Beiträge von Kaddi

    Moin,
    die Frage beschäftigt mich jetzt schon ein paar Tage und über die Suche habe ich nichts gefunden:
    Es wird immer gesagt, daß ein Rasseln oder Klingeln oder Klimpern oder wie auch immer beschrieben durch festsitzende Kolbenringe entstehen kann - Warum ?
    Irgendwie kann ich mir das nur vorstellen, wenn die Ringe gebrochen oder völlig verschlissen sind oder die Nut am Kolben sich geweitet hat (falls das überhaupt geht!). Wenn aber etwas fest sitzt und sich nicht bewegen kann, kann es doch auch keine Geräusche machen ?!


    Neugieriger Gruß,
    Kaddi

    Zitat von Concorde

    Hallo,


    wenn der Unterbrecher nicht mehr richtig öffnet verschiebt sich der Zündzeitpunkt in Richtung spät.
    Wenn also das komprimierte Benzin Luft Gemisch zu spät gezündet wird kommt es zu unkontrollierten Verbrennungserscheinungen im OT Bereich.
    Das ist als Knistern oder Klingeln wahrzunehmen.


    MfG Concorde.


    Verwechselst du da nicht gerade früh und spät ?
    Eigentlich erscheint eine klopfende Verbrennung bei zu FRÜHEM Zündzeitpunkt oder natürlich auch durch Selbstentzündung etc, wobei auch dies deutlich vor dem OT passiert.


    deutz 40:
    Warum klingelt ein Motor bei festsitzendem Kolbenring ?
    Ich habe das schon öfter gehört, kann es mir aber nicht wirklich vorstellen.
    Plausibel wäre für mich ein Geräusch bei gebrochenem Ring oder ausgearbeiteten Nuten im Kolben, aber bei verklebten Ringen ?!


    Interessierter Gruß,
    Kaddi

    Ist das Rasseln rythmisch , also in direkter Abhängigkeit mit den Umdrehungen oder nicht ?


    Ich habe bei mir ein ähnliches Geräusch - nennen wir es ´mal rasselndes Klingeln - und wollte auch ´mal auf die Suche gehen.


    Wann machen eigentlich Kolbenringe Geräusche ?
    Wenn die Nuten ausgearbeitet sind , wenn sie gebrochen sind oder auch wenn sie verklebt sind ???


    Interessierter Gruß,
    Kaddi

    Zitat von martin90

    moin
    eine frage, und zwar, was kann ich tun, damit ich meine kerze dunkler grieg? hab die luftgemischschraube schon weiter reingedreht, hat nichts gebracht..nadel schon höher gehängt, hat auch nichts gebracht...
    was gibts noch für möglichkeiten?
    grüße


    Falschluft ?
    Düsenbestückung ?
    Kerze richtig ?
    Was heißt "dunkler" ? Rehbraun ?
    ..............u.s.w. !
    Auf so eine Frage gibt es zu viele Antworten, abgesehen davon, daß das hier eigentlich ´mal ein anderes Thema war !


    Gruß,
    Kaddi

    @ theosph:
    danke für die Antwort und dafür, daß du beim Thema bleibst !!!
    :)
    Ich stelle bei meiner Schwalbe nämlich auch fest, daß sie seeeehr träge von Leerlauf bis mittleren Drehzahlbereich beschleunigt, danach geht es dann bis Vmax sehr flott, dann allerdings bei Vmax und leichtem Gefälle fängt sie leicht an zu stottern - ich weiß, daß bezogen auf den Schwimmerstand sich beide Phänomene ausschließen, aber ich denke, ich werde dann noch´mal den Schwimmerstand penibelst genau einstellen und sehen, ob sich eine Sache verändert.
    Am Rande: Zündung ist perfekt, Sitzbank frisch verchromt - daran kann es also nicht liegen !
    ;)


    Gruß,
    Kaddi

    @ conan: Schraub doch ´mal die Zündkerze ´raus und mess den Elektrodenabstand (Soll 0,4mm) - wenn er i.O. ist, dann verringere ihn ´mal auf 0,3 - 0,35mm. Sollte dein Problem dann weg sein oder sich verlagert haben, kannst du bei der Zündung weitersuchen (Kontaktabstand zuerst checken, dann Kondensator, Stecker, Kabel, Spule etc).


    Auf jeden Fall wird es ein Zündungsproblem sein und keine Gemisch-/Schwimmerkammer-Geschichte !


