Beiträge von Izzy

    Hi,


    als ich vor einiger Zeit meine Schwalbe, meinen Star und mein Duo aus dem "Winterschlaf" hervorgeholt habe, hatte ich ein "2/3-Erfolgserlebnis" :D


    Schwalbe und Star sind sofort und mit ein- bis zweimal kicken angesprungen und laufen wie vor dem Winter einwandfrei.


    Beim Duo war mir weniger Erfolg, dafür aber viel Schweiß auf der Stirn beschieden ... ;) Nix ging, also erst mal den Hand-Anlasshebel gegen einen normalen Kickstarter ausgetauscht, da ging dann genau so wenig.


    Als ich dann als erste Maßnahme den Vergaser aufgemacht habe, war sofort klar, was los war, so hab ich das noch nie gesehen:


    Alle Messingteile im Vergaser (also Schwimmer und Düsen) waren mit grellgrünem Schmakodder regelrecht "bewachsen", und zwar nur der Teil davon, der in der Flüssigkeit eingetaucht war. Sah ein bisschen aus, wie Grünspan, der im sauren Medium auf Kupfer entsteht.) Ich dachte allerdings, Grünspan gäbe es nur auf Kupfer, nicht auf Messing ...) .


    Entsprechend sah auch die Brühe aus, die noch im Vergaser war. Das Zeug ließ sich nicht besonders gut abreinigen, mit einer weichen Messingdrahtbürste habe ich's dan vorsichtig runtergeschrubbt.


    Danach war alles in Butter, mit dem ersten Kick ist der Motor wieder angesprungen und ich hab sofort den Kickstarter gegen den originalen Handhebel zurück getauscht :D


    Kennt das jemand? Was mich wundert: Ich habe in allen drei Mopeds den gleichen Sprit drin (also Sprit aus demselben Kanister und 2-Takt-Öl aus demselben Ölkanister), bei allen dreien sind die Tanks innen tiptop, d.h. rost- und ablagerungsfrei. Die Vergaser sind eh ähnlich bis gleich (vom Material her allemal ...), und trotzdem ist nur der Duo-Vergaser in diesem "speziellen Zustand" gewesen ... .


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Ich meine, nach dem Winter den Vergaser zu reinigen, ist keine große Sache. Aber noch lieber wär mir ja, wenn die Teile nicht angammeln würden ... .
    Eine Möglichkeit wäre es ja z.B., den Sprit aus dem Vergaser komplett abzulassen über den Winter.


    Wie macht Ihr das?


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    die Sache mit dem Rücktritt ist normal. Das unterschiedliche Verhalten im Gegensatz zum Fahrrad kommt von der anderen Mechanik auf der Pedalwelle. Beim Fahrrad hast du die Kette auf dem Kettenblatt an der Pedalwelle. Diese Anordnung hat keinen Schlupf, d.h. Kette und Pedalwelle haben immer eine definierte Stellung zueinander.


    Beim SR2 hast du auf der Pedalwelle die Anordnung von Exzenter (fest auf Pedalwelle), Rollenkäfig mit Zylinderrollen und Bremskörper. Diese Anordnung sorgt dafür, dass du beim Vorwärtstreten über die kurze Kette im Motor über das Getriebe die Kurbelwelle drehen kannst (zum Starten, du kannst theoretisch bei eingelegtem Gang und gezogener Kupplung auch "Fahrred fahren", aber viel Spass dabei ...).
    Beim Rückwärtstreten bewirkt diese Mechanik, dass das Bremsgestänge betätigt wird.


    Und diese Anordnung hat konstruktionsbedingt Schlupf, der dazu führt, dass du immer ein Bisschen weiter zurücktreten musst zum wiederholten Bremsen.


