Beiträge von Wikinger

    Hallo, ich hatte ein sehr ähnlich gelagertes Problem. Meine Schwalbe lief auch immer zu fett.
    Ich hatte den alten Vergaser komplett gereinigt, und mit einem neuen Düsenstock versehen, neue Nadel und Dichtungen.
    Die Schwalbe sprang super an, lief gut. Aber sie nässte und qualmte, und manchesmal soff sie während der Fahrt ab, und ich musste schieben.
    Dann habe ich bei BVF auf der Homepage oder einem Video gesehen( ich weiß nicht mehr genau wo) das die alten Vergaser mit den neuen Düsensätzen nicht wirklich laufen.
    Daraufhin habe ich 30 Euro investiert, und mir einen neuen 16N1-5 gekauft.
    Seitdem habe ich nie wieder Probleme gehabt. Der Motor läuft auf den ersten Tritt und fährt solange, bis der Tank leer ist....oder eben nicht...

    So, ich habe tief luft geholt und dann nach viel WD40 mit meinem "Hämmerchen" den Bolzen ausgetrieben. Das Hämmerchen" war schon erwachsen.
    Die Welle war nicht festgerostet, sonder an beiden Seiten, dort wo die im Hauptständer sitzt regelrecht abgekröpft.
    Das musste dann natürlich durch das Rohr getrieben werden. Ich habe zum Glück einen Reparatursatz für den Ständer bestellt, so kommt dann gleich ein neues Roh mit rein.

    Moinsen Männers,
    mir war langweilig, und dachte mir, ich tausche mal EBEN der Hauptständer gegen einen längeren.
    Grund der Überlegung, die Schwalbe kippelt. Es handelt sich um ein KR51/1 mit Hydraulischen Dämpfern.. Also ist der verbaute zu kurz, fix nachgemessen, und der ist zu kurz.
    Also fix den Split raus und mit dem Hämmerchen ie Welle leicht geklopft. Ging ganz gut, solange, bis die Welle im Ständer verschwunden ist. Dann rührt sich nichts mehr. Auch von der anderen Seite nicht. Also Auspuff weggebaut und mit etwas mehr Nachdruck versucht.


    Nichts.


    Gibt es eine andere Idee, bevor ich die große Felx hole, und die ganze Aufnahme abflexe?


    Gruß
    ingo der zornige

    Meine Erfahrung mit den Überholkits für die Vergaser sind folgende:
    Schmeiß den Vergaser raus und baue einen neuen ein. Die Kolbenschieber sind undicht. Nachdem ich den von mir überholten Vergaser ersetzt habe durch einen neuen, habe ich die Schwalbe nie wieder geschoben. Selbst nach der Winterpause, nur frischen Sprit in den Tank, dreimal getreten, und der Motor lief.

    Danke für den Tip, der Starterkolben ist frei beweglich.
    Ich war schon ziemlich angefressen, daß der einbaufertige Vergaser in keinster Weise einbaufertig war.
    Ichhabe hier noch einige alte Vergaser liegen, ich erwäge in der tat, mit eine Schwimmerkammer mit Schauglas anzufertigen, aber ich denke, mit einem Glas geht das genauso gut.
    Jetzt läuft der Hobel erstmal.
    Und das mit den Erfahrungen kommt ja durch solche Erlebnisse dazu. Man steht erstmal wie ein Ochse vorm Berg, weil ja alles richtig scheint.....
    Und dann ist es der neue Vergaser....... Boar, wat gut, daß der Händler, der mir den verklingelt hatte, soweit weg war in dem Augenblick.

    Moin zusammen,
    ich habe gestern noch einmal den neuen Vergaser untersucht. Der galt als eingestellt, darum wurde der so eingebaut.
    Der Schwimmerstand stimmte nicht. Ich habe mit einem Digitalen Meßschieber nachgemessen, der Schwimmer geschlossen stand bei 32mm und geöffnet bei 34mm.
    Damit konnte die nicht laufen.
    Tat sich mir die Frage auf, warum die vorher gelaufen ist....
    Naja, der Kolben vom Startvergaser war nicht richtig festgeschraubt! Soll heißen, ich konnte das ganze Dingen noch fast eine Umdrehung festziehen. Was ich natürlich gemacht hatte, bevor ich den Schwimmerstand kontrolliert hatte. Darum sprang sie gestern auch wohl nicht mehr wirklich an, weil viel zuwenig Sprit kam.
    Ich bin dann gestern noch etwas über 10 km mit der Schwalbe gefahren, und sie ruckelt nur noch etwas kurz vor Endgeschwindigkeit, also noch etwas nachregulieren, dann sollte das gut sein.
    Boar, was sind die Dinger aber auch mimosenhaft........
    Ist ja bald schlimmer, als moderne Fahrzeuge mit Lambdaregelung etc.
    Ich wünsche Euch noch einen schönen 2. Pfingsttag.