    Gruß,
    Kaddi

    Zitat von Deutz40

    grundsäzlich : stand zu niedrig , bei vollgas zu mager,
    zu hoch , steht das benzin hoch in der hauptdüse was im teilastbereich zur überfettung führt oder der vergaser läuft über.
    mfg
    deutz40


    Da muß ich jetzt noch ´mal nachhaken:
    "stand zu niedrig , bei vollgas zu mager" - sprich : die Kiste fängt bei Vollgas an zu ruckeln ?!


    "was im teilastbereich zur überfettung führt oder der vergaser läuft über":
    Gibt es da echt noch eine "Graustufe" ?! Ich dachte bisher immer, daß zu hoher Stand direkt mit Überlaufen des Vergasers gekoppelt ist.


    Interessierter Gruß,
    Kaddi

    So, ´habe gestern abend ´mal den ganzen Kram auseinandergenommen:
    Tachowelle ist eine neue, perfekt geölt, keine Auffälligkeiten.
    Tachoantrieb Motordeckel zerlegt, auch hier alles sehr gut geschmiert und mechanisch einwandfrei.
    Tachoeingang auch nix ausgenudelt oder auffällig.


    ABER:
    Ich habe das Gefühl, daß schon ´mal jemand an den Blechlaschen von Ritzel und Tachoantrieb gebogen hat und daß die genaue Orientierung nicht mehr da ist.
    Daher die Frage:
    Gibt es irgendwo eine Anweisung, in welchem Winkel die beiden Blechnasen zueinander stehen müssen oder hat vielleicht jemand von euch ein Foto beider Teile im Neuzustand ?
    Der Mitnehmer am Tachontrieb hat zudem eine eingearbeitete kleinere Kerbe vom Ritzelmitnehmer - ist das normal oder sollte das nicht sein bei richtiger Orientierung ???


    Dank und Gruß,
    Stefan


    Ach so: es ist eine 1er Schwalbe mit M53 !

    Danke schon´mal für die fixen Antworten !


    Das, was ihr da als Abhilfe beschreibt, lief bisher bei mir immer unter dem Fehler "Tachonadel zittert" - aber das habe ich ja nicht.....hm....aber ihr habt Recht: Ich sollte mir ´mal die Tachowellenenden ansehen - vielleicht ist der Vierkant ja auch nahezu rund oder sitzt schlecht, weswegen das ganze vielleicht dann bei höheren Umdrehungen durchrutscht ?!


    Gruß,
    Stefan

    Moin,
    ´mal eine Tachonadel-Antriebsfrage:
    Bei meiner Schwalbe blieb die Tachonadel vor einiger Zeit immer bei 50km/h stehen, auch wenn ich 60 oder 70 gefahren bin.
    Seit neuestem habe ich ein noch geileres Phänomen:
    Ab Geschwindigkeiten über 50 geht die Tachonadel zurück, um dann bei Vmax bei 20km/h stehen zu bleiben - fahre ich dann wieder langsamer, klettert die Nadel wieder auf 50km/h.
    Von 0 bis 50 scheint die Anzeige zu stimmen.
    ???


    Ich meine zu wissen, daß die Nadel irgendwie über elektromagnetische Wirbelströme bewegt wird - nun die frage an die Profis:
    Was stimmt da nicht mehr ???


    Bitte schreibt jetzt nicht "Tacho ist kaputt und ein Neuteil kostet nicht die Welt" - ich möchte das Prinzip lediglich verstehen !!!


    Dank + Gruß,
    Stefan

    Selbiges hatte ich bei meinem Habicht auch !
    Verkleiner doch ´mal den Elektrodenabstand deiner Kerze von 0,4 auf 0,3-0,35 - dann sollte das Phänomen weg sein.
    Dies ist natürlich keine Lösung, aber dann weißt du, das dein Zündfunke zu schwach ist und du auf dem Gebiet Kerze (Nebenschluß wegen Unterbrecherzündung?!),Kontaktabstand, Kondensator, Zündspule weitersuchen mußt !
    Spritzufuhr würde ich ausschließen, da es nach dem Ruckeln ja wieder den Punkt gibt, an dem der Motor bis Ende sauber ausdreht .


    Halt uns ´mal auf dem laufenden,
    Gruß,
    Kaddi

    Habt ihr schon ´mal einen durchgerosteten Moppedrahmen gesehen ?
    Ausser irgendwelcher Wasserfunde.......