    Zu dem Problem mit dem Starten: Verstehe ich dich richtig, du musst nur tupfen, bis der Motor warm ist, danach läuft es problemlos?
    Blöde Frage: Hast du es schon mal mit dem "Choke" probiert? (Ist kein Choke im eigentlichen Sinn, sondern die sogenannte "Startscheibe" am Luftfilter, die nur die Luftzufuhr stark vermindert und damit für fetteres Gemisch sorgt). Wenn du die zu Beginn schliesst, dann hast du auch ein fetteres Gemisch, dafür ist die ja genau da.


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    ich möchte auch noch mal wieder meinen Senf dazu geben:


    Ich klemme nie etwas (Schraubenzieher, Leder , Lappen, ...) zwischen die Zähnde der beiden Räder, da man (besonders beim Lösen) bisweilen doch ziemlich kräftig drehen muss. Wenn dann was zwischen den Zahnrädern steckt (zum Blockieren), übt man eine ziemlich große seitliche Kraft (radial heißt das, glaube ich) auf die beiden Wellen aus, sie werden auseinander gedrückt. Ich habe immer Sorge, dass sich irgendwann mal etwas leicht verbiegt.


    Statt dessen nehme ich immer ein kleines Stück dicken Lappen, lege den halb oder drei viertel um das kleine Primärtriebritzel und halte das dann mit einer guten (!) Wasserpumpenzange fest. Mit einem dicken Lappen werden die Zähne nicht vergriesknaddelt, wichtig ist, dass du wirklich gut festhältst (evtl. mit einer zweiten Person, einer hält, einer schraubt), dann kannst du auch gut verhindern, dass das Ritzel sich dreht.
    Beim Anziehen kommst du meiner Erfahrung nach allein zurecht, da man eben nur ca. 20 Nm Drehmoment halten muss.


    So long,


    Izzy.


    P.S.: Ein Gedanke ist mir noch gekommen: Ist mit der Scheibenfeder in der Nut von Welle und Ritzel alles ok?


    P.P.S.: Wie ist das eigentlich, sind die Ritzel bei allen Motoren gleich oder gibt es auf dieser Seite der Kurbelwelle auch unterschiedliche Steigungswinkel in der Passung (wie bei alten und neuen Polrädern)? Weiß das jemand?
    Wenn es da unterschiedliche Steigungen gibt und zufällig Ritzel und Welle falsch kombiniert sind, wäre natürlich auch klar, dass du das nicht dauerhaft fest bekommst. Weiß aber nicht, ob das so ist.

    Hi,


    bei mir ging's so:


    Abi 1989, dann Physik studiert in Köln, spezialisiert in Kernphysik, Diplom 1996, dann Promotion, Dr.-Arbeit 2001 abgeschlossen.


    Seitdem arbeite ich in Liechtenstein bei der Unaxis Balzers AG als Projektleiter in der Forschung & Entwicklung, zuerst im Bereich Vakuumbeschichtung für optische Komponenten, seit einem Jahr im Bereich Vakuumbeschichtung für Verschleißschutzanwendungen.


    So long,


    Izzy.

    Zitat


    Original von simmiopi:
    macht der mir auch großhandelspreise? ich glaube kaum. was ich suche ist eine großhandelsquelle. ich bin doch selber händler.



    ;) ;)


    Hi,


    ach so, nee, wusste ich nicht, dass du selber Händler bist. Großhandelspreise macht Gönne dir vermutlich nicht, das ist ein kleiner aber feiner Familienbetrieb.


    Sorry,


    so long,


    Izzy.

    Zitat


    Original von simmiopi:
    nein der simmioppi hat keine gebrauchten und er würde das mit heißkleber ankleben. aussedem er ist auf der such nach einer quelle für neuteile. es gibt irgendwo aber ich weiss noch nicht wo.


    grüße


    Hi,


    du meinst neue Schriftzüge?
    Versuch es doch mal bei Zweirad Gönne in Berlin, da habe ich schon mehrmals solche Schriftzüge bestellt (Preis weiß ich leider nicht mehr), die haben von einigen Teilen, die sonst schwer neu zu bekommen sind, anscheinend noch einen ganz guten Vorrat.
    Z.B. haben die mir auch für sagenhafte 2,50 € einen neuen Chokehebel für mein Duo und meinen Star geschickt (die alten langen mit viel Metall dran, die habe ich sonst nicht neu gefunden...).
    Und sehr freundlich und prompt sind die auch.


