Beiträge von Simi1978

    Hallo

    ich möchte nicht noch Verwirrung stiften. Aber könnte es nicht an Zündschloss liegen? Beim Neuaufbau zu lange Schrauben am Zündschloss verwendet, die eventuell einen Kurzschluss verursachen. Zündschloss abbauen und dann nochmals messen.

    Gruß Simi

    Hallo Forum


    ich habe den Motor meiner Kr51/1S (M53/11AR) mit Hilfe der Spezialisten aus dem Forum regeneriert. Schön langsam, Stück für Stück über den Winter. Für die vielen Tipps vielen Dank.

    Die Kupplung funktioniert hervorragend, ging noch nie so gut. Die Gänge lassen sich sehr leicht und fehlerfrei schalten. Der Motor läuft nach einem ersten Test sehr ruhig und ich bin happy. Jetzt muß ich noch die Zündung optimal einstellen und den Übergang vom Krümmer zum Auspuff dicht bekommen. Kein Hexenwerk mehr.


    Nun meine Frage: Ich habe eine Vape verbaut. In der Anleitung zum Einbau der Vape steht ein Zündzeitpunkt von 1,4 vor OT. Im Wiki wird ein Zündzeitpunkt von 1,5 vor OT beschrieben und in einigen Foren habe ich schon von 1,6 -1,8 vor OT gelesen. Dadurch bin ich verunsichert. Die vielen Eintragungen hier im Forum haben mir nicht tatsächlich weitergeholfen. Ich würde streng nach Anleitung der Vape auf 1,4 tendieren.


    Was sagen die Experten? Mich würden vor allem Erfahrungswerte von Duo- und Hallbautomatik-Schwalben-Fahrern interessieren.


    Gruß

    Simi1978

    Beim Messen hatte ich eine Klinge vom Cuttermesser genommen und über das Gehäuse gelegt. Die ist genau 0,5 mm. Das funktioniert, aber an verschiedenen Stellen hatte ich verschiedene Maße. das hat mich vwerunsichert. Durch Deine Skizze habe ich die Sache aber erst einmal richtig verstanden. Insoweit vielen Dank.


    Mit dem Quetschmaß dürfte es einfacher werden. Ich habe ein Spiel 0,3 mm angenommen. Habe aber verschiedene Scheiben bestellt. So kann ich es mit den unterschiedlichen Scheiben nochmal probieren, bevor ich den Motor fest mache. Wie dargestellt, wurde vom Hersteller aus überhaupt kein Ausgleich vorgenommen.

    Hallo Kai71,


    ja genau diese Meßmethode von Dir habe ich gesehen und probiert. Ist völlig ok, m.E. aber praktsich nicht so einfach. Es gibt zu viele Meßfehler im 1/10-Bereich. Ich habe nur eine Schiebelehre mit Tiefenmaß.


    Ich habe das 6000er Lager (Dummy) auf die Welle aufgesetzt und rechts im Gehäuse, dort wo das Lager hingehört, den Lötdraht als Ring eingelegt, sozusagen auf den Außenring des Lagers.


    Die Dummys habe ich vorher geprüft, Sie haben tatsächlich genau die gleiche Höhe, wie die neuen Lager, wurden also schon früher sehr genau gearbeitet.

    Es gibt nur zwei Varianten:


    alte Variante:

    3 Stahllamellen 2 mm

    4 Kupplungslamellen 3 mm

    Federteller 6 mm aufgeschlagene Nr. 3


    neue Variante:

    3 Stahllamellen 1,5 mm

    4 Kupplungslamellen 3 mm

    Federteller 7,5 mm - aufgeschlagene Nr. 5


    Problem: die neuen Federteller, die es überall gibt, sind nur 6 mm und meist noch krumm

    Bei einem verbastelten Motor, den ich mal geschossen hatte, war ein 6 mm Federteller und darunter noch eine weitere Stahllamelle 1,5 mm verbaut - hat auch 24 mm ergeben. Es konnte mir aber im Forum niemand sagen, ob das funktioniert.


    Ein Mix unterschiedlich starker Scheiben dürfte nicht funktionieren.

    Also noch einmal zum Problem:

    Obwohl der Motor nur ca. 6 Tkm gelaufen ist, waren die Wellendichtringe undicht. Deshalb mußte ich die Wellendichtringe wechseln, natürlich auch gleich die Lager. Nach dem Spalten des Motors hatte ich festgestellt, daß die Wellendichtringe zum Kurbelgehäuse hin an der Oberfläche "ausgeblichen" waren und man mit dem Fingernagel die Oberfläche zerdrücken konnte. Der rechte Simmerring stand ein paar mm in das Kurbelgehäuse, was ich allerdings auf den Spaltvorgang zurückgeführt habe.

