Hier mal ausnahmsweise keine Frage, sondern ein Tip für die, die´s interessiert...

Auch ich hab bei meiner Motorüberholung vor dem Problem gestanden, das 6000er-Lager für die Kupplungswelle zu entfernen. Innenabzieher war nicht vorhanden. Der hier im Forum schon mal vorgestellte Tip mit dem Flacheisen war mir wegen der Dichtflächen ein bischen riskant, also hab ich mal selbst überlegt. Dabei rausgekommen ist folgendes:

Man nehme eine ca. 8-10cm lange M8-Gewindestange. Wie in der anderen Anleitung auch wirft man jetzt eine M8-Mutter in die Versenkung, in der die Welle des Kupplungshebels sitzt. Nun dreht man die Gewindestange durch das 6000er-Lager auf die Mutter. Wenn man die Mutter mit nem Schraubenzieher hält, klappt das ganz gut. Jetzt setzt man eine 27er-Nuss passend auf das Gehäuse, und zwar so, dass das Lager in die Nuss gezogen wird. Auf die Nuss legt man jetzt noch ne stabile Unterlegscheibe und dreht danach ne M8-Mutter bis zum Anschlag auf. An der Oberseite der Gewindestange kontert man jetzt zwei weitere M8-Muttern als "Gegenhalter". Nun kann man mittels Anziehen der Mutter auf der Unterlegscheibe und Gegenhalten an den oberen Muttern das Lager ohne Erwärmen oder sonstiges ausziehen.

Habe das ganze mal spasseshalber an 3 alten Motorhälften probiert, klappt einwandfrei und die Dichtflächen können auch nicht verkratzt werden.

Ich hoffe, dass das Ganze hier halbwegs verständlich ist, und dass es dem ein oder anderen von Euch bei der nächsten Motordemontage weiterhilft.