    So long,


    Izzy.


    P.S.: Die alten Schriftzüge "mitohne" Beinchen zum Befestigen würde ich auf jeden Fall nicht wegwerfen, vielleicht kann man sie hier und da als Deko gebrauchen, z.B. passend biegen und mit Sekundenkleber auf den Helm kleben, hab ich bei einem mattschwarzen Halbschalen-Helm gemacht. Ich fand's nicht schlecht, aber bevor hier eine heiße Diskussion über Kleber auf dem Helm, Material-"Erweichung" und Geschmacksfragen ausbricht, habe ich natürlich nix gesagt... :smokin:

    Hi,


    helft mir mal auf die Sprünge: :D


    In "Schritt 4: Mutter des Antriebsritzels lösen" schreibt er:



    Hierbei ist es sehr wichtig, zwei Holzbrettchen unterzulegen, dadurch wird eine zu große Krafteinwirkung auf das Pleuel verhindert.


    Wie um Himmels willen sollen zwei Holzbrettchen irgendwas an der auf das Pleuel einwirkenden Kraft ändern ?( ?(


    Für die brachialen Kupplungskorb-löse-Methoden (Schritt 7) übernehmen sie immerhin keine Garantie ... :D


    Insgesamt stimme ich voll zu:
    Die Anleitung ist gut gemacht mit super Fotos, aber hier und da sollte man vielleicht doch etwas vorsichtiger sein ... .


    So long,
    Izzy.

    Zitat


    Original von karsten:
    Mahlzeit


    Du solltest auf keinen fall deine Schwalbe ohne Batterie laufen lassen da du dadurch die Ladeanlage deiner Schwalbe zerstörst. Der von der Ladespule erzeugte Wechselstrom wird uber eine Graetzschaltung in Gleichstrom gerichtet. Wenn du deine Simmi Ohne Batterie fährst bekommen die Dioden von der falschen seite Strom und brennen durch. Also immer mit Batterie.


    MFG Karsten


    Hi,


    sorry, aber das stimmt hinten und vorne nicht. In einer Schwalbe-Ladeanlage ist keine Graetzschaltung drin, sondern außer den Spulen nur eine einsame Diode, die eine Halbwelle der Wechselspannung durchlässt.
    Und die Geschichte mit "von der falschen Seite Strom" und "Durchbrennen" ist mit oder ohne Graetzschaltung (= Gleichrichter) ist schlicht falsch.


    Tatsache ist: Die Batterie glättet die Spannung aus der Ladeanlage (wo ja nur durch eine Diode eine Halbwelle gesperrt wird), so dass Blinker und Hupe (die Gleichspannung benötigen) überhaupt erst funktionieren. Darüber hinaus wird noch das Parklicht mit der Batterie betrieben und das waren dann auch schon die Funktionen der Batterie.


    Fahren kann man ohne Probleme (und ohne Schaden an der Ladeanlage) ohne eine Batterie.


    So long,


    Izzy.

    Zitat


    Original von Dummschwaetzer:
    Die Stahl-Kugel in deinem Motor stammt von der Arretierung der Schaltklaue, also der Gabel, die die Zahnräder auf der Schaltwelle hin und her schiebt.
    Die wird dort mittels einer kleinen Feder und besagter Kugel verrastet.


    Ich kenn mich aus ! :smokin:


    BOING!


    Recht hast du, ich hab schon wieder Schmarrn erzählt, eine Kugel gibt es doch im M53 ... Asche auf mein Haupt ... .


    Sorry nochmals,


    so long,


    Izzy.

    Hi,


    hey, sorry, da hab ich dir Mist erzählt, 'tschuldigung!