    Moin zusammen,
    ich habe eine Haßmütze auf.
    Ich habe eine Schwalbe mit Gebläsemotor neu abgedichtet. Nach Anfänglichen Schwierigkeiten lief sie dann recht gut. Erreichte zwar die 60 km/h noch nicht, aber das war erstmal nebensächlich. Gestern bin ich damit gefahren, der Motor wirkte noch etwas Kraftlos an ca. 50 km/h, gut dachte ich mir, etwas Zündung noch nachjustieren und gut. Der Motor lief dann im Standgas knapp 45 Minuten ohne Probleme. Das gehäuse ist äußerlich trocken und alles.
    Also heute morgen die Zündung noch minimalst, vielleicht ein halbes Grad Richtung früh gestellt. Dann ein Tritt und der Motor sprang an. Drehte gut hoch und alles.
    Fing dann an zu stottern, so als wenn es Zündaussetzer gibt. Im Leerlauf war alles gut.
    Dann ging der Motor aus. Okay, dann habe ich einen neuen Kondensator eingebaut, noch einmal die Kontakte und deren Einstellung kontrolliert.
    Kontakt abstand bei 0,4mm bei OT, also stimmt auch der Schließwinkel.
    Polrad wieder drauf und dann habe ich 1 Stunde getreten!!!!!!!!!!!!!
    Zum Schluß habe ich dann die Hand genommen, weil ich auf meiner Prothese nicht mehr stehen konnte. Der Motor springt an, läuft 3-4 Umdrehungen, nimmt KEINE Gas an und geht aus.
    Immer weiter gekickt, der springt an, läuft 3-4 Umdrehungen und geht aus. Jetzt ist auch die Hand Innenseite blutig und die Mistkarre läuft immer noch nicht.


    hat jemand von Euch noch ne andere Idee???


    Ich bin kein Laie, bin gelernter KFZ-Meister mit 35 Berufsjahren, aber die DDR Technik bring mich um den Verstand!!!!!!!

    Das gabelähnliche Teil heißt Schaltscheibe aber ansonsten ja,
    der Ausleger der Hohlwelle soll in der Gabel sitzen.
    Kontrolliere das - und auch die übrige Mechanik.
    Das der Motor beim Anlaufen selber schaltet, ist nicht normal...


    LG Kai d:)



    Ich habe den Fehler gefunden, man, man, man.
    Die Schaltscheibe saß verkehrt herum. Keine Ahung, wie das passiert ist. Jetzt funzt wieder alles hübsch.

    Hallo zusammen.
    Ich springe hier in den Fred mal rein, denn ich habe auch ein kleines Problem mit der Halbautomatik. Ich habe den Motor gespalten, und lediglich die Dichtringe von der Kurbelwelle gewechselt samt den Lagern. Die anderen Lager der Wellen waren schon mal gewechselt worden, und noch für Gut befunden.
    Also mußte ich die Kupplung nicht demontieren, die ist also völlig unberührt auf der Welle geblieben. Ich habe alles wieder zusammengesetzt, und konnte auch mit der Hand die Gänge schalten. Nachdem ich die Seitendeckel aufgesetzt habe, ging alles ganz ohne Gewalt, lässt sich die Schaltwelle nicht mehr bewegen. Nachdem der Motor angesprungen ist, machte es " Klack" und jetzt ist quasi ein Gang drin und es lässt sich nicht mehr schalten. Habe ich vielleicht einen Fehler beim Aufsetzen des Kupplungsseitendeckels unwissendlich gemacht?
    Wie setzt man den Deckel richtig auf? Die Kupplungsbetätigung, ich denke so nennt sich das Gabelähnliche Teil im Decke zeigt mit der "Gabel in Richtung Schaltwelle, und der " Ausleger" mit dem gekröpften Zapfen sitzt glaube ich in der Gabelmitte. Weiß es allerdings nicht genau.
    Wie gesagt, der Motor läuft ohne Geräusche und ohne unmengen an Rauch wieder schön.



    Welchen ZZP haste denn eingestellt?
    Ist der Zündfunke richtig stark?
    Wie sieht das Kerzengesicht aus?

    Genau, probiere mal Startpilot. Das ist Äther, der ist hochentzündlich. Wenn der Motor dann keinen Mucks tut, dann ist mit der Zündung was nicht in Ordnung. Es kann auch die Kerze sein. Wenn eine rausgeschraubte Kerze funkt, heißt es nicht, daß die das auch im Zylinder macht unter Druck.

    Als erstes würde ich mal schauen, wie die Kontakte aussehen! Stimmt der Kontakt abstand, Der kontaktabstand ist elementar wichtig. Stimmt der Kontaktabstand nicht, so stimmt auch der Schließwinkel nicht. Und dann gibt es oft keinen oder nur sehr schwachen Zündfunken. Dann würde ich untersuchen, ob überhaupt die Kerze funktioniert.