danke Peter,
    das Buch ist klasse. Ich hatte mir das damals gleich gekauft. Ich habe noch keine Ahnung, was mich bei dem Motor erwartet. Schwiegervater hat immer über das Ding geschimpft, das die nie wirklich "gelofen" sei, und sich da "ok" so viele dran versucht hatten....
    Es war kein Tropfen Getriebeöl im Getriebe, das war für mich ein ziemlich eindeutiger hinweis auf die Dichtringe. Aber ich hatte mir nur überlegt, wo es eh auseinander ist, gleich eine Generalüberholung daraus zu machen. Ich würde nur schon gerne die Originalen DDR Zylinder verwenden, und Kolben. Okay, 1. Übermaß ist ja noch eine Option. Aber woher nehme ich dann Kolben und Ringe? Ich hatte mal einen "Nachbaukolben" in der Hand, die sehen mir so "billig" aus, gegenüber den Originalen DDR Kolben.
    Ich würde mich über den einen oder anderen Erfahrungswert mal freuen. und damit eines ganz klar ist, es geht mir hier um KEIN Tuning. Ich will das Ding im Top Zustand wieder herrichten. Und das auch im Lack. Atlantikblau soll sie werden, denn irgendjemand hat mit Dose Metallikblau draufgesprüht. Neuen Kabelbaum wird es auch geben.

    Moinsen zusammen.
    Ich habe hier noch ein Projekt liegen. Mein Schwiegervater hat mir eine Schwalber hinterlassen aus dem Jahr 1974. Die steht seit 1998 rum, Motor dreht. Aber sie ist nie wirklich gut gelaufen. Okay, das übliche Motor spalten neue Dichtringe etc. ist klar.
    Aber, ich denke darüber nach, ggf. den Zylinder und Kolben zu wechseln, oder einfach nur neue Ringe drauf.


    Jetzt gibt es ja keine neuen Originalzylinder mehr und schon garnicht originale Kolben samt Ringe. Also muß ich mich vermutlich mit einen Nachbau zufrieden geben.
    Was könnt ihr mir dazu sagen??
    Taugen die was, oder eher nicht?
    Was währ eine gute Investition?
    Eventuell soll der Motor eine Varpe bekommen, aber erstmal soll alles original bei 6 V bleiben.

    Ich denke, es hat nichts zu sagen Das ist am Ende der "Beschleunigung", sie fährt dann quasi schon am Ende. Meine macht das so ungefähr auch, und ich fahre damit schon 3000 km oder vielleicht noch mehr.... Und meine Schwalbe hat zu schleppen, ich bin 2 Meter groß und wiege 120 kg.

    Moin Maik,
    das was Du spührst, hat mich zu Anfang auch beunruhigt. Aber Schwiegervater und meine Frau sagten mir, es sei völlig normal, das die Schwalbe bei leichter Steigung oder kurz vor erreichen der" Enddrehzahl" etwas anfängt zu ruckeln oder wie man es auch beschreiben mag. Wenn Du Deinen Motor machen willst, können wir das später gerne in meiner Werkstatt machen. Du kannst es dann alleine machen, und ich schaue Dir dabei auf die Finger. Ich habe Schwiegervaters alte 74er Schwalbe dort noch stehen, die im Winter auch fällig ist. Die soll komplett neu aufgebaut werden, mit Lacken und neuem Kabelbaum etc.


    Moin Maik,
    ich glaube jetzt verstanden zu haben, was Du für einen "Fehler" meinst.
    Meine Schwalbe macht das auch. Wenn ich unterwegs bin, und eine lange kaum ng merkliche Steigung kommt, und der Motor Leistung bringen muß. Dann fängt sie ganz leicht an zu ruckeln. Naja, nicht dolle, aber eben doch ein bisschen. Habe ich die Kuppe erreicht, dann ist dieses "ruckeln" quasi sofort weg, und sie läuft wieder rund.
    Alle die ich fragte, sagten mir, daß sei völlig normal. Und wenn dann auch noch Gegenwind dabei ist, dann tut sich die Schwalbe etwas scher. Das sagte Schwiegervater schon zu mir. Und die hatten früher nur die Schwalbe oder den Trabbi.
    Gruß Ingo


    Benzin kommt wohl auch an - tropft aus Krümmeranschluss wenn Krümmer demontiert ist.
    Was kann es noch sein?


    Und noch einmal die Antwort, ein total versoffener Motor springt niemals an, und wenn Du den bis nach Jericho schiebst nicht.


    Lüfte doch ersteinmal den Motor richtig durch, und sorge für eine Mengenmäßig richtige Spritmenge!!
    Diese tipps sind jetzt schon x-mal genannt worden, und es macht auf mich den Eindruck, daß Du es nicht hören willst, oder einfach Lern resistent bist.

    Einmal kicken reicht zum belüften nicht aus! Ohne Kerze mindestens 10-20 mal durchdrehen den Motor. Und bedenke, es bleibt das Öl im Zylinder, denn nur der überschüssige Sprit verflüchtigt sich.
    Wenn die total versoffen war, würde ich den Motor ruhig mal einige Tage immer mal wieder ohne Kerze drehen. und dann ne neu Kerze rein. Dann alles soweit zusammengebaut, das der Startversuch unternommen werden kann. Dann würde ich aber etwas Startpilot zur Hilfe nehmen, das führt nicht noch zusätzlich Öl ins Kurbelgehäuse. Und wenn das Dingen endlich läuft, dann mit höheren Drehzahlen am Leben halten, bis sie aufgehört hat stark zu rauchen. Erst dann würde ich eine Leerlaufgemischeinstellung und Leerlaufdrehzahlanpassung vornehmen. und Leerlaufgemisch sowieso nur bei richtig Betriebswarmen Motor.