    Klar, bei der alten Schwalbe wird der Zug am LiMa-Deckel eingehängt! Ich hatte das mit dem Star verwechselt, da wird der Zug auf der Gegenüberliegenden Seite vom linken Ende der Bremspedalwelle abgenommen und dann als ganz kurzer Zug (ca. 30-40 cm) zum Hinterrad geführt.


    Bei dir scheint dann also das Widerlager am LiMa-Deckel zu fehlen, richtig? Hast du noch einen anderen (alten) LiMa-Deckel? Sonst musst du dir wohl einen neuen bzw. gebrauchten besorgen (frag doch mal den "motor-fritzi", was er dazu sagt bzw. ob er dir den Deckel tauscht).


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    nach meiner Erfahrung hat beim Gebläsemotor (M53) eine einzelne lose Kugel im Motor nix zu suchen.
    In der Kupplungswelle sitzen drei Zylinderstifte: ein längerer, ein sehr kurzer und dann wieder ein längerer. Aber auch das kurze Stück in der Mitte ist ein Zylinderstift, keine Kugel.


    Kontrollier mal die Kugellager ob die noch alle "vollständig" sind, denn das sind im Gebläsemotor die einzigen Stellen, an denen Kugeln sind, soweit ich weiß.


    Anders sieht das beim fahrtwindgekühlten M531-Motor aus:
    Da funktionert die Gangschaltung mit einem Ziehkeil, der in der hohlen Ziehkeilwelle hin und her geschoben wird und dabei je nach Stellung an verschiedenen Stellen (lose) Kugeln durch Bohrungen in der Hohlwelle nach außen drückt und so das entsprechende Zahnrad kraftschlüssig mit der Welle verbindet.
    Diese Kugeln fallen beim Zerlegen sehr gern heraus und müssen dann wieder reingefummelt werden ... :smokin:


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    ich kenne mich mit den Bing-Vergasern nicht aus (noch nie einen gehabt), aber bei den gebläsegekühlten M53-Motoren gehört ja zwischen Zylinder und Vergaser noch der metallene Zwischenflansch (der ist so ca. 4 oder 5 cm lang).
    Ist vielleicht ne blöde Frage, aber hast du den drin? Wenn nicht, fehlen dir halt genau die 5 cm. (Vielleicht hatte den ja der Vorbesitzer zusammen mit dem Vergaser abgeschraubt und jetzt fehlt er, was weiß ich ... ).


    Oder braucht man den bei Bing-Vergasern nicht mehr? (wie gesagt, ich kenne die Dinger nicht, vermute aber, dass die wirklich nur den Vergaser - nicht eventuell vorhandene Zwischenflansche - ersetzen).


    Bei deiner zweiten Frage weiß ich nicht so genau, was du meinst. Der Bremszug wird nirgends am Motor eingehängt. Was eingehängt wird, ist der Kupplungszug in ein Widerlager an der Luftführung (dem Teil zwischen Motorgehäuse und äußerem LiMa-Deckel. Aber das ist nur ein Widerlager für die Zug-Hülle, eine Stellschraube ist an der Stelle nicht.
    Oder hab ich da was falsch verstanden?


    So long,


    Izzy.

    Zitat


    Original von Sukotai:
    Thx @ baumschubser, aber ich mein nicht den gazedraht über dem reserveröhrchen im tank (siehe auch posting weiter oben) sondern den anderen filter im/am benzinhahn.


    Hi,


    den Filter in dem Wassersack (schwarze Plastikkappe unten am Benzinhahn) kannst du ganz einfach ausbauen:
    Die große schwarze Plastikkappe abschrauben (die hat ein ganz normales Gewinde, wenn sie festsitzt kannst du sie mit der Wasserpumpenzange abschrauben, aber VORSICHT, das du sie dabei nicht zertrümmerst).
    Wenn du schon Rost rausgefischt hast, wird in der Kappe vermutlich auch eine nette "Schmocke" sitzen.
    Wenn die Kappe ab ist, kannst du den kleinen Filter da drin (ca. 15 mm lang, ca. 10 mm Ø) auch einfach rausschrauben. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, kann sein, dass der sogar an der Stirnseite einen Schlitz für den Schraubenzieher hat... .