    Der Motor war noch jungfräulich und noch nie geöffnet. Was war festzustellen: die Automatikupplung war nur unten am Lager ausgeglichen, nicht oben. Die Kupplungsscheiben waren schon sehr glasig. Die Kupplungswelle war, wie andere schon festgestellt haben, am kleinen Lager 6000 nicht ausgeglichen. Die meisten Simsonfreunde würden den Motor einfach wieder so zusammenbauen.


    Ich hatte nach der m.E. aufwendigen Meßmethode die Kurbelwelle links mit einer 0,5 mm Ausgleichsscheibe gut zentriert und dann den Motor zusammengebaut. Dann mußte ich feststellen, daß der rechte Simmering bei der Montage des rechten Lagers ein paar mm in das Kurbelgehäuse gedrückt wurde. Offensichtlich bestand das Problem schon im Original.


    Nun habe ich den Motor nochmals geöffnet und mir aus den alten Lagern, wie oben beschrieben, ein paar Dummys gebaut.


    Links habe ich jetzt eine 0,8 mm Ausgleichsscheibe eingelegt und den Wellendichtring ein klein wenig abgeschliffen ohne die Dichtlippen zu beschädigen. Jetzt ist alles bündig. Allerdings ist jetzt der Abstand der Kurbelwelle links etwas größer als rechts. Das dürfte aber m.E. kein Problem sein.

    Die Mitteldichtung ist 0,5 mm und wurde beim Test mit eingebaut.


    Ausgleich der Kupplungswelle im Automaten:

    Auch hier gibt es eine Meßmethode, die m.E. auch sehr kompliziert ist und im 1/10tel sehr ungenau wird. Da die Welle bereits links vom ersten Zusammenbau montiert war, habe ich das Dummy des 6000er Lagers auf die Kupplungswelle aufgesetzt und im Gehäuse einen 1 mm Draht aus Lötzinn platziert. Danach das Gehäuse zusammengebaut und mit leichten Schonhammerschlägen versehen. Nach dem Öffnen war der Lötdraht auf 0,9 mm (Quetschmaß) gestaucht. Die Ausgleichsscheibe 19 x 26 müßte unter Berücksichtigung des Spiels jetzt 0,6 mm betragen. Scheibe habe ich bestellt.


    Was sagt Ihr dazu?

    Ich habe jetzt folgende Lösung angedacht: Ich habe mir die alten Lager genommen und außen und innen mit Dremel und Schleifbock so abgeschliffen, daß sie bequem über die Wellen und in das Gehäuse passen. Jetzt werde ich den Motor "kalt" zusammenbauen und kann genau prüfen, wo das Problem liegt. So kann ich bequem den Ausgleich berechnen und dann heiß zusammenbauen.

    Ich hoffe, daß es so klappt und werde berichten.

    Hallo Freunde,


    ich regeneriere einen M53/2 der Halbautomatik-Schwalbe. Ich habe die Kurbelwelle exakt ausgeglichen und sie ist nach dem Zusammenbau gut zentriert. Jetzt habe ich festgestellt, daß der Wellendichtring auf der rechten Seite (Zündungsseite) nach dem Einbau des rechten Lagers ein paar Milimeter in das Kurbelgehäuse gedrückt wurde, also nicht mehr bündig sitzt. Es besteht aber noch ein Abstand zwischen der Kurbelwelle und dem Wellendichtring.

    Das gefällt mir so nicht und ist sicher auch nicht korrekt.

    Ich habe noch einmal "trocken" gemessen. Wenn das Lager korrekt auf der KW sitzt, schiebt es automatisch den Wellendichtring ca. 2 mm in das Kurbelgehäuse.

    Was habe ich falsch gemacht? Was muß ich ändern? Kann man den Wellendichtring eventuell um 2 mm abschleifen?


    Gruß Simi1978

    Vielen Dank.

    Das Buch hat die Formulierung fast identisch aus der Reparaturanleitung übernommen. Ich gehe davon aus, daß das die richtige Variante ist und werde es deshalb auch so ausprobieren.

