Beiträge von Basti101

    Puhhh also die Senfglasmethode hab ich nicht gemacht.
    Ich hab ne Schieblehre und das Reparaturvideo zum Einstellen genutzt und ziemlich penibel eingestellt.
    Ist das unabhängig davon empfehlenswert die Senfglasmethode zu nutzen?



    Ich finde die Senfglasmethode sehr aufwändig. Ich habe meine Vergaser bisher immer mit dem Messschieber eingestellt (hängender und liegender Schwimmer), den Schwimmer und das Nadelventil geprüft.



    Alternative: Wenn man sich die Mühe macht und noch eine alte Vergaserwanne hat, bohrt man sich auf der Höhe des Spritniveaus ein Loch und füllt dies mit klarem Epoxy. Schon kann man unter "Einbaubedingungen" exakt einstellen.

    Also mich grüßen auf meiner Schwalbe auch einige Motorradfahrer. Schon sehr oft passiert, gerade auf Landstraßen. Bin auch etliche Male an Ampeln in witzige Gespräche gekommen. Und da war es egal ob der neben mir Simson fuhr oder eine Harley (der sich sehr über die Schwalbe freute).



    Deswegen grüße ich auch immer. Auch Vespa-Oldtimer.

    Die Dämpfer sind nagelneu und haben bereits eingepresste Lagerbuchsen. Wie bereits mehrfach geschrieben sind alle Lager, Verschraubungen, Buchsen usw. fest angezogen und haben kein Spiel.



    Die Bewegung in Fahrtrichtung in den Dämpfern selber sind klar als solche zu erkennen. Die Frage ist also: ist das normal und haben die Dämpfer dort ein leichtes Spiel?

    Bist du dir sicher das es die Stoßdämpfer sind und nicht evtl. der Lenkungssteuersatz? Evtl. sind auch die Buchsen in der Vorderradschwinge verschlissen.



    Nein, das Lenkungslager ist nagelneu, fest angezogen und sonst hat nichts Spiel. Man sieht auch, wie der Dämpfer sich leicht nach vorn und hinten bewegt.

    Beim Anbremsen mit meiner Schwalbe zieht sich immer das gesamte Vorderrad ein Stück zurück (leichtes Aufbäumen). Bei der Prüfung kam heraus, dass die neuen Stoßdämpfer ein bestimmtes Spiel haben und sich in Fahrtrichtung vor und zurück bewegen können. Hab ich eine schlechte Charge an SWH-Dämpfern bekommen oder ist dies normal?

    Bis jetzt habe ich den Schwimmer einfach nur bei 28 auf diesem Stift liegen lassen ohne irgendwo drauf zu drücken, vllt schließt er ja deswegen zu spät.Ist es zudem richtig,dass dieser "dicke" Stift wenn man den Vergaser richtig herum hält ein Stück ausfährt oder ist dieser schon wieder kaputt?




    Moin Armin,



    beim Messen solltest du den Schwimmer nicht berühren. Lass ihn umgedreht ganz leicht auf den Stift fallen und wiederhole das ganze ein paar Mal. Ich habe beide Werte eingestellt (0,5 mm fetter) und der Vergaser läuft spitzenmäßig.

    Das Thema hab ich auch gerade hinter mir. Ich schätze, sobald der Schwingenträger verzogen ist, hat er die Energie auch an das Strinrohr weitergegeben. Schau, ob du Lackabplatzer siehst die auf Stauchung/Streckung des Rahmens an einer Stelle schließen lassen.

    Danke euch für die Hilfe! Ich hab das Lenkungslager jetzt etwas gelöst, es war zu fest. Die Kugellagerringe liegen bei mir genau richtig drin. Das schleifen ist auch weniger geworden. Ich hab meine Simme ja erst neu aufgebaut und werde mal schauen wie es sich verhält wenn sie etwas mehr eingefahren ist und sich alles setzt.

    Spiel hab ich soweit überhaupt keins im Lager selbst. Also der Rahmen wurde vorm Sandstrahlen gecheckt und ich hab jetzt auch nach dem Pulvern keine Risse o.ä. am Strinrohr oder der Verbindung entdeckt. Die dürften sich bei der spröden Pulverschicht eigentlich recht schnell zeigen. Beim "Bullengriff" (beide Stoßdämpfer greifen und im aufgebockten Zustand rütteln) verhält es sich so, dass das Stirnrohr bei sehr starken drücken und ziehen minimal um ca. < 1 mm bewegt.



    Ich würde vermuten, es liegt an den etwas zu weit nach vorne gebogenen Knieblechhaltern.



    Aber wenn ihr Tipps/Meinungen habt, immer her damit ;)

    Mahlzeit!



    Beim Tacho hatte sich die Fahne am Kettenritzel nach innen gebogen. Kein Wunder, dass der Tacho nicht ging :D Läuft wieder!



    Zum Thema Lenkungslager: ich hab das Lager jetzt ordentlich festgezogen und die Lenkung ist nun so straff, dass sie nicht selbstständig in die Mittelstellung zurückpendelt (war bei meiner alten Schwalbe so). Lenken lässt sie sich aber recht gut, halt nur etwas schwergängiger. Ist das so machbar, setzt und schleift sich das noch ein (nageleue Lager) oder muss sie absolut ohne jegliche Widerstände lenkbar sein?



    Das Schleifen am Armaturenblech ist deutlich weniger geworden, aber noch dezent vorhanden. Ich schätze, dass einfach das Stirnrohr im aufgebockten Zustand schon eine gewisse Flexibilität hat.

    Jo danke euch für die Antworten!



    Zu 1.: Ich überprüfe nochmal das Lenkungslager, aber eigentlich geht die Lenkung sogar minimal schwergängiger als vorher (im aufgebockten Zustand). D.h. die Lenkung pendelt nicht durch leichtes anstupsen. Vielleicht hat sich dort aber was gesetzt bei den ersten Fahrten...