    Am besten das ganze gut in sauberem Benzin reinigen, ausblasen und wieder einbauen.


    So long,


    Izzy.

    Zitat


    Original von DuesselSchwalbe:
    FELGE TOP


    hat der se nich mehr alle, was is denn daran TOP, also manche versuchen einen doch wirklich für blöd zu verkaufen...


    Hi,


    was habt ihr denn, klar ist die Felge nicht neu, aber wenn ich eine gesucht hätte und diese hier für 9 oder 10 Euros bekommen hätte, wäre das Ding ganz ok, finde ich ... .


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    danke Jungs, ihr habt natürlich recht - SHAME ON ME!!


    Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat, ich widerrufe hiermit ausdrücklich meine viel zu langen und obendrein noch falschen Äußerungen aus dem ersten Post!


    Schade, war nix mit der Eselsbrücke. Statt dessen war ich gerade mal bei unseren Konstrukteuren (die entwerfen schon ihr halbes Leben lang Vakuumrezipienten mit Drehdurchführungen und damit auch WDR). Da hätte ich mal früher hingehen sollen ... .


    Die habe ich gefragt, wie rum man denn nun WDR einbaut, und die eindeutige Antwort war: Die offene Seite (also die Lippe) zur Seite mit dem höheren Druck (der Überdruck hilft dann, die Lippe anzupressen). Ist ja auch eigentlich logisch.


    Aber: Wie ist es denn nun mit dem Kurbelwellendichtring? Im Kurbelgehäuse treten doch beide Situationen (wenn auch nur mit geringen Druckunterschieden) auf: Ansaugen = Unterdruck, Vorverdichten = Überdruck.


    Außerdem habt ihr ja ganz recht, beim M531 / 541 sind sie andersrum drin als beim M53. Dabei handelt es sich doch beides mal (zumindest auf der Getriebeseite) um die Abdichtung zwischen Kurbelgehäuse und Getriebe(öl)seite.
    Wie ist das zu erklären? Hat es nur mit der Montage zu tun (von innen / von außen) ? Das hieße ja dann, dass es in dieser Anwendung (KGH Abdichtung) rein von der Dichtfunktion her wurscht wäre, oder?


    Wisst ihr da näheres?


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    für die Einbaurichtung der Wellendichtringe gibt es eine einfache Eselsbrücke:


    Die "glatte" Seite zeigt immer zur "trockeneren" Seite hin.


    mit "glatter Seite" ist die Seite des WDR gemeint, auf der auch die Beschriftung ist.


    "Trockenere Seite":
    Trennt der Dichtring Öl von Gemisch (wie z.B. der, nach dem du fragst, zwischen Getriebe und Kurbelgehäuse), dann ist die Gemischseite (Richtung Kurbelwelle) die "trockenere". Auf der LiMa-Seite trennt der WDR beim M531 Motor (KR51/2) Gemisch (Kurbelwellenseite) von Luft (Grundplatten-Seite), also ist die "trockenere" Seite die der LiMa zugewandte.
    Beim alten M53 (KR51/1) hingegen wird das KW-Lager nicht durchs Gemisch geschmiert, sondern durch Getriebeöl. Daher gibt es dort auf der LiMa-Seite zwei WDR, der innere hat die "trockenere" Seite auf der KW-Seite, der äußere auf der LiMa-Seite. Darum sind die beiden entgegengesetzt eingebaut.


    Langer Rede kurzer Sinn:
    Bei der KR51/2 ist der WDR auf der Kupplungsseite, nach dem du fragst, so rum eingebaut, dass die glatte Seite (mit der Beschriftung) zur Kurbelwelle hin zeigt.


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    wenn du sagst, die Kupplung trenne nicht mehr und du könnest nicht mehr richtig schalten, dann erinnert mich das an einen ganz ähnlichen Fehler bei meinem Duo:


    Ich gehe mal davon aus, dass du den originalen Halbautomatikmotor hast.


    Schau mal nach, ob das kleine Spannlättchen unter dem Deckel zum Einstellen der Kupplung richtig sitzt und ob die Kupplung richtig eingestellt ist. Das ist das ovale Plättchen mit der M4 Madenschraube zum Verkanten und der M6 Madenschraube zum Einstellen der Kupplung.


    Bei mir war dieses Plättchen mal runtergefallen und lag unten im Getriebedeckel (zum Glück ohne Schaden anzurichten...).


    Die M4 Madenschraube lösen. Dann die M6 Madenschraube so weit reindrehen, dass sie spürbar auf dem Zylinderstift in der Kupplungswelle aufsetzt, dann wieder ein wenig (halbe Umdrehung ?) zurück drehen. Nun das ganze wieder mit der M4 Madenschraube festspannen, Einstelldeckel drauf "und guat-ischs-gange" ... .


    Nach dem Erneuern der Kupplungsscheiben war nämlich bei mir auch die Madenschraube (bzw. der Zylinderstift) sehr knapp bzw. schon zu kurz (Die neuen Reibscheiben sind halt etwas dicker als die abgelutschten).
    Daher musste die Schraube so weit reingedreht werden, dass das Spannplättchen nur noch mit einem halben Gewindegang gehalten wurde, mit der Zeit hat sich das ganze dann losgerappelt.


    Abhilfe: eine etwas längere Madenschraube.


    Die Sache mit den Stahllamellen, die sich kaum mehr auf den Korb schieben lassen, habe ich ehrlich gesagt noch nicht so ganz kapiert, wo klemmt da genau was, bzw. was genau willst du feilen?
    Ich kenne eigentlich nur das Problem, dass die Lamellen in extremen Fällen nicht mehr plan sein können (Überhitzung, z.B. beim Fahren ohne Öl, dann sind sie auch meist blau angelaufen). In dem Fall musst du sie erneuern.
    Aber wenn sie klemmen oder nur mit Gewalt in das Kupplungspaket reingehen, ist es dann nicht wahrscheinlich, dass irgendwas falsch zusammengesetzt ist?


    Vielleicht kannst du noch etwas genauer erklären, was du damit genau meinst.


    Ansonsten check erst mal die besagte Einstell-Spannplatte, wenn die nicht richtig sitzt, dann trennt nämlich beim Bewegend des Schalthebels die Kupplung nicht. Außerdem brauchst du dafür ja nicht den ganzen Getriebedeckel abnehmen, sondern nur den kleinen Deckel zum Einstellen der Kupplung.


    So long,


    Izzy.

    Hi,


    als ich vor einiger Zeit die Bremsankerplatten von meinem Star poliert habe, kam mir die Idee, dass man doch eigentlich ganz leicht die Bremslichtfunktion für vorn bei allen Fahrzeugen nachrüsten könnte, ohne großartig am Handbremshebel rumzubasteln:


    Die Hinterradbremse vom Star hat einen innenliegenden Bremshebel und natürlich den Bremslichtkontakt. Bis auf diesen Kontakt ist sie also identisch mit der Vorderradbremse (hier ist die Bohrung für den Schaltkontakt nicht aufgebohrt).


    Also:
    Eine passende olle Hinterradbremse besorgen, ein bisschen aufpolieren und ins Vorderrad einbauen, Kabel vom Vorderrad nach hinten legen und zu dem Kabel vom Hinterradschalter dazu klemmen ==> Fertig.


    Scheint mir eine saubere Lösung zu sein, und eine alte, verkeimte Hinterradbremse (z.B. vom Star) müsste ja doch bei diversen Gebrauchtteilehändlern / Ausschlachtern zu bekommen sein.


    So long,


    Izzy.