    Bevor der Rahmen von innen durch Rost geschwächt ist, sind sämtliche Verkleidungsteile schon abgefallen !
    Demnach ist eine reine "Kopfsache", den Rahmen von innen zu versiegeln, und daher würde ich einfach nur eine Dose Hohlraumversiegelung aus der Dose (wird mit ausreichend langem Schlauch geliefert) kaufen und in den Rahmen sprühen:
    REICHT VÖLLIG AUS !!!
    Wertvoller ist es dann schon, sich noch Dose Unterbodenschutzwachs zu gönnen und die in die "Kotflügel" zu sprühen.


    Gruß,
    Kaddi

    Die 4-Gänge sind doch nicht nebulös:
    der Typ hat einfach den Habicht-Motor eingebaut und schon gibt´s ein Gang mehr in der alten Schwalbe !
    :)


    Gruß,
    Stefan

    Moin,
    heute habe ich das ganze Geraffel ´mal zerlegt:
    Wie schon gesagt, es war alles perfekt gefettet, aber als ich alles sauber hatte, habe ich gesehen, daß am Lenker scharfkantige Grate waren und am Schieber ein paar Ecken aus der Führungsschiene herausgebrochen waren !
    Ich habe beide Teile entgratet (in der Hoffnung, mir jetzt nicht zu viel Spiel eingehandelt zu haben !), gereinigt, gefettet und wieder zusammengebaut.
    Im Moment funktioniert es auch vernünftig, ich hoffe, es bleibt so, ansonsten muß ´mal ein neuer Schieber her oder im schlimmsten Fall auch noch ein neuer Lenker !!!


    Generell:
    Wie kann denn der Gasgriff überspringen ?
    Dann müßte das Ding ja oval sein oder sonstwie total "deformiert" ?!


    Dank+Gruß,
    Kaddi

    Ist die Laufbahn des Schiebers und der Schieber selber im Lemker gefettet?
    Yepp !


    Hat sich der Schieber vielleicht irgendwie in seine Laufbahn eingearbeitet und klemmt nun dort an einer Kante?
    Was meinst du mit Schieber und Laufbahn ?



    Ist der Bowdenzug schön geölt/gefettet und leichtgängig?
    Klemmt vielleicht der Kolbenschieber unten im Vergaser?

    Der Teil ab dem Griff läuft absolut reibungsfrei, das war auch meine erste Vermutung, aber dort ist alles perfekt !


    Gruß,
    Stefan

    Hallo liebe Simsongemeinde,
    nach mehreren tausend km problemlosem Fahren bin ich gestern durch einem blöden Defekt daran erinnert worden, daß alles was sich bewegt, auch kaputt gehen kann + muß:
    :)


    Nachdem der Gasgriff immerschon etwas schwergängig war, ließ er sich gestern nur noch mit äußerster Kraft und parallelem Hin-und Herschieben ruckartig bewegen, bis dann am Ende gar nichts mehr ging !
    Zuerst habe ich dann am Bowdenzug selber gezogen (was auch ganz gut ging), bis ich dann den Griff ´mal abgeschraubt haben:
    Also Blinker ab, Griff abgezogen, geguckt (alles schön gefettet, nichts sichtbar zerstörtes, Bowdenzug selber auch perfekt leichtgängig), Griff wieder lose aufgesteckt und weitergefahren.
    Danach ging es erst´mal ganz gut (so leicht konnte ich noch nie Gasgeben), aber ab und an hakte dann plötzlich wieder etwas und ich kam nicht aus der Leerlaufstellung heraus, also wieder rütteln, Griff abziehen, aufstecken und dann wieder alles i.O. für die nächsten 3km.......


    Was kann das sein ?
    Rutscht der Griff über den innenliegenden Keil und verklemmt dann oder was meint ihr ???


    Generell: Das Problem besteht beim Drehen aus dem Leerlauf, danach geht es eigentlich, auch blockierte der Griff nie bei Vollgas,was natürlich extrem mies gewesen wäre...............


    Ich würde mich über einen Tip freuen,
    Gruß,
    Stefan

    Hallo Udosch,
    vielen Dank - das war verständlich !
    Demnach kann diese Feder nicht für den Defekt verantwortlich sein, da man ja eh auf sie verzichten könnte - ich frag mich immer noch, ob ch am Habicht jemals so eine Feder hatte.......


    Also muß ich dann wohl doch 'mal den Getriebdeckel abnehmen, um zu sehen, ob mir da irgendwelche Teile entgegen kommen...
    :(


    Kann sich -erfahrungsgemäß- auf dem Weg Druckstange zur Kupplung irgendetwas verkanten, aushaken oder sonstwie blockieren ???


    Danke + Gruß + bis morgen,
    Stefan