    Mich haben nur die Videos durcheinander gebracht. Der Martin vom 2-Rad-Geber macht m.E. sehr gute und anschauliche Videos und die haben die Motoren sicher auch danach geprüft. Die hätten doch bestimmt auch eine Berichtigung angebracht, wenn es Probleme gegeben hätte. Deshalb bin ich etwas nervös geworden.

    Zweifel sind erlaubt. Die Praxis wird es zeigen. Ich habe es probiert, bevor ich den Bohrer ansetzen mußte und es hat geklappt.

    War ein Tipp aus meiner Berufsausbildung vor 45 Jahren, da wurden schwersitzende Schrauben immer mit langen Schraubendrehern entfernt. Muß also was drann sein.

    Hallo Freunde,


    ich bin gerade dabei den Motor meiner 1975iger KR51/1S zu überholen. Für die Kupplung habe ich das Spannwerkzeug von VENANDI mit den korrekten Maßen aus dem Schwalbe-Buch. Meine Frage betrifft die Ausgleichsscheiben im Kupplungskorb.


    Der 2-Rad-Geber hat ein gutes Video gemacht. Dort wird die Stärke der kleinen Ausgleichsscheiben ermittelt, indem die Druckplatte mit dem Kupplungspaket und dem Gegenlagerring nach unten gepreßt werden.


    Auch der Gerrit von der 2-Takt-Brigade hat in einem Video den Ausgleich mit dem Gegenlagerring ermittelt.


    In der Beilage zur Reparaturanleitung von 1975 wird die Stärke der Ausgleichsscheiben jedoch eindeutig ohne den Gegenlagerring ermittelt.


    Mache ich das so wie in den Videos, benötige ich einen Ausgleich für 2,8 mm, was mir sehr viel erscheint. Ohne den Gegenlagerring ist der Ausgleich nur 0,8 mm, was realistischer ist. Die Differenz ist genau die Stärke des Gegenlagerrings.


    Wie ist es richtig?


    Könnt Ihr helfen?

    Bei mir hat nach völliger Verzweifelung ein sehr sehr langer Schraubenzieher mit perfekt passender Klinge geholfen. Die Klinge muß scharfkantig sein und genau die Größe der Nut der Schraube haben. Durch die Länge des Schraubenziehers wirkt zusätzlich die Torsionskraft. Hitze und Rostlöser helfen zusätzlich.


    Norbert

    Hallo Freunde,

    jetzt bin ich beim Zusammenbau der Kupplung am M53.


    Das Kupplungspaket sollte insgesamt 24 mm betragen und entweder aus Teilen der frühen Variante mit dem 6 mm Federteller (Nr. 3) oder aus der späteren Variante mit dem 7,5 mm (eingestanzte 5) Federteller bestehen. Die Teile sollten untereinander nicht gemischt werden.


    Vorgefunden habe ich folgende Konstellation: 4 Kupplungsscheiben a 3 mm, Federteller 6 mm und 3 Stahllamellen a 1,5 mm. Um auf 24 mm zu kommen hat der Vorbesitzer unter den Federteller eine weitere Stahllamelle a 1,5 mm gelegt und ist dadurch genau auf 24 mm gekommen.


    Nun habe ich mich um einen Federteller 7,5 mm bemüht, aber leider keinen bekommen. IBei den meisten Anbietern gibt es keine genaueren Angaben zur Höhe. Bei AKF hat man mir gesagt der dort angebotene Teller habe 7,5 mm. Tatsächlich hatte er nur 6 mm und ist von einer sehr schlechten Qualität. Die Druckfläche ist nicht eben und der Durchmesser scheint mir auch zu gering, zumindest werden die Kupplungsscheiben nicht voll abgedeckt.


    Nach einiger Überlegung finde ich die Lösung mit der 4. Stahllamelle gar nicht so schlecht. Dadurch wird der Federteller auf auf 7,5 mm erweitert und hat einen gleichmäßigen Druck auf die darunterliegende Kupplungsscheibe.


    Habt Ihr Erfahrung, könnte das funktionieren? Gibt es eventuell eine Quelle, wo man noch einen Federteller 7,5 mm mit der eingestanzten 5 kaufen könnte?


    Gruß, Simi1978

    Falls jemand das Ergebnis interessiert:


    Die später verwendeten Buchsen ohne Kragen passen! Jetzt kann man auch zusätzlich noch die Feder einbauen. Ist zwar nicht mehr Original, aber wer kann schon diesen Unterschied feststellen. Wichtig ist die einewandfreie